SPICE client "virt-viewer" noch immer empfohlen?

@zeropage So sehr ich auch OSS-Fan bin und Windows hasse, ist RDP leider das Einzige, was richtig gut funktioniert. VNC kann ebenfalls gut sein, aber meiner Erfahrung nach braucht man für eine wirklich gute User Experience meistens kommerzielle Produkte. Generell funktionieren Remote Desktops und Remote-Desktop-Anwendungen eigentlich erst mit kommerziellen Produkten wirklich gut. Und da sind deine Usability-Probleme fast noch das kleinere Übel, weil die Performance bei reinen Open-Source-Lösungen oft ebenfalls ziemlich schlecht ist.

Wenn es dir primär darum geht, einen Browser remote und isoliert zu nutzen, käme mir Kasm Workspaces in den Sinn. Das ist ein kommerzielles Produkt. Neben Browsern kann es auch andere Desktop Applikationen und komplette Desktop Umgebungen zur Verfügung stellen. Mit der Community Edition kann man, wenn ich mich richtig erinnere, bis zu fünf gleichzeitige Sessions nutzen.
 
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So sehr ich auch OSS-Fan bin und Windows hasse, ist RDP leider das Einzige, was richtig gut funktioniert. VNC kann ebenfalls gut sein, aber meiner Erfahrung nach braucht man für eine wirklich gute User Experience meistens kommerzielle Produkte. Generell funktionieren Remote Desktops und Remote-Desktop-Anwendungen eigentlich erst mit kommerziellen Produkten wirklich gut. Und da sind deine Usability-Probleme fast noch das kleinere Übel, weil die Performance bei reinen Open-Source-Lösungen oft ebenfalls ziemlich schlecht ist.

@zeropage Wenn es dir primär darum geht, einzelne Anwendungen wie Browser remote zu nutzen, wäre Kasm Workspaces vielleicht einen Blick wert. Das ist ein kommerzielles Produkt, das auf Open-Source-Software basiert. Mit der Community Edition kann man, wenn ich mich richtig erinnere, bis zu fünf gleichzeitige Sessions betreiben.
Da bin ich fast vollständig bei dir. Mit der Ausnahme, dass Guacamole einen extrem sicheren und eleganten Weg für externen RDP-Zugriff erlaubt, ohne externe Dienste bemühen/bezahlen zu müssen.
Vernünftigen Zugriff auf Linux-DEs bietet auch keine der mir bekannten Buden.
 
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Mit der Ausnahme, dass Guacamole einen extrem sicheren und eleganten Weg für externen RDP-Zugriff erlaubt, ohne externe Dienste bemühen/bezahlen zu müssen.
Ja Guacamole ist cool, aber irgendwie auch eine "Pain" zu managen ;-)

ohne externe Dienste bemühen/bezahlen zu müssen.
Vernünftigen Zugriff auf Linux-DEs bietet auch keine mir bekannte Bude.
Ich bin auf keiner Weise verbandelt mit Kasm, aber meiner Meinung nach wäre es für OPs Usecase wirklich einen Blick wert. Den am Ende des Tages bietet es genau das was er machen will, plus btw. auch ganze Desktops, und man kann es lokal hosten, und wie gesagt bis zu 5 gleichzeitige Verbindungen sind Gratis in der Community Edition.

Aber ja, für eine Remote-Desktop-Lösung oder Management-Jump-Host-Lösung, mit der man sich auf bestehende Server und VMs verbindet, ist es, so wie ich es verstehe, nicht das richtige Produkt. Um jedoch einen oder mehrere Remote-Browser und/oder Anwendungen und/oder komplette Linux-Desktops, die es selbst bereitstellt, zu verwenden, ist es hingegen sehr gut geeignet.
 
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Ja Guacamole ist cool, aber irgendwie auch eine "Pain" zu managen ;-)
Genau das empfinde ich als geradezu genial. Was fehlt dir?
Ich bin auf keiner Weise verbandelt mit Kasm, aber...
Aber immer hängt ein Dritter in der Verbindung.
Bei Guacmole muss ich nur dafür sorgen, meine eigene externe IP weltweit zur Verfügung zu stellen. Ganz ohne einer mehr oder weniger Vertrauens würdigen "Mittelstation".
Wichtiger ist, dass ich so exakt steuern kann, wer was darf.
TV und wer auch immer sind ein Sicherheitsalbtraum.
 
Aber immer hängt ein Dritter in der Verbindung.
Bei Guacmole muss ich nur dafür sorgen, meine eigene externe IP weltweit zur Verfügung zu stellen. Ganz ohne einer mehr oder weniger Vertrauens würdigen "Mittelstation".
Nochmal. Kasm kann komplett lokal gehostet werden. Das kannst du in einer VM installieren und dann, wenn du willst, ganz normal wie Guacamole z.B. via Reverse Proxy auch aus dem Internet erreichbar machen. Aber ja klar, am Ende des Tages it es halt nicht komplett Open Source und somit musst du dem Herteller trauen, dass er keine "shady" Sachen macht. ;-)

Aber ja, ich will hier nichts verkaufen oder so, war einfach nur eine Idee, die mir beim Überfliegen des Threads in den Kopf gesprungen ist.
 
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Nochmal, ich habe nie bestritten, dass kasm lokal betrieben werden kann.
Ob das ganze nun besser funktioniert als VNC per Guacamole, wage ich zu bezweifeln. Hängt ja letztendlich auch VNC dahinter. Fehlt mir allerdings die Erfahrung.
 
@zeropage dass unter xrdp/mstsc alle Buttons ankommen und nur über SPICE/VNC nicht, spricht eher fürs Protokoll bzw. den SPICE-Client als für den Gast. Lass im Gast mal xev laufen und drück Wheel und die beiden Daumentasten einzeln durch, dann siehst du, welche Button-Nummern wirklich ankommen. Wenn Wheel und Seitentasten dieselben Nummern liefern (also 4/5 statt 8/9), kannst du im Gast nichts mehr retten, die Events kommen dann schon identisch rein und xbindkeys/piper haben nichts zum Auseinanderhalten.

Was für eine Maus ist das überhaupt? Manche biegen die Seitentasten schon per Onboard-Profil in der Firmware um, dann siehst du im Gast ein anderes Bild als das, was piper dir anzeigt.