Empfehlung für einen Neuling - Sicherung ein ca. 20 TB VM eines PVE auf einem PBS und anschließend auf Band

Hmmm, für den Profi sicher alles einfach ... aber ich bräuchte tatsächlich einen konkreten Weg zur Lösung (mit GUI).
 
Schon eine stinkende Win11-VM ist unter 100GB kaum darstellbar.
Ich würde auch kein stinkendes Windows laufen lassen, wenn nicht unbedingt nötig ;)
Aber ja, ich lasse auch ca. 10 Windows VMs mit 100GB laufen. Aber die sind auch nur einmal (nach Erstellung) gesichert, weil die keine schützenswerte Daten enthalten. So gesehen ist die Grösse dann wieder nicht relevant, mit Ausnahme von lokalen Storage Verbrauch.
Meine Linux VMs alle problemlos mit 32GB klar. Die sind aber fairerweise auch für Server Software da und nicht für Remote Desktop irgendwelcher Windows Client Software.
Mit Sicherung hat das nichts zu tun. Gerade wenn ich ca. 20TB eher statische Daten am Bein habe.
Ja doch. 20TB statische Daten habe ich dir mit ZFS innert 3 Sekunden remote gesichert.
20TB statische Daten hingegen mit PBS zu sicher, dauert so lange wie es halt dauert 20TB zu lesen und gegen eine checksum gegenzuprüfen.
Selbst auf rotierendem Eisen, bekommst du 20TB unter 3h analysiert und synchronisiert.
Selbst über schmalbrüstige Leitungen.
ZFS hilft dir da keinen Meter weiter.
Ja doch. ZFS macht das in einer Sekunde, rsync laut dir in 3h.
Hmmm, für den Profi sicher alles einfach ... aber ich bräuchte tatsächlich einen konkreten Weg zur Lösung (mit GUI).
Ich bräuchte einen neuen Porsche 911 für 20000€ ;)

Du möchtest es einfach plus soll es auch noch ein GUI haben? Kein Problem. Einfach ist es Hypervisor von Storage zu trennen. Das macht es im btw auch in der Hardware einfacher.

System 1: der Proxmox Hypervisor. Zwei schnelle NVME 500GB drives im ZFS mirror.
System 2: TrueNAS storage. Boot disk, RAIDZ2 mit HDDs. VMs von System 1, nutzen per NFS storage von System 2.
System 3: PBS remote für das Proxmox backup.
System 4: TrueNAS remote für das ZFS send.

Optional für System 2: Falls schnellere metadata read performance erwünscht, eine weitere SSD für L2ARC. Falls schneller metadata read and write erwünscht, zwei SSDs im mirror für special vdev.

Dann hast du überall GUIs und es ist von der Hardware und der Software die IMHO mit weitem Abstand simpelste Lösung.
Nur ist sie halt bisschen Strom/Hardware intensiv für ein homelab. Aber du willst ja einfach und hast die Anforderung an ein GUI ;)
 
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So ganz weit weg ist meine aktuelle Konfiguration wohl gar nicht. Proxmox mit 2 TB SSD (da einige VMs drauf laufen) und 3 x 10 TB Hdd RAIDZ als ZFS für die Daten. VM mit Debian + Samba + Cockpit, VM mit Debian für Photoprism, VM mit Debian für Paperless-NGX, VM mit Debian für Uptime Kuma, VM für Home Assistant, VM für Nextcloud (ist noch in Arbeit, bislang noch separate Maschine). Zweiter PVE für VM mit Debian und Bareos, um die Daten auf Tape zu schreiben und PBS für die Sicherung der VMs und Daten.
Für mich ein Haufen Gefrickel, da ich nicht genügend Ahnung habe, um es aus dem Ärmel zu schütteln - deshalb GUI-Wunsch.
Ach, ein physischer OMV läuft als Backup und paar Raspi werkeln und vielleicht habe ich auch noch was vergessen, aber das tut ja nicht viel zur Sache.

Na ja, ich werde noch bissl grübeln aber es ist halt nur nebenbei, nicht wie bei euch Profis. Im Grunde möchte ich mit den Daten (Fotos) arbeiten, alles andere ist nur Mittel zum Zweck.
Aber vielen Dank für die Tipps bis hierhin. Hatte halt gehofft, dass es was passendes und möglichst einfaches für meinen Zweck gibt, quasi die eierlegende Wollmilchsau.

Dafür bräuchte ich aber keinen Porsche. ;)
 
Für mich ein Haufen Gefrickel, da ich nicht genügend Ahnung habe, um es aus dem Ärmel zu schütteln - deshalb GUI-Wunsch.
Na ja, ich werde noch bissl grübeln aber es ist halt nur nebenbei, nicht wie bei euch Profis.
Hatte halt gehofft, dass es was passendes und möglichst einfaches für meinen Zweck gibt, quasi die eierlegende Wollmilchsau.
Ich versteh noch immer dein Problem nicht ganz. Oder was daran jetzt genau irgendwie einfacher werden soll oder in welchem Punkt wir "mehr Profi als Du" sein sollen.

Ich habe zum Beispiel keinen Plan von Paperless-NGX. Wenn ich das nutzen wollen würde, müsste ich die Doku dazu auch lesen.
Das schütteln auch nicht wir Profis nicht einfach aus dem Ärmel.

Ich glaube dein Anliegen ist ein ganz anderes. Entweder du
A: unterschätzt massiv deine Kompetenz gegenüber uns "Profis"
B: du folgst blind einem Youtuber (oder einer KI die von Youtubern gefüttert wurde) und hast ohne einen Funken Verständnis einen riesigen Software stack gestartet der dich jetzt überfordert.

Nehmen wir mal Uptime Kuma als Beispiel. Sowas würde ich nie laufen lassen bei mir. Wozu auch? Klar, wenn es dir Spass macht, more power to you! Aber ich hätte dafür keine Lust/Zeit.
 
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@blueman : Zu deinem "VM für Nextcloud (ist noch in Arbeit, bislang noch separate Maschine)". Evtl. kannst Du die Maschine mit Rescuezilla imagen und auf einer leeren VM zurückspielen. Das habe ich damals mit meinerm Baremetal "Ubuntu mit Nextcloud über Docker" so gemacht. Geht auch wieder zurück, mit Rescuezilla ein Image erstellen in der VM und auf einem Baremetal hochziehen. Sollten, wie in meinem Fall die Nextcloud Datenplatte zu groß sein, kein Thema. eine neue in der VM einbinden, per Cockpit (wegen GUI ;-) ) einbinden (gleicher Ordnername wie das Original!) und per rsync. die Daten kopieren. Danach die Rechte für www-data neu setzen auf dem Ordner und die VM neustarten. Hardware sollte natürlich grob ähnlich sein. Ich habe nur Intel laufen, habe keine Erfarung ob dies auch unter AMD und Intel gehen würde.
 
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