Machbarkeit & Best Practices: Migration von vSAN-basierten VMs auf lokalen Proxmox-Storage

Bernd-T

New Member
Apr 20, 2026
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Hallo zusammen,

ich stehe vor der Aufgabe, eine größere Anzahl an VMs von einem VMware vSAN Cluster auf neue, eigenständige Proxmox-Nodes mit lokalem Storage zu migrieren.

Mein Ziel ist es, den neuen ESXi Import Wizard von Proxmox zu nutzen, um die VMs direkt über die API zu streamen. Dazu hätte ich gerne eine Einschätzung zur Machbarkeit und zu potenziellen Flaschenhälsen bei dieser speziellen Konstellation. Ich habe diverse Meinungen gehört, von "erst lokal auf ESXi speichern und dann migrieren" bis hin zu "einfach vCenter anbinden und dann via API direkt aus dem vSAN migrieren".

Habt ihr dazu Erfahrungen? Wie macht man das am sinnvollen?

Über Erfahrungsberichte zur Stabilität dieses "Streaming-Weges" speziell von vSAN weg hin zu lokalem Storage würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank!
 
Diese Seite kennst du? https://pve.proxmox.com/wiki/Migrate_to_Proxmox_VE

Über den Wizard ist natürlich das bequemste (ob das Zeug lokal im EXSI liegt oder auf der SAN dürfte egal sein), aber folgender Weg mit einer NFS-Netzwerkfreigabe ermöglichst die geringste Downtime:
https://pve.proxmox.com/wiki/Migrate_to_Proxmox_VE#Attach_Disk_&_Move_Disk_(minimal_downtime)
Für Windows-VMs gibt es noch folgenden Trick, um einen weiteren Zwischenschritt zu ersparen:
 
Hallo Johannes! Vielen Dank für deine (echt schnelle) Antwort. Ja die Seite kenne ich, daher auch meine Zweifel an der Prozedur:
"Importing a VM with disks backed by a VMware vSAN storage does not work. A workaround may be to move the hard disks of the VM to another storage first." - https://pve.proxmox.com/wiki/Migrate_to_Proxmox_VE#Automatic_Import_of_Full_VM

Geht das inzwischen "nativ"? (bspw via vCenter)

Vielen lieben Dank für die Infos bzgl minimal Downtime und den Gamechanger bei der Migration von Windows-VMs. Das schaue ich mir direkt an!