Notebook fürs Studium und Kompatibilität mit Promox

Moin
Sind die technischen Spezifikationen für Promox ausreichend?
Was hat Proxmox mit einem Laptop für's Studium zu tun? :D Bei einem Laptop für's Studium wird es ja vermutlich in erster Linie darum gehen mit irgendeiner Office-Software irgendetwas erstellen zu können und das hat erst einmal herzlich wenig mit einem Hypervisor wie Proxmox zu tun. Und wenn Du Proxmox irgendwie nutzen willst oder wolltest, dann musst Du schon schreiben wofür genau und was Du damit dann machen willst.

Und nein wenn Du jetzt - warum auch immer - z.B. auf die Idee kommen solltest Proxmox darauf zu installieren und dann z.B. noch eine Windows VM, dann reichen dafür die nur 8GB RAM nicht aus. Es sei denn es wären ok für einen wenn Windows dann quasi fortlaufend irgendwelche Dinge "swappen" würde/müsste, weil der RAM ausgelastet ist. Selbst für eine Linux VM + z.B. LibreOffice, wären die 8GB schon eher sehr knapp bemessen um damit wirklich sinnvoll arbeiten zu können.

VG Jim
 
Last edited:
Nimm besser ein Linux mit Desktop deiner Wahl und darauf dann VirtualBox oder virt-manager. 8GB nur für Studiumskram und kleine VMs ist ok, mit Windows-VMs eher nicht.

ProxmoxVE hat standardmäßig keine GUI und weder DHCP- noch WLAN aktiviert. Man kriegt das zwar irgendwie hingebastelt, aber Aufwand und Nutzen stehen in denkbar schlechten Verhältnis
 
Last edited:
Da da aber Windows11 schon dabei ist und somit auch Updates kriegt, wäre sonst auch WSL (Windows Services for Linux) von Microsoft eine Option. Damit kannst du direkt unter Windows diverse Linux-Distribution in einer Art Mini-VM laufen lassen, also z.B. auch alles was unter Docker läuft oder deine Uniaufgaben, wenn du fürs Coden Linux nutzen willst ;)
 
Da da aber Windows11 schon dabei ist und somit auch Updates kriegt, wäre sonst auch WSL (Windows Services for Linux) von Microsoft eine Option. Damit kannst du direkt unter Windows diverse Linux-Distribution in einer Art Mini-VM laufen lassen, also z.B. auch alles was unter Docker läuft oder deine Uniaufgaben, wenn du fürs Coden Linux nutzen willst ;)
Und wenn man schon dabei ist, kann sich auch gleich ein rostiges Gurkerl ins Knie hauen! (-:


Ohne Witz: Zum Virtualisieren von Gastbetriebssystemen unter GNU/Linux (am Laptop imho nicht unbedingt via Proxmox PVE, aber zumindest mit QEMU) ist ein Intel-basiertes (ab 12th Generation Core iirc) Notebook dank der iGPU mit SR-IOV-Support sicher eine gute Basis.

Das gepostete Refurbished-Angebot scheint mir im Vergleich zu Konkurrenzangeboten uebrigens relativ teuer.
 
Last edited:
Hallo zusammen, ich suche gerade einen Laptop fürs Studium. Gefunden habe ich diesen aufbereiteten Laptop als refurbished HP Probook (https://www.co-comp.de/Refurbished-Notebook-HP-Probook-450-G9-i5-1235U-8-GB-RAM-256-GB-SSD). Meint ihr, das Modell taugt fürs Studium? Sind die technischen Spezifikationen für Promox ausreichend?

Viele Grüße Markus
Für Refurbished würde ich sagen zu teuer.
Kann man ja auch aufrüsten auf 16GB, 512SSD - sind dann 689 Euro

Alternatives Business System:
Bsp: https://www.wortmann.de/de-de/product/aa_terra_mobile_nb/1220819/terra-mobile-1500p.aspx
liegt mit 512GB SSD, 16Gb RAM bei 729 Euro inkl. Steuer und 24 Monaten Garantie (Pick-Up) - NEU !!! mit Windows Home

oder mit Windows PRO:
https://www.wortmann.de/de-de/product/aa_terra_mobile_nb/1220818/terra-mobile-1500p.aspx für 779,-

Ob der i5, 12 Generation den AMD Ryzen™ 5 7430U Prozessor (16 MB Cache, bis zu 4.30 GHz) schlägt kann ich nicht sagen.
 
Last edited:
  • Like
Reactions: Johannes S
Das ist der Beweis dafür, dass es doch blöde Fragen gibt. Gleich im allerersten Beitrag. Respekt.
Nebenbei: Ich suche ein Limousine für den eleganten Opernbesuch, möchte aber auch 2t Beton transportieren.
 
Last edited:
  • Like
Reactions: Supaman and kleinp
Für die Proxmox-Frage: PVE ist ein Bare-Metal-Hypervisor, den ballerst du normalerweise aufs blanke Blech, nicht als Zweit-OS auf deinen Arbeitslaptop. Auf dem Studi-Notebook brauchst du Office, Browser und vielleicht Coding-Kram, dafür ist ein nacktes PVE ohne GUI und WLAN einfach das falsche Werkzeug. Zum Reinschnuppern reicht VirtualBox oder virt-manager völlig.

Wenn du wirklich mit Proxmox spielen willst, nimm dir einen billigen gebrauchten Mini-PC oder alten SFF als kleines Homelab und greif per Netzwerk drauf zu. Dann bleibt der Laptop frei und du kannst einfach Cluster und VMs zerlegen ohne dein Arbeitsgerät zu blockieren. Bei dem Laptop selbst würde ich dir unabhängig davon 16GB empfehlen, mit 8GB wird's eng, sobald eine VM dazukommt.
 
Das ist der Beweis dafür, dass es doch blöde Fragen gibt. Gleich im allerersten Beitrag. Respekt.
Nebenbei: Ich suche ein Limousine für den eleganten Opernbesuch, möchte aber auch 2t Beton transportieren.
Ich muss zugeben, dass ich hier mal kurz laut lachen musste. Chapeau für den passenden Vergleich. :-)

Etwas ersnthafter:
Natürlich ist die Anfrage in der Kombination unsinnig. Allerdings haben wir ja alle mal klein angefangen und viele unsinnige Dinge gemacht, da wir es nicht besser wussten.
Das Wichtige ist das Grundverständnis was der Zweck einer Sache (in diesem Fall Proxmox) ist, und ob man damit sein Ziel erreichen kann.

Ehrlicherweise sind die meisten Mini-PCs (wie von Bu66as vorgeschlagen) auch nichts viel anderes als in Würfelform gepresste Notebook-Hardware. Insofern ebenfalls teils fragwürdig, wie brauchbar.

@MarkusMann
Grundsätzlich kannst du, wie bereits erwähnt, schon Proxmox installieren und nutzen. Ob es dich in der Konstellation allerdings glücklich macht, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Kannst aber nur du selbst bewerten.
 
Auch wenn hier bereits viele Erklärt haben, das es nicht geht:
Also auf meinen Laptops läuft mittlerweile ausschließlich Proxmox VE. (Privat wie Beruflich)

1. Aktuelles Debian mit Plattenverschlüsselung + GNOME Desktop vorinstalliert. (Die boot-Partition sollte groß genug sein)
2. Dummy Ethernet Device anlegen für die Namensauflösung des PVEProxys
3. Dann die PVE Sources eintragen und dem Kernel mit Dependencies installieren.
4. Das WLAN über den Networkmanager verwalten und dann ein SNAT einrichten, dann kann man es bequem über die GUI Verwalten.

Vmbr etc. sollte man dann nicht mehr über die WebUIachen, aber man kann seine Test und EmtwicklungsVMs bequem lokal hosten und hat die immer dabei.
VMs sind mit den Cloudinit Distroimages und Clones von Templates sehr zügig erstellt.
Die Snapshots machen Systemdevelopmemt sehr schnell.
Das Setup läuft bei mir schon mindestens 2-3 Jahre und ich habe deutlich weniger Ärger als mit Ubuntu + Virtualbox früher.

Software dann meistens via Apt oder Flatpak. Aktuell teste ich teilweise auch den Nix Package Manager.

Mit dem Move muss ich mir gar keine Kapazität im Gehirn reservieren, für die Konfiguration von anderen Betriebssystemen. Die Kisten sind zügig und kriegen stabile Updates. Sie haben einen guten Rollback Mechanismus, falls doch mal was hakt.

Vorraussetzung dafür sind ausreichend RAM 16GB+ und Disk. Ich habe größtenteils Thinkpads im Einsatz. Die Simulation von mehreren Systemen macht erst ab ca. 32 GB RAM Spaß.
Ich persönlich achte bei Geräten immer darauf, das Komponenten nicht verlötet sind.

Security und Compliance hängt halt an den Richtlinien des Unternehmens (Wir sind ISO 27001 zertifiziert)
Da sollten dann ggf. der Zugriff auf die WebUI des Laptops auf Localhost eingeschränkt und der Zugriff von außen via SSH unterbunden sein.

Also zu Studienzwecken, aus meiner Sicht die schönere Lösung als z.B. die WSL die meistens noch mit SysV laufen, wenn man ein Faible für modernes Linux und Datenschutz hat.

Den Laptop aus dem ersten Link würde ich wegen der RAM Einschränkungen nicht nehmen.

BG, Lucas
 
Auch wenn hier bereits viele Erklärt haben, das es nicht geht:
Also auf meinen Laptops läuft mittlerweile ausschließlich Proxmox VE. (Privat wie Beruflich)

1. Aktuelles Debian mit Plattenverschlüsselung + GNOME Desktop vorinstalliert. (Die boot-Partition sollte groß genug sein)
2. Dummy Ethernet Device anlegen für die Namensauflösung des PVEProxys
3. Dann die PVE Sources eintragen und dem Kernel mit Dependencies installieren.
4. Das WLAN über den Networkmanager verwalten und dann ein SNAT einrichten, dann kann man es bequem über die GUI Verwalten.

Vmbr etc. sollte man dann nicht mehr über die WebUIachen, aber man kann seine Test und EmtwicklungsVMs bequem lokal hosten und hat die immer dabei.
VMs sind mit den Cloudinit Distroimages und Clones von Templates sehr zügig erstellt.
Die Snapshots machen Systemdevelopmemt sehr schnell.
Das Setup läuft bei mir schon mindestens 2-3 Jahre und ich habe deutlich weniger Ärger als mit Ubuntu + Virtualbox früher.

Software dann meistens via Apt oder Flatpak. Aktuell teste ich teilweise auch den Nix Package Manager.

Mit dem Move muss ich mir gar keine Kapazität im Gehirn reservieren, für die Konfiguration von anderen Betriebssystemen. Die Kisten sind zügig und kriegen stabile Updates. Sie haben einen guten Rollback Mechanismus, falls doch mal was hakt.

Vorraussetzung dafür sind ausreichend RAM 16GB+ und Disk. Ich habe größtenteils Thinkpads im Einsatz. Die Simulation von mehreren Systemen macht erst ab ca. 32 GB RAM Spaß.
Ich persönlich achte bei Geräten immer darauf, das Komponenten nicht verlötet sind.

Security und Compliance hängt halt an den Richtlinien des Unternehmens (Wir sind ISO 27001 zertifiziert)
Da sollten dann ggf. der Zugriff auf die WebUI des Laptops auf Localhost eingeschränkt und der Zugriff von außen via SSH unterbunden sein.

Also zu Studienzwecken, aus meiner Sicht die schönere Lösung als z.B. die WSL die meistens noch mit SysV laufen, wenn man ein Faible für modernes Linux und Datenschutz hat.

Den Laptop aus dem ersten Link würde ich wegen der RAM Einschränkungen nicht nehmen.

BG, Lucas
Keiner hat behauptet, es würde nicht funktionieren.
Nur gewinnst du keinen Blumentopf damit. Alleine, weil schon die unterschiedliche Netzwerkkonfiguration alles andere als trivial ist. Ich betreibe lieber einen "echten" PVE-host, den ich per Guacamole weltweit erreichen kann. Das ist stabil! und fire-and-forget.
Du wirst dich totbasteln.
 
Es wird trivial mit der Erfahrung.
Aus meiner Sicht ein sehr starkes Argument dafür, wenn man sich beruflich mit Linux Systemengineering beschäftigt.

Wenn man nebenher noch 10 andere Applikationen, die Netapp und MS365 betreibt, sicherlich ein anderer Schnack.
Wie ich sagte: Selbstverständlich geht das grundsätzlich.
Ein PVE ist (leider?) dafür nicht gemacht.
Man führt ein tolles Werkzeug ad absurdum.
DHCP für einen PVE wünsche ich mir trotzdem.
 
Last edited:
Naja, noch hat der Themenstarten nicht gesagt bzw. geschrieben warum er nach einem passendem Notebook fürs Studium mit Proxmox fragt. Meine "Vermutung", er benötigt ewtas für "Vorort" zum lernen/nachstellen für seinen Studiengang. Wie gesagt, nur eine Vermutung, dann wäre die Frage gar nicht mal so eine "blöde Frage". Wenn nicht......Kaffee holen, zurücklehnen und Spaß am leben haben
:)