Gibt es mit PVE 2.x ggf. Änderungen bei der RAM-Nutzung, bzw. deren Anzeige bei VMs?

Gerade eben bin ich über eine von neun Win10-VMs gestolpert, die plötzlich ebenfalls 101% MEM-Auslastung zeigt, aber einwandfrei funktioniert. Schon seltsam, denn der Rest der Bande zeigt das nicht.
Läuft für mich nun erstmal unter dusseliger PVE-Anzeige, werde aber über den Verlauf berichten.
 
Win10-VMs gestolpert, die plötzlich ebenfalls 101% MEM-Auslastung zeigt
Balloon Agent von der VirtIO ISO installiert und läuft der auch?
 
Hab die Version mal von einer ältlichen Version auf 285 gehoben.
Keine Änderung. PVE meldet volle Auslastung. Client-VM meldet intern 2GB.
Ballooning ist aktiv.
VM läuft ohne Auffälligkeiten.
info balloon und WebGUI zeigen gleicher Werte.
 
Na da habe ich ja vielleicht was "angerichtet" mit meiner Memory usage Nachfrage. :) Nicht das jetzt alle möglichen User nach VMs suchen, bei denen auch eine Memory usage Anzeige von > 100 % auftaucht. :D

Da Du ja von einer von neun Win 10 VM schreibst. Hast Du mal die Hardware und Options Einstellungen unter Proxmox von der VM mit > 100 % Memory mit den anderen Win 10 VMs abgeglichen, sprich ob die bei ggf. relevanten Punkten identisch sind?

Eine Windows 10 VM unter Proxmox habe ich hier nicht mehr, sondern nur noch Windows 11 VMs, aber ich kann mich noch daran erinnern das es z.B. mit unterschiedlichen VirtIO Drivers ISOs dann auch zu unterschiedlichen Problemen kam. Ich habe hier bei mit z.B. auch noch zwei unterschiedliche Versionen von der ISO unter Proxmox liegen,
virtio_ISO.png
weil es mal mit der einen und dann wieder mit der anderen, zu irgendwelchen Problemen kam. Aber bei irgendwelchen alten Windows 10 VMs bin ich dann auch raus und meine Windows 11 VMs gibt es hier eigentlich auch nur noch für den "Notfall", sofern ich dann wirklich mal irgendetwas unter Windows testen muss/müsste.

BTW und weil ich manchmal neugierig bin: Warum/Wozu braucht mal eigentlich 9 alte Windows 10 VMs? :D

VG Jim
 
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Wenn jemand über sowas berichtet, schärft das natürlich den Blick und man stolpert dann über Dinge, denen man sonst keine Beachtung schenkt. Gerade wenn es offenbar nur ein Schönheitsfehler ist, denn diese VM läuft genauso wie ihre 8 Kumpels. Alle "Neune" sind übrigens identisch, da in einem Rutsch auf einem Host aufgesetzt. Auch alle Updates wurden/werden parallel durchgeführt. Sind halt Brot und Butter Clients.
Darum habe ich hier meine Beobachtung mal aufgeführt. Ob das Problem "wandert" werde ich weiter im Auge behalten. Um der Sache gezielt auf den Grund zu gehen, fehlt mir auch die Zeit und Antrieb, da ja die neunte funktioniert. So kann dieser Thread mit der Sammlung von Ideen auf alle Fälle Leuten helfen, die gewillt sind das zu ergründen.
 
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Alle "Neune" sind übrigens identisch, da in einem Rutsch auf einem Host aufgesetzt. Auch alle Updates wurden/werden parallel durchgeführt.
OK das ist dann eher komisch. Aber bei Windows wundert mich inzwischen gar nichts mehr. :p
Sind halt Brot und Butter Clients.
9 x identische Windows 10 Clients? OK wenn man dafür irgendeine Verwendung hat warum auch nicht. :)
Um der Sache gezielt auf den Grund zu gehen, fehlt mir auch die Zeit und Antrieb, da ja die neunte funktioniert.
Jepp man kann immer mal wieder an einen Punkt gelangen wo einem dann etwas egal ist und man dann auch nicht für alles eine Lösung braucht oder haben will. :)

So kann dieser Thread mit der Sammlung von Ideen auf alle Fälle Leuten helfen, die gewillt sind das zu ergründen.
Jepp. Ich habe das Thema für mich einfach abgehakt mit: VM mit Asbach Uralt Kernel + Proxmox mit neuem/neueren Linux Kernel = keine so gute Idee. :D

VG Jim
 
Sind halt 9 Arbeitsplätze auf einem von drei Hosts im produktiven Firmeneinsatz.
Abhaken tue ich das auch. Ich hätte es ohne deinen Beitrag noch nicht mal bemerkt;)
Meinen inneren Monk stört es aber schon.
 
Vielleicht bilde ich es mir ja ein, aber ich meine das auch schon bei LinuxVMs bemerkt zu haben, das der Speicher über 100% war. Ich habe das damit abgehakt, das hier evtl. der Speicher für die Grafik on Top dazu kommt. War mal jetzt so ein Gedanke.
Aber ja, bei Windows muss man sich über rein gar nichts mehr wundern - das habe ich alles aufgegeben und hake es unter ‚toll tock … die Spinnen, die Redmonder’ab :cool::)
 
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Moin :)
Sind halt 9 Arbeitsplätze ... im produktiven Firmeneinsatz.
Gut die Erklärung lasse ich gelten. :)
Bin allerdings nach ungefähr einem Jahr - aus Sicherheitsgründen und weil die virtuellen Systeme zicken, wenn man Updates macht, - von virtuellen DSMs weg auf echte Synology-Hardware. Meine erste Syno war übrigens eine 918
Meine erste DS gab es in 2015 in Form einer DS215j und die steht hier jetzt immer noch wieder verpackt im Karton herum, weil ich dafür dann irgendwann dank neuerer DS keine wirkliche Verwendung mehr hatte. In 2022 gab es dann noch eine DS720+, aber auch die ist jetzt außer Betrieb und soll verkauft werden, weil ich inzwischen eben alles auf virtualisierten NAS sichere. Auch fallen bei mir inzwischen keine x TB an zu sichernden Daten mehr an, sodass mir 2TB NVMe SSDs als Datenspeicher reichen.

Mich hat Synology in den letzten 1 - 2 Jahren mit ihrer Produkt- und Unternehmenspolitik immer mehr enttäuscht und für ihre Asbach Uralte Hard- und Software bekommen die von mir kein Geld mehr. :p Egal wie stabil DSM auch immer laufen mag. Das ich hier u.a. DSM virtualisiert genutzt habe liegt halt - wie bereits erwähnt - daran das ich das bereits seit mehr als 10 Jahren per verschiedener DS im Einsatz hatte und somit kannte/kenne. Da aber wohl/scheinbar auch immer weniger User ein virtuelles DSM nutzen und somit ein Austausch dazu immer schwieriger wird und weil in der ehemaligen "Xpenology Community" inzwischen wohl auch gewisse "Grabenkämpfe" herrschen, ist es auch für mich an der Zeit mich von einem virtuellen DSM endgültig zu verabschieden. Vermutlich werde ich dann weiterhin auf OMV setzen und das nutzen, weil das für meine Zwecke hier vollkommen ausreicht, auch wenn ich mich in den letzten Jahren nie so wirklich an das m.M.n. etwas "eigentümliche" WebGUI gewöhnen konnte. :D

VG Jim
 
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Auch wenn OMV eine durchaus bewegte Vergangenheit hinter sich hat, liefert V. Theile bis heute exzellente Arbeit ab, während Synology, QNAP und Konsorten dich eigentlich nur nageln wollen.
Darum ist es gerade in virtualisierten Umgebungen genau richtig eher auf OMV zu setzen.
Wenn man also mit den genannten, teuflischen Kandidaten frühstückt, dann nützt auch keine Virtualisierungsschicht.
Also entweder Virtualisierung oder mit zusätzlichen Insellösungen leben. Gibt auch dafür Gründe.
 
Moin
liefert V. Theile bis heute exzellente Arbeit ab
Jo das ist absolut so, :) allerdings ist Volker Theile m.M.n. nach auch ein "Schwachpunkt" bei OMV. OMV ist halt das "Baby" von ihm und soweit ich das beurteilen kann gibt es eben auch keine Entwickler-Community für OMV. Ja es gibt Entwickler die auch immer mal wieder Dinge beisteuern, in Form von Erweiterungen oder Anpassungen, aber falls Volker Theile z.B. mal wegen gesundheitlichen Gründen ausfallen sollte, dann sieht es m.M.n. wohl eher schlecht für und mit OMV aus. Ja niemand kann wissen was die Zukunft so bringt, aber wenn man sich jetzt für eine möglichst langfristige NAS-Lösung auf Open Source Basis entscheiden will, dann sollte/muss man eben auch solche Überlegungen mit einbeziehen. Zumindest ich mache das.

Auf der anderen Seite kann man bekanntlich die kostenlosen Open Source NAS Lösungen quasi an einer Hand abzählen und wie heißt es so schön: Irgendetwas ist immer :D und es hängt natürlich auch ganz davon ab was man selber haben und nutzen möchte. Auch gilt bekanntlich: Frag 5 User und Du bekommst 6 unterschiedliche Antworten. :D

Ich habe irgendwann mal mit OMV 5 angefangen und da ich bisher ja auch immer noch meine Synology NAS hatte, habe und musste ich OMV auch nie dauerhaft und zu 100% nutzen. Im Laufe der Jahre und bei irgendwelchen OMV Updates - z.B. von Version 6 auf Version 7, ist es mir dann immer mal wieder passiert das entweder die Updates kompl. in die Hose gegangen sind und OMV im Anschluss gar nicht mehr lief, oder halt bestimmte Dinge dann nicht, oder noch nicht wieder richtig funktioniert haben. Ja so etwas kann mit jeder Software passieren, aber bei OMV habe ich halt den Eindruck und das ist auch wirklich nur mein ganz persönlicher Eindruck, dass da in Sachen Entwicklung nicht wirklich alles rund läuft. Was m.M.n. halt daran liegt das vermutlich Volker Theile da zu sehr die Zügel in der Hand hält und diese auch nicht wirklich locker lassen will. :)

All das soll jetzt weder OMV noch Volker Theile in einem falschen Licht darstellen und ich habe absoluten Respekt davor was er da mit OMV geschaffen hat, aber das sind halt so meine Erfahrungen und auch allgemeine Überlegungen zu dem Thema OMV.

D.h. ich bin jetzt schon eine Weile hin- und hergerissen und am grübeln auf was für eine NAS-Lösung ich in Zukunft setzen werde, aber diese Entscheidung kann mir eben auch niemand abnehmen. :D

VG Jim
 
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Mich hat Synology in den letzten 1 - 2 Jahren mit ihrer Produkt- und Unternehmenspolitik immer mehr enttäuscht und für ihre Asbach Uralte Hard- und Software bekommen die von mir kein Geld mehr. :p Egal wie stabil DSM auch immer laufen mag.

Ich glaube, genau hier liegt der jumping point. Wenn ich eine Synology kaufe, dann kaufe ich nicht eine Hardware mit ein paar Massenspeicherslots und einer für Home-Lab-User zu schwachen CPU, sondern ich kaufe - und ich glaube, dass da niemand widersprechen wird - 100% Stabilität und Zuverlässigkeit sowie einen Haufen zusätzlicher Software. Zum Backup von Arbeitsplätzen, Servern, VMs (mit Ausnahme von Proxmox, soviel ich weiß), etc.etc.
Dieser Aspekt ist vielen Leuten der Aufpreis gegenüber einem Noname-Gerät mit nominell weit besserer Hardware sehr viel wert.

Wenn ich nur ein NAS (im wahrsten Sinn des Wortes, einen netzwerkgebundenen Massenspeicher mit RAID) suche, ist Synology nicht der Bringer. Aber bei Synology bekomme ich für meine Firma ein komplettes Backup-Ökosystem mehr oder weniger kostenlos mit dazu. Ich spare mir die Workstation-Backup-Lösung (Synology hat damals die besten Entwickler von Acronis übernommen um ABfB zu realisieren) und ich spare mir ggf. auch die VM-Backup-Lösung. Von daher ist Synology durchaus konkurrenzfähig.

Das nur am Rande.
 
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Dieser Aspekt ist vielen Leuten der Aufpreis gegenüber einem Noname-Gerät mit nominell weit besserer Hardware sehr viel wert.
Auch das ist ja ok. :) Wie schon erwähnt nutzt ich hier Synology NAS seit über 10 Jahren und ich hatte meine Gründe warum ich NAS von Synology gekauft habe und ich habe eben auch meine Gründe warum ich das heutzutage nicht mehr machen würde. Und nein das liegt nicht daran das mir jetzt ggf. das Geld dafür fehlt. :D

VG Jim
 
OMV ist doch im Prinzip "nur" ein gutes WebGUI für Dienste, die jeder Debianserver mitbringt. Wenn V. Theile in den Sack haut und keiner das weiterführt, dann muss ich mir halt was anderes suchen. Webmin und diverse andere z.B. Die Wahrscheinlichkeit, dass Synology, QNAP et. al. den Support für irgendwelche Geräte einstellen ist erheblich größer. Wenn solche Geräte ein Teil meiner essentiellen Infrastruktur sind, dann befinde ich mich im klassischen Vendor-Lockin. Siehe z.B. Broadcom.