Starthilfe für mein Home Server Projekt

pulli00

New Member
Jan 7, 2026
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Hallo zusammen,
seit einigen Tagen spiele ich nun mit Proxmox und komme immer wieder an Grenzen. Mir fehlt noch Grundwissen in dem Gebiet.

Ich habe vor mich von den großen Clouddiensten zu verabschieden und stattdessen einen Home Server mit Diensten wie Nextcloud, Immich, Paperless ngx, Vaultwarden laufen zu lassen. Für den Einstieg habe ich mir ein HP T640 mit 16GB RAM und 1TB NVME beschafft.

Was ich mir vorgestellt habe...

Eine Partition mit Proxmox VE (Hier sollen Container und VMs laufen. Aber keine Nutzdaten liegen)
Eine Partition mit Debian für Docker, falls ich mit Proxmox scheitere
Eine Partition für Nutzdaten (Bilder verwaltet von Immich, Dokumente verwaltet von Paperless, und sonstiges)

Über Nextcloud möchte ich an die gleichen Daten kommen, auch von unterwegs aus. Die Data Partition soll als Netzwerklaufwerk im Heimnetz verfügbar sein, um auch dort direkt an die Bilder und Dokumente zu kommen.

Um die Daten zu sichern soll regelmäßig eine externe Festplatte angeschlossen werden und per Skript (oder irgendwei automatisiert) die Nutzdaten gesichert werden.

Sicher nicht die schönste Lösung, aber für den Anfang wollte ich mit dem was ich sowieso schon Zuhause habe etwas aufsetzen und experimentieren.

Sind meine Anforderungen realistisch und umsetzbar? Bis jetzt habe ich mich mit yt Videos und ganz viel ChatGPT durchgehangelt. Allerdings gibt es immer wieder Stolpersteine. Zuletzt hat sich meine VM mit Docker verabschiedet, weil LVM thin auf 100% gelaufen ist, als ich meine Bilder vom Handy mit Immich synchronisiert habe.

Da ich selbst sehr wenig von Proxmox verstehe und stumpf ChatGPT folge, hoffe ich auf einen guten Ratschlag hier im Forum.
 
Ich würde generell abraten die Festplatte in dieser Weise zu partitionieren. Macht Dinge nur kompliziert und hat keinen Benefit. Wenn du mit PVE scheiterst würde es eh wenig Sinn machen dies weiterhin auf der Festplatte zu belassen. Meine Empfehlung wäre PVE ganz normal zu installieren und hier je nach Festplatte (Teile dein Modell) ZFS oder LVM-Thin zu wählen.
 
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Ich kann da @Impact nur zusstimmen. Proxmox ist ein recht komplizierter Hypervisor (Kompliziert, weil es in der Natur der Sache liegt, Hypervisors sind nichts für Leute, die nur Windows kennen), wo viele Fallstricke möglich sind. Ohne ein paar Kenntnisse im Linux-Bereich hätte ich z. B. mich nie damit beschäftigt. Ich würde an deiner, @pulli00 , Stelle, mich ersteinmal mit den grundsätzlichen Dingen von Linux beschäftigen und Proxmox erst einmal nur als Spielerei für dich sehen. Wenn du nach einigen Monaten dann fit geworden bist, kanst du dir dann ja mal ein Projekt überlegen.
 
Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen. Ich stimme dem nicht ganz zu.
Seit einem halben Jahr nutze ich Linux Nobara auf meinem Rechner Zuhause um auch von Windows wegzukommen.
In den paar Tagen, seit dem ich mich mit Proxmox beschäftige, habe ich mehr über Linux gelernt als ich es das letzte halbe Jahr mit Nobara getan habe. Und genau da sehe ich den Vorteil bei Proxmox und möchte da jetzt auch am Ball bleiben. Ich möchte ja etwas lernen.
 
@pulli00 : Das wusste ich natürlich nicht! Dann bist ja auf einem guten Weg. Das wollte ich hören/lesen

Kleine Anekdote: Letzens habe ich ein YouTube-Video gesehen, wo jemand mit Proxmox und einer VM was mit Docker gemacht hatte und dieser gab bei einem Hash-Prompt laufend Befehle mit sudo ein. Da habe ich mich natürlich an den Kopf gefasst. Wer solche absoluten Basics nicht kennt, der sollte anderen vielleicht auch nicht erklären, wie man mit docker arbeitet.
;)
 
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Hallo zusammen,
seit einigen Tagen spiele ich nun mit Proxmox und komme immer wieder an Grenzen. Mir fehlt noch Grundwissen in dem Gebiet.

Ich habe vor mich von den großen Clouddiensten zu verabschieden und stattdessen einen Home Server mit Diensten wie Nextcloud, Immich, Paperless ngx, Vaultwarden laufen zu lassen. Für den Einstieg habe ich mir ein HP T640 mit 16GB RAM und 1TB NVME beschafft.

Was ich mir vorgestellt habe...

Eine Partition mit Proxmox VE (Hier sollen Container und VMs laufen. Aber keine Nutzdaten liegen)
Eine Partition mit Debian für Docker, falls ich mit Proxmox scheitere
Eine Partition für Nutzdaten (Bilder verwaltet von Immich, Dokumente verwaltet von Paperless, und sonstiges)

Über Nextcloud möchte ich an die gleichen Daten kommen, auch von unterwegs aus. Die Data Partition soll als Netzwerklaufwerk im Heimnetz verfügbar sein, um auch dort direkt an die Bilder und Dokumente zu kommen.

Um die Daten zu sichern soll regelmäßig eine externe Festplatte angeschlossen werden und per Skript (oder irgendwei automatisiert) die Nutzdaten gesichert werden.

Sicher nicht die schönste Lösung, aber für den Anfang wollte ich mit dem was ich sowieso schon Zuhause habe etwas aufsetzen und experimentieren.

Sind meine Anforderungen realistisch und umsetzbar? Bis jetzt habe ich mich mit yt Videos und ganz viel ChatGPT durchgehangelt. Allerdings gibt es immer wieder Stolpersteine. Zuletzt hat sich meine VM mit Docker verabschiedet, weil LVM thin auf 100% gelaufen ist, als ich meine Bilder vom Handy mit Immich synchronisiert habe.

Da ich selbst sehr wenig von Proxmox verstehe und stumpf ChatGPT folge, hoffe ich auf einen guten Ratschlag hier im Forum.
als erstes solltes Du Dir mal Linuxwissen aneignenspeziell Debian, denn darauf baut Proxmox auf.
Dann die Proxmox Dokumentation lesen und vor allem verstehen.
ferner brauchst Du einen server mit ausreichender redundanter Platte, RAID.
So wie Du die Sache angehst wirst Du scheitern.

Erst mal Wissen aufbauen, sonst wirst Du auch das was Dir ChatGPT sagt nicht richtig verstehen.
 
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@muekno schrieb: ferner brauchst Du einen server mit ausreichender redundanter Platte, RAID.
Das finde ich allerdings schon wieder leicht übertrieben, das mit dem RAID. Man kann Proxmox ohne Probleme ohne RAID betreiben, wenn man sich des Nachteils des Nicht-Vorhandenseins bewusst ist. Ich spreche hier natürlich nur von einem kleinen Homelab. Bei professionellen Anwendern von Proxmox ist RAID natürlich Pflicht. Just my 2 cents.

Bei den anderen Punkten stimme ich dir natürlich zu.
 
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Das finde ich allerdings schon wieder leicht übertrieben, das mit dem RAID. Man kann Proxmox ohne Probleme ohne RAID betreiben, wenn man sich des Nachteils des Nicht-Vorhandenseins bewusst ist. Ich spreche hier natürlich nur von einem kleinen Homelab. Bei professionellen Anwendern von Proxmox ist RAID natürlich Pflicht. Just my 2 cents.

Bei den anderen Punkten stimme ich dir natürlich zu.
Nachdem was er damit machen will, quasi einen eigenen Cloud Server, sollte Redundanz ja wohl Prio 1
 
Wie bereits erwähnt möchte ich erstmal experimentieren und lernen, bevor ich neue Hardware kaufe. Die zudem aktuell nicht gerade günstig ist.
Dann kann ich hoffentlich auch besser einschätzen, welche Hardware ich benötige.

Laut Proxmox Dokumentation heißt es bereits in der Einleitung "..., and even a novice user can setup and install Proxmox VE within minutes."

Mit meinen Anforderungen habe ich ja auch schon eine Architektur gewählt. Mit den einzelnen Partitionen. Und mit den Schnittstellen zwischen den Diensten.

Ich hatte mir erhofft, dass ich hier einen Hinweis bekomme würde, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Oder ob meine Anforderungen nicht erfüllt werden können weil es technisch nicht umsetzbar ist.

Ich leite die Data partition oder das Directory via VirtIOfs in meine VM durch. Allerdings bin ich mir noch nicht im Klaren wegen der Lese- und Schreibrechte. Ein gleichzeitiger Zugriff von unterschiedlichen Diensten scheint nicht so möglich zu sein wie ich es mir vorgestellt habe.
 
Mein Tipp denke an Virtualisierung in allen Belangen, Basierend auf ZFS für das Datei- und Blockdevice System.
Ist ein ZFS Raid1 (Mirror) evtl. ZFS Raid10 = ZFS Raid1 - Stripe - ZFS Raid1 sinnvoll.
Schau Dir bitte den Begriff ZFS Dataset und ZFS Volume an.
ZFS komprimiert on the fly und mit ZFS Snapshot erweitert sich deine Möglichkeiten sehr.
Ein ZFS Dataset könnte die Basis für ein kleinen vritualiseren Fileserver, basierend auf ein LXC und Samba, sein.
Die Sambafreigabe(n) kannst Du dann mit allen Möglichkeiten und über das lokale interne Netzwerk 10 GBit/s nutzen.
 
Bitte beschreibe noch was das für eine Kiste "HP T640" ist, das kann die, CPU usw. und welche Datenspeicher kann man verwenden?
 
Zur Hardware, habe ich dieses PDF gefunden:
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/E200/HP_T640_DB-DE.pdf

Wenn da eine AMD Ryzen™ R1505G Prozessor verbaut ist, ist das eine Kern CPU, mit seinem 2x 8GB DDR4 2400 MT/s Ram wird noch ca 2 GB für die GPU verwendet, ist das nicht sehr schnell.
2 Kerne und 2 GByte ist dann den Proxmox VE Server zu zuorden.
So bleibt für Anwendungen nicht viel CPU Kerne übrig und Rechenleistung ist eher mau.

# https://www.techpowerup.com/cpu-specs/ryzen-embedded-r1505g.c2843

Laut dem Sheet, kann man an die CPU 1x NVME PCIe 3..0 x4 und 2x SATA anschließen.
 
Das finde ich allerdings schon wieder leicht übertrieben, das mit dem RAID. Man kann Proxmox ohne Probleme ohne RAID betreiben, wenn man sich des Nachteils des Nicht-Vorhandenseins bewusst ist. Ich spreche hier natürlich nur von einem kleinen Homelab. Bei professionellen Anwendern von Proxmox ist RAID natürlich Pflicht. Just my 2 cents.

Bei den anderen Punkten stimme ich dir natürlich zu.

Wie bereits erwähnt möchte ich erstmal experimentieren und lernen, bevor ich neue Hardware kaufe. Die zudem aktuell nicht gerade günstig ist.
Dann kann ich hoffentlich auch besser einschätzen, welche Hardware ich benötige.

Laut Proxmox Dokumentation heißt es bereits in der Einleitung "..., and even a novice user can setup and install Proxmox VE within minutes."

Mit meinen Anforderungen habe ich ja auch schon eine Architektur gewählt. Mit den einzelnen Partitionen. Und mit den Schnittstellen zwischen den Diensten.

Ich hatte mir erhofft, dass ich hier einen Hinweis bekomme würde, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Oder ob meine Anforderungen nicht erfüllt werden können weil es technisch nicht umsetzbar ist.

Ich leite die Data partition oder das Directory via VirtIOfs in meine VM durch. Allerdings bin ich mir noch nicht im Klaren wegen der Lese- und Schreibrechte. Ein gleichzeitiger Zugriff von unterschiedlichen Diensten scheint nicht so möglich zu sein wie ich es mir vorgestellt habe.
Deine Partituierung ist offen gesagt Schmarrn.
Natürlich stimmt das was was PROXMOX schreibt, das heißt aber nicht dass kein Grundwissen vorhanden sein soll. Du bist auf dem Falschen Weg und mir scheint Du hast Virualisierung. nicht verstanden. Nimm einen mit der PROXMOX VE bootfähigen USB Stick und instaliere erst mal PROXMOX, einfach erst mal die Defaults übernehmen. Danach kannst Du eine oder mehrere VMs installieren auf denen Du die Dienste wie Nextcloud etc installieren kanst.

Nochmal PROXMOX ist Ein virtualisierung Platform, wie z.B. VMware oder Virtuell Box etc. kein CloudSpeicher. natürlich kannst Du dann VMs anlegen die wie z.B. Nextcloud einen Cloudspeicher nachbilden. Wie Du dann einen sicheren Fernzugriff gestaltest steht noch uf einem ganz anderen Blatt,
 
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Zur Hardware, habe ich dieses PDF gefunden:
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/E200/HP_T640_DB-DE.pdf

Wenn da eine AMD Ryzen™ R1505G Prozessor verbaut ist, ist das eine Kern CPU, mit seinem 2x 8GB DDR4 2400 MT/s Ram wird noch ca 2 GB für die GPU verwendet, ist das nicht sehr schnell.
2 Kerne und 2 GByte ist dann den Proxmox VE Server zu zuorden.
So bleibt für Anwendungen nicht viel CPU Kerne übrig und Rechenleistung ist eher mau.

# https://www.techpowerup.com/cpu-specs/ryzen-embedded-r1505g.c2843

Laut dem Sheet, kann man an die CPU 1x NVME PCIe 3..0 x4 und 2x SATA anschließen.
Mehr als 2 Kerne, ich sehe 4-8 als Minimum für die Haupt CPU solltest Du minimal haben und natürlich ausreichend RAM für Deine VMs. Fang mal bei M inimum 16GB RAM an, 232 bis 64 GB sind besser wenn Du auch halbe vernünftige Performance haben willst. 15Gb fürs erste spielen ist OK.
SATA als Platte na ja, NVME wäre sich um einiges besser.
 
Mehr als 2 Kerne, ich sehe 4-8 als Minimum für die Haupt CPU solltest Du minimal haben und natürlich ausreichend RAM für Deine VMs. Fang mal bei M inimum 16GB RAM an, 232 bis 64 GB sind besser wenn Du auch halbe vernünftige Performance haben willst. 15Gb fürs erste spielen ist OK.
SATA als Platte na ja, NVME wäre sich um einiges besser.
das sind thin clients, keine Server. Schau dich mal da https://www.thomas-krenn.com/de/ um, da gibt es vieles zu Proxmox