Grundsatz für Shared Storage

AlexanderB

New Member
Jul 26, 2026
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Hallo liebe Community,

ich würde gern meine gesamten Daten aus der Cloud nach Hause holen.
Um das ganze grundsätzlich richtig aufzusetzen, habe ich noch eine Frage.
Ich möchte gern meine Daten irgendwie zentral verfügbar haben, sodass Dienste, wie Immich, Joplin, Nextcloud, etc. darauf zugreifen können.
Also meine Daten sollen nicht gekapselt in einer VM liegen, sodass nur der eine Dienst damit arbeiten kann.
Wie tut man diesen, ich nenn ihn mal "shared storage" in Proxmox aufsetzen? Auch Richtung Zukunft, wo man eventuell den Speicher mit einem neuen NAS erweitern möchte, oder auch in ein neues NAS auslagern möchte.
Momentan habe ich eine dedizierte SSD im Server drin, mit der ich beginnen möchte.

Wie geht man da grundsätzlich vor, dass es im Endeffekt dann "richtig" ist?

Vielen Dank und noch einen schönen Sonntag
 
Recht einfach ließe sich das über eine NAS und NFS einrichten. Die NAS kann bare-metal oder auch als VM vorhanden sein. Ich vermute mal, Du wirst Nextcloud, Immich, etc. als Docker Container laufen lassen? Im LXC wäre das mit Docker nicht zu empfehlen.

In den VMs kannst Du den NFS-Share normal einbinden. Bspw. als Freigabe: /meinecloud . Wenn Du darin wiederum Unterordner erzeugst, haben die VMs darauf ebenfalls Zugriff.

/meinecloud/photos wäre dann in der VM als /mnt/meinecloud/photos verfügbar (unter welchem Pfad Du den mount später auch immer erstellst). Docker Containern kannst Du den Pfad wiederum als bind mount in der compose zur Verfügung stellen. Sowas wie

- /mnt/meinecloud/photos:/var/photos

NFS ist aber nur ein Ansatz. SMB ginge auch, hat beides seine Vor- und Nachteile. Der Nachteil eines großen gemeinsamen Storage ist jedoch: läuft eine VM Amok (Hack, Fehlkonfig, etc.), wirkt sich das für alle aus.
 
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Ein "echter" blockbasierter zentraler Speicher landet fast zwangsläufig bei CEPH oder glusterFS.
Beides kostspielig, komplex und erfordert entsprechende Skills beim Administrieren.
Wenn ich lese, dass du mit einer SSD beginnen möchtest, dann gehe ich davon aus, dass du keine dreistelligen TB-Mengen aufheben möchtest. Dann Finger weg von CEPH und Konsorten, sofern du nicht deinen Erfahrungsschatz erweitern und deinen Geldbeutel schrumpfen lassen willst.
Dann lieber eine gängige NAS Lösung wie z.B. Openmediavault als VM betreiben und darauf achten, Redundanz auf PVE-Ebene zu schaffen.
 
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Vielen Dank für den Input.


@cwt Ich muss sagen, die Administration ist bisher bei LXC deutlich einfacher als bei VM und auch der Ressourcenverbrauch scheint mir da geringer. Daher würde ich versuchen wo es überall geht, LXC zu verwenden.
Also NFS und SMB ist da die gängigste Wahl?
Ich habe auch einen PBS laufen, der schon fertig eingerichtet ist mit Backup-, Prune,- und GC-Jobs, daher hoffe ich auf darauf, dass wenn etwas schief geht (hoffentlich nie), ich ein ehemaliges Backup wieder einspielen kann.

@TErxleben, ja für mich privat und eventuell noch einige Familienmitglieder (Wenn wirklich alles sauber läuft), brauche ich vielleicht in Zukunft mal 20 TB, mehr nicht. Ich muss ja auch ab und an ein externen Storage füllen und an einen anderen Ort bringen. Ja Openmediavault, opencloud, owncloud, etc. ist auch noch in engerer Auswahl, da mir bei Nextcloud die Menge an vernetzten Zeug nicht gefällt.

Ja es war schon überaus Zeitaufwendig mich mit IPv6 auseinanderzusetzen, nur um zu sehen, wie schlecht das bei einigen Betriebssystemen umgesetzt ist, daher mag ich standardisierte einfache, aber sichere Lösungen am liebsten.
 
@cwt Ich muss sagen, die Administration ist bisher bei LXC deutlich einfacher als bei VM und auch der Ressourcenverbrauch scheint mir da geringer. Daher würde ich versuchen wo es überall geht, LXC zu verwenden.

Da begehst du dann tatsächlich einen Fehler. VMs sind ggü. LXCs deutlich zuverlässiger und der Resourcenverbrauch ist bestenfalls per Benchmark messbar, aber diemals im täglichen Betrieb spürbar.
Ich habe auch einen PBS laufen, der schon fertig eingerichtet ist mit Backup-, Prune,- und GC-Jobs, daher hoffe ich auf darauf, dass wenn etwas schief geht (hoffentlich nie), ich ein ehemaliges Backup wieder einspielen kann.
Funktionierende Sicherungen sind das A&O.
@TErxleben, ja für mich privat und eventuell noch einige Familienmitglieder (Wenn wirklich alles sauber läuft), brauche ich vielleicht in Zukunft mal 20 TB, mehr nicht. Ich muss ja auch ab und an ein externen Storage füllen und an einen anderen Ort bringen. Ja Openmediavault, opencloud, owncloud, etc. ist auch noch in engerer Auswahl, da mir bei Nextcloud die Menge an vernetzten Zeug nicht gefällt.
Um Daten überall verfügbar zu haben, ist Seafile auch einen Blick wert.
Ja es war schon überaus Zeitaufwendig mich mit IPv6 auseinanderzusetzen, nur um zu sehen, wie schlecht das bei einigen Betriebssystemen umgesetzt ist, daher mag ich standardisierte einfache, aber sichere Lösungen am liebsten.
Löblich sich mit IPv6 auseinanderzusetzen. Ehe das aber zuverlässig funktioniert, fließt noch viel Wsser die Elbe herunter. Lieber Zeit und Gedanken in sowas wie Redundanz, Sicherung, Verlässiichkeit, Seafile etc.pp. inverstieren
 
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Da muss ich @TErxleben zustimmen: Docker in LXC ist einfach anfälliger und nicht so isoliert wie VMs. Ich schätze mal 70% oder mehr der hiesigen Posts im Forum, die Probleme mit LXC und Docker thematisieren, wären unnötig, wenn die User direkt VMs verwendet hätten.

In der Langzeitpflege ist ein LXC auch nicht viel anders als eine VM. Lediglich das Setup benötigt ein paar Minuten mehr.
 
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