Danke noch mal
@news für deine unendliche Geduld!
Ich habe das grundsätzliche Verfahren, wie RAID / RAIDZ funktioniert verstanden. Das ist kein Problem. Und ich verstehe langsam meine zukünftige Vision von einem System, dass ich gerne umsetzen möchte und Deinem ähnelt.
Ich verstehe vollkommen, dass Du mir jetzt schon gleich am Anfang die besten Optionen aufzeigst. Aber die kann ich aktuell nicht umsetzen, werde aber in ein paar Monaten sehr genau darauf zurück kommen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich alle Platten aus dem Proxmox Server entfernen werde und zwei gespiegelte TrueNAS Systeme als VDEV in Proxmox hinzufügen werden. Und da sprechen wir noch mal über Optimierungen Richtung Speed.
Aktuell muss ich mit dem auskommen was ich habe. Und ich denke, das geht vielen so, dass sie mit dem, was sie haben, erst einmal einsteigen möchten und dann soll alles besser werden. Learning with what you have
1) Laut
https://www.delphix.com/blog/zfs-raidz-stripe-width-or-how-i-learned-stop-worrying-and-love-raidz sollte man keine zu breiten RAIDZ aufbauen. Technisch ist es aber machbar, dass man eben doch 6 Disks mit nur RAIDZ1 betreibt.
2) Laut Deiner und anderer Aussagen kommen IOPS richtig erst durch Mirroring, da das ZFS dann dort schreibt, wo gerade ein IO Slot frei ist.
Verstanden.
Nun habe ich noch eine 512GB SSD übrig, was kann ich mit der sinnvolles machen?
Liest man
https://klarasystems.com/articles/openzfs-understanding-zfs-vdev-types/ birgt eine einzelne Consumer-SSD mehr Risiko als Nutzen, wenn man sie als CACHE oder andere SPECIAL device einsetzt.
https://www.admin-magazine.com/HPC/Articles/Tuning-ZFS-for-Speed-on-Linux/(offset)/4 setzt NVMe ein um auf zwei Partitionen einmal einen CACHE und einmal ein LOG zu fahren.
Das sind aber High-Performance Optimierungen und diese benötige ich nach meiner Vorstellung erst einmal nicht, da ich zwar ein paar Container auf dem Proxmox laufen lasse, diese aber primär reine Datenablagen sind.
Vielleicht wird jetzt klarer, warum ich ZUNÄCHST alle Optimierungen Richtung Geschwindigkeit verweigere, denn ich muss netto möglichst viel relativ zuverlässigen Speicherplatz haben.
Übrigens bringen einige andere Kleinigkeiten eine Menge Speed in ein veraltets System:
Für reine "sequenzielle" Datenspeicher mit bereits vorkomprimierten Daten (mp4, mpegs2, mp3...)
zfs set atime=off mediapool
zfs set compression=off mediapool
und ein von 800MB auf 4GB erhöhtes ARC via
~# echo 4294967296 |sudo tee -a /sys/module/zfs/parameters/zfs_arc_max
Nun habe ich einen sehr viel konstanteren Durchsatz bei einem parallelen Kopieren mit einem rsync und einem samba share.