Grundsatz für Shared Storage

Wenn jetzt das NAS OMV auf mein Verzeichnis kommt, neu benannt zu "local-ext4-NAS", dann muss ich doch VM und Datenspeicher nicht nochmal in 2 emulierte Disks aufteilen, oder? Kann das NAS System und der Datenspeicher auf nur eine Disk?
 
Zwei Disks, nur eben beide auf demselben Storage. @TErxleben meinte nicht 'alles in eine Platte', sondern dass die VM nicht gleichzeitig an NVMe und SATA hängen soll, sonst reißt dir jeder der beiden Datenträger die komplette VM mit. Innerhalb von local-ext4-NAS kannst du aber ruhig trennen: kleine System-Disk, große Daten-Disk.

Der Nutzen bleibt ja derselbe. Wenn du später doch mal TrueNAS oder was anderes ausprobieren willst, hängst du die Daten-Disk an die neue VM um, fertig, ohne einmal 3 TB durch die Gegend zu kopieren. Und wenn du dir das OMV mal zerschießt, holst du aus dem PBS nur die System-Disk zurück und lässt die Daten wie sie sind. Mit allem in einer Disk geht beides nicht.
 
Ergänzend zu @Bu66as : OMV braucht eine Systemdisk und dann können beliebig viele Datendisks angebunden werden. Zwei Platten sind Minimum.


Und die Datendisk für die VM mal nicht über die ganze Platte erzeugen, ich schlage mal 2TB vor.
Hast du schon einen Plan, wie die Daten auf der Disk strukturiert abgelegt werden?
als bsp, Ordner für Daten, Bilder, Video etc?

Würde dir auch empfehlen, deine Einrichtung auf Papier zu dokumentieren und zu planen.
 
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Mir fehlt irgendwie eine tabellarische technische Übersicht über die verschiedenen Arten von Storage, deren technische Voraussetzungen, Notwendigkeiten und Einsatzgebiete/Einsatzzwecke.
Nicht böse gemeint: Lassen die Finger von ProxmoxVE, wenn dir das schon zu kompliziert wird. Für deinen Usecase ( zentrale Daten ablegen ) geht es auch einfacher, Hinweise zu geeigneten NAS-Systemen gab es schon genug im Thread.
 
Wenn jetzt das NAS OMV auf mein Verzeichnis kommt, neu benannt zu "local-ext4-NAS", dann muss ich doch VM und Datenspeicher nicht nochmal in 2 emulierte Disks aufteilen, oder? Kann das NAS System und der Datenspeicher auf nur eine Disk?
Nochmal:
Installiere PVE. Dort wird mit Standardeinstellungen deine komplette 4TB-Platte verwendet. Bei deinen rudimentären (CLI-)Kenntnissen und auch noch fehlender 2ten 4TB-SSD, verwende LVM und kein ZFS. PVE erledigt die interne Basisaufteilung per default sehr passend.
Jetzt landet jede virtuelle Disk, die bei VM-Installationen angelegt wird automatisch auf local-lvm.
Weitere Storages sind für deine Anforderung völlig überflüssig. Erst wenn du zusätzlich z.B eine fette 20TB-HDD ins System intgrieren möchtest/musst, legst du einen weiteren Storage an. Auch die Anbindung an einen PBS erzeugt automatisch einen neuen Storage. Reiche keine Platte direkt an eine VM durch. Wie in meinem Screenshot abgebildet sieht dann eine laufende OMV-VM aus.

P.S.: Mehrere storages auf einem physischen Medium ergibt nur in seltenen Fällen Sinn. Bei dir gar nicht.
Ein storage sollte im Idealfall genau eine physische Einheit repräsentieren und entsprechend benannt werden.
 
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Ich würd das PVE jetzt nicht nochmal neu installieren. Der Installer nimmt die Platte die du auswählst, nicht automatisch die größte, und bei dir liegt PVE ja schon auf der NVMe. Passt so. ZFS zu LVM wechselst du auch nur per Neuinstallation, aber da sehe ich keinen Grund für - dein rpool auf der NVMe für die VMs ist völlig ok. Das ext4-Verzeichnis auf der SATA-SSD lässt du auch wie es ist, bei einer einzelnen Platte ohne Redundanz bringt dir ZFS eh nichts.

Zum Umziehen der OMV-VM brauchst du nichts neu aufsetzen, das sind zwei Move-Disk-Aktionen im Hardware-Tab, beide Disks auf local-ext4-NAS. Und mach die Datenplatte kleiner als geplant, die 2 TB von @ThoSo sind ein guter Startwert, vergrößern kannst du später jederzeit.