PBS meets Hetzner Storagebox

Wozu brauchst du den PVE am Zielstandort zum Syncen? Mein offsite-PBS läuft auf einen netcup-vserver und der hat kein PVE am Laufen (wozu auch...). Dass es für den restore der vms und lxcs einen PVE braucht ist klar, ohne Hypervisor-Host kann man mit denen ja nichts anfangen. Aber das hat mit den Syncen der offsite-Sicherung erstmal nichts zu tun.
 
Hallo Johannes - anderer Anspruch - VMs sofort hochfahren, damit alles wieder in der Produktion anlaufen kann. Ein PBS auf der Seite B macht für mich keinen Sinn. Weiß nicht, wie ich das weiter erklären soll - Seite A ist weg ... fahre Seite B hoch
 
Hallo Johannes - anderer Anspruch - VMs sofort hochfahren, damit alles wieder in der Produktion anlaufen kann. Ein PBS auf der Seite B macht für mich keinen Sinn. Weiß nicht, wie ich das weiter erklären soll - Seite A ist weg ... fahre Seite B hoch
Doch, das macht schon Sinn. In der Ausgangsfrage ging es erstmal nur um offsite-Backup. Da geht es noch nicht darum, dass der Betrieb an Standort b laufen kann, sondern dass in Falle eines totalen Datenverlusts an Standort a die Daten von anderen Standort wiederhergestellt werden können. Je nach Budget und Umständen ( Bei der Ausgangsfrage ging es um die Hetzner-Storagebox, wer bitte benutzt die gewerblich? Ich hoffe niemand ;) Der OP wirkte auf mich eher wie ein typischer Heimuser, der halt möglichst kosteneffizient sichern möchte) hat man nicht die Möglichkeit die ganze Infrastruktur ein zweites Mal bereitzustellen, aber durchaus die paar Kröten für die offline-Sicherung über und akzeptiert dann halt das Risiko im "Ernstfall" vor dem Hochfahren zunächst restoren zu müssen. Diese Abwägung bei begrenzten Budgets dürfte ja nun nicht nur Heimanwender, sondern auch kleinere Mittelständler betreffen. Die haben ja nun nicht unbedingt Geld für einen weiteren Serverschrank mit Hypervisor-Host , aber sehr wohl für Backup (das hat ja niedrigere Hardwareanforderungen!))
Zu behaupten, dass ein PBS ohne PVE keinen Sinn macht, finde ich von daher eine sehr pauschale und zu kurz greifende Aussage.
 
Doch, das macht schon Sinn. In der Ausgangsfrage ging es erstmal nur um offsite-Backup. Da geht es noch nicht darum, dass der Betrieb an Standort b laufen kann, sondern dass in Falle eines totalen Datenverlusts an Standort a die Daten von anderen Standort wiederhergestellt werden können. Je nach Budget und Umständen ( Bei der Ausgangsfrage ging es um die Hetzner-Storagebox, wer bitte benutzt die gewerblich? Ich hoffe niemand ;) Der OP wirkte auf mich eher wie ein typischer Heimuser, der halt möglichst kosteneffizient sichern möchte) hat man nicht die Möglichkeit die ganze Infrastruktur ein zweites Mal bereitzustellen, aber durchaus die paar Kröten für die offline-Sicherung über und akzeptiert dann halt das Risiko im "Ernstfall" vor dem Hochfahren zunächst restoren zu müssen. Diese Abwägung bei begrenzten Budgets dürfte ja nun nicht nur Heimanwender, sondern auch kleinere Mittelständler betreffen. Die haben ja nun nicht unbedingt Geld für einen weiteren Serverschrank mit Hypervisor-Host , aber sehr wohl für Backup (das hat ja niedrigere Hardwareanforderungen!))
Zu behaupten, dass ein PBS ohne PVE keinen Sinn macht, finde ich von daher eine sehr pauschale und zu kurz greifende Aussage.
Du hast komplett recht - ich bin in der Situation einen PVE-Ceph-Cluster an Standort B zu betreiben. Das hat mit Heimanwender nichts zu tun - ich will nur mal Ideen in den Raum werfen. Ceph über mehrere Standorte will ich nicht - ich traue den Internetverbindungen nicht :) - ich nutze den PBS Site A um auf PVE Site B zu synchronisieren
 
Du hast komplett recht - ich bin in der Situation einen PVE-Ceph-Cluster an Standort B zu betreiben. Das hat mit Heimanwender nichts zu tun - ich will nur mal Ideen in den Raum werfen. Ceph über mehrere Standorte will ich nicht - ich traue den Internetverbindungen nicht :) - ich nutze den PBS Site A um auf PVE Site B zu synchronisieren
Verstehe ich nicht richtig. CEPH über WAN ist sicherlich alles andere als Zuckerschlecken. Wie stellst du sicher, am Failoverstandort B sofort weiterarbeiten zu können? Bei Bedarf eine Sicherung standortintern zurückspielen und im Zweifel Geduld mitbringen? Oder sind es nur Arbeitsclients, deren Alter eher irrelevant ist?
 
Verstehe ich nicht richtig. CEPH über WAN ist sicherlich alles andere als Zuckerschlecken. Wie stellst du sicher, am Failoverstandort B sofort weiterarbeiten zu können? Bei Bedarf eine Sicherung standortintern zurückspielen und im Zweifel Geduld mitbringen? Oder sind es nur Arbeitsclients, deren Alter eher irrelevant ist?
Hi, ich ziehe die letzte PBS-Sicherung über die WAN-Verbindung nach Standort B - dann fahre ich die VM hoch und prüfe ob der qemu-guest-agent antwortet. Dann fahre ich wieder runter und hole mir die nächste VM - das alles regele ich über einen TAG in der VM - sprich hast du den TAG wirst du gesichert - das Restore läuft also alles über PVE/PBS ... ist mir bisher lieber als über die Ceph-Seite - ich bin ehrlich ... das ist mir noch(?) zu kompliziert und ich arbeite lieber mit Proxmox-Mitteln
 
Verstehe ich nicht richtig. CEPH über WAN ist sicherlich alles andere als Zuckerschlecken. Wie stellst du sicher, am Failoverstandort B sofort weiterarbeiten zu können? Bei Bedarf eine Sicherung standortintern zurückspielen und im Zweifel Geduld mitbringen? Oder sind es nur Arbeitsclients, deren Alter eher irrelevant ist?
weiterer Zusatz: es muss nicht Echtzeit sein - ich darf sogar eine Woche unterschied haben - macht die Sache einfach aber trotzdem interessant
 
weiterer Zusatz: es muss nicht Echtzeit sein - ich darf sogar eine Woche unterschied haben - macht die Sache einfach aber trotzdem interessant
Ist doch eine ideale Situation. Die Prämisse Arbeitsstationen sind strohdoof und können morgen platt sein, muss man den Nutzern nur in den Kopf hämmern. Dann muss man nur dafür sorgen einigermaßen aktuelle Arbeitsstationen am Start zu haben.
Wenn ich davon ausgehe, dass du an beiden Orten jeweils ein lokales CEPH-System betreibst, wirst du große Rohdatenmengen bestimmt mit einem anderen Mechanismen als PBS zwischen A und B synchronisieren.
 
Ist doch eine ideale Situation. Die Prämisse Arbeitsstationen sind strohdoof und können morgen platt sein, muss man den Nutzern nur in den Kopf hämmern. Dann muss man nur dafür sorgen einigermaßen aktuelle Arbeitsstationen am Start zu haben.
Wenn ich davon ausgehe, dass du an beiden Orten jeweils ein lokales CEPH-System betreibst, wirst du große Rohdatenmengen bestimmt mit einem anderen Mechanismen als PBS zwischen A und B synchronisieren.
Wo steht in diesem Thread eigentlich etwas von Arbeitsstationen?

Aber ja, Arbeitsstationen können morgen platt sein. Deshalb werden sie auch nicht gebackupt, sondern einfach neu aufgesetzt. Wenn sie virtualisiert werden sollen, nutzt man dafür eine entsprechende VDI-Lösung. Proxmox wäre dann allenfalls die darunterliegende Virtualisierungsschicht.

Wenn es dagegen um die Verfügbarkeit von Server VMs geht, könnte man beispielsweise ZFS-Replikation nutzen. Den Umweg über einen Backup-Server halte ich dafür für unnötig kompliziert.

Aber ja, In vielen Threads hier wird gefühlt alles mögliche zusammengemischt, und spätestens nach dem fünften Beitrag diskutiert man plötzlich über etwas völlig anderes als das, was im Eingangspost eigentlich gefragt wurde.

So wie ich den OP verstanden habe, wollte er ursprünglich eigentlich nur die Performance seines Offsite-Backup optimieren. So habe ich es zumindest verstanden. Dann ging es plötzlich um Ceph, und jetzt um Arbeitsstationen. ;-)
 
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Und ja, wenn es um Offsite-Backups geht, gehe ich noch mit, dass man auf der anderen Seite ebenfalls einen PBS haben sollte. Aber warum braucht man dann auch noch einen PVE? Mein Tipp wäre hier ein VPS mit PBS bei Hetzner gewesen und an den die Storage Box über deren internen Netz via NFS anzubinden.

Ja, mir ist schon klar, warum man einen PVE dort hinstellen könnte – aber dann geht es eigentlich schon um Verfügbarkeit und nicht mehr um Offsite-Backups. Aber wenn wir schon bei Verfügbarkeit sind: Warum dann nicht gleich Ceph? Und dann auch noch über WAN? Wo doch überall steht, dass Ceph niedrige Latenzen und mindestens 25 Mbit/s benötigt. ;)

Und wenn man das Ganze so weit treiben möchte, kann man auch gleich dedizierte Server in drei verschiedenen Datacentern mieten und das Rack zu Hause oder in der Firma auf eBay verkaufen. Bei den RAM-Preisen momentan hat man damit wahrscheinlich schon die ersten paar Jahre Servermiete finanziert. :p
 
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Wo steht in diesem Thread eigentlich etwas von Arbeitsstationen?

Aber ja, Arbeitsstationen können morgen platt sein. Deshalb werden sie auch nicht gebackupt, sondern einfach neu aufgesetzt. Wenn sie virtualisiert werden sollen, nutzt man dafür eine entsprechende VDI-Lösung. Proxmox wäre dann allenfalls die darunterliegende Virtualisierungsschicht.

Wenn es dagegen um die Verfügbarkeit von Server VMs geht, könnte man beispielsweise ZFS-Replikation nutzen. Den Umweg über einen Backup-Server halte ich dafür für unnötig kompliziert.

Aber ja, In vielen Threads hier wird gefühlt alles mögliche zusammengemischt, und spätestens nach dem fünften Beitrag diskutiert man plötzlich über etwas völlig anderes als das, was im Eingangspost eigentlich gefragt wurde.

So wie ich den OP verstanden habe, wollte er ursprünglich eigentlich nur die Performance seines Offsite-Backup optimieren. So habe ich es zumindest verstanden. Dann ging es plötzlich um Ceph, und jetzt um Arbeitsstationen. ;-)
Was spricht denn dagegen, wenn auf eine initiale Frage schon im ersten Beitrag die Antwort geliefert wird und daraus trotzdem ein lebendiger Gedankenaustausch entsteht? Zumal der Initiator keinerlei Reaktion mehr gezeigt hat. Vielleicht kann der eine oder andere, dem ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen, von solchem Gedankenaustausch profitieren.
Ich habe das Forum hier in 18 Jahren noch nie als Sammlung von Kochrezepten empfunden.
 
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Was spricht denn dagegen, wenn auf eine initiale Frage schon im ersten Beitrag die Antwort geliefert wird und daraus trotzdem ein lebendiger Gedankenaustausch entsteht?
Ja ok, kann man so gesehen wohl machen. Hab ja auch noch ein wenig Senf dazugeben ;)
 
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Und jetzt das Ganze noch einmal auf Home-User heruntergebrochen:

Kauft euch zwei Mini-PCs für die Virtualisierung und ein anständiges NAS für die Backups, mit Qualitätskomponenten. Also z.B. ein Seasonic-Netzteil statt irgendeines No-Name-Bronze-Netzteils und ein Supermicro-Board statt des alten MSI-Gamerboards. Wenn ihr komplett von Google und Microsoft weg seid und ohne eure Nextcloud den Weg ins Büro nicht mehr findet, den Arzttermin verpasst oder vergesst zu essen, weil ihr mittlerweile alles auf der persönlichen Nextcloud hostet, ist so zumindest die Verfügbarkeit mehr oder weniger gewährleistet.

Wenn dann einer der Mini-PCs abraucht, ist die Nextcloud im Idealfall innerhalb einer Stunde auf dem anderen Mini-PC wiederhergestellt. Und wenn das NAS ausfällt, habt ihr hoffentlich genug Zeit, ein Ersatzteil bzw. ein neues NAS zu bestellen. Es ist ja eher unwahrscheinlich, dass beide Systeme gleichzeitig abrauchen.

Das Offsite-Backup ist dafür da, wenn die Hütte brennt oder eingebrochen wurde. Es ist nicht dazu gedacht, euch eine HA-Infrastruktur wie sie Google oder Microsoft hat zu bauen. Wenn ihr genau das wollt, zahlt halt 15 € im Monat an Google oder Microsoft und nutzt deren Dienste.

Und noch etwas zum Szenario „Hütte brennt“: Ich würde zusätzlich noch ein reines File-Backup an einem anderen Standort aufbewahren, auf das ihr auch dann zugreifen könnt, wenn sich das PBS-Backup nicht kurzfristig wiederherstellen lässt. Denn wenn eure Hütte tatsächlich in Schutt und Asche liegt, habt ihr zunächst einmal auch kein System, auf das ihr das Backup vom Offsite-PBS-Server restoren könnt.

Vielleicht braucht ihr aber trotzdem kurzfristig irgendwelche wichtigen Dokumente, beispielsweise irgendwelche Versicherungs Unterlagen, die ebenfalls abgefackelt sind oder nicht mehr da sind, weil ihr sie geschreddert habt, nachdem ihr sie eingescannt habt.
 
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