[SOLVED] Best practice Windows provisioning (mit PXE)

Nov 25, 2025
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Moin zusammen,

ich bin noch nicht lange bei Proxmox unterwegs. Wir stellen aber nun unser Cluster von VMWare auf Proxmox um.

Bisher hatten wir einen automatisierten Prozess, um Windows-VMs auszurollen. Diese wurden vom User bestellt und kamen mit richtigem Hostname, entsprechendem VLAN, Domain-Join und einem lokalen Admin-Account.



Für Linux wird ja gerne Cloud-Init genutzt.

Und ich weiß für Windows gibt es das Tool Cloudbase Init.

Ich habe leider mit Cloud Init bisher gar keine Berührungspunkte gehabt. Daher würde mich interessieren, ob es alternativen gibt, von denen ich bisher noch nichts mitbekommen habe.

Gibt es hier schon andere Erfahrungsberichte?

Vielen Dank!
 
Hi,
wir haben schon viel mit CloudInit/Cloudbase gemacht. Erfordert viel Einarbeitung, aber wenn es läuft, dann läuft es. Cloudbase steuert auch nur das sysprep und alle anderen tools die ich kenne, tun dies genauso.
 
Moin @rothkraut, Cloudbase-Init ist schon der richtige Ansatz für Windows auf Proxmox. Funktioniert im Prinzip wie Cloud-Init, nur halt für Windows. Hostname, Netzwerk, Admin-Account geht damit gut.

Für Domain-Join und komplexere Sachen würd ich mir Packer anschauen. Damit baust du ein sauberes Windows-Template mit virtio-Treibern und Cloudbase-Init, dann rollst du per Terraform oder API die VMs aus. Das ist wie euer VMware-Workflow.

Unattend.xml nicht vergessen, da steckt bei Windows die meiste Automatisierungs-Magic für Domain-Join und lokale Accounts. Cloudbase-Init und Unattend passen zusammen.

Falls ihr bei der VMware-Migration Unterstützung braucht, wir (B1 Systems) machen das beruflich und kennen beide Welten: https://www.b1-systems.de
 
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Danke für eure Rückmeldungen!

Wir setzen bei uns zusätzlich Matrix42 Empirum für die Installation von "Office-Clients" ein. Momentan geht die Überlegung in die Richtung, das wir dies auch im Serverumfeld für die OS-Installation einsetzen. Wird momentan evaluiert.
 
Bin gespannt wie das ausgeht!
Wir konnten das erfolgreich umsetzen.

VMs können nun von unseren Usern per Ticketsystem bestellt werden. Wenn von uns abgesegnet (Task im Ticketsystem, hier definieren wir Namen und Cluster) rollt ein Skript per API eine VM aus. Anschließend wird diese dann per PXE installiert. Alle nötigen Konfigurationen unter Windows werden per Empirum mitgegeben. Läuft sehr sauber. Haben es viel getestet und wird bei uns auch schon produktiv eingesetzt. Da unsere Empirum-Umgebung von sehr fähigen Kollegen verwaltet wird, konnte das auch ziemlich schnell umgesetzt werden.

Mein Fazit:
Läuft automatisiert durch. Für eine VM sollte man so 20 bis 30 Minuten einplanen, da hier ja wirklich eine komplette Installation durchläuft. Für mal fix eine temporäre Testumgebung anlegen ist man mit einem Template schneller. Aber für unsere Zwecke (Server für unser Enduser ausrollen) absolut geeignet.

Technisch sollte das auch mit anderen PXE-Umgebungen funktionieren.


EDIT:

Da das Konstrukt schonmal läuft, wollen wir auch überprüfen ob und wie mit Empirum auch Ubuntu ausgerollt werden könnte. Erkenntnisse dazu werde ich in dem Thread ggf. ergänzen.
 
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