Ich möchte gern meine Daten irgendwie zentral verfügbar haben, sodass Dienste, wie Immich, Joplin, Nextcloud, etc. darauf zugreifen können.
Nun ja, grundsätzlich solltest du dir überlegen, wofür und wie du das ganze nutzen willst. Ist es in erster Linie eine Datenablage mit ein paar Diensten als Bonus oben drüber? Oder willst du dich auch generell mit Virtualisierung beschäftigen? Ebenfalls relevant: Hast du Interesse und Spaß daran dich tiefer in das System einzuarbeiten oder bereits entsprechende Vorkenntnisse (mit Linux und/oder Virtualisierung) oder soll es hauptsächlich laufen ohne dass du groß Hausmeister spielen musst?
Je nachdem ist ProxmoxVE vielleicht gar nicht das richtige System für dich, sondern bist mit OpenMediaVault, UnRAID, TrueNAS o.ä. besser bedient. Anders als ProxmoxVE sind das NAS-Systeme, du kannst also deine Daten direkt in einer graphischen Oberfläche im Browser freigeben und kommst weitestgehend darum herum, dich mehr mit dem System zu befassen. Zusätzlich unterstützen die alle "Apps", was nichts anderes ist als die Möglichkeit Docker-Container zu hosten, worüber auch so ziemlich alle von dir genannten Systeme verfügbar sein sollten. Selbst wenn eine App fehlt, kann man in der Regel die noch manuell hinzufügen und im worst case (also falls auch das nicht geht/klappt) haben die auch alle (wenn auch in Vergleich zu ProxmoxVE beschränktere) Möglichkeiten VMs einzurichten. Wenn du also VMs höchstens eine für den HomeAssistant und ggf. eine Weitere für sonst nicht als "apps" verfügbare Docker-Instanzen hosten willst, könnte der Ansatz deutlich komfortabler sein.
Wie tut man diesen, ich nenn ihn mal "shared storage" in Proxmox aufsetzen? Auch Richtung Zukunft, wo man eventuell den Speicher mit einem neuen NAS erweitern möchte, oder auch in ein neues NAS auslagern möchte.
Auf nfs wurde ja schon hingewiesen, eine andere Möglichkeit wäre ein lxc-Container mit samba und webmin oder cockpit. Das turnkey-fileserver-Template hat das fertig, sonst wird hier auch gerne
https://github.com/bashclub/zamba-lxc-toolbox empfohlen. Das hätte den Vorteil, dass du dafür nichts auf den Host anfassen musst und deinen Dateiservercontainer mit Bordmitteln sichern und wiederherstellen könntest.
Wenn es nur um Zugriff auf den gleichen System geht kann man die Daten auch per bind-mount an vereinzelte lxcs durchreichen und mit virtiofs an die virtuellen Maschinen, ohne dass man dafür was am Host verändern muss. virtiofs ist allerdings weniger performant, aber je nach Größenordnung der Daten stört das nicht unbedingt
Wie geht man da grundsätzlich vor, dass es im Endeffekt dann "richtig" ist?
Erst überlegen was man will und wieviel Zeit- und Geld man rein investieren möchte. Und: Unbedingt Backup mit einplanen! Und da führt dann in meinen Augen früher oder später nichts an einen Cloudspeicher vorbei, wenn man nicht die Möglichkeit hat bei Angehörigen oder Freunden einen zweiten Server als Offsite-Speicher reinzupacken. Eine andere Möglichkeit wäre mit mehreren externen Festplatten für das Backup zu arbeiten und (außer der die man aktuell zum sichern nutzt) diese außerhalb der eigenen Behausung zu lagern und regelmäßig auszutauschen. Ist aber halt manuelle Zusatzarbeit und kann somit vergessen werden. Bei Cloud-Storage muss man nur Geduld haben bis der ganze Kram hochgeladen ist, die meisten Tools sind dann bei den weiteren Durchgängen schneller. Und da man solche Cloud-Backups ja verschlüsseln kann, können Google und Co dann trotzdem nicht reingucken (ob sie es bei jemanden wie mich überhaupt tun werden, steht auf einen anderen Blatt, so interessant bin ich nicht).
Es hilft dir nullkommanichts, wenn du deine ganzen Urlaubsphotos auf ein selbstgehostetes immich/deine Steuerunterlagen auf paperless gepackst hast und nach einen Wasserschaden dein Server samt Daten zerstört wurde.