Lexware Premium unter Win11 läuft sehr langsam, keinen offensichtlichen Grund, neue Hardware

Mar 24, 2026
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Hallo miteinander,

ich habe Proxmox VE-Server für verschiedene Anwendungen am laufen, unter anderem für verschiedene Windows als VM. Bei der neuesten unterlief mir anfangs ein Fehler: Ich hatte die Festplatte als IDE statt SCSI eingehängt. Dies fiel mir nach der Installation aller benötigten Komponenten auf. Daraufhin hatte ich die virtuelle Platte ausgehängt, den Controller auf SCSIsingle gestellt, und die Platte mit SCSI wieder eingehängt. Die VM funktionierte danach genauso einwandfrei wie vorher, leider sind die Lags aber auch noch genau so vorhanden.

Aktuell überlege ich, die VM, die hier vorerst als einzige auf dem neuen Gerät liegt, mal auf eine andere Umgebung umzuziehen und zu sehen, ob die Probs da genauso auftauchen. Hat vielleicht jemand eine Idee woran es noch liegen könnte? Würde eine Sicherung und reinstallation auf neuer virtueller Hardware etwas bringen?

Lexware Premium hat einen Umzug von einer MySQL auf eine PostgreSQL durch.

Zur Lag-Definition: Wenn man eine Person mit Anwesenheitszeiten öffnet, so dauert das öffnen einer Person (durchschnittlich 20 Arbeitstage, vier Zeiten pro Tag) etwa 30 Sekunden, das Schließen aber dann gute 1,5 Minuten. Das sollte maximal in <10 Sekunden sein. Auch der integrierte Datenbankanbindungstest dauert etwa 20-30ms, <1ms wäre normal. Ist ja alles auf dem einen Rechner unter dem einen Betriebssystem. Also Server = Client...
Werde mich auch morgen (wieder mal) an Lexware wenden, vielleicht haben die noch ein paar Ansätze übrig, die bisherigen waren nicht erfolgreich.

Ich freue mich über Ideen.

Bei der Hardware handelt es sich um einen nagelneuen DELL ProMaxTower T2 mit 32GB RAM und M2.SSD, Firmware ist die aktuellste installiert.

Vielen Dank im Voraus,

Besten Gruß, Anton
 
CPU type auf Host gesetzt? Überprüfe in der VM mal (Powershell):

systeminfo | findstr /i "hyper-v"

Falls sowas ausgegeben wird:

„A hypervisor has been detected“

solltest Du die CPU auf x86-64-v3 ändern. Ansonsten läuft Virtualisierung in Virtualisierung.
 
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Das war des Rätsels Lösung, vielen Dank!
Ich habe die CPU auf x86-64-v3 geändert (v4 gäbs auch noch, ist das relevant?) und schon lief es! Datenbankzugriffszeiten wurden von ca. 30ms auf 0,3ms verringert.

@cwt : Meine Wochenrettung! Dankeschön.

Gruß Anton
 
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