ToughArmor MB902SPR-B R1 wird nicht erkannt

Das Verhalten ist bei allen SATA-Ports gleich. Die SSD mit Proxmox steckt wie empfohlen auf SATA3_1. Egal welcher Port, sobald ich das Hardwareraid stecke, bootet das System nicht mehr und ich erhalte die Fehlermeldung "timed out for waiting udev queue being empty". In seltenen Fällen bootet es doch, die Platten sind aber auch dann nicht vorhanden. Auch der Trick mit der 3,3V-Versorgung hat nicht geholfen. Meine Vermutung schon, dass es mit den Proxmox-Treibern zu tun hat, denn mit Ubuntu funktioniert's problemlos.

Das ist kein Problem mit Proxmox, sondern mit dem darunter steckenden Debian.

In dem Raid stecken auch zwei SSDs drin? Leer wird das u.U. nicht laufen.
 
Die Realität holt einem manchmal ein - vielleicht ein idealer Zeitpunkt dein geplantes Konzept mal neu zu überdenken!
Stimmt. Ich habe aber noch das Platzproblem. Alles was größer als ITX ist, passt nicht in mein Spezialgehäuse in der Unterverteilung. Und der Stromverbrauch ist vermutlich auch 3x so groß. Wenngleich natürlich auch die Leistung um Klassen besser ist.
 
Ein Konzept einen PC in eine Unterverteilung zu verlegen ...
Das läuft aktuell seit über 10 Jahren so, steht nirgendwo rum und stört auch sonst nicht, Stichwort WAF. Ob ich Störungen bemerke? Hmm, gute Frage, wahrscheinlich nicht gleich. Zur Sicherheit läuft da noch 'ne Datensicherung über RSync.

Wieviel Leistung verbraucht denn das von Dir vorgeschlagenen ASRock B550M Pro4? Mein ITX-Board verbraucht so um die 10W.
 
Mich würde mal so ein paar Bilder von einem "Unterverteilung Spezialgehäuse Server" interessieren - das bekommt man nicht alle Tage.
Ist da auch ein Display eingebaut - evtl sogar mit einer Klapp ein-aus Tastatur?

Teste dein Konzept doch erst einmal mit einer Platte weniger, um zu sehen ob das vielleicht reicht.
Die übrige Platte könntest als Ersatz oder externes Sicherungsmedium in einem USB Gehäuse einsetzen

Wieviel Leistung verbraucht denn das von Dir vorgeschlagenen ASRock B550M Pro4? Mein ITX-Board verbraucht so um die 10W.
Ich gehe mal davon aus, das das je nach Bestückung (CPU, Speicher) eher über den 10W liegen dürfte. Die technische Daten ab ASRock auf der Webeiste geben da nichts her.
 
DAS ist eine Unterverteilung.

Klar, in Aufputz kann man sowas realisieren.

Ich bin mir sicher, dass die meisten hier an diese Wohnungs-UVs gedacht haben, in die mit viel Glück eine Fritzbox und ein Switch reinpassen...
 
@Kevin:
Mich würde derweil immer noch brennend interessieren, ob du noch rauskriegst, warum der Wechselrahmen (mit eingebauter Logik) nicht so wirklich wollte.

Und bzgl. Systemdiskussion:
Natürlich ist das keine Idealhardware für Virtualisierung an sich. Aber ist doch recht wurscht, so lange es für Kevins Zwecke reicht. Kanonen auf Spatzen muss auch nicht immer zwingend sein.
 
  • Like
Reactions: Johannes S
Ich habe nicht die leiseste Ahnung, warum das Teil nicht will. Und leider auch nicht genug von Linux, so dass ich auch die o. geposteten Daten nicht interpretieren kann. Aber ich tippe immer noch auf Proxmox bzw. den modifizierten Kernel (Linux pve 6.17.13-2-pve), da es unter Ubuntu 24.04 mit der gleichen Maschine auf Anhieb funktioniert. Aber wenn jemand noch eine Idee hat oder einen Tipp, was ich noch testen kann ...

Und ja, die Hardware ist mit Sicherheit nicht optimal. Wenn eine neue VM installiert wird, kommt das Ganze schon an die Grenze. Ansonsten aber langweilt sich die CPU.
 
Proxmox basiert auf einem Debian. Wenn, dann wäre es interessant, mal ein Debian via USB-Stick o.ä. zu booten.

(Nur weil Linux draufsteht, ist in Ubuntu und in Debian nicht das gleiche drin.)
 
Ich würde es mit beiden Varianten (Ubuntu- und Debian-Livecd testen), da man notfalls ja auch ein ProxmoxVE dadurch installieren kann, dass man erst Debian installiert und danach ProxmoxVE:
https://pve.proxmox.com/pve-docs/chapter-pve-installation.html#_install_proxmox_ve_on_debian
Aber: Dem Debian-Kernel fehlen dann natürlich Sachen, die im Ubuntu- bzw. ProxmoxVE-Kernel vorhanden sind, etwa zfs

Und wenn man Ubuntu testet, sollte man das nehmen, was einen vergleichbaren Kernel hat, laut https://forum.proxmox.com/threads/o...e-9-available-on-test-no-subscription.173920/ basiert der Kernel 6.17 auf dem von Ubuntu 25.10 Questing, das wäre also die Ubuntu-Version für die Gegenprobe, NICHT die von Kevin getestete Ubuntu 24.04 Es wäre also interessant, ob bei Ubuntu 25.10 das gleiche Fehlerbild auftritt
 
Last edited:
  • Like
Reactions: celemine1gig
Das hatte ich heute vormittag auch angedacht, und den leitfaden debian 13 nach pve durchgesehen. Da steht explizit drin, das der Kernel von Debain durch den PVE ersetzt werden MUSS um updateprobleme zu vermeiden. Produktiv also evtl nicht der optimale weg.
Fragt sich ob Ubuntu 24.04 noch auf der 6.8er oder neueren Kernelschiene von Kevin getestet wurde.
vielleich hat jemand vom Proxmox Team mal eine Idee?