[SOLVED] Ubuntu 18.10 Desktop: langsamer Bildaufbau

Dec 19, 2012
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Hallo.
Kennt jemand eine Lösung für dieses Problem: Ein frisch installiertes Ubuntu 18.10 mit ganz normalen default-Einstellungen baut das Bild elendig langsam auf. Vor allem Firefox braucht eine ganze Weile bzw reagiert erst, wenn man mit der Maus über die Bereiche fährt. Ich nutze SPICE. Besteht da ein Zusammenhang? Wie kann man das (wieder) beschleunigen?

Danke!
 
gast treiber und tools installiert (ich glaube relevant is xserver-xorg-video-qxl und spice-vdagent, bin mir aber nicht sicher)?
 
Hi. Ja, ist beides in aktueller Version drauf. Ich weiß aber nicht, ob diese Treiber auch benutzt werden!? Finde keine entsprechende Einstellung auf dem aktuellen Ubuntu-Deskop, wo ich das sehen könnte...
Das nervige ist, dass man den Desktop so nicht wirklich performant nutzen kann. Alleine das Vergrößern eines Fensters nervt schon, weil es nicht direkt aufgebaut wird sondern man mit der Maus über die Bereiche fahren muss, damit man es aktuell hat. Ich hatte schon den Grafikspeicher erhöht -- ohne Effekt. Ich beobachte denselben Effekt übrigens auch, wenn ich nicht über den Browser sondern per virt-viewer verbunden bin. Der Client hat 3 Cores [host] und 4 GB RAM. Sollte mehr als ausreichend sein?!
 
Ich pushe diesen Beitrag nochmal nach oben. Das Problem besteht und nervt leider weiterhin. Hat jemand eine Idee, woran das liegt?
Ein viel älteres Knoppix macht keinerlei Probleme dieser Art ...
 
Ich habe schon einiges darüber gelesen. Scheint ein Bug in Ubuntuunstable zu sein. Bitte stable software (LTS) verwenden oder auf nächsten Release warten.
 
Hallo. Noch ein push nach oben. Es ist wirklich unerträglich langsam. Ich habe mittlerweile alle Treiberoptionen (standard VGA, vmware-komp, SPICE) durch und auch der GraKa immer mehr RAM gegeben. Aber es bleibt leider dabei: Ubuntu 18.10 Desktop (und darin dann insebesondere (?) Firefox) hat einen dermaßen langsamen Bildaufbau, dass man es echt fast nicht nutzen kann. Ist sonst keiner davon betroffen?

Hier nochmal ein paar Eckdaten zur VM:
Code:
agent: 1
args: -device AC97,addr=0x18
boot: cdn
bootdisk: scsi0
cores: 4
cpu: host
ide1: none,media=cdrom
memory: 12288
name: Ubuntu-18.10
net0: virtio=D2:9A:51:CB:53:5E,bridge=vmbr2,queues=3
numa: 0
onboot: 1
ostype: l26
scsi0: local-lvm:vm-199-disk-0,cache=writethrough,discard=on,size=32G
scsihw: virtio-scsi-pci
smbios1: uuid=0cc2938d-dd46-4841-bd54-310d1272e9b6
sockets: 1
vga: qxl,memory=128
vmgenid: 3b41c18f-df43-48a0-827e-3ea66b4d2d5f
Wo kann man noch drehen? Der Proxmox-Server hätte noch Ressourcen frei und sollte mehr als genug Power liefern...
 
Wie schon gesagt. 18.10 ist unstable und wird auch meist nur im privaten Bereich oder für Experimente benutzt. Hab hier 18.04 Neon laufen mit voller Grafik. Kann da drauf sogar Suprtuxkart spielen.

Was ist denn dein Grund das du dich für 18.10 entschieden hast? Und du greifst auch mit dem Spiceclient drauf zu?
 
Kein spezieller Grund ... war halt das neueste ... hätte nicht erwartet, dass es schlechter als 18.04 läuft. Aber wenn du meinst, packe ich das 18.04er nochmal drauf.
 
Ok, gerade habe ich Ubuntu 18.04 LTS installiert ... und siehe da: Der Effekt tritt dort ganz genauso auf wie bei 18.10. Es liegt also an etwas anderem.

Hier zum Vergleich die Performance-Daten des Proxmox-Servers. Es ist ein IBM x3650 M4.
(Eine Win10-VM mit SPICE reagiert übrigens völlig normal/schnell).

Code:
13:33/0 pve ~ # pveperf
CPU BOGOMIPS:      240033.80
REGEX/SECOND:      1863512
HD SIZE:           26.94 GB (/dev/mapper/pve-root)
BUFFERED READS:    331.69 MB/sec
AVERAGE SEEK TIME: 0.47 ms
FSYNCS/SECOND:     4516.18
DNS EXT:           77.03 ms
DNS INT:           75.44 ms (linux.local)

[Ich hatte zwischendurch auch MINT 19.1 ausprobiert. Auch da gab es das Problem nicht; cinnamon war aber nicht so stabil und hatte manchmal Hänger. Und leider konnte ich dort auch die apt-Paketliste nicht 1:1 installieren, da sich die Paketnamen offenbar unterscheiden??]

Ach ja, die Lösung mit NoMachine ist für diese VM oversized. Es dreht sich hier "nur" um eine VM, die im Management-VLAN Zugriff auf alle Switche usw haben soll ... also single-User-Betrieb.
 
Last edited:
Hmm, ok... ist also sehr stark Desktop anhängig. Hier mit NEON habe ich das auch nicht. Aber wenn es nur um sowas einfaches geht, kann ich dir zu einem Xubuntudesktop raten. Das reagiert mehr als nur stabil und schnell. Hier musst du bei der Spicegrafik nicht mal was nachdrehen.

Wir haben diese Lösung der Zeit 7x am laufen. Für den Zugriff kann ich dir noch (falls gewünscht) x2go empfehlen. Das reagiert von der Funktionalität gleich wie RDP/Nomachine. Ist aber superschlank und als reiner Admindesktop, für Leute die wissen was sie tun ausreichend. Und man hat unlimitierten Userzugriff.

Ich probier das Ubuntu 18.04 mit Gnome hier aus. Bin neugierig.
 
xubuntu ist tatsächlich super flott!! Da gibt's auch das langsame Nachladen nicht.
Ich würde dennoch ungern wieder bei 0 anfangen und alles von vorne instalieren -- kann ich unter Ubuntu nicht einfach den Desktop wechseln und XFCE / LXDE wählen?
 
SPICE mit wayland ist derzeit seht langsam. Mit xorg schnell.

Es gibt einige Distributionen die wayland als default haben, bz. Debian Buster oder Fedora. Aber alle bieten auch xorg an (beim login kann man das meist auswählen)
 
Hi. Das könnte eine Erklärung sein ... aber mich wundert, dass Ubuntu 18.04 LTS angeblich mit Xorg ausgeliefert wurde -- hier der Effekt aber dennoch aufgetreten ist!? Wenn ich meinem laufenden 18.10 Wayland aber abgewöhnen könnte und stattdessen wieder alles mit Xorg machen könnte, wäre das Problem ja evtl auch gelöst??
 
Hi. Das könnte eine Erklärung sein ... aber mich wundert, dass Ubuntu 18.04 LTS angeblich mit Xorg ausgeliefert wurde -- hier der Effekt aber dennoch aufgetreten ist!? Wenn ich meinem laufenden 18.10 Wayland aber abgewöhnen könnte und stattdessen wieder alles mit Xorg machen könnte, wäre das Problem ja evtl auch gelöst??

Ubuntu 18.04 und auch 19.04 läuft default mit xorg. Bei mir auch ohne Probleme.
 

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