Aruba Clearpass Vmware zu Proxmox Migration - VM bootet nicht

Jun 24, 2026
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Hallo,

wir sind aktuell dabei unsere Server von Vmware nach Proxmox zu migrieren. Soweit hat fast alles geklappt. Jetzt stehen wir aber vor einem Problem mit unsere Aruba Clearpass VM.

Wir haben die VM mit Veeam nach proxmox restored. Soweit so gut. Allerdings fährt die VM jetzt nichtmehr sauber hoch. Sie bleibt immer bei den folgenden Fehlermeldungen stehen:
image.jpg

Am Ende kommt dann dieser Fehler:
1782304956976.png


Ich hab schon bisschen gegoogelt aber bin nicht wirklich schlau daraus geworden.
Es sieht so aus als wenn das OS irgendeine Festplatte nicht sauber findet.

Habt ihr eine idee was man da machen kann?

Wäre super wenn jemand eine Lösung hat.

Viele grüße :)
 
Jo, da steckt wohl ein RHEL-basiertes OS drin und du musst mittels dracut das initrd neu bauen.

Am Besten vor der Migration schon das Image neu bauen, dass alle Treiber integriert werden und nicht nur die, die auf der VMware-Kiste benötigt werden:

 
Jo, da steckt wohl ein RHEL-basiertes OS drin und du musst mittels dracut das initrd neu bauen.

Am Besten vor der Migration schon das Image neu bauen, dass alle Treiber integriert werden und nicht nur die, die auf der VMware-Kiste benötigt werden:

Irgendeine Idee was man tun kann wenn die appliance ziemlich abgeschottet ist?

Wir können auf der appliance nur sehr eingeschränkt Befehle ausführen. Der Dracut Befehl wird z.B. gar nicht gefunden
 
Irgendeine Idee was man tun kann wenn die appliance ziemlich abgeschottet ist?

Wir können auf der appliance nur sehr eingeschränkt Befehle ausführen. Der Dracut Befehl wird z.B. gar nicht gefunden
Das ist Linux, also
  • booten in single user mode via kernel commandline init=/bin/bash und du bist direkt root
  • Live-Boot eines Linux einer Wahl, einhängen OS platte, reinchrooten und fixen
Kann natürlich sein, dass sie Boot-Edit-Passwort haben oder sogar die Platte verschlüsseln, aber auch das sind nur weitere Hürden. M.W.n. gibt es keine Möglichkeit das System so stark einzuschränken, dass du nicht doch irgendwie drankommst. Frage ist nur nach der Zeit, die du bereit bist zu investieren.
 
Das ist Linux, also
  • booten in single user mode via kernel commandline init=/bin/bash und du bist direkt root
  • Live-Boot eines Linux einer Wahl, einhängen OS platte, reinchrooten und fixen
Kann natürlich sein, dass sie Boot-Edit-Passwort haben oder sogar die Platte verschlüsseln, aber auch das sind nur weitere Hürden. M.W.n. gibt es keine Möglichkeit das System so stark einzuschränken, dass du nicht doch irgendwie drankommst. Frage ist nur nach der Zeit, die du bereit bist zu investieren.
Moin,

ich hatte das bereits über eine Live CD versucht aber es scheint so, dass die OS Platte mit Krypto_Luks verschlüsselt ist. Da hat es bei mir dann aufgehört. :D
1782372264492.png
 
Wir haben die Lösung zu unserem problem gefunden. Daher hier die Dokumentation für die nachwelt.:)

Es müssen wirklich explizit diese Hardware einstellungen gesetzt sein:
  1. Bios: OFMV UEFI,
  2. Machine: default i440fx
  3. SCSI Controller: VirtiO SCSI single
  4. Hard Disks: 2 Hard Disks als IDE
  5. Network: 2 Network Interfaces
  6. Processor: kvm64 (das hier war für uns der knackpunkt. Nachdem ich das eingestellt hatte ist die VM auch hochgefahren.)
Danke nochmal für die Hilfe! :)
 
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Wir haben die Lösung zu unserem problem gefunden. Daher hier die Dokumentation für die nachwelt.:)

Es müssen wirklich explizit diese Hardware einstellungen gesetzt sein:
  1. Bios: OFMV UEFI,
  2. Machine: default i440fx
  3. SCSI Controller: VirtiO SCSI single
  4. Hard Disks: 2 Hard Disks als IDE
  5. Network: 2 Network Interfaces
  6. Processor: kvm64 (das hier war für uns der knackpunkt. Nachdem ich das eingestellt hatte ist die VM auch hochgefahren.)
Danke nochmal für die Hilfe! :)
Klingt aber noch nicht nach Perfekt.
IDE und KVM64 limitieren schon stark.
Ich habe auch schon mal so eine VM migriert, weiß aber die Einstellungen nicht mehr aus dem Kopf und weiß auch nicht mehr bei welchem Kunden.
Wenn eine Appliance nicht mit den Virtio Standard Devices läuft, probiere ich immer den VMware PVScsi Controller und VMware VMXnet NIC.
Ganz viele Netzwerkappliances möchten auch unbedingt ein virtuellen Seriellen Port, wie bei VMware.
Damit läuft eigentlich jede migrierte Appliance außer PaloAlto. Die sind etwas speziell.
 
Klingt aber noch nicht nach Perfekt.
IDE und KVM64 limitieren schon stark.
Ich habe auch schon mal so eine VM migriert, weiß aber die Einstellungen nicht mehr aus dem Kopf und weiß auch nicht mehr bei welchem Kunden.
Wenn eine Appliance nicht mit den Virtio Standard Devices läuft, probiere ich immer den VMware PVScsi Controller und VMware VMXnet NIC.
Ganz viele Netzwerkappliances möchten auch unbedingt ein virtuellen Seriellen Port, wie bei VMware.
Damit läuft eigentlich jede migrierte Appliance außer PaloAlto. Die sind etwas speziell.
Ich hatte die sachen alle ausprobiert. Vmware Controller mit vmxnet usw...das hat alles leider nicht funktioniert in jeglichen Kombinationen.

Nur mit den ide Platten zusammen mit dem kvm64 Prozessor ging es dann
 
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Ich hatte die sachen alle ausprobiert. Vmware Controller mit vmxnet usw...das hat alles leider nicht funktioniert in jeglichen Kombinationen.

Nur mit den ide Platten zusammen mit dem kvm64 Prozessor ging es dann
Hattest du einen Seriellen Port hinzugefügt?
Die virtuellen Netzwerkappliances wollen den gern haben, da die physikalischen Geräte auch einen haben. Jetzt läuft das Ding bestimmt in einem Minimalmodus.
 
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