Grundsatz für Shared Storage

Du scheinst verwirrt. Lege einfach eine VM an. Unten mal ein Beispiel einer aktiven OMV-VM.
Wenn deine Konfiguration so wie unten aussieht, dann ist die OMV-Installation ein Selbstgänger.
Das einzige was unten fehlt ist das CD-LW, welches das Installations-ISO repräsentiert. Dieses wird bei der VM-Definition abgefragt und kann danach entfernt werden.

Bildschirmfoto_20260812_170507.png
 
Last edited:
  • Like
Reactions: AlexanderB
Was mich gewundert hat ist, dass man die Disk gar nicht unter PVE-Disks mit ext4 formatieren kann. Man kann die Disk dort scheinbar nur komplett leer formatieren. Unter Verzeichnis werde ich gefragt, welches Dateisystem erstellt werden soll. Dort habe ich ext4 gewählt und den Haken bei "Storage" drin gelassen.
Ups, da bin ich wahrscheinlich zu schnell abgebogen und das kommt erst mit dem Verzeichnis das ext4.


OMV - bin schon die ganze Zeit am suchen, aber ich finde die Auflistung hier nicht mehr, die ich einmal gemacht habe. Also aus dem Kopf.
Die Änderungen immer anwenden!

1. Die VM-Datendisk bei OMV unter Laufwerke einrichten (WIPE löscht alles)
2. Dateisystem erzeugen und formatieren
3. Benutzer/Gruppe anlegen -> werden bei Freigaben gebraucht, daher vorab anlegen, spart Arbeitszeit
4. Freigabe erstellen
5. Unter Diensten SAMBA die Freigabe erstellen, Benutzer/Gruppen Berechtigungen eintragen
6. Samba Dienst starten

## https://docs.openmediavault.org/en/8.x/administration/index.html
Bilder sind alt, Inhalte passt noch (Grob überfolgen) : https://nerdiy.de/de_de/howto-openmediavault-windows-freigabe-bzw-smb-server-einrichten/


EDIT ,,,13.08.2026 - den Eintrag den ich gesucht habe, befindet sich ....tada ... hier im Thread selber. es ist der Eintrag #40 !
 
Last edited:
Dein Screenshot passt schon, genau so ist es richtig. Da liegen zwei Ebenen übereinander: das ext4-Verzeichnis auf der SSD ist nur der Ablageort für die Image-Datei (vm-100-disk-x), und was OMV als /dev/sdb sieht, ist genau diese Datei, aus Sicht der VM eine neue, leere Platte. Die muss OMV partitionieren und formatieren, an deinem PVE-Verzeichnis ändert das nichts.

Was dagegen nicht geht: die Daten vom PVE aus einsehen. Der Host sieht da nur ein großes Image, nicht die Dateien drin. Umhängen an eine andere VM (falls du später TrueNAS ausprobieren willst) klappt problemlos, die Disk lässt sich per Disk-Aktion einer anderen VM zuweisen, ohne dass du was kopieren musst.

Der Haken beim Storage im Rechenzentrum hat übrigens nichts mit deinem PBS zu tun. Er sagt nur, dass vzdump-Dumps auf dieser SSD abgelegt werden dürfen. Brauchst du wahrscheinlich nicht, dein Backup-Ziel ist ja der PBS.
 
Das sieht bei mir schon etwas anders aus:
1786634242677.png
So ist der Storage konfiguriert im Rechenzentrum
1786634516902.png

Wie kann ich das verstehen mit der Disk? Die PVE erstellt ein Verzeichnis mit ext4. Und dann erstelle ich eine leere VM-Disk beim einhängen in die VM, die grundsätzlich unformatiert ist. Und die VM sieht die leere Disk die die VM formatiert um diese zu benutzen. Liegt dann die ext4 VM-Disk innerhalb des Verzeichnisses, das mit ext4 formatiert ist und mehrere VM-Disks enthalten kann? Also ext4 innerhalb ext4? Klingt für mich erstmal komisch.

Da diese Disk durch OMV formatiert und befüllt wurde, kann ich diese dann auch dort aushängen und wo anders einhängen?

Wie komme ich dann aber zu dem Ziel, dass OMV die Disk, die SMB-Verbindung, etc. verwaltet und ich anderen VMs Komplettzugriff auf die Dateien geben kann? Ich bräuchte also eine Disk, die ich bei mehreren VMs/LXC einhängen kann. Ist das möglich?

Also wie im Thema dieser "Shared Storage".
 
Die Benennung von der zweiten disk-0 deutet auf externen Speicher hin. Das ist saublöde.
Statt omv_cloud_storage erwarte ich zfs-local. Dort heißt das Teil dann disk-1.
Sonst schießt du dir massiv ins Knie.
 
Die Benennung von der zweiten disk-0 deutet auf externen Speicher hin. Das ist saublöde.
Statt omv_cloud_storage erwarte ich zfs-local. Dort heißt das Teil dann disk-1.
Sonst schießt du dir massiv ins Knie.
Also dann doch einen ZFS Storage anlegen und kein Verzeichnis?
Mir fehlt irgendwie eine tabellarische technische Übersicht über die verschiedenen Arten von Storage, deren technische Voraussetzungen, Notwendigkeiten und Einsatzgebiete/Einsatzzwecke.
 
Du musst überhaupt kein weiteres ZFS-Storage anlegen, sofern du bei der PVE-Installation die passende ZFS-Größe festgelegt hast.
Was bei dir zfs-local heißt, heißt in meinem Screenshot lvm-local. Auf dieser Basis landen dann alle virtuellen Disks. Wenn du darauf die virtuellen Disks anlegst, dann steckt bei dir unten drunter ZFS. VMs legst du dann eben mit schnödem ext4 an. Bei mir ist es halt LVM. Die evtl. vorhanden ZFS-Benefits ergeben sich aus der PVE-Basis. Immer daran denken: Niemals innerhalb einer VM virtuelle ZFS-Disks auf einer ZFS-Basis anlegen.

P.S.: Gerade bei sowas wie OMV, die lächerlich große OS-Platte (24GB OS vs 3TB Daten) IMMER auf dem gleichen physischen Medium der virtuellen Datenplatte anlegen. Sonst verdoppelst du die Ausfallwahrscheinlichkeit. Was nutzt dir ein startendes OMV-OS, wenn die Daten fehlen?
 
Last edited:
  • Like
Reactions: AlexanderB
Kann es sein, das die virtuelle DISK mit 3500G deine SSD-Kapazität voll ausreizt?
Das ist absolut keine gute Idee!
Erstens brauchst du freien Speicher auf der SSD und dann die Frage, wo speichern deine anderen VMs ihre Daten?
Hoffentlich nicht in der OMV Datenplatte!
 
  • Like
Reactions: AlexanderB
Also dann doch einen ZFS Storage anlegen und kein Verzeichnis?
Mir fehlt irgendwie eine tabellarische technische Übersicht über die verschiedenen Arten von Storage, deren technische Voraussetzungen, Notwendigkeiten und Einsatzgebiete/Einsatzzwecke.
Und hast du dich hier mal durch das WIKI oder das Handbuch gearbeitet?
Wir geben Dir ja gerne Tipps und Hilfestellungen - aber irgendwie habe im Moment da ein Bad Feeling.....
 
  • Like
Reactions: AlexanderB
Ja ich hab da gerade auch ein Bad Feeling XD.
Ich muss jetzt erstmal grundsätzliches Wissen über die Disk-Typen aufbauen bevor es weiter geht.

Danke für die umfangreiche Hilfe bisher!
 
  • Like
Reactions: ThoSo
Ich komme langsam dahinter.
Also kann die PVE gar nicht meinen Daten-Speicher, mehreren VMs/LXCs bereitstellen.

Ein NAS, DAS oder SAN verwaltet grundlegend den Daten-Speicher und von dort aus werden Netzwerkfreigaben erstellt, damit andere darauf zugreifen können.
Somit ist bei mir das NAS-System OMV für die Freigaben an alle anderen Hosts/VMs/LXC zuständig und dort werden diese Dinge verwaltet.

Brauche ich dann im Grunde gar keinen neuen Speicher in PVE anlegen, sondern einfach die 4TB SSD dem vorhandenen ZFS, dem local-zfs hinzufügen, wie es @TErxleben gesagt hat? Kann das PVE, die beiden komplett verschiedenen SSDs (eine NVME und eine SATA), in einem "rpool" verwalten, ohne irgendwelche Probleme?
 
  • Like
Reactions: ThoSo
Ich komme langsam dahinter.
Also kann die PVE gar nicht meinen Daten-Speicher, mehreren VMs/LXCs bereitstellen.

Ein NAS, DAS oder SAN verwaltet grundlegend den Daten-Speicher und von dort aus werden Netzwerkfreigaben erstellt, damit andere darauf zugreifen können.
Somit ist bei mir das NAS-System OMV für die Freigaben an alle anderen Hosts/VMs/LXC zuständig und dort werden diese Dinge verwaltet.

Brauche ich dann im Grunde gar keinen neuen Speicher in PVE anlegen, sondern einfach die 4TB SSD dem vorhandenen ZFS, dem local-zfs hinzufügen, wie es @TErxleben gesagt hat? Kann das PVE, die beiden komplett verschiedenen SSDs (eine NVME und eine SATA), in einem "rpool" verwalten, ohne irgendwelche Probleme?
Du robbst dich ran. Auf einem PVE legst du VMs an, die ihrerseits Dienste allen anderen zur Verfügung stellt.
Im Idealfall liegen all diese auf lokalem Speicher (z.B.deine 4TB-Platte). Alles andere ist zwar möglich aber in deinem Fall kontraproduktiv. Wenn externer Speicher, dann kostet der auch gutes Geld. Du brauchst eine Netzwerkanbindung ab 10GBit+, Systeme mit schnellen Datenspeichern und dort abgewickelter Redundanz, eben SAN statt NAS. Wenn du nur über 50TB Videoarchiv sprichst, dann leistet ein NAS gute Dienste, sofern du für Sicherung sorgst. Bei einem PVE bleibe so lange es geht bei internen Speichermedien.
 
Last edited:
  • Like
Reactions: ThoSo
Ich komme langsam dahinter.
Also kann die PVE gar nicht meinen Daten-Speicher, mehreren VMs/LXCs bereitstellen.

Brauche ich dann im Grunde gar keinen neuen Speicher in PVE anlegen, sondern einfach die 4TB SSD dem vorhandenen ZFS, dem local-zfs hinzufügen, wie es @TErxleben gesagt hat? Kann das PVE, die beiden komplett verschiedenen SSDs (eine NVME und eine SATA), in einem "rpool" verwalten, ohne irgendwelche Probleme?
Also, zum ersten Teil - Grundsätzlich könnte man PVE das unterjubeln, wird aber weder supported noch empfohle . Im Kern ist es ja ein debiansystem.
OMV und trueNAS, bzw. NAS im Allgemeinen, funktionieren ja genau anders herum, du hast Datenspeicher und kannst darauf Anwendungen laufen lassen.
PVE ist nur ein serversystem für virtuelle PC und Container, einfach ausgedrückt um sauber viele Sachen auf wenig Hardware laufen zu lassen.

Zum zweiten, hast du local-ZFS oder local-LVM - das sind zwei Paar Schuhe.
Aber ich rate dir davon ab, die beiden Speicher zusammen zu fügen. Daher auch die Variante mit dem Verzeichnis, wären jetzt mehrer SSDs im Rechner, gleicher Größe könnte man hier auch zfs oder raid in Betracht ziehen.
 
Last edited:
LVM kann ich den screenshots nicht entnehmen. Scheint nicht vorhanden zu sein.
Mich interessiert der Speicher auf local-zfs.
 
Die Benennung von der zweiten disk-0 deutet auf externen Speicher hin. Das ist saublöde.
Statt omv_cloud_storage erwarte ich zfs-local. Dort heißt das Teil dann disk-1.
Sonst schießt du dir massiv ins Knie.
Das hier hat mich erst dort hin geführt.
Ja, ich möchte meine Ausfallsicherheit nicht verdoppeln.
Sicher ist es vielleicht nicht ideal, dass ich die VMs und LXCs auf der NVME habe (ZFS bei der Installation von PVE ausgewählt - local zfs) und meine Daten des NAS VM dann auf der SATA (ext4 Verzeichnis - omv_cloud_storage ) sind, aber so war es erstmal gedacht.
Es muss nur richtig aufgesetzt werden, dann erhoffe ich mir eine zukunftsfähigkeit bei Upgrades und Veränderungen.

Sollte ich denn die NAS VM UND den NAS Speicher, also beides, auf das ext4 Verzeichnis also in den omv_cloud_storage legen?

Ich dachte mir, eine Trennung der VM/LXC auf einen Pool und meine Daten auf einen anderen Pool ist besser für die Änderungen in der Zukunft, die da noch kommen mögen. Auch wenn man dadurch etwas Performanceeinbußen hat. Ich gehe aber davon aus, dass PCIe(NVME) und SATA schnell genug sind, im Zusammenspielt.
 
Last edited:
ZFS ist ein Thema für sich, dem man sich auch gezielt widmen sollte. Insbesondere was zu tun ist im Fehlerfall - da wird es im GUI dünn und die Kommandozeile ist gefragt. Hier in diesem Thread sind schon dazu einige Hinweise gefallen, aber mache dich damit vertraut! Das Forum hier ist dazu auch sehr ergiebig, wie ZFS RICHTIG genutzt wird.

Daten vom einem OS-System zu trennen (unterschiedliche Laufwerk) vereinfacht durchaus die Möglichkeit das System auf einen älteren Sicherungstand zurück zu setzen, ohne oder mit geringem Datenverlust.
Ich würde aber bei einer VM die Systemplatte und die Datenplatte nicht trennen. Damit rauscht dir zwar in einem Rutsch bei einem Ausfall des Basisdatenträgers (sofern hier keine Spiegelung darunter liegt) die komplette VM weg - dafür ist zusammen was zusammen gehört und Performance wird in deinem Fall nicht das Problem sein.
 
Last edited:
Dann füge ich einfach noch im Rechenzentrum den Inhalt "Container" zu meinem ext4 Verzeichnis hinzu und installiere OMV direkt auf die 4TB SSD.
 
Dann füge ich einfach noch im Rechenzentrum den Inhalt "Container" zu meinem ext4 Verzeichnis hinzu und installiere OMV direkt auf die 4TB SSD.
Ist dein OMV Instanz eine VM oder ein Container .....?
Und warum die VM-Disk nicht einfach verschieben?
und ist da noch Platz drauf siehe #108
 
Last edited:
Eine VM.
Ich probier das mal mit Verschieben. Aber neu aufsetzen ist auch nicht schlecht, da kann ich das Verzeichnis auch gleich nochmal umbenennen.