[SOLVED] Planungen für meinen Heimserver

TimoW

New Member
Feb 28, 2020
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Coesfeld, NRW
Hallo,

ich bin ein Proxmox Neuling und plane derzeit das Aufsetzen meines Heimservers! Bislang hab ich hier einen Server laufen, auf dem Openmediavault läuft.

Folgende Dienste soll der Server bereitstellen:
- NAS-Funktionalität (SMB und NFS Freigaben)
- TvHeadend
- Emby-Server
- iOBroker für die Hausautomatisierung
- sowie ein oder zwei Linux Distributionen zum testen, um mal langsam von Windows loszukommen!

Folgende Hardware steht derzeit zur Verfügung:

- Mainboard: GiBy B450 AORUS M (6x SATA)
- Prozessor: AMD Ryzen i5 (6 Kerne)
- Arbeisspeicher: 32 GB
- 4x WD Red 4TB
- 2x WD Black 500GB NVMe(über PCIe-Adapter
- ein paar alte SSD's (SATA / M2...)

Die 4 WD Red möchte ich gerne als ZFS Pool im RAID-10 laufen lassen!

Jetzt ergibt sich aber die Frage ob ich PROXMOX selbst auf den beiden WD Black als ZFS im Mirror betreibe und mittels GParted noch Platz für LOG und Cache des ZFS Pools bereitstellen oder sollte man das lieber trennen? Oder lieber mehr Geld in RAm investieren und auch Cache/Log verzichten?

Vielen Dank schon mal!
 
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Jan 6, 2013
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Bitte nur sachliche Hilfe anbieten, alle anderen Kommentare bitte unterlassen.
NAS (SMB und NFS Freigaben)
- TvHeadend
- Emby-Server
- iOBroker
- sowie ein oder zwei Linux Distributionen zum testen, um mal langsam von Windows loszukommen!

hast du Studiert?

Oder abgelesen von youtoube?
 

aaron

Proxmox Staff Member
Staff member
Jun 3, 2019
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Jetzt ergibt sich aber die Frage ob ich PROXMOX selbst auf den beiden WD Black als ZFS im Mirror betreibe und mittels GParted noch Platz für LOG und Cache des ZFS Pools bereitstellen oder sollte man das lieber trennen? Oder lieber mehr Geld in RAm investieren und auch Cache/Log verzichten?
Proxmox VE als OS braucht nicht unbedingt schnelle Festplatten.

Bezüglich L2ARC (cache auf einem vdev) gilt leider meistens, dass mehr RAM besser ist. Der extra Cache braucht erst recht wieder Platz im RAM für den Index der besser direkt für den ARC (cache im RAM) verwendet werden kann.

Ein LOG Device kann ich empfehlen wenn du langsame HDDs hast. Im Idealfall nimmst du dafür eine sehr kleine Intel Optane. Diese hat im Vergleich zu klassischen SSDs keinen eigenen Cache sondern kann die Daten direkt in die Speicherzellen schreiben. Dadurch hast du immer gute Schreibzeiten und sie hält auch viele Schreibvorgänge aus.
Das LOG device wird primär nur beschrieben. Der einzige Fall in dem Davon gelesen wird, ist wenn bei einem synchronen Schreibvorgang direkt nach dem schreiben auf das LOG device während die Daten noch nicht ganz auf die HDDs geschrieben wurde, der Server abstürzt bzw. den Strom verliert.
Ein paar Artikel die die ZFS SLog/ZIL erklären sind folgende:
https://www.servethehome.com/what-is-the-zfs-zil-slog-and-what-makes-a-good-one/
https://www.ixsystems.com/blog/zfs-zil-and-slog-demystified/

Die Festplatten würde ich in einem Raid10, bzw. 2x Mirror VDEV anlegen um mehr IOPS zu haben, dann dürfen pro Mirror aber nur 1 HDD ausfallen.
Du kannst mit den HDDs und SSDs auch verschiedene Storages anlegen und die VMs/Festplatten der VMs entsprechend aufteilen was dir wichtiger ist, Geschwindigkeit oder Platz.
 
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