Proxmox ZFS RAW Storage

DominikW

New Member
Mar 28, 2020
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Hallo,

ich bin neu hier und auch neu in der Proxmox welt.
Ich frage mich ob und wie es funktioniert einen Lokalen ZFS Pool der in Proxmox erstellt und verwaltet wird so an eine VM weiterzureichen das Daten in RAW in diesen Pool geschrieben werden können, also nicht auf Block Ebene oder in eine Virtual Disk die in diesem Pool abgelegt worden ist.
Hintergrund ist einen Storage server mit NFS/SMB in Proxmox aufzusetzen der einen ZFS pool von Proxmox nutzt. Die Daten müssen als einzelne Dateien abgelegt werden damit die Möglichkeit erhalten bleibt die Festplatten des Pools auszubauen und in neuer Hardware auch z.b. Ohne Proxmox zu benutzen. Ich habe etwas von Bind Mounds gelesen und das würde glaube die Thematik so behandeln wie ich es mir vorstelle. Nur das Problem ist das Bind Mounts soweit ich weiß nur für LXC Container sind und für keine VM auf der Windows etc. Läuft.
Einen Controller durchzureichen ist keine Option da mir PCI Slots und Lanes in dEisner Größenordnung fehlen.
Schonmal danke im Voraus für die Hilfe.
 

fireon

Famous Member
Oct 25, 2010
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Austria/Graz
iteas.at
Hallo DominikW und herzlich Willkommen hier :)

Ich lese zwar deinen Text, verstehen tue ich dich aber noch nicht. Generell würde das wie du das vorhast jetzt für mich keinen Sinn ergeben. Was würde denn gegen ein Blockdevice von ZFS sprechen? Ich fahr VM's mit Größen von 7TB+ (Univention). Leistungsverlust gefühlt 1%? Und wenn ich die Platten des Pools in eine andere Maschine rein stecke und einschalte läuft ja noch immer Proxmox drauf, bedeutet: "nach kurzer Netzwerkkonfig läuft wieder alles wie gehabt".

Du schreibst ausbauen und ohne Proxmox nutzen, und wo sind dann die VM's die auf die Daten wieder zugreifen wollen?

Vielleicht magst du nochmal ein wenig anders erklären was du da genau vor hast.

Danke :)
 

DominikW

New Member
Mar 28, 2020
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Hallo DominikW und herzlich Willkommen hier :)

Ich lese zwar deinen Text, verstehen tue ich dich aber noch nicht. Generell würde das wie du das vorhast jetzt für mich keinen Sinn ergeben. Was würde denn gegen ein Blockdevice von ZFS sprechen? Ich fahr VM's mit Größen von 7TB+ (Univention). Leistungsverlust gefühlt 1%? Und wenn ich die Platten des Pools in eine andere Maschine rein stecke und einschalte läuft ja noch immer Proxmox drauf, bedeutet: "nach kurzer Netzwerkkonfig läuft wieder alles wie gehabt".

Du schreibst ausbauen und ohne Proxmox nutzen, und wo sind dann die VM's die auf die Daten wieder zugreifen wollen?

Vielleicht magst du nochmal ein wenig anders erklären was du da genau vor hast.

Danke :)

Hallo Fireon,

danke für deine schnelle Antwort.
Kurz eine Info zum Aufbau des servers: der server besteht aus 2 Nvme SSD´s für Proxmox und die VM´s also die Boot Drives, und 4 Festplatten die als ZFS Pool in Proxmox laufen.
Da die 4 Festplatten ja ein natives ZFS drauf laufen haben ist es theoretisch möglich diese auch z.b. in eine FreeNAS Maschine einzubauen und den Pool dort zu nutzen. Nun sollen die Daten in dem Pool als RAW Dateien Abgelegt werden, also wenn ich eine Datei auf den Filer server lade soll die Datei 1 zu 1 so in dem ZFS Pool zu sehen sein und nicht übergeordnet eine VDisk für den file Server. Soweit ich das verstehe kann ich NUR bei LXC Containern den Pool zum Container per Bind Mount durchreichen. So würden die in dem Container geschriebenen Dateien 1 zu 1 im zfs Pool sein.
Ziel ist es die 4 Festplatten auch in einem anderen Server zu nutzen unter verschiedenen Betriebsystemen die ZFS unterstützen und dann diesen Pool einzubinden. Dann sollen die einzelnen Daten gesehen werden und keine große V-Disk Datei.
Ich bin mir nicht sicher ob es diesmal verständlicher ist, wenn nicht einfach nochmal nachfragen. Es ist ein etwas verrückterer Ansatz aber vielleicht ist es so möglich wie ich es mir in meinem Kopf Vorstelle.

Nochmal Danke für die Nette Aufnahme hier in Forum
 

LnxBil

Famous Member
Feb 21, 2015
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Germany
ZFS Pools in verschiedenen Rechnern nutzen geht generell schon, jedoch muss die jeweilige ZFS-Version - oder genauer das Featureset - passen, sonst kannst du höchstens read-only importieren, manchmal auch garnicht.

Es macht in der Virtualisierungswelt nicht viel Sinn alle deinen lokalen Platten an eine VM durchzureichen, denn dann hast du keine Vorteile durch die Virtualisierung, sondern eigentlich nur Nachteile.
 
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