Windows Server 2025 Standard startet nach heutigem Update nicht mehr

fw1976

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May 13, 2026
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Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Nach dem heutigen Update von Proxmox VE fährt mein Windows Server 2025 leider nicht mehr hoch und hängt in einer Endlosschleife fest. Windows Server 2022 startet dagegen ohne Probleme.

Ich habe das Verhalten auch mit einer Testmaschine nachvollziehen können: Nach dem Upgrade von Windows Server 2022 auf 2025 bootete auch diese Maschine nicht mehr. Während des Startvorgangs erscheint zunächst das Proxmox-Logo mit dem Ladekreis, kurze Zeit später lande ich jedoch im Bluescreen mit den erweiterten Startoptionen.

Ich habe bereits sämtliche Startoptionen ausprobiert – leider ohne Erfolg. Nachdem ich das Backup über Proxmox Backup zurückgespielt habe, lief die Testmaschine mit Windows Server 2022 wieder einwandfrei.

Daher vermute ich, dass das Problem mit dem letzten Update von Proxmox VE zusammenhängt.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder vielleicht einen Tipp zur Fehlerbehebung?

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
 

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War bei dem Update pve-qemu-kvm 11.0.0-2: [1] dabei?
Wenn ja, würde ich es mal mit einer vorherigen Version (apt list -a pve-qemu-kvm) versuchen.
Z.B.: apt reinstall pve-qemu-kvm=10.2.1-2 oder: apt reinstall pve-qemu-kvm=10.1.2-7
Die VM muss nach dem Downgrade des Pakets einmal komplett ausgeschaltet werden, damit bei dem anschließenden Start die "neue"/geänderte Version verwendet wird.

Reine Spekulation/Theorie; habe selbst keinen Windows Server im Einsatz.

[1] https://forum.proxmox.com/threads/q...test-and-pve-no-subscription-as-of-now.183494
 
War bei dem Update pve-qemu-kvm 11.0.0-2: [1] dabei?
Wenn ja, würde ich es mal mit einer vorherigen Version (apt list -a pve-qemu-kvm) versuchen.
Z.B.: apt reinstall pve-qemu-kvm=10.2.1-2 oder: apt reinstall pve-qemu-kvm=10.1.2-7
Die VM muss nach dem Downgrade des Pakets einmal komplett ausgeschaltet werden, damit bei dem anschließenden Start die "neue"/geänderte Version verwendet wird.

Reine Spekulation/Theorie; habe selbst keinen Windows Server im Einsatz.

[1] https://forum.proxmox.com/threads/q...test-and-pve-no-subscription-as-of-now.183494
Hallo Neobin,

das war es. Nachdem Downgrade auf pve-qemu-kvm=10.2.1-2 fahren meine Windows Server 2025 VM wieder wie gewohnt hoch.

Vielen Dank!
 
Dieses Problem wurde hier gemeldet. In Umgebungen, in denen virtuelle Maschinen mit HVCI-, Hyper-V- oder RDS-Rollen vorhanden sind, führt ein Update auf Qemu 11 dazu, dass diese nicht mehr booten.

Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die Einstellungen ändern. Die Proxmox-Entwickler sind sich dieses Problems ebenfalls bewusst.


Wenn du wie unten beschrieben -cet-ibt und -cet-ss hinzufügst, sollte es funktionieren.

Code:
args: -cpu host,level=30,-cet-ibt,-cet-ss
 
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@uzumo

Ich bin wieder auf die quemu-kvm 11 und habe die Zeile "args: -cpu host,-cet-ibt,-cet-ss" in der .conf eingetragen. Die WS2025 VMs starten damit einwandfrei. Als Übergangslösung akzeptabel.

Vielen Dank @all für die gute Unterstützung!
 
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Das ist ja gut. Da es auch mit „max“ anstelle von „host“ funktioniert, können Sie den Wert bei Bedarf ändern.
 
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Dieses Problem wurde hier gemeldet. In Umgebungen, in denen virtuelle Maschinen mit HVCI-, Hyper-V- oder RDS-Rollen vorhanden sind, führt ein Update auf Qemu 11 dazu, dass diese nicht mehr booten.

Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die Einstellungen ändern. Die Proxmox-Entwickler sind sich dieses Problems ebenfalls bewusst.


Wenn du wie unten beschrieben -cet-ibt und -cet-ss hinzufügst, sollte es funktionieren.

Code:
args: -cpu host,level=30,-cet-ibt,-cet-ss
Makes sense why my DC didn't die but my RDS server did........... along with my MECM / SCCM server
 
Solange das problematische Modul im Test-Repository verbleibt, habe ich nichts dagegen....
Wenn dieses Modul nur nicht zum „No-Subscription“-Repository hinzugefügt worden wäre.
 
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Kurzes Feedback zur Lösung der Parameter: -cet-ibt,-cet-ss

Leider musste ich wieder zum Downgrade apt reinstall pve-qemu-kvm=10.1.2-7 übergehen. Die Lösung mit den Parametern führte leider immer wieder zu Problemen im RDS Bereich, dass in der Remote Sitzung die Verbindung immer wieder verloren ging inkl. sehr hoher CPU Last. Das ist mit dem Downgrade nicht so. Dies vielleicht zur Info...
 
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Derzeit erfüllt das Flag lediglich eine funktionale Rolle, und da wir noch nicht vollständig verstehen, wie es konkret die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des Problems verringert, ist es möglicherweise nicht für den Einsatz in einer Produktionsumgebung geeignet.

Idealerweise sollten wir den MBEC/GMET-Backport – der das Problem verursacht – aus dem Kernel entfernen. Auch wenn MBEC/GMET zu Leistungssteigerungen führen kann, glaube ich nicht, dass es bereits so weit ausgereift ist, dass es für den praktischen Einsatz bereit ist.