SPICE client "virt-viewer" noch immer empfohlen?

Wie gut ist denn die Performance? Grundsätzlich finde ich den Ansatz von Wayland deutlich besser als X11, aber neben der Nichtverfügbarkeit von xscreensaver (absolute Killer-Application ;) ) hat mich auch das abgeschreckt, auch wenn ich remote Desktop eher selten brauche (aber wenn, dann doch sehr).
X11 ist einfach total tot und war schon lange latent tot.
Mit Guacamole kannst du auf RDP-Maschinen ohne merkliche Verzögerungen arbeiten.
Sogar manche miese VNC Verhaltensauffälligkeit bügelt Guacamole weg.
Das ganze sogar auf eher schwachbrüstigen Leitungen.
Beim Linuxdesktop hast du das Problem vor Guacamole.
 
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Wie gut ist denn die Performance?
Ich habe hier "zufällig" eine nicht-repräsentative Möglichkeit im LAN, sowohl "~$ ssh -X user@vm librewolf" als auch "waypipe ssh user@vm librewolf" nutzen zu können. Waypipe fühlt sich viel schneller an.

Welcher einfache Test würde die Performance belegen? "glxgears" liefert bei beiden Methoden identische Werte: knapp vier fps@4K. "x11perf" scheint mir unpassend zu sein.
 
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Ich habe hier "zufällig" eine nicht-repräsentative Möglichkeit im LAN, sowohl "~$ ssh -X user@vm librewolf" als auch "waypipe ssh user@vm librewolf" nutzen zu können. Waypipe fühlt sich viel schneller an.

Welcher einfache Test würde die Performance belegen? "glxgears" liefert bei beiden Methoden identische Werte: knapp vier fps@4K. "x11perf" scheint mir unpassend zu sein.
Hoppla. Verstehe ich nicht. Wozu ein DE-Aufsatz für einen Dienst wie ssh, der ganz ohne DE auskommt?
P.S.:
Nun habe ich gesehen, dass du damit eine Gui-Anwendung per ssh auf deinen Desktop ziehst, Entschuldige mein flüchtiges Lesen.
Wer will das aber denn?
Zumal es bei "verzahnten" Anwendungen ein Garant für Fehlerquellen ist.
Hier geht es um Fernzugriff auf entfernte Client wie man es gewohnt ist. Das funktioniert per Guacamole->RDP einfach sehr gut. Per Guacamole->VNC mangelhaft.
 
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Hoppla. Verstehe ich nicht. Wozu ein DE-Aufsatz für einen Dienst wie ssh, der ganz ohne DE auskommt?
Das ist nur ein ad-hoc Test, ohne echte Aussage - insbesondere weil im LAN. Ich wollte mal eben schnell "ssh -X" und "waypipe" vergleichen. ssh brauche ich in beiden Fällen, im realen Anwendungsfall sind externe Netze beteiligt.

Deine Frage verstehe ich nicht. Ich starte ein Programm (librewolf) auf der entfernten VM und lasse die Ausgabe auf meinem lokalen Rechner ausgeben. Das einzige Desktop Environment (wenn man es denn so nennen will) ist mein lokales Wayland mit Sway und der Xwayland-Kompatibilitätsschicht.
 
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Nun habe ich gesehen, dass du damit eine Gui-Anwendung per ssh auf deinen Desktop ziehst, Entschuldige mein flüchtiges Lesen.
Wer will das aber denn?
Zumal es bei "verzahnten" Anwendungen ein Garant für Fehlerquellen ist.
Hier geht es um Fernzugriff auf entfernte Client wie man es gewohnt ist. Das funktioniert per Guacamole->RDP einfach sehr gut. Per Guacamole->VNC mangelhaft.
Oben nochmal mein Flüchtigkeits P.S.:
 
Nun habe ich gesehen, dass du damit eine Gui-Anwendung perssh auf deinen Desktop ziehst, Entschuldige mein flüchtiges Lesen.
Kein Problem. Das kann ich ebenfalls ;-)
Wer will das aber denn?
Das hängt natürlich stark vom Anwendungsfall ab. Ich habe (beruflich, nicht unbedingt im Homelab) mehrere Netzwerke, in denen Resourcen zu administrieren sind und ich habe Netzwerke, in den Resourcen vorhanden sind, die ich nutzen will - es aber von zu hause aus nicht darf.

Der IP-Zugang zu den Netzen ist restriktiv konfiguriert. Um an die Rechner heranzukommen, könnte ich VPNs einsetzen - und tue das auch. Dann könnte mein zuhause-Brauser auf die so gesicherten Kisten per Tunnel zugreifen.

Wenn ich das so aber nicht will, führt mich das zu den hier (mittlerweile umfangreich) diskutierten Werkzeugen. Momentan kommt bei mir sowohl Guacamole als auch reines ssh für einen Text-Terminal-Multiplexer (mit einer persistenten tmux-Session) zum Einsatz. An jedem zweiten Arbeitstag.

Statt dem komplexen Guacamole - und seinen bei mir auftretenden Keyboard-Translation Problemen - möchte ich "einfach" nur einen Browser dort im Netz starten und nutzen. Ohne einen vollständigen Desktop bitte, den Overhead kann ich nicht brauchen. Ich bin sogar bereit, dort eine dedizierte Single-User-VM zu betreiben. (Genau genommen mindestens zwei oder mehr: eine für einen "admin" und eine für mich als normalen "user". Browser-Profile oder auch zwei Nutzeraccounts in einer VM gelten als nicht hinreichend getrennt.)

Ich hatte sogar kurz überlegt, ob ich das dortige Qubes-OS per KVM/iDrac nach hause hole - aber die Performance ist vollkommen indiskutabel und dieser Ansatz würde die Sicherheitsmechanismen der dortigen "Secure Workstation" unterlaufen.

Ich glaube, ich erzähle zuviel...
 
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Kein Problem. Das kann ich ebenfalls ;-)

Das hängt natürlich stark vom Anwendungsfall ab. Ich habe (beruflich, nicht unbedingt im Homelab) mehrere Netzwerke, in denen Resourcen zu administrieren sind und ich habe Netzwerke, in den Resourcen vorhanden sind, die ich nutzen will - es aber von zu hause aus nicht darf.

Der IP-Zugang zu den Netzen ist restriktiv konfiguriert. Um an die Rechner heranzukommen, könnte ich VPNs einsetzen - und tue das auch. Dann könnte mein zuhause-Brauser auf die so gesicherten Kisten per Tunnel zugreifen.

Wenn ich das so aber nicht will, führt mich das zu den hier (mittlerweile umfangreich) diskutierten Werkzeugen. Momentan kommt bei mir sowohl Guacamole als auch reines ssh für einen Text-Terminal-Multiplexer (mit einer persistenten tmux-Session) zum Einsatz. An jedem zweiten Arbeitstag.

Statt dem komplexen Guacamole - und seinen bei mir auftretenden Keyboard-Translation Problemen - möchte ich "einfach" nur einen Browser dort im Netz starten und nutzen. Ohne einen vollständigen Desktop bitte, den Overhead kann ich nicht brauchen. Ich bin sogar bereit, dort eine dedizierte Single-User-VM zu betreiben. (Genau genommen mindestens zwei oder mehr: eine für einen "admin" und eine für mich als normalen "user". Browser-Profile oder auch zwei Nutzeraccounts in einer VM gelten als nicht hinreichend getrennt.)

Ich hatte sogar kurz überlegt, ob ich das dortige Qubes-OS per KVM/iDrac nach hause hole - aber die Performance ist vollkommen indiskutabel und dieser Ansatz würde die Sicherheitsmechanismen der dortigen "Secure Workstation" unterlaufen.

Ich glaube, ich erzähle zuviel...
Was spricht denn gegen einen Guacamole-Zugang, welcher dir Zugriff gewährleistet, als ob du vor Ort wärst?
Den vorhandenen Sicherheitsmechanismen von Guacamole musst du natürlich vertrauen.
Keyboardprobleme kenne ich in VNC-Sitzungen, in SSH und RDP eher nicht.
Um verschiedene Netze zu erreichen, brauchst du eben Zugriff auf unterschiedliche Maschinen.
Die Frage ist, inwieweit man Guacamole als zentralem Element vertraut, statt anderen Puzzleteilen drumherum.
I.Ü. nutze ich rohen SSH-Zugriff mit MFA parallel zu Guacamole ebenfalls mit MFA.
Da dürfen böse Buben gerne mal anrücken.
P.S.. auf den SHH-Zugang komme ich ja sogar vom eigenen Client drauf. Noch nie durch komische Mapping aufgefallen aber erheblich besser nutzbar als in der html-Umgebung.
 
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Welcher einfache Test würde die Performance belegen?

Hilft so etwas? https: //browserbench.org/Speedometer3.1

Jeweils aufrufen und im Brauser manuell auf "Start" klicken:

Code:
time  waypipe ssh user@vm librewolf https://browserbench.org/Speedometer3.1
Score: 20 - Dauer: ~1m12s

time ssh -X user@vm librewolf https://browserbench.org/Speedometer3.1
Score: 21.8 - Dauer: ~2m54s

Warum dieser Test in beiden Fällen fast den gleichen "Score" liefert, ist mir vollkommen unklar. Aber per X11 dauert er zweieinhalb mal so lange. Und ja, das sieht man.
 
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