Offtopic-Frage: Wie backupt ihr eure VMs und Files?

Hallo!

Ich habe hier hauptsächlich deshalb gepostet, weil ich diesen Thread selbst mitgelesen habe, als ich auf der Suche nach einer Backup-Lösung war. Da ich nicht noch mehr "unverfrorene" Werbung machen möchte, belasse ich es dabei.

Leider benötigt die App root Rechte. Ich habe sie ursprünglich nur für mich entwickelt und keine einfache Lösung gefunden, um ohne root schnelle, inkrementelle Backups zu erstellen (ohne PBS oder NFS-Shares). Die App braucht Zugriff auf die „Dirty Bitmaps“ von QEMU über dessen Control-Socket und das geht nur mit Root-Rechten.

Man kann aber einen SSH-Schlüssel verwenden und ihn auf die IP-Adresse des NAS beschränken. Mir ist klar, dass das nicht ideal ist, aber für mich überwiegen bei diesem Kompromiss die Vorteile.

Ich werde auf der Website genau beschreiben, wie die App technisch funktioniert.
Mit solchen Infos wird zumindest für mich die Wiese grüner.
 
Last edited:
  • Like
Reactions: Johannes S
Hast Du Dir mal in den letzten Jahren Webseiten von "Profiprodukten" angesehen - das Informationsmaterial um abzuschätzen ob eine Software interessant sein kann oder nicht, wird doch über nichtssagende Screenshots und Fetten Highlights abgebildet. Demo Versionen werden hinter eMail-Kontakt-Formularen versteckt, damit dich der nächste Türklinkenputzer gleich nerven kann.

Und eine Funktionsbeschreibung hat Marco auch auf der Webseite - oder ist die gerade seitens der KI reingelaufen.

Nix für Ungut - was mich mehr stört, ist das heute alles in Neu-Deutsch sein muss.
Da ich kein DSM einsetze (und auch mir auch keine VM DSM auf die Schiene nagle) ist das ganze für mich (ohne Test) schon erledigt.
Ich habe lange (+4J) PBS erstmal parallel eingesetzt. Inzwischen verlasse ich mich darauf.
vzdumps finde ich immer noch gut, da dabei keine weitere Schichten Probleme verursachen können. So benutze ich für vzdump zusätzlich (USB)Devices. vzdump übers Netzwerk ist einfach doof, solange man nicht zusätzlich schraubt/optimiert.
Was den Bertrieb der Marco-Lösung nur auf Synology funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.
 
Was den Bertrieb der Marco-Lösung nur auf Synology funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.

Dafür erschließt sich mir dieser Satz nicht: "Was den Betrieb ... nur auf Synology funktionieren soll..", aber das macht nichts, denn nachts ist es kälter als draußen.
 
Dafür erschließt sich mir dieser Satz nicht: "Was den Betrieb ... nur auf Synology funktionieren soll..", aber das macht nichts, denn nachts ist es kälter als draußen.
Dann helfe ich dir gerne:

Warum der Betrieb der Marco-Lösung nur auf Synology funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.
 
Dann helfe ich dir gerne:

Warum der Betrieb der Marco-Lösung nur auf Synology funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.
Weil es eine App für DSM - ergo Synology - ist? Scheint nicht so, als hättest Du Dir das überhaupt mal en detail angesehen. Sollte man schon tun, bevor man darauf rumkloppt.
 
Weil es eine App für DSM - ergo Synology - ist? Scheint nicht so, als hättest Du Dir das überhaupt mal en detail angesehen. Sollte man schon tun, bevor man darauf rumkloppt.
Wo kloppt man denn drauf rum, wenn man Kritik äußert?
Was hat ein solcher Beitrag im Proxmoxforum zu suchen, wenn es nur NUR für DSMs gilt?
 
Wo kloppt man denn drauf rum, wenn man Kritik äußert?
Was hat ein solcher Beitrag im Proxmoxforum zu suchen, wenn es nur NUR für DSMs gilt?
Der Ton macht bekanntlich die Musik. Auch wenn Du das persönlich ganz anders siehst oder vielleicht nicht so wahrnimmst, ist der in vielen Deiner Beiträge häufig „eins drüber“. Mit der Einschätzung bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Angebrachte Kritik immer gerne, steht jedem zu und davon lebt das Forum. Nur sollte das sachlich und nicht mit dem Holzhammer sein.

Zum eigentlichen Thema: kann man zweigeteilter Meinung drüber sein. Auf der einen Seite ist es Werbung (weil es auch eine Kaufversion der App gibt), auf der anderen Seite gibt es hier auch andere Mitglieder, welche im Namen ihrer Firma bereits auf ihre Produkte hingewiesen haben oder das regelmäßig tun. Mich persönlich stört es nicht, denn wo sonst außer im Proxmox-Forum findet man dedizierte Informationen zu Tools o.ä. Dingen „aus erster Hand“. Suchmaschinen mit KI-Müll kann man mittlerweile in die Tonne treten. Dass Marco W. seine App „nur“ für DSM bereitstellt, ist in meinen Augen kein wirklicher Kritikpunkt. Synologys sind zwar nur ein Teil im NAS/Server/Storage-Ökosystem, aber nun nicht gerade Nischenprodukte oder gänzlich unbekannt.

In diesem Sinne

Schönes Wochenende
 
Der Ton macht bekanntlich die Musik. Auch wenn Du das persönlich ganz anders siehst oder vielleicht nicht so wahrnimmst, ist der in vielen Deiner Beiträge häufig „eins drüber“. Mit der Einschätzung bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Angebrachte Kritik immer gerne, steht jedem zu und davon lebt das Forum. Nur sollte das sachlich und nicht mit dem Holzhammer sein.

Zum eigentlichen Thema: kann man zweigeteilter Meinung drüber sein. Auf der einen Seite ist es Werbung (weil es auch eine Kaufversion der App gibt), auf der anderen Seite gibt es hier auch andere Mitglieder, welche im Namen ihrer Firma bereits auf ihre Produkte hingewiesen haben oder das regelmäßig tun. Mich persönlich stört es nicht, denn wo sonst außer im Proxmox-Forum findet man dedizierte Informationen zu Tools o.ä. Dingen „aus erster Hand“. Suchmaschinen mit KI-Müll kann man mittlerweile in die Tonne treten. Dass Marco W. seine App „nur“ für DSM bereitstellt, ist in meinen Augen kein wirklicher Kritikpunkt. Synologys sind zwar nur ein Teil im NAS/Server/Storage-Ökosystem, aber nun nicht gerade Nischenprodukte oder gänzlich unbekannt.

In diesem Sinne

Schönes Wochenende
Sicherlich schnurre ich nicht wie ein Kätzchen, wenn ich Kritik äußere.
Davon abgesehen, dass der Verfasser stolz darauf ist, sein Elaborat in sicherheitskritischen Umgebungen per KI zu generieren und anzupreisen, kann das natürlich jeder wie der berühmte Dachdecker halten.
Trotzdem werde ich meine persönliche Meinung unverblümt äußern.
Selbstverständlich wünsche ich dir auch ein schönes RestWE.
 
Last edited:
Habe ich hier irgendwie falsch zitiert und kriege es nicht hingedengelt. Sollte also eigentlich ganz raus.
Ich habe heute meinen PBS auf s3 Objektstorage umgestellt. Meine Tests dazu in den letzten Tagen beliefen sehr gut.
Welche initiale Datenmenge und welche Verluste verglichen mit lokalen Medien?
Wie gut funktioniert ein Restore?
 
Last edited:
Welche initiale Datenmenge und welche Verluste verglichen mit lokalen Medien?
Wie gut funktioniert ein Restore?
Da ich meinen vorhandenen Datastore direkt umgestellt habe waren es 306 GB an Initialer Datenmenge. Restore habe ich mit 3 VMs getestet und das verlief ohne Probleme.
Liegt aber auch daran da die Daten auf dem PBS lokal liegen, also eine Art Backup to Disk und werden dann zum Objektstorage gesynct. Also also lokal einen Cash.
 
  • Like
Reactions: Johannes S
Das heißt, du hast lokal immer noch einen Datastore als lokales Backup und s3 für offsite? Wie stellst du sicher, dass kein Angreifer der das s3 weghaut?
 
Das ist das Prinzip von Proxmox. Die haben das so gemacht das Du ein lokales Verzeichnis beim Einrichten des Datastore als local Cache und die s3 endpoint id, welche du vorher unter Configuration --> s3 endpoints eingerichtet hast, angibst. Musst einfach mal einen neuen Datastore einrichten und bei Datastore Type s3 auswählen.
 
  • Like
Reactions: Bu66as
Hallo,
ich würde gerne mich hier an das Thema dranhängen.

ich habe hier 2 Proxmox Instanzen - x86_64 und eine arm64.
Habe na beide CIFS Share von einer Synology drangehängt und dort werden die VM's/LXC's 1x in der Woche mit dem Backup Automatismus von Proxmox (Datacenter) gesichert. Ich behalte dann 3 letzten Jobs.
Die Proxmox selber werden dort ebenfalls gesichert mit nem timer job im systemd (jede Nacht). Da behalte ich die letzten 7 Jobs.
Da landet dies im Backup:

-rwxr-xr-x 1 root root 0 Sep 27 03:11 apt-held-packages.txt
-rwxr-xr-x 1 root root 2907 Sep 27 03:11 apt-manual-packages.txt
-rwxr-xr-x 1 root root 0 Sep 27 03:11 BACKUP_COMPLETE
drwxr-xr-x 2 root root 0 Sep 27 03:11 boot-firmware
-rwxr-xr-x 1 root root 6578 Sep 27 03:11 boot-info.txt
-rwxr-xr-x 1 root root 37139 Sep 27 03:11 dpkg-packages.txt
-rwxr-xr-x 1 root root 365 Sep 27 03:11 firewall-info.txt
-rwxr-xr-x 1 root root 18094 Sep 27 03:11 proxmox-config.tar.gz
-rwxr-xr-x 1 root root 886 Sep 27 03:11 SHA256SUMS
-rwxr-xr-x 1 root root 136251 Sep 27 03:11 system-config.tar.gz
-rwxr-xr-x 1 root root 20210 Sep 27 03:11 system-info.txt

und die proxmox/system-confi.tar.gz hat beinhaltet die Files/Dirs:
drwxr-xr-x 9 root root 4096 Sep 14 2025 apt
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 12 15:23 cron.d
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Mar 15 2026 cron.daily
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 14 2025 cron.weekly
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Sep 17 09:41 default
-rw-r--r-- 1 root root 207 Apr 17 2024 fstab
-rw-r--r-- 1 root root 4 Apr 17 2024 hostname
-rw-r--r-- 1 root root 285 Apr 19 2024 hosts
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 15 06:30 modprobe.d
-rw-r--r-- 1 root root 278 Apr 17 2024 modules
drwxr-xr-x 8 root root 4096 Jul 11 08:03 network
drwxr-xr-x 9 root www-data 4096 Jan 1 1970 pve
-rw-r--r-- 1 root root 73 Apr 17 2024 resolv.conf
drwxr-xr-x 4 root root 4096 May 18 07:43 ssh
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 14 2025 sysctl.d
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jan 1 1970 systemd
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jan 1 1970 udev

Da ich 2 Synologies habe, spiegeln die sich gegenseitig den Share mit Backups und dann wird noch mit Hyper Backup in die Cloud verschlüsselt gesichert.
Die Lösung (eigener Script) für die Proxmox Hosts selber ist neu bei mir und ich bin mir nicht sicher ob ich da alles notwendige mitnehme, was mir bei einem restore den letzten Zustand wiederherstellen wurde. Kann jemand ein Auge darauf werfen und mir sagen ob da was nicht fehlt?

Sonst habe ich PBS überlegt aber sehe da keine großartigen Vorteile für 2 solche kleinen Instanzen zu Hause.

Greetz
 
Sieht schon ganz ordentlich aus. Wichtig ist noch /var/lib/pve-cluster/config.db. Das ist die eigentliche Datenbank hinter /etc/pve. Den tar-Inhalt von /etc/pve kannst du bei einer frischen Installation nicht einfach zurückspielen, weil das ein FUSE-Mount (pmxcfs) ist. Mit der config.db geht das sauberer: pve-cluster stoppen, Datei rüberkopieren, wieder starten. Dann sind alle VM-/CT-Configs, Storages, Jobs usw. wieder da.

Sonst würde ich noch mitnehmen:
  • /root (vor allem .ssh und eigene Scripte, dein Backup-Script liegt ja vermutlich auch irgendwo)
  • /var/spool/cron/crontabs, falls du Root-Crontabs nutzt
  • /etc/kernel/cmdline, falls ein Host mit systemd-boot läuft

Das Datum 1970 bei pve ist normal, das kommt vom pmxcfs.

Aber wirklich sicher bist du erst nach einem Restore-Test. Setz mal eine frische PVE-Installation in eine VM auf, spiel dein Backup ein und schau, was fehlt. Hatte ich bei nem Kunden auch mal, da fiel erst beim Test auf, dass die ganzen Hilfsscripte nicht mitgesichert waren. Und denk dran, dass in /etc/pve/priv Keys liegen. Auf dem CIFS-Share also ruhig die Rechte im Auge behalten.
 
  • Like
Reactions: ChristophK