Bestehendes Proxmox von NoName 512GB SSD auf eine Samsung 980 PRO NVMe M.2 SSD, 1 TB SSD umziehen.

War neugierig und habe mich mal umgesehen, aber ein ISO zum installieren gibt es wohl nicht (mehr).
Es gibt Virtuelle Festplatten und ein IMG File. Wobei für Proxmox hier ja das Festplattenimage reichen würde,

Quelle: https://github.com/home-assistant/operating-system/releases
Quelle #2 : https://www.home-assistant.io/installation/linux
Meine Installation läuft schon eine Weile, aber das Image kann man auch direkt mit qm importdisk umwandeln und in die VM einhängen.
 
Da hilft auch einmal das Original Projekt anzuschauen.
Ich empfehle immer die HAOS iso herunterzuladen und ganz Easy wie auf Hardware eine Home Assistent VM hochzuziehen.
Das OS wird dann vom HA Projekt mit gepflegt. (es ist ein BSD)

Hat sich da was geändert? Laut https://github.com/home-assistant/operating-system ist es ein (allerdings stark angepasstes) Linux mit Docker, das würde ja mit BSD nicht funktionieren (außer als jail und nested virtualization ziemlich Ressourcen fressen).
 
Scheinbar ist das doch ein Linux, hatte nur mal im Podcast bei einem Interview mit dem Hauptmaintainer BSD gehört, ist vermutlich eine etwas ältere Info und man ist auf Linux mit Docker geschwenkt.
 
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Am einfachsten wäre Clonen!
Bsp mit Clonezilla / Rescuezilla oder DD
Ich hänge mich hier mal ran. Im Moment ist in meinem Proxmox Server eine 1 TB NVMe und ich würde gerne auf eine 2 TB NVMe umziehen (um ein größeres LVMthin zu haben). Die zwei HDSSD's taugen ja nicht als LVMthin. Das sollte doch mit clonen gehen, oder?

1 Clonezilla via usb-stick
2 Win10togo mit Macrium reflect?

Wo sind die Chancen am besten, dass das sauber funktioniert? Ich vermute, Du sagst, die beste Option ist Neuinstallation und restore der VM's & LXC, aber ich weiß ehrlicherweise nicht, wie ich Proxmox neu aufsetze, ohne die ganzen Einstellung neu zu machen.
 
Aus meiner Sicht, die doch schon ein paar Jahre ZFS onls benutzt, ist das dein Weg zwei Datenträger ZFS formatiert natürlich brauchst du erstmal roit device und dann noch mal zwei oder weitere vier für deine Daten, dann kann man die Konfiguration übernehmen und macht eine neue Proxmox VE Installation. Die Backups und Restore sind natürlich ganz simpel, von deinen LXCs und VMs. Die Konfiguration sind unter /etc bei Linux zu finden, so dass du dieses auch sichern kannst; ich selbst nutze noch das /root Verzeichnis, was ich dann auch mit sichere. Zumindest zeigt meine Erfahrung: die Neuinstallation geht meistens schneller.
 
Danke für die Antwort. Ohne zu viel an Dingen herumzupfuschen, von denen ich nicht allzu viel verstehe. backup und restore der lxc und vm ist klar. Die Einstellungen für Netzwerk, Backup usw. liegen alle unter /etc. Ich setze also ein neues Proxmox auf der neuen VNMe auf (hie ich zuvor eingebaut habe), verbinde über ein externes Gehäuse per USB die alte NVme und kopiere dann das /etc Verzeichnis von der alten auf die neue?

Kann ich die unter Proxmox mounten?

Oder wie sichere ich das /root Verzeichnis des Knotens? Und was ist mit den anderen gemounteten Datenträgern, werden die mit gesichert, oder muss ich das später wieder manuell mounten?

Sorry, die Frage treibt mich eigentlich schon seit Jahren um, weil ich kein Backup von "allem" habe. Ginge das mit PBS?
 
Du solltest alles extern sichern. NAS, pc oder so.
Dann ein neues System als mindesten ZFS Mirror anlegen, das bedeutet 2x die selben Datenträger.
Aber, wenn Du schon nichts von Datenkopieren weißt, dann gute Nacht.
Makefile:
man cp # local copy
man scp # remote copy
man rsync # remote copy

Unter /root liegen die Daten des "Root" Users.
Wenn man auch eine Kopie des gesamten Baumes unter /etc/ hat, dann dient das als Vorlage und sollte NIE 1:1 auf ein neues System kopiert werden.
Unter /etc/pve/ liegen dann das Proxmox VE Einstellungen.
Ich denke das überfordert Dich heute und in 1 - 2 Jahren verstehst Du vielleicht die Zusammenhänge.

Also sorge immer auch für eine externes Backup Deiner Daten.
 
Noch eine Anmerkung "von Allem", was sollte das sein?
Ein Debian/ Proxmox Linux Sever ist mit seinen ca. 100.000 eher komplex.
Die Pakete fassen wir nie direkt an, apt install <paket> usw.
So dass man sich Gedanken über die Strukturen machen und diese sichern.
Ein Proxmox VE Linux Sever ist in 10 Minuten neu aufgesetzt und in weiteren 10 Minuten mit den o.g. Datenkkopien wieder eingerichtet.
Systemupdates ausgenommen...
 
Ich Antworte mir mal selbst, wenn Du eine Kopie eines Datenträgers meinst, dann nutze ich gerne Clonezilla.
Manchmal auch als "virtuelle" VM unter Proxmox, denn es wird ja nichts installiert und nur der ISO Datenträger eingebunden und gestartet.

Also in etwa so:
a) eine Datenträger eines PC soll gesichert werden, dann erstelle ich mit eine USB Bootgerät mit der ISO, s.u.
b) Dann erstelle ich auf Proxmox VE eine VM "CloneZilla" mit dem selben ISO Download und binde sie als Bootdatenträger ein.
Eine virtuelles Installations-Laufwerk wird nicht direkt benötigt, ich gebe meistens eine 100 MB = 0.1 GB großes virtuelles Drive an, dann meckert der Agent nicht.
Als Ziel "Laufwerk" für das Client-Server CloneZilla Setup, kann ich nun eine ZFS Dataset mit der benötigten Größe anlegen und in die VM einbinden oder eine physikalisches Medium (SSD, HDD) an den Server anschließen und an die CloneZilla VM übergeben.
Man beachte, ZFS komprimiert alle Daten und 0 Bytes sind in der Summe der gespeicherten Daten sehr gering.

# https://clonezilla.org/downloads.php

Vielleicht beantwortet das schon Deine Frage.
 
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Ich danke für die ausführliche Hilfe. Wie Du ja schon festgestellt hast, bin ich nicht besonders firm in der Materie.
Ich betreibe das "fachfremd" zu Hause und habe viel Spaß mit den ganzen Sachen und mit einigen Dingen, wie Paperless auch eine extreme Erleichterung meines Alltags.
Leider fehlt mir die Zeit, um mich tiefer mit der Materie zu beschäftigen, aber ich möchte habe eine möglichst Desaster sicheres System. Mein PC wird mit Marcrium Reflect gesichert, meine Apple Geräte über Time Maschine. Alles wird auf einer Synology NAS gespeichert. Von da einmal Wöchentlich auf eine weitere NAS via HyperBackup.

Für meine Proxmox Installation auf einem mini PC mit einer NVMe und zwei HDD wollte ich das ganze, neben den lxc und vm die ich unter Proxmox regelmäßig sichere, ein System Backup. Aus bereits genannten Gründen habe ich mit ZFS bislang keinerlei Erfahrung. Trotzdem danke für Deine Hilfe.
 
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Ich weiß nicht ob das hier noch aktuell ist. Ich habe jetzt nicht alle Beiträge bis ins letzte Detail gelesen.
Aber ich habe meine Proxmox SSDs im Homelap auch erfolgreich geklont und getauscht.

Es ist die beste Idee Backups der VMs zu machen.
Das ist ja schon mehrfach beschrieben hier und mit den Boardmitteln von Proxmox recht einfach.

Zum sichern der Konfiguration gibt es ein Skript namens
"pvehost-backup.sh",
was sehr einfach in der Bedienung ist.
Damit kann man eigentlich nichts kaputt machen und hat schon mal die allernötigsten Sachen.
Einfach mal im Internet danach suchen,
https://github.com/community-scripts/ProxmoxVE/blob/main/tools/pve/host-backup.sh

Clonen tut man meiner Meinung nach am besten mit dd. Ist in jeder Linux Distri dabei.
Man braucht aber ein paar Dinge dazu.
Eine Möglichkeit die neue SSD zeitgleich zur alten anzuschließen. Evtl. über einen USB Adapter..
Einen Linux USB Installationsstick oder CD, zB. mit Linux Mint, es geht aber auch gparted oder was man eben so hat.

Wenn alles angeschlossen ist, bootet man das Live System (Linux Mint)
Dann schaut man sich mit Gparted (grafisch) die Platten an,
Man schreibt sich die Gerätenamen auf. Es sind mindestens 3 zu sehen, das Bootmedium, die alte und die neue Platte.
Ab hier sollte man nun keine Fehler mehr machen!

Jetzt öffnet man ein Konsolenfenster mit root Rechten. Entweder immer sudo eingeben oder mit sudo -i

Jetzt wird geklont, Die Gerätenamen in meinem Beispiel müssen durch die korrekten mit Gparted ermittelten ersetzt werden.

dd if=/dev/sda of=/dev/nvme0 bs=16M conv=sync status=progress

warten, warten, warten

Wenn fertig, kann die neue SSD statt der alten eingebaut werden und sollte genau wie die alte funktionieren.
Und wenn das so ist, kann man sich damit beschäftigen die Partitionen zu vergößern.

Ich betutze Partitionen mit ZFS für die VMs. Das ist bei mir die 4. Partition. (zpool status und list benutzen)
Mit folgenden Befehlen kann man das ermitteln und vergrößern. (Alle VMs müssen vorher beendet sein)

zpool status
zpool list
zpool set autoexpand=on zfs
parted /dev/sda resizepart 4 100%
zpool set autoexpand=off zfs

Reboot, fertig, viel Erfolg!
 
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Danke @jbeck66 für die ausführliche Beschreibung. Da bei meiner Proxmox Installation noch lvm läuft habe ich mich gegen ein clonen entschieden. Wenn ich mal Zeit habe, setzte ich ein neues System mit ZFS auf und importiere dann die VM‘s zurück.
 
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Ich muss hier nochmal nachfragen...
In meinem Miniforum HX-90 habe ich das bekannte Problem mit den interen SATA Kabeln. Da ich den Rechner eh aufmachen muss, und immer mal wieder auch ein backup im stop Modus fehlschlägt (was mit meiner zu kleinen interen nvMe, und meinem Dateisystem (lvs) zusammenhängt, wie ich herausgefunden habe) will ich auch eine neue nvMe mit 2 tb und zfs installiern. Also, Neuinstallation.
Mein, KI unterstützter Plan klang eigentlich ganz gut.
Ich mache aktuelle Backups aller VM's (und lxc).
Backup des /etc vom host auf PBS (das funktionierte so nicht, offenbar wegen pmxcfs?!).
Habe dann mit dem script von tteck ein Backup von /etc und /root gemacht.
Der Plan war nun nach dem Hardwaretausch Proxmox PVE neu mit zfs zu installieren und die notwendigen Sachen aus dem backup des /etc wieder zurückzukopieren.
Auf meinen Einwand, dass es sicher schiefgeht, wenn ich den folgenden Teil der storrage.cfg
Code:
lvmthin: local-lvm
    thinpool data
    vgname pve
    content rootdir,images
in mein neues zfs System kopiere, kam dann von Gemini nach arg viel Lobhudelei wie gut ich da aufgepasst hätte, folgender Vorschlag:
Code:
zfspool: local-zfs
        pool rpool/data
        content images,rootdir
        sparse 1

Ich bin nun zugegebenermaßen etwas skeptisch der KI gegenüber. Kann mir jemand ein paar tips zur Migration von meiner aktuellen nvMe auf die neue unter zfs geben? Noch bin ich in der Planungsphase, aber da aufgrund permanenter crc Fehler mit einer interen Platte wollte ich das bald in Angriff nehmen..

Danke!
 
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Ich muss hier nochmal nachfragen...
In meinem Miniforum HX-90 habe ich das bekannte Problem mit den interen SATA Kabeln. Da ich den Rechner eh aufmachen muss, und immer mal wieder auch ein backup im stop Modus fehlschlägt (was mit meiner zu kleinen interen nvMe, und meinem Dateisystem (lvs) zusammenhängt, wie ich herausgefunden habe) will ich auch eine neue nvMe mit 2 tb und zfs installiern. Also, Neuinstallation.
Mein, KI unterstützter Plan klang eigentlich ganz gut.
Ich mache aktuelle Backups aller VM's (und lxc).
Backup des /etc vom host auf PBS (das funktionierte so nicht, offenbar wegen pmxcfs?!).
Habe dann mit dem script von tteck ein Backup von /etc und /root gemacht.
Der Plan war nun nach dem Hardwaretausch Proxmox PVE neu mit zfs zu installieren und die notwendigen Sachen aus dem backup des /etc wieder zurückzukopieren.
Auf meinen Einwand, dass es sicher schiefgeht, wenn ich den folgenden Teil der storrage.cfg
Code:
lvmthin: local-lvm
    thinpool data
    vgname pve
    content rootdir,images
in mein neues zfs System kopiere, kam dann von Gemini nach arg viel Lobhudelei wie gut ich da aufgepasst hätte, folgender Vorschlag:
Code:
zfspool: local-zfs
        pool rpool/data
        content images,rootdir
        sparse 1

Ich bin nun zugegebenermaßen etwas skeptisch der KI gegenüber. Kann mir jemand ein paar tips zur Migration von meiner aktuellen nvMe auf die neue unter zfs geben? Noch bin ich in der Planungsphase, aber da aufgrund permanenter crc Fehler mit einer interen Platte wollte ich das bald in Angriff nehmen..

Danke!
Also entweder:
  • Das hier mehrfach genannt Clonezilla mit evtl. nötiger Anpassung der Partitionen
  • oder schmerzlose Neuinstallation auf dem neuen Medium und anschließendes Rückspielen, der vorher angefertigten Dump- oder PBS-Sicherungen.
  • Oder du schießt mit dem Schrotgewehr, wie deine KI empfiehlt.
 
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Das hier mehrfach genannt Clonezilla mit evtl. nötiger Anpassung der Partitionen
Das scheidet aus, da ich, wie geschrieben ja von lvm-Thon auf zfs umsteigen will.
oder schmerzlose Neuinstallation auf dem neuen Medium und anschließendes Rückspielen, der vorher angefertigten Dump- oder PBS-Sicherungen.
Neuinstallation hatte ich ja auch bereits geschrieben. Die Frage war ob jemand hier Erfahrung damit hat, PVE mit den Einstellungen (Storage, Network, Jobs) wieder herzustellen. Da ich sowas noch nie gemacht hatte, dachte ich ich frag mal nach.

Hat sich aber mittlerweile erledigt. Läuft jetzt alles wieder mit zfs auf einer größeren SSD.
 
Hat sich aber mittlerweile erledigt. Läuft jetzt alles wieder mit zfs auf einer größeren SSD.
Wie auf nur einer SSD. Das ist doch unsinnig. Warum lese ich da nicht mindestens ZSF Mirror?
Welche SSD kommt zum Einsatz? Sind alle "ZFS" Regeln dazu beachtet?
Welche ZFS "Einstellungen" wurden für eine SSD Nutzung getätigt?
 
Wie auf nur einer SSD. Das ist doch unsinnig. Warum lese ich da nicht mindestens ZSF Mirror?
Um zu beurteilen, ob das unsinnig ist, fehlt mir leider die Expertise. Mir ging es hauptsächlich um den Platzverbrauch auf der SSD. Ich hatte zum Beispiel bei einigen VM's kein backup im snapshot oder suspend modus machen können. Auch war die 1 TB SSD, die ich vorher hatte mit knapp 700 GB recht voll. Jetzt sind auf der 2TB SD (mit zwei zusätzlichen VM's) unter zfs 500 GB belegt. Backups im suspend Modus funktionieren jetzt.
Welche SSD kommt zum Einsatz? Sind alle "ZFS" Regeln dazu beachtet?
Lexar NM790. Welche Regeln sind hier gemeint?
Welche ZFS "Einstellungen" wurden für eine SSD Nutzung getätigt?
Raid 0. Ich habe nur einen Anschluß für eine SSD.
 
Guten Mittag, ja ZFS mit SSD auf Basis von Flash Speicher, benötigen einen DRAM cash und PLP.
Ich bin mal gespannt, ob dein SSD Modell unter ZFS die 100 Kilobyte 4k random R/W erreichen kann.
Dazu suche bitte hier im Forum nach fio test und installiere es natürlich vorher auf deinem Server.
ZFS hat ja sehr viele meta-Daten, unter anderem auch das atime, mit ZFS get atime kannst du den Zustand abfragen.
Seine Bedeutung liest du bitte im Handbuch unter openzfs.org nach.
Mir scheint es so, du hast irgendwas angeklickt und denkst dass du damit glücklich wirst, ohne zu wissen, was bedeutet.
Es empfiehlt sich doch hier im Forum so drei Jahre rückwirkend alles mögliche zu ZFS zu lesen und auch daraus zu lernen.
 
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Danke für die Hilfe!

FIO: WRITE: bw=549MiB/s (575MB/s) bw: min=335872, max=655360

Letzte Frage, was ist hiervon zu halten?

Code:
 If you don't plan to use High Availability (HA) you can disable the following and reduce the amount of writes to your SSD.

systemctl disable pve-ha-lrm

systemctl disable pve-ha-crm

systemctl disable corosync.service

systemctl disable pvesr.timer

I use consumer SSD just fine with Proxmox for years with minimal wear


Jetzt wird es etwas offtopic, dafür entschuldige ich mich im Voraus und bitte alle, die am ursprünglichen Problem interessiert waren, einfach nicht weiter zu lesen.
Mir scheint es so, du hast irgendwas angeklickt und denkst dass du damit glücklich wirst, ohne zu wissen, was bedeutet.
Das ist natürlich völlig richtig:). Insofern honoriere ich die Mühe, die Du dir machst mir zu antworten, umso mehr ;)

Ich betreibe den Server rein hobbymäßig. Die wichtigste VM, die dort läuft, ist Paperless. Durch das völlig unkomplizierte Backup/Restore mit PBS, bin ich relativ mutig und entspannt, was Experimente angeht.
Mein ursprüngliches Problem war eine ein Terabyte NVMe welche aufgrund verschiedener, auch in großen Teilen durch mangelnde Kenntnis verursachter Probleme, zu klein war.
Ein Ärgernis, und später auch Problem war zum Beispiel das Backup des Paperless lxc (ich weiß, auch das macht man besser nicht). Das funktionierte nur stop Modus, da das große Datenvolume mit 200 GB (inital noch auf einer SATA HD, später dann auch im lvm-thin) nicht in den verfügbaren Speicher der NVMe passte. Neben einer größeren NVMe wurde mir auch (von echten Menschen, so glaube ich zumindest) vorgeschlagen zfs zu nutzen.
Ich fand die Idee von der Datenkomprimierung und der Deduplizierung sehr interessant und suchte eh nach Beschäftigung für meinen (bislang) viel zu groß gewählten Hauptspeicher. Ich habe dann diesen Weg gewählt. Bislang scheint das auch ganz gut zu funktionieren. Backup im suspend jetzt in 4:30 Minuten, vorher im stop 12 Minuten mit PBS und davor 4:30 Stunden über PVE auf NAS.
Hauptproblem war allerdings, dass aus unerfindlichen Gründen - kann aber auch ein Hardware bus-error aufgrund einer defekten SATA Platte gelegen haben - auch im stop Modus backups manchmal schiefgingen. Mit gleicher Fehlermeldung, wie im suspend.
Bislang läuft alles ganz gut. Ich schaue mir die links mal an.

Wenn das aber grundsätzlich eine blöde Idee war, dann kann ich das sicher jetzt dank meiner gerade gemachten Erfahrung in einem Nachmittag wieder auf ext4 umrüsten, wäre aber verschmerzbar.

Ich tingel mit meinem punktuellen Hobby IT Wissen schon seit über 40 Jahren durch die Weltgeschichte. Ich habe aber leider keine Zeit mich tiefer in die jeweilige Materie einzuarbeiten. Dazu ist die IT Welt zu interessant und es gibt so viele Dinge. Mit KI Unterstützung funktioniert einiges jetzt deutlich besser, andererseits setze ich jetzt evtl. auch vieles um, von dem ich vorher mangels tieferer Linux Kenntnisse sicher die Finger gelassen hätte...:rolleyes:
 
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