Proxmox Cluster oder Backup Server oder andere Lösung

Passt so. Volume-Trennung für PBS-VM (klein) und Datastore (groß, separates Volume) ist sauber.
Sehe ich anders. Warum mehr Komplexität für einen vernachlässigbaren "Wurmfortsatz"?
Beim Offsite über Hyper-Backup überleg dir was du genau nach Wasabi schiebst. Den kompletten PBS-Datastore als Block-Backup hochladen wird bei 3TB VM-Daten ordentlich groß. Einfacher: zusätzlich zum PBS noch vzdump-Backups per NFS auf die Synology legen und nur die per Hyper-Backup in die Cloud syncen. Sind einzelne Dateien, viel handlicher fürs Cloud-Backup, und im Ernstfall kannst du die auch ohne funktionierenden PBS restoren.
Backup eines fetten PBS ist auch schon per vzdump immer ein (Zeit)Problem, da ja bereits komprimiert. Schon die lokale, interne und schnelle Sicherung ist nicht von Pappe.
Da tendiere ich eher dazu, die interne Sicherung anschließend umzubenennen und diese Datei per rsync irgendwohin in die Welt zu pusten bzw. von da zu saugen. Dabei natürlich immer mit einem Stoßgebet, diese letzte Patrone nie zu brauchen/zurückzuspielen.
Oder aber direkt einen Pull-PBS einrichten, der mindestens den vzdump-Teil eliminiert
 
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Weil man damit das System des PBS samt Konfiguration PBS sichern kann, ohne die Daten mitsichern zu müssen
Wenn ich eine komplette PBS-VM im Pull-Betrieb auf diversen externen Medien installiere, dann sehe ich keinerlei Notwendigkeit, eine Sicherung ohne Datastore vorzunehmen. Also z.B. 5 externe USB-Platten und einen räumlich getrennten PBS. Die 5 Platten werden automatisch gemountet und die VM gestartet.
 
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Hallo Zusammen,
ich hab noch ne Frage:
Im Host habe ich folgende Festplatten verbaut:
512GB NVMe + 4 TB SSD

Die NVMe kann ich doch partitionieren.
60 GB für den PVE und der Rest für irgendetwas anderes.
Z.B. für eventuelle VMs die etwas mehr Performance brauchen.

Oder was meint ihr?

Gruß Arthur
 
Hallo Zusammen,
ich hab noch ne Frage:
Im Host habe ich folgende Festplatten verbaut:
512GB NVMe + 4 TB SSD

Die NVMe kann ich doch partitionieren.
60 GB für den PVE und der Rest für irgendetwas anderes.
Z.B. für eventuelle VMs die etwas mehr Performance brauchen.

Oder was meint ihr?

Gruß Arthur
Hebe lieber die NVMe in der Schublade auf suche einen vernünftigen Einsatzzweck und fidel das mit der SSD ab, statt dein Setup auf Teufel heraus zu verkomplizieren. Du gewinnst keinen cent damit.
Hättest du andersherum nur eine 4TB-NVMe, was würdest du mit einer popeligen zusätzlichen 512GB-SSD machen? Die potentiell höhere Leistung eine NVMe verpufft i.d.R., verbraucht aber immer zwar geringen Strom.
 
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Kommt drauf an ob du wirklich VMs hast die die NVMe-Performance brauchen. Datenbank-Server z.B., wo @Falk R. ja die 1-Minuten-Replikation gefahren hat, sowas profitiert. Dann spricht nichts gegen nen zweiten ZFS-Pool auf der NVMe für genau die Kandidaten. Wenn du sowas nicht hast, hat @TErxleben recht, dann lass die NVMe einfach weg und fahr alles auf der 4TB.

Die KC3000 ist ne Consumer-NVMe ohne PLP, die DC600M ist Enterprise mit Power Loss Protection. Für ZFS mit vielen Sync-Writes ist PLP echt wichtig, und die Consumer-NVMe nutzt sich unter ZFS auch deutlich schneller ab. Sprich in Benchmarks ist die NVMe schneller, aber für nen DB-Server mit dauerndem fsync kann die DC600M unterm Strich die solidere Wahl sein. Würd vorher gegentesten statt blind auf die NVMe zu setzen.

Und falls du den extra Pool machst: der muss auf beiden Nodes gleich heißen, sonst läuft die ZFS-Replikation dahin nicht.
 
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OK, dachte das macht irgendwie sinn und bringt mir etwas mehr Leistung für den Host und spezielle VMs (die ich nicht habe.)

Ich hab noch zwei SAMSUNG MZVLB256HBHQ-OOOL7 mit 256GB soll ich die für den PVE, also fürs OS, verwenden und die 4TB als ZFS-Pool oder macht die zweite HDD gar keinen Sinn?

Wenn die zweite (kleine) SSD keinen Sinn macht, dann einfach eine 60GB Partition für das PVE OS und den Rest als ZFS-Pool?
 
Die zwei 256er als ZFS-Mirror fürs PVE-OS und die 4TB als eigenen Pool für die VMs ist die richtige Lösung. OS und VM-Daten getrennt, und beim Mirror überlebt der Node auch wenn eine OS-Platte abraucht. Die Samsung sind nur OEM-Consumer (PM981a, kein PLP), aber fürs OS völlig wurscht, da passiert kaum Schreiblast. Der richtige Platz für solche Platten.

Die 60GB-Partition würd ich lassen. ZFS nimmt sich bei PVE eh die ganze Platte, und du brauchst OS und VM-Storage sowieso nicht im selben Pool. Mit den zwei extra SSDs hast du die bessere Lösung.

Eine Frage noch: hast du die zwei 256er pro Host oder insgesamt nur zwei? Für nen Mirror brauchst du logischerweise zwei je Node. Wenn du nur zwei insgesamt hast, käme pro Host eine einzelne OS-Platte raus, geht auch, ist halt kein Mirror mehr.
 
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Hab nur je eine Platte pro Host.
Sprich, hab kein Raid oder Proxmox Mirroring.
Die Ausfallsicherheit hab ich mir durch den zweiten Host erkauft.
Auf einem Host können alle VMs laufen und somit denke ich, habe ich die Ausfall-Sicherheit.
 
Dann ist die 60-GB-Partition nicht automatisch falsch, aber sie löst kein Redundanzproblem. Wenn pro Host nur eine kleine SSD da ist, würde ich eher schlicht PVE auf diese SSD installieren und die 4-TB-SSD komplett als VM-Pool nutzen. Wichtig ist dann nur: die Host-SSD ist weiterhin ein Single Point of Failure pro Node. Die Ausfallsicherheit kommt erst über zweiten Node + Replikation/Backups, nicht durch die einzelne Systemplatte.
 
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Hallo Zusammen,
ich hab seit gestern mein Cluster stehen und auch meine Hyper-V VMs migriert.
Hat an sich gut funktioniert, aber ich musste noch viel recherchieren und muss noch viel lernen.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Gruß Arthur