Mit einer IP-Adresse mehrere Server hosten

moecrush

New Member
Mar 25, 2021
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Hallo, ich habe einen Server bei netcup gemietet und habe eine öffentliche IP dazu bekommen.

Beispielsweise möchte ich jetzt 2 Minecraft-Server mit "MineOS" darauf laufen lassen und auch beide erreichen.
Einerseits die Weboberfläche und den Server.

Wie kann ich das am einfachsten machen?

Mfg Moe
 
Wenn du nur eine IP hast bleibt dir für Minecraft selbst eigentlich nichts anderes übrig als den Minecraft-Server auf verschiedenen Ports laufen zu lassen. Dinge wie DynMap und MineOS könntest du mit einer Reverse Proxy VM über den gleichen Port laufen lassen.

Ich würde da aber keine 2 VMs für machen. Eine MineOS VM reicht völlig. Du kannst ja mehrere Minecraft Server über 1 MineOS benutzen.
 
Also ich hatte MineOS schon einmal aufgesetzt, aber ich konnte nicht die Weboberfläche erreichen.
Ich hatte die gleiche IP eingetragen wie mein Proxmox-Server, nur mit der Endung :8443
 
Deine VM muss ja auch eine andere IP haben als dein Host. Da musst du NAT benutzen um dann zwischen deiner öffentlichen IP des Host und einem privaten Subnetz routen zu können. Halt so wie bei deinem Router daheim. Alles was am Host unter Port 8443 auf der öffentlichen IP ankommt muss dann zur entsprechenden privaten IP der VM an Port 8443 geroutet werden.
 
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Ja ok, ich verstehe und wie mach ich das mit dem NAT?
Ich hatte mir mal pfsense angeguckt, oder gibt es noch ne einfachere Lösung?
 
Ja ok, ich verstehe und wie mach ich das mit dem NAT?
Ich hatte mir mal pfsense angeguckt, oder gibt es noch ne einfachere Lösung?
pfsense oder opnsense sind ganz nett wenn du dir das Leben leichter machen willst. Die können ja auch als Reverse PRoxy benutzt werden etc. Aber dein Proxmox Host selbst muss auch routen können, sonst kommt ja nichts bei der pfsense VM an.

Guck z.B. mal hier unter "3.3.6. Masquerading (NAT) with iptables".
Würde da dann eine opnsense VM aufsetzen und den Host wie oben beschrieben so einrichten, dass da der Host alles zur opnsense VM leitet was nicht auf Port 8006 oder 22 ankommt.
Dann alle VMs hinter die opnsense VM hängen in einem zweiten privaten Subnetz.
 
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Also dein Host hat dann z.B. eine öffentliche IP 123.456.789.1/0 auf der NIC und eine private IP 192.168.1.1/24 auf der Bridge vmbr0.
An die Bridge vmbr0 hängst du dann eine opnsense VM und gibst der opnsense VM eine virtio NIC mit der IP 192.168.1.2/24. Wenn du dann mit iptables auf dem Host routing einrichtest kannst du alles was auf der öffentlichen IP ankommt (außer Port 8006 und 22) zur IP 192.168.1.2/24, also deiner opnsense VM, weiterleiten.
Dann verpasst du deiner opnsense VM noch eine zweite virtio NIC und gibst der die IP 192.168.2.1/24. Dann erstellst du eine zweite Bridge vmbr1 und verbindest die mit der zweiten NIC (192.168.2.1/24) mit der opnsense VM. Deine opnsense VM arbeitet dann als Gateway für alle anderen VMs.
Dann erstellst du dir beliebige VMs die IPs aus dem 192.168.2.0/24 Subnetz bekommen und an der Bridge vmbr1 hängen.
 
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Bei netcup bekommst du aber mehrere IPV6 Adressen. Darüber könnte man die virtuellen Server und Host direkt ansprechen.
Oder man installiert den Reverse-Proxy auf den Hosts, z.B. nginx. Das hat den Scham, dass man das Zertifikatsmanagement bei Proxmox lassen könnte.
Noch wilder und so würde ich es am liebsten machen, wenn ich nicht so feige wäre, ist es den Reverse-Proxy als Container zu installieren und nur diesen an der IPV4 Adresse horchen zu lassen.
 

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