Nun habe ich gesehen, dass du damit eine Gui-Anwendung perssh auf deinen Desktop ziehst, Entschuldige mein flüchtiges Lesen.
Kein Problem. Das kann ich ebenfalls ;-)
Das hängt natürlich stark vom Anwendungsfall ab. Ich habe (beruflich, nicht unbedingt im Homelab) mehrere Netzwerke, in denen Resourcen zu administrieren sind
und ich habe Netzwerke, in den Resourcen vorhanden sind, die ich nutzen will - es aber von zu hause aus nicht darf.
Der IP-Zugang zu den Netzen ist restriktiv konfiguriert. Um an die Rechner heranzukommen, könnte ich VPNs einsetzen - und tue das auch. Dann könnte mein zuhause-Brauser auf die so gesicherten Kisten per Tunnel zugreifen.
Wenn ich das
so aber nicht will, führt mich das zu den hier (mittlerweile umfangreich) diskutierten Werkzeugen. Momentan kommt bei mir sowohl Guacamole als auch reines ssh für einen Text-Terminal-Multiplexer (mit einer persistenten tmux-Session) zum Einsatz. An jedem zweiten Arbeitstag.
Statt dem komplexen Guacamole - und seinen
bei mir auftretenden Keyboard-Translation Problemen - möchte ich "einfach" nur einen Browser
dort im Netz starten und nutzen. Ohne einen vollständigen Desktop bitte,
den Overhead kann ich nicht brauchen. Ich bin sogar bereit, dort eine dedizierte Single-User-VM zu betreiben. (Genau genommen mindestens zwei oder mehr: eine für einen "admin" und eine für mich als normalen "user". Browser-Profile oder auch zwei Nutzeraccounts in
einer VM gelten als nicht hinreichend getrennt.)
Ich hatte sogar kurz überlegt, ob ich das dortige Qubes-OS per KVM/iDrac nach hause hole - aber
die Performance ist vollkommen indiskutabel und dieser Ansatz würde die Sicherheitsmechanismen der dortigen "Secure Workstation" unterlaufen.
Ich glaube, ich erzähle zuviel...