Hallo in die Runde,
ich wünsche allen ein frohes neues Jahr in der Community
Ich habe vor einiger Zeit bereits mit Proxmox experimentiert und mir darauf aufbauend auch ein Homelab-Cluster und co. eingerichtet und darüber bereits erste Erfahrungen mit Proxmox sammeln können, allerdings spielt bei mir auch der Open-Source Gedanke eine Rolle, weswegen ich es im Zusammenhang mit Windows und co. zuvor nur peripher im beruflichen Kontext zu tun hatte und nun bei einem Unternehmen
angefangen habe welches komplett dabei ist gänzlich weg von Hyper-V auf Proxmox zu migrieren.
Da ich nun zum leidtragenden geworden bin, mitten in der Umstellung und im Unternehmen sehr stark auf KI zur Wissensfindung gesetzt wird, teilweise vermehrt ohne kritische Hinterfragung (mit teils möglichen katastrophalen Auswirkungen) und ich mich hierdurch durch unzählige Beiträge wühlen musste, ist es mittlerweile soweit das ich mein Wochenende nutze.
Langer Rede kurzer Sinn, es gilt mehrere Hyper-V VMs (WinServer 2019&2022) zu migrieren und auch hier kommt das genannte Problem der SCSI-bedingten "INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE" Problematik zum tragen.
So wie ich mittlerweile verstanden habe, geht das darauf zurück das Windows selbst bei vorheriger Installation der VirtIO-Tools/Treiber diese während des Boot-Vorganges nicht lädt, weil das Device ja in der Form nie vorhanden gewesen ist.
Die modifizierten Tools von @
Falk R. sorgen nun mittels dem anlegen eines SCSI-Dummys dafür, das die VM selbst bei vorherigem Attachement als SATA0 in Proxmox (dann bootet es ja) dafür, dass bei der Umstellung zurück auf VirtIO SCSI SIngle, dass die Treiber auch zum Boot-Prozess vorhanden sind und WIndows Server starten kann.
Sofern ich das richtig sehe, besser noch(!), bereits vor dem Export aus Hyper-V in der VM vorbereitend installiert werden und direkt als SCSI-Disk von Proxmox starten kann, nachdem der Transfer der Hyper-V ".vhdx" auf das Proxmox-Storage erfolgt ist?
Falls dem so sei, dann ist es die Lösung auf ein Problem, welches wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, nicht nur im Gesundheitssektor(24/7) für sehr viel Erleichterung, sondern auch bei vielen Systemintegratoren/Sysadmins in KMU-Unternehmen mit aktiver Produktion für viele privat für das berufliche genutzten Stunden sorgt.
@
Falk R.
Was ich hieraus für meinen Task mitnehme ist, dass ich bestenfalls bereits im Vorfeld mit deinem Script die VirtIO-Tools auf der zu migrierenden Hyper-V VM installiere, dann die .vhdx rüber transferiere und dort das Diskimage per "qm importdisk" importiere und bestenfalls dann eine direkt startende Windows Server-VM in dem Bruchteil der Zeit lauffähig zu haben?
Da mir noch nicht ganz klar ist, welches Format am sinnvollsten ist, die Frage meinerseits ob qcow2 oder raw, da in vielen Anleitungen noch ein Zwischenschritt genannt wird, mit
"qemu-img
convert" den es nicht eigentlich nicht mehr Bedarf bzw. als Parameter bei qm importdisk mitgegeben werden kann?
Viele Grüße und noch größeren Dank an dich und die Proxmox Community
#wissenschwamm