Empfehlung für einen Neuling - Sicherung ein ca. 20 TB VM eines PVE auf einem PBS und anschließend auf Band

Ich glaube, es gibt noch gar keine LTO-10 Laufwerke, bislang habe ich nur Tapes gesehen. Also nein, kein LTO-10 Laufwerk! ;-)
rsync nutze ich zwischen den beiden OMVs.
Bewegungsdaten zwischen 100 Gb und 1 TB in der Woche. Eher kleine Dateien, viele Bilder, die kaum komprimiert werden können.

Bei Seafile habe ich schon mal überlegt, ist noch nicht geworden, vielleicht auch, weil eine Nextcloud im Einsatz ist. Allerdings hat Seafile durchaus bestimmte Vorteile ....
Ursächlich geht es mir aber um meine Proxmox-"Geschichte". Bareos war schon mal Thema aber im Moment weiß ich nicht, wie ich das Bandlaufwerk damit nutzen kann, wenn es am PBS hängt.
Dazu nochmal meine Gedanken:
  • Backups, die du auf mehrere Bänder verteilt musst, sind Riesenmist
  • Bänder sind sowieso ein totes Pferd und nur in ganz engen Nischen alternativlos
  • Änderungen des Workflows helfen häufig immens ohne hohe Kosten zu verursachen.
  • Zerlege doch deinen bisherigen VM-Fileserver in einen fs-work und einen fs-archiv.
  • Dann könntest du die Sicherungsfrequenz der vermuteten fetten Datenmengen von fs-archiv erheblich reduzieren.
  • Wie lange dauert denn die rsync-Sicherung zwischen den beiden OMV-Servern?
  • In Kombination mit der beschrieben Seafile-Möglichkeit auf dem Zweitserver erbst du automatisch eine Dateiversionierung.
  • Seafile rennt Kreise um nextcloud.
  • Hat aber keinen Terminkalender :D
  • da dich manuell nötige Eingriffe nicht zu stören scheinen, nutze statt Bändern externe USB-Laufwerke
  • Günstiger, schneller und zeitgemäß.
 
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Dazu nochmal meine Gedanken:
  • Backups, die du auf mehrere Bänder verteilt musst, sind Riesenmist
  • Bänder sind sowieso ein totes Pferd und nur in ganz engen Nischen alternativlos
  • Änderungen des Workflows helfen häufig immens ohne hohe Kosten zu verursachen.
  • Zerlege doch deinen bisherigen VM-Fileserver in einen fs-work und einen fs-archiv.
  • Dann könntest du die Sicherungsfrequenz der vermuteten fetten Datenmengen von fs-archiv erheblich reduzieren.
  • Wie lange dauert denn die rsync-Sicherung zwischen den beiden OMV-Servern?
  • In Kombination mit der beschrieben Seafile-Möglichkeit auf dem Zweitserver erbst du automatisch eine Dateiversionierung.
  • da dich manuell nötige Eingriffe nicht zu stören scheinen, nutze statt Bändern externe USB-Laufwerke
  • Günstiger, schneller und zeitgemäß.
Eine Vollsicherung braucht im Moment 2 Bänder, damit kann ich leben und die Diffs. sind dann nicht das Thema, auch wenn es unbestritten schöner wäre, mit einem Band auszukommen. Aber irgendwann ist auch dieses zu klein. Ich kann mich noch erinnern, als ich vor über 30 Jahren DDS-Bänder benutzt hatte .... Auch wenn viele Bänder als veraltet ansehen, ist es in meinen Augen ein recht sicheres und langlebiges Speichermedium und bietet Schutz vor Randsomsoftware und als Archiv eine gute Lösung.

"Zerlege doch deinen bisherigen VM-Fileserver in einen fs-work und einen fs-archiv. Dann könntest du die Sicherungsfrequenz der vermuteten fetten Datenmengen von fs-archiv erheblich reduzieren." Das habe ich nicht durchblickt. Wenn der PBS nur die Änderungen schreibt, ist bei deiner genannten Lösung der Vorteil, dass der Check, ob etwas geändert wurde entfällt und dadurch ein erheblicher Geschwindigkeitsvorteil zu erwarten ist? Wie gesagt, bin erst ganz neu bei Proxmox aber die zweite Sicherungsdauer entsprach in etwa dem Datenvolumen was geändert wurde und durch eine 1 GBit-Leitung max. geht. Deshalb habe ich das als zu vernachlässigen angesehen, ob das nun 10 Minuten länger dauert oder nicht. Ob und wie viel der Sync zwischen den beiden OMVs schneller ist kann ich nicht sagen. Wie wäre es, wenn ich omv mit zfs verwende, dann hätte ich die Versionierung (was mir gefallen würde) ... und die Frage, wie HDDs im Proxmox am besten eingebunden werden. 2x ZFS macht ja keinen Sinn.
Die Verwendung von Seafile überlege ich mir noch einmal!
Manuelle Eingriffe möchte auch ich gern vermeiden. Das USB-Laufwerke dies gegenüber Bändern reduzieren, sehe ich für mich (noch) nicht.

Ich lass den Input erst einmal sacken. Bis hierhin schon mal vielen Dank für die Anregungen und Empfehlungen.
 
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Reactions: ThoSo
Wenn der PBS nur die Änderungen schreibt, ist bei deiner genannten Lösung der Vorteil, dass der Check, ob etwas geändert wurde entfällt und dadurch ein erheblicher Geschwindigkeitsvorteil zu erwarten ist?
Ja, aber das ist noch immer Mist.
Nehmen wir mal an, du hättest nur 100 Fotos à 10MB also 1GB an Daten.

PBS, erste Sicherung:
Liest die komplette 1GB. Macht ca. 4MB chucks, sichert die weg.

PBS, zweite Sicherung:
Liest nochmals die kompletten 1GB. Prüft das gegen eine checksum table, stellt fest, da ist schon alles am Ziel, ist fertig.

Dateibasierte erste Sicherung:
Liest die komplette 1GB. Sichert die weg.

Dateibasierte zweite Sicherung:
Liest die metadaten der 1GB. Stellt fest, da ist schon alles am Ziel, ist fertig.




Jetzt ziehen wir das ganz noch ein bisschen grösser.
Machen wir 20TB und sagen wir, wir sind bei zweiten Durchgang.

- Du (PBS) liest 20TB aus und machst davon checksums. Das dauert eeeeewwwwiiigs! Selbst wenn du 20TB SSD storage hast!

- @TErxleben macht ein Syncting oder rsyc backup. Dafür liest er die metadaten von 20TB aus. Das dauert auf HDD ewig, auf SSD ok.

- Ich mach ein ZFS snapshot. Das dauert keine Sekunde.

Darum schlagen dir hier alle vor, blockstorage von Dateien zu trennen.
 
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Ich bin für jeden Tipp dankbar, wie ich das besser umsetzen kann. ZFS für den OMV möchte ich sehr gerne nutzen.
Aber entweder habe ich es überlesen oder begreife es einfach nicht, wie ich das mit PVE und PBS umsetzen sollte. :-(
 
Haben doch schon mehrere Leute geschrieben?
  • Lass OMV weg, wenn du keine Hardware durchreichst, nimm besser eine VM oder lxc mit samba/nfs und Cockpit oder Webmin zur Administration
  • Packe deine Daten auf eigenen virtuellen Storage und sichere den als Dateibackup ( mit spezifischen Tool oder den proxmox-backup-client) oder zfs send/receive
 
Ich versuche mich an der Umsetzung, muss halt noch entscheiden wie im Detail ....

Vielen Dank!
 
Server1: PVE für VMs.
Server2: TrueNAS oder OMV ZFS für Daten
Server3: PBS für Backups der PVE VMs
Server4: ZFS destination für ZFS von Server2


Dann noch Server2 und Server3 mit S3 Backup ergänzen.
Server 3 ist eine separate physische Maschine + Bandlaufwerk. Können Server 2 und 4 VMs werden, damit alles mit dem PBS gesichert werden kann.
 
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Nur weil etwas möglich ist, ist es noch lange nicht sinvoll.
Aber ja, Server2 könnte mit HDD passtrough als VM laufen, sowie auch PBS3 eine VM sein könnte und auch Server4.
Nur warum? Und warum all die negativen Konsequenzen in Kauf nehmen? Und bist du dir der IMHO unnötig erhöhten Komplexität bewusst?

Und nein, ich möchte den Server 2 nicht als VM und mit PBS sichern. Einerseits, weil ich mir gar nicht sicher bin, ob das überhaupt geht (weil die HDD passtrough sind) andererseits nicht, weil ich dann wieder stundenlang blockstorage Sicherung mache, statt in einer Sekunde mit ZFS.
 
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Reactions: Johannes S
Ich Versuch es zuhause ziemlich einfach zu managen. Ich hatte früher auch eine virtuelle daten vm mit 8TB, habe es nun aber lange vereinfacht, da wie beschrieben die Sicherung viel zu lange dauern und auch die Platten unnötig belasten bzw. der PBS unnötig lange läuft. Grund ist da ich meinen PBS immer autiomatisch nach erfolgtem Backupjob wieder schlafen lege. Aktuell gilt für die Fileserver-VM bei mir:

- Fileserver (Samba) als vm, HDD durchgereicht 18TB)
- Fileserver ist ein Ubuntu Server mit Samba, klassisch per smb.conf eingestellt
- VM ohne HDD wird auf dem PBS gesichert (HDD als Backup deaktiviert) / im alten Beitrag nur einmalig gesichert, hatte den Haken bei HDD "Backup" übersehen)
- Rohdaten der Datenplatte per automatischen Rsync script gesteuert. Weckt per wakeonlan den externen Zielserver (bei mir 2 verschiedene Ziel-Server) auf und legt ihn danach schlafen.
Zur Sicherheit manuell die smb.conf weggesichert
- Alle anderen VMs die auf diese Rohdaten zugreifen müssen greifen per Samba Client und automount zu. Diese werden natürlich auch per PBS automatisiert gesichert.

PS: Ich habe von hier das Script zum automatischen aufwachen und schlafenlegen für den PBS übernommen. Klappt zuverlässig :-) https://rovingclimber.com/2024/08/21/proxmox-backup-server-wake-on-lan/

und hier mein Script für einen Zielserver per rsync automatisiert mit aufwachen und schlafenlegen. Wichtig ist das man vorher zwischen den Servern die SSH Schlüssel ausgetauscht hat, sonst klappt der Zugang nicht:
#!/bin/bash


wakeonlan xx:xx:xx:xx:xx:xx <----dein Zielserver


sleep 90


# Variablen
SRC_SERVER="/dein_verzeichniss_das_Du_backupen_willst/" # Quelle (Erster Server)
DEST_SERVER="root@xxx.xxx.x.x:/deinverzeichniss_wo_das_backup_gesichert_werden_soll/" # Ziel (Zweiter Server)
DELETED_DIR="/ein_verzeichniss_deiner_wahl/deleted/" # Verzeichnis für gelöschte Dateien


# Rsync Optionen
# -a : Archive-Modus (rekursiv, erhalte Berechtigungen, etc.)
# -v : Verbose, zeigt detaillierte Ausgabe
# -u : Kopiert nur, wenn Quelle neuer ist als Ziel
# --delete : Löscht Dateien auf Ziel, die auf der Quelle entfernt wurden
# --backup : Sichere gelöschte/überschriebene Dateien
# --backup-dir : Pfad zum Backup-Verzeichnis (für gelöschte Dateien)


rsync -av -u --delete --backup --backup-dir="$DELETED_DIR" "$SRC_SERVER" "$DEST_SERVER"


# Exit-Status prüfen
if [ $? -eq 0 ]; then
echo "Backup erfolgreich abgeschlossen."
else
echo "Fehler beim Backup."
fi


if (ps aux | grep rsync) then
echo rsync läuft noch
else sudo shutdown now
fi


sleep 10


ssh root@ip_deines_zielservers sudo shutdown -h now


-----------WICHTIG----------Alles auf eigene Gefahr ;-) Bei Rsync. kann bei falscher eingabe von Daten die Daten auch gelöscht/überschrieben werden!
 
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Danke, dass ich noch Vorschläge bekomme! Habe mir nun eine Lösung überlegt und alles umgebaut. Proxmox, darin einen Debian-Server mit Samba + Cockpit und ZFS. Snapshots funktionieren super schnell, die Wiederherstellung von vorherigen Versionen funktioniert prima. Der Sync zum PBS ist wunderbar schnell. Bareos sichert montentan noch als Test auf HDD, dann auf Tape. Photoprism kümmert sich um das etliche TB große Bilderarchiv, Uptime Kuma überwacht die Server - alles OK ... und doch viel zu aufwändig! Ich bin kein Admin und möchte lieber mit den Daten arbeiten. Es ist eine Heimlösung. Das es keine leichter zu verwaltende Lösung geben soll, mag ich nicht glauben. Wie gesagt, es läuft und das schnell, die Komplexität gefällt mir aber nicht. Vielleicht hat noch jemand einen hilfreichen Tipp, wie es einfacher geht.
 
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Wie sieht denn dein Plan aus, wenn nur noch die per rsync gesicherten rohen Daten verfügbar sind?
Sieh zu, deine spezialisierte VM auf einem PBS komplett zu sichern. Das geht nach Initialsicherung selbst bei fetten (TB) Datenmengen im tägliche Gebrauch sehr sehr schnell.
Du brauchst nur entsprechend Platz und womöglich viel Geduld beim zurückspielen.
Gerade bei "Archivdaten", wie Photos hast du echt sehr gute Deduplizierungsfaktoren (>15).
Statt Debian+Samba+Cockpit würde ich immer OMV benutzen.
ZFS ist alles andere als, genauso wenig wie ein RAID, eine Datensicherung!
 
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* Wie sieht denn dein Plan aus, wenn nur noch die per rsync gesicherten rohen Daten verfügbar sind?
Hier weiß ich nicht, was mit rohen Daten gemeint ist.

* Sieh zu, deine spezialisierte VM auf einem PBS komplett zu sichern. Das geht nach Initialsicherung selbst bei fetten (TB) Datenmengen im tägliche Gebrauch sehr sehr schnell.
Habe es mit dem OMV weder mit "durchgereichten", noch mit direkt angebundenen HDDs geschafft. Immer wurden sie komplett gescannt, spätestens nach einem Neustart des Servers.

* Du brauchst nur entsprechend Platz und womöglich viel Geduld beim zurückspielen.
Es sind 28 TB auf dem PBS vorhanden, um ca. 20 TB Nutzdaten zu sichern.

* Statt Debian+Samba+Cockpit würde ich immer OMV benutzen.
In vorherigen Posts wurde mir geraten, auf den OMV zu verzichten ....

* ZFS ist alles andere als, genauso wenig wie ein RAID, eine Datensicherung!
Das sehe ich genauso ... und ist auch nicht als Datensicherung verstanden. Die Möglichkeit der Dateiversionierung durch Snapshots finde ich gut und das es anscheinend effektiver arbeitet als z. B. ext4.


Vielleicht noch zur Erklärung: Nach etwa 15 Jahren nativem OMV habe ich mich für einen Wechsel auf Proxmox entschieden, um die einzelnen Server besser sichern zu können und falls ein Update schiefgeht, schnell zum vorherigen Stand zurückzukommen.
Aktuell gibt es zwei PVE und einen PBS.

Nach langem Tests mit OMV im Proxmox habe ich mich aufgrund von Empfehlungen vom OMV getrennt und nun ein Debian mit Samba-Server und Cockpit laufen, um die Freigaben und Benutzer zu verwalten. Das geht, allerdings müssen halt die Rechte auch im Debian-Filessystem separat gesetzt werden.
Die Datenplatten laufen mit ZFS und es werden regelmäßig Snapshots für eine Versionierung erstellt. Unter Windows Vorgängerversionen (shadow_copy2) wiederherzustellen funktioniert, es scheint aber Probleme mit neueren Samba-Verionen zu geben. Das könnte ein Thema bei Updates werden.
Schnelle inkrementelle Backups auf den PBS funktionieren nun. Entscheidend ist dabei, dass nur Diffs erstellt werden und nicht jedes Mal Vollscans der gesamten Datenplatten (aktuell ca. 20 TB nutzbare Kapazität) erfolgen. Beim bisherigem OMV war es mir nicht möglich, denn Vollscan, der erst "durchgereichten" und dann später direkt angebundenen HDDs zu vermeiden, was letztlich der Grund war, alles umzubauen.
Einzeldatei-Restore aus PBS-Backups funktioniert, das war beim ersten Test mit einem OMV im Proxmox und "durchgereichten" HDDs nicht möglich.
Bandsicherung mittels Bareos ist im Test, da Einzeldatei-Restore über die Bandsicherung des PBS nicht funktioniert.

Ich würde durchaus wieder zurück zu OMV wechseln, wenn ich wüsste, wie ich diesen unter Proxmox verwenden kann, mit ZFS, um Snapshots/Versionierung zu nutzen, Sicherungen auf den PBS zu schieben und dabei nur die Änderungen zu übertragen, jedoch ohne die HDDs immer vollständig zu scannen. So wie ich es verstanden habe, merkt sich das ZFS was geändert wurde und genau nur das wird übertragen und es soll eine Möglichkeit geben, einzelne Dateien vom Band zurückzuspielen. Das kann PBS wohl nicht, sondern ich muss erst die komplette Sicherung auf HDDs zurückspielen, um danach die gewünschte Datei auszuwählen. Dafür habe ich aber nicht den erforderlichen, zusätzlichen Platz.
Na ja, ich nutze Proxmox noch nicht so lange, bin Hobbyanwender und bin dankbar für gute (und möglichst einfache) Tipps.
 
* Wie sieht denn dein Plan aus, wenn nur noch die per rsync gesicherten rohen Daten verfügbar sind?
Hier weiß ich nicht, was mit rohen Daten gemeint ist.

* Sieh zu, deine spezialisierte VM auf einem PBS komplett zu sichern. Das geht nach Initialsicherung selbst bei fetten (TB) Datenmengen im tägliche Gebrauch sehr sehr schnell.
Habe es mit dem OMV weder mit "durchgereichten", noch mit direkt angebundenen HDDs geschafft. Immer wurden sie komplett gescannt, spätestens nach einem Neustart des Servers.

* Du brauchst nur entsprechend Platz und womöglich viel Geduld beim zurückspielen.
Es sind 28 TB auf dem PBS vorhanden, um ca. 20 TB Nutzdaten zu sichern.

* Statt Debian+Samba+Cockpit würde ich immer OMV benutzen.
In vorherigen Posts wurde mir geraten, auf den OMV zu verzichten ....

* ZFS ist alles andere als, genauso wenig wie ein RAID, eine Datensicherung!
Das sehe ich genauso ... und ist auch nicht als Datensicherung verstanden. Die Möglichkeit der Dateiversionierung durch Snapshots finde ich gut und das es anscheinend effektiver arbeitet als z. B. ext4.


Vielleicht noch zur Erklärung: Nach etwa 15 Jahren nativem OMV habe ich mich für einen Wechsel auf Proxmox entschieden, um die einzelnen Server besser sichern zu können und falls ein Update schiefgeht, schnell zum vorherigen Stand zurückzukommen.
Aktuell gibt es zwei PVE und einen PBS.

Nach langem Tests mit OMV im Proxmox habe ich mich aufgrund von Empfehlungen vom OMV getrennt und nun ein Debian mit Samba-Server und Cockpit laufen, um die Freigaben und Benutzer zu verwalten. Das geht, allerdings müssen halt die Rechte auch im Debian-Filessystem separat gesetzt werden.
Die Datenplatten laufen mit ZFS und es werden regelmäßig Snapshots für eine Versionierung erstellt. Unter Windows Vorgängerversiovmnen (shadow_copy2) wiederherzustellen funktioniert, es scheint aber Probleme mit neueren Samba-Verionen zu geben. Das könnte ein Thema bei Updates werden.
Schnelle inkrementelle Backups auf den PBS funktionieren nun. Entscheidend ist dabei, dass nur Diffs erstellt werden und nicht jedes Mal Vollscans der gesamten Datenplatten (aktuell ca. 20 TB nutzbare Kapazität) erfolgen. Beim bisherigem OMV war es mir nicht möglich, denn Vollscan, der erst "durchgereichten" und dann später direkt angebundenen HDDs zu vermeiden, was letztlich der Grund war, alles umzubauen.
Einzeldatei-Restore aus PBS-Backups funktioniert, das war beim ersten Test mit einem OMV im Proxmox und "durchgereichten" HDDs nicht möglich.
Bandsicherung mittels Bareos ist im Test, da Einzeldatei-Restore über die Bandsicherung des PBS nicht funktioniert.

Ich würde durchaus wieder zurück zu OMV wechseln, wenn ich wüsste, wie ich diesen unter Proxmox verwenden kann, mit ZFS, um Snapshots/Versionierung zu nutzen, Sicherungen auf den PBS zu schieben und dabei nur die Änderungen zu übertragen, jedoch ohne die HDDs immer vollständig zu scannen. So wie ich es verstanden habe, merkt sich das ZFS was geändert wurde und genau nur das wird übertragen und es soll eine Möglichkeit geben, einzelne Dateien vom Band zurückzuspielen. Das kann PBS wohl nicht, sondern ich muss erst die komplette Sicherung auf HDDs zurückspielen, um danach die gewünschte Datei auszuwählen. Dafür habe ich aber nicht den erforderlichen, zusätzlichen Platz.
Na ja, ich nutze Proxmox noch nicht so lange, bin Hobbyanwender und bin dankbar für gute (und möglichst einfache) Tipps.
Erzeuge eine OMV-VM sichere diese auf einem PBS und der Drops ist gelutscht. OMV scheinst du ja zu kennen. Ein PBS verhält sich ähnlich wie rsync. Du brauchst nur den Mut, dass ein PBS korrekt funktioniert.

  • 28TB sind beim Rückspielen immer ein Schluck aus der Pulle.
  • OMV ist alles andere als ein fettes Monster. Es bringt nur Dinge mit, die zumindest ich mir von einem Datengrab wünsche.
  • Warum willst du dein Setup mit durchgereichten etc. pp. Datenspeichern verkomplizieren?
  • 10% schneller im täglichen Betrieb?
  • Lieber eine VM schnell auf einem PBS speichern und bei Bedarf Geduld am Mann.
 
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Proxmox VMs sind blockstorage. PBS sichert nicht mit ZFS, sondern mit eigenen Chunks.
Das ist architekturbedingt langsam.

Wenn du es also einfach haben willst:

- Halte die VMs klein. 32GB sollte mehr als genug sein. Dann geht auch der Backup mittels PBS schnell, einfach weil es eine kleine Datenmenge ist.
- Offloade files. Files in einem ZFS Dataset sind innert Sekunden gesichert. ZFS hat viele Nachteile, das ist aber mal ein gewaltiger Performance Vorteil. Rsync hingegen muss alle Metadaten lesen.

Um in den VMs an die Files zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten:

- NFS/SMB share mounten
- VirtioFS (wenn die Daten auch auf Proxmox liegen)
 
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- Halte die VMs klein. 32GB sollte mehr als genug sein. Dann geht auch der Backup mittels PBS schnell, einfach weil es eine kleine Datenmenge ist.
Das ist doch Wunschdenken. Schon eine stinkende Win11-VM ist unter 100GB kaum darstellbar. Auch der muss man mittels sdelete VM-intern den Speicherhunger beim Sichern austreiben.
- Offloade files. Files in einem ZFS Dataset sind innert Sekunden gesichert.
Mit Sicherung hat das nichts zu tun. Gerade wenn ich ca. 20TB eher statische Daten am Bein habe.
 
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Meine Idee war/ist, dass ich neben der OMV-VM auch die Daten (20 TB) auf den PBS sichere und das ist mein Hauptproblem. Es wurden immer die gesamten 20 TB verglichen, spätestens beim Verify und das dauert. Egal ob die HDDs "durchgereicht" oder direkt angebunden wurden, irgendwas war immer. Aktuell nutze ich Sanoid und Syncoid aber das ist mir alles zu viel Aufwand und ich fühle mich nicht ganz wohl dabei. Ein GUI wäre mir deutlich lieber, auch wenn es aktuell funktioniert.
 
Meine Idee war/ist, dass ich neben der OMV-VM auch die Daten (20 TB) auf den PBS sichere und das ist mein Hauptproblem. Es wurden immer die gesamten 20 TB verglichen, spätestens beim Verify und das dauert. Egal ob die HDDs "durchgereicht" oder direkt angebunden wurden, irgendwas war immer. Aktuell nutze ich Sanoid und Syncoid aber das ist mir alles zu viel Aufwand und ich fühle mich nicht ganz wohl dabei. Ein GUI wäre mir deutlich lieber, auch wenn es aktuell funktioniert.
Zaubern kann da keiner. 20TB sind schon ein Klops.
Selbst reines rsync muss die Datenmenge duchflöhen.
Von verify/garbage auf lahmen HDDs will ich gar nicht sprechen.
 
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Stimmt. Deshalb der Gedanke mit dem ZFS und Snapshots. wenn nur die übertragen werden, geht es schnell - aktuell. Aber ich wünsche mir eine einfache Lösung und (möglichst nur) eine GUI.
 
archiv Stimmt. Deshalb der Gedanke mit dem ZFS und Snapshots. wenn nur die übertragen werden, geht es schnell - aktuell. Aber ich wünsche mir eine einfache Lösung und (möglichst nur) eine GUI.
ZFS-Restore per PVE-GUI wäre mir neu.
"Schnell" geht auch der Abgleich per rsync-ähnlichen Verfahren.
Selbst auf rotierendem Eisen, bekommst du 20TB unter 3h analysiert und synchronisiert.
Selbst über schmalbrüstige Leitungen.
ZFS hilft dir da keinen Meter weiter.
Beim Rückspielen brauchst du eben viel Geduld.

P.S.:
Trenne deine Daten lieber sauber in Archiv und Aktuell.
Sicherungen von Archiv lässt du nur am WE laufen.
 
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