ToughArmor MB902SPR-B R1 wird nicht erkannt

Ja, stimmt, auf dem Board befinden sich zwei SATA-Controller. Das Hardwareraid habe ich an einen SATA-Port auf dem Board angeschlossen. Damit wird es im BIOS erkannt, Proxmox erkennt aber keine darin befindlichen Festplatten. Ein probeweise auf dem gleichen Board installiertes Ubuntu dagegen schon.

Auf dem Board sind 16GB RAM gesteckt. Außer einem IPFire soll darauf noch ein Asterisk, ein UCS als Domaincontroller und OMV laufen. Für den Heimgebrauch wird das schon reichen. Grafik ist nicht relevant, das Gerät hängt bei mir im Keller in einer Unterverteilung.

Ich hatte mich jetzt schon dazu entschlossen, zwei Platten an eine PCIe-Karte (DELOCK 90392) anzuschließen. Dummerweise komme ich nicht in das BIOS der Karte, so dass die beiden Platten als einzelne Platten angezeigt werden. Aber vllt. ist das auch kein Nachteil. Die zweite Netzwerkverbindung hätte ich dann über einen USB-Ethernet-Adapter realisiert.

Die oben geposteten Ausgaben kann ich übrigens nicht interpretieren, dazu reichen meine Linux-Kenntnisse bei Weitem nicht.
Zum Ram, wie sollte mit den 16 GB mehr als 8 GB nutzbar sein?
Siehe:
# https://www.asrock.com/mb/Intel/J5040-ITX/index.de.asp#Specification

Also für mich ist da Mainboard auch nicht als NAS in Verbinbindung mit Proxmox VE zu gebrauchen.
Da klemmt es am Speicher, an der CPU Leistung, an den CPU Kernen und an der Erweitungsmöglichkeit.
Dann kommt der OP auf den Gedanken ein ToughArmor MB902SPR-B R1 verwenden zu wollen...
 
Das Verhalten ist bei allen SATA-Ports gleich. Die SSD mit Proxmox steckt wie empfohlen auf SATA3_1. Egal welcher Port, sobald ich das Hardwareraid stecke, bootet das System nicht mehr und ich erhalte die Fehlermeldung "timed out for waiting udev queue being empty". In seltenen Fällen bootet es doch, die Platten sind aber auch dann nicht vorhanden. Auch der Trick mit der 3,3V-Versorgung hat nicht geholfen. Meine Vermutung schon, dass es mit den Proxmox-Treibern zu tun hat, denn mit Ubuntu funktioniert's problemlos.

Das ist kein Problem mit Proxmox, sondern mit dem darunter steckenden Debian.

In dem Raid stecken auch zwei SSDs drin? Leer wird das u.U. nicht laufen.
 
Die Realität holt einem manchmal ein - vielleicht ein idealer Zeitpunkt dein geplantes Konzept mal neu zu überdenken!
Stimmt. Ich habe aber noch das Platzproblem. Alles was größer als ITX ist, passt nicht in mein Spezialgehäuse in der Unterverteilung. Und der Stromverbrauch ist vermutlich auch 3x so groß. Wenngleich natürlich auch die Leistung um Klassen besser ist.
 
@Kevin Krause
stelle Dir bitte auch die Frage, ob das von Dir angedachte System einen Datenverlust überhaupt erkennen und korrigieren kann.

Ein Konzept einen PC in eine Unterverteilung zu verlegen, finde ich ähh, frei nach dem Kanal YT "Zero Brain".
 
Ein Konzept einen PC in eine Unterverteilung zu verlegen ...
Das läuft aktuell seit über 10 Jahren so, steht nirgendwo rum und stört auch sonst nicht, Stichwort WAF. Ob ich Störungen bemerke? Hmm, gute Frage, wahrscheinlich nicht gleich. Zur Sicherheit läuft da noch 'ne Datensicherung über RSync.

Wieviel Leistung verbraucht denn das von Dir vorgeschlagenen ASRock B550M Pro4? Mein ITX-Board verbraucht so um die 10W.
 
Mich würde mal so ein paar Bilder von einem "Unterverteilung Spezialgehäuse Server" interessieren - das bekommt man nicht alle Tage.
Ist da auch ein Display eingebaut - evtl sogar mit einer Klapp ein-aus Tastatur?

Teste dein Konzept doch erst einmal mit einer Platte weniger, um zu sehen ob das vielleicht reicht.
Die übrige Platte könntest als Ersatz oder externes Sicherungsmedium in einem USB Gehäuse einsetzen

Wieviel Leistung verbraucht denn das von Dir vorgeschlagenen ASRock B550M Pro4? Mein ITX-Board verbraucht so um die 10W.
Ich gehe mal davon aus, das das je nach Bestückung (CPU, Speicher) eher über den 10W liegen dürfte. Die technische Daten ab ASRock auf der Webeiste geben da nichts her.
 
DAS ist eine Unterverteilung.

Klar, in Aufputz kann man sowas realisieren.

Ich bin mir sicher, dass die meisten hier an diese Wohnungs-UVs gedacht haben, in die mit viel Glück eine Fritzbox und ein Switch reinpassen...