Howto für Umstieg von Vmware / Proxmox auf selber Hardware

waaki

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Nov 23, 2018
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Hallo lieber Forenmitglieder,

gibt es schon ein umfangreiches Howto für einen Umstieg von Vmware auf Proxmox mit selber Hardware? Und hat da schon jemand von euch Erfahrung gesammelt die er gerne mit mir teilen würde? :)

Besten dank für eure Tipps
 
Ich nehme an du willst und musst die Migration testen, daher wirst du auf jeden Fall einen Rechner benötigen, auf den du die VMs migrierst.

Wenn du nur einen VMware-Host hast, wirst du es ohne einen anderen Rechner nicht wirklich gut testen oder migrieren können. Wenn du einen VMware-Cluster hast, kannst du einen Knoten da rauslösen und damit testen, jedoch wirst du während der Migration natürlich keine Hochverfügbarkeit haben.

Wichtig ist, dass du je nach aktuellem VMware-Setup bei dir nicht unbedingt 1:1 und zu 100% identisches Featureset migrieren kannst. Proxmox VE war nie und wird auch nie ein 1:1 Nachbau von VMware sein, daher musst du dich mit den Wegen wie Proxmox VE virtualisiert auseinandersetzen müssen. Falls du da keine Lust darauf hast hole dir einen Proxmox-Partner ins Haus und lass dich beraten.
 
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Vielen Dank für dein Antwort,

einen Test mit einer VM habe ich schon erfolgreich hinter mir :-) Mir geht es nur darum wie ich nun den Server auf Proxmox bringe "ohne" einen zweiten Server dafür aufbauen zu müssen. Aber wenn das eher schwierig ist werde ich wohl einen alten Server aus der Versenkung holen und dann darauf erst alle vm ziehen und dann auf dem Produktiv Server Proxmox installieren und dann die VM rüber migrieren.
 
gibt es schon ein umfangreiches Howto
Nein, leider nicht wirklich. Nicht im vollständigen Sinn.

Es gibt einfach viel, viel, viel zuviele Ausgangsszenarien. (Einzeln? Cluster? Ceph? SAN? NFS? FC? ...? Hobby? Mission-critical? ) Bitte lies zunächst:
...und stell dann möglichst konkrete Fragen. Bitte mit ausführlichen Details zur momentanen Situation.

Am einfachsten ist es wohl, wenn man einen "Hop" zum zwischenparken hat. Das kann möglicherweise schlicht das Backup-System sein.
 
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Mir geht es nur darum wie ich nun den Server auf Proxmox bringe "ohne" einen zweiten Server dafür aufbauen zu müssen.
Du schiebst alle VMs auf einen NFS-Datastore (ein NAS z.B.). Dann machste den ESXi platt und installierst PVE. Als eine erste VM einen virtualisierten ESXi (nested virtualization). NFS-Datastore an diesen ESXi und den ESXi wiederum an den PVE (als Datacenter Storage). Dann von da die VMs importieren.
 
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Du schiebst alle VMs auf einen NFS-Datastore (ein NAS z.B.). Dann machste den ESXi platt und installierst PVE.
Ja, das passt zur originalen Frage. Und möglicherweise klappt das sogar.

Ich persönlich würde das nie, nie, nie so machen. Nicht zuhause und natürlich erst recht nicht in einer Firma, die auf die Funktionsfähigkeit der versprochenen Dienste angewiesen ist. Ich will immer die Möglichkeit zu "gehe zurück auf Los!" haben...

Ymmv ;-)
Und: ja, ich bin feige. Darum schlafe ich gut!
 
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Und hoffentlich fängt man mit aktueller leistungsfähiger Hardware an.
Z.B. über
# https://www.thomas-krenn.com/
und holt sich einen Proxmox Partner ins Haus:
# https://aow.de/books/sysops-gmbh

Das sind nur meine lokalen Vorschläge, wie immer "im Leben" gibt es auch andere Partner Proxmox VE und BS.

Auch sollte, aus meiner Sicht, der Einsatz von ZFS in allen Belangen (rpool und Daten-Pool) ein Thema sein.
# https://www.45drives.com/

Wenn noch nicht geschehen, ist eine Proxmox BS (Cluster) ein muss in dieser Welt!

"Alte" Hardware ist nicht mehr "state of the art," auch bzgl. DSGVO, wenn man sich mal mit der Datensicherheit beschäftigt.

Hier im Forum findet man den "lack of speed" bei alter Hardware, bzgl. des Proxmox BS.
Bsp.: https://forum.proxmox.com/threads/pbs-testimonial-hardware-requirements-are-a-joke.177791/

Das alles ist komplexer im IT Betriebsumfeld, als man denken mag --> Proxmox Partner.
 
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Ich will immer die Möglichkeit zu "gehe zurück auf Los!" haben...
Ist ja gegeben. Der NFS-Datastore bleibt ja.
Haben wir auch bei Kunden so gemacht. (Oder so ähnlich, mit Veeam z.B.). Manche sind eben so klein, daß sie sich nur einen Host leisten wollen.
Und: ja, ich bin feige. Darum schlafe ich gut!
So 'ne Minimigration kann unmöglich zu schlaflosen Nächten führen. :-)
Das alles ist komplexer im IT Betriebsumfeld, als man denken mag --> Proxmox Partner.
Eieiei. Ohne eine Portion Pragmatismus wird's auch nix. Oder zumindest teuer.
 
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Ist ja gegeben. Der NFS-Datastore bleibt ja.
Naja. Aber ok. In dem Moment, in dem du PVE über den ESXi drüber bügelst, gibt es kein Zurück mehr. Nicht ohne weiteren, möglicherweise problematischen Mehraufwand.

Wieauchimmer, viele Wege führen nach Timbuktu.

Vielleicht entschärft es meine übersteigerte Riskikowarnung, wenn man ein Proof-of-Concept mit einem beliebigen anderen Rechner, vielleicht sogar mit einem Laptop oder geliehener Hardware, realisiert. Ausdrücklich: nicht dauerhaft, sondern nur als Test.

Mein Punkt ist: ich würde wissen wollen, dass die relevanten (wenigen?) VMs auf dem neuen PVE laufen, bevor ich den alten ESXi platt mache! Wenn du das (#3) bereits geklärt hast und hinreichend viele Backups vorhanden sind: go!

So 'ne Minimigration...
Alles hier ist extrem einfach und funktioniert einwandfrei und komplett "von alleine". Außer es treten Probleme auf... ;-)

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Edit: was ich gerne gemacht habe: einfach ALLE momentan eingebauten SSD/HDD ausbauen und als ultimatives Backup zu Seite legen. Dann mit neuen (oder zumindest anderen Devices) neu installieren/migrieren/whatever. Was auch immer geschieht: die alten Platten wieder einsetzen und der Zustand "von gestern" steht wieder zur Verfügung. Diese konkrete Möglichkeit beruhigt ungemein.
 
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und hinreichend viele Backups vorhanden
Das ist sicher immer 'ne gute Idee.
wenn man ein Proof-of-Concept mit einem beliebigen anderen Rechner, vielleicht sogar mit einem Laptop oder geliehener Hardware, realisiert.
Das schadet natürlich auch nicht.

Mein Quick-n-Dirty-Vorschlag ist auch aus der Erfahrung, daß doch erstaunlich wenig schiefgeht.

@waaki - Du kannst auch PVE in 'ner VM auf dem ESXi installieren, zum Üben. Es werden ja ein paar Dinge abgefragt. Da sollte man dann schon eine Vorstellung davon haben, worum es geht.
 
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