Frage zum Freitag: Desktop Environment on top of PVE

Es ging ihnen darum, auf dem Sever eine Desktop-Oberfläche zu haben, um ihn damit zu administrieren und zusätzlich SMB-Freigaben sowie Dateien verwalten zu können.
Nicht wahr. Weder habe ich vor, mit einem Desktop Environment zu administrieren, noch eine SMB-Freigabe zu verwalten, sondern ich will nur bequem Dateien verschieben, löschen, kopieren. WinSCP und MC erfüllen diese Voraussetzung für mich nicht. Und alles andere halte ich für unrealistisch und zu fehleranfällig, insbesondere für einen Linux-Noob wie mich, auch wenn KI gute Hilfestellungen bieten kann.
Auch hätte ich gerne ein Rechtsklick-Menü mit z.B. 7-Zip, aber da geht das "Gefrickel" vermutlich schon wieder los. Im Grunde will ich nicht viel, insbesondere keine Workstation, aber eine gute Desktop- und RDP-Experience für das bisschen, was ich mit einem Desktop Environment machen will.

Ist darauf hier groß eingegangen worden? Nein. Dagegen wurden eigene Standpunkte zig mal wiederholt und ziemlich an meinem Thema vorbei geredet.

Edit: Und schon wieder. Dass euch das nicht selbst peinlich ist...
 
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Doch schon, dir gefallen halt die Antworten nicht. Die passende Anleitung hast du ja selbst gefunden, ob das aber für einen Linux-Neuling sinnvoll ist, ist eine andere Frage ( meiner Meinung nach nicht). Mögliche Alternativen ( wie virt-manager, VirtualBox oder incus auf einer beliebigen Linux-Distribution ) wurden dir genannt, nun musst du dir halt überlegen, was du willst.
 
Nicht wahr. Weder habe ich vor, mit einem Desktop Environment zu administrieren, noch eine SMB-Freigabe zu verwalten, sondern ich will nur bequem Dateien verschieben, löschen, kopieren. WinSCP und MC erfüllen diese Voraussetzung für mich nicht. Und alles andere halte ich für unrealistisch und zu fehleranfällig, insbesondere für einen Linux-Noob wie mich, auch wenn KI gute Hilfestellungen bieten kann.
Okay, das mit dem SMB-Share habe ich wohl irgendwie hineininterpretiert. Aber dann frage ich doch einfach mal: Was sind denn das für Dateien auf dem Proxmox-Host, die man per Maus (oder überhaupt) verschieben, löschen, kopieren müsste.

Sind es irgendwelche Konfigurationsdateien? Das fällt für mich unter Administration.

Wenn es sich um Userdateien handelt, gehören die meiner Meinung nach da nicht hin.

Aber wie schon vorher gesagt: Ihr dürft eure Computer und auch Proxmox natürlich so verwenden, wie ihr wollt. Trotzdem wirst du es den Stammusern hier und auch mir nicht nehmen können, „Best Practices” und Bedenken, wenn diese nicht eingehalten werden, zumindest zu erwähnen, was ja nicht heisst, dass du es nicht trotzdem anders machen kannst. Denn nochmals: Es ist dein Computer/Server und du entscheidest am Ende, was du machst.

Zum eigentlichen Thema haben ja Mitarbeiter von Proxmox bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Du kannst es machen, aber es wird nicht unterstützt, und es kann sein, dass du händisch nachhelfen musst, falls es dadurch mal Probleme gibt. Mehr wird dir hier niemand sagen können. Und selbst wenn jetzt noch jemand hier reinkommt und sagt, er nutze Proxmox mit Desktop seit zehn Jahren problemlos, hilft dir das auch nicht weiter, wenn du dann doch Probleme hast. ;)
 
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Habe das dazu gefunden: https://pve.proxmox.com/wiki/Developer_Workstations_with_Proxmox_VE_and_X11

Ist dem etwas hinzufügen? Hintergrund ist, ich möchte meinen Homeserver von Windows mit Hyper-V auf Proxmox umstellen, aber gewisse Dinge möchte ich weiterhin per Maus schubsen, insbesondere was Dateien betrifft, denn auch der main Storage wird lokal auf dem PVE-Host sein (ZFS), ergänzt durch zfsnas. Eine eigene Storage-VM erscheint mir für meine Zwecke überflüssig und würde mir das Maus schubsen auch nicht einfacher machen.
Auch würde ich damit meine ersten Linux-Desktop-Erfahrungen sammeln können, denn als Client-OS werde ich weiterhin Windows verwenden. PVE nutze ich bisher als VM in Hyper-V, also Grundlagen zu PVE selbst sind vorhanden und darum soll es hier auch nicht gehen.

Hat jemand etwas ähnliches am Laufen und möchte aktuelle Erfahrungen dazu teilen? Ist mit Problemen durch z.B. xfce4 zu rechnen? Wie gesagt, PVE selbst kann und soll damit nicht gemanaget werden.
Ich hole mal dem ersten Beitrag heran.
Also für mich liest sich das genau nach dem was hier teilweise besprochen wurde! - Grafischer Aufsatz auf PVE drauf
Daten sollen auch darauf liegen (ZFSNAS) aber keine Storage VM - also SMB und Freigabe - sonst komme ich von extern nicht darauf.

Auch würde ich damit meine ersten Linux-Desktop-Erfahrungen sammeln können, denn als Client-OS werde ich weiterhin Windows verwenden.
Da würde ich einfach mit einem Desktop Hypervisor (oder Hyper-V) eine Linux Maschine meiner Wahl hochziehen und mit rumspielen. Das Teil kann man auch mal kaputt machen ohne das es weh tut.

Nicht wahr. Weder habe ich vor, mit einem Desktop Environment zu administrieren, noch eine SMB-Freigabe zu verwalten, sondern ich will nur bequem Dateien verschieben, löschen, kopieren. WinSCP und MC erfüllen diese Voraussetzung für mich nicht. Und alles andere halte ich für unrealistisch und zu fehleranfällig, insbesondere für einen Linux-Noob wie mich, auch wenn KI gute Hilfestellungen bieten kann.
Auch hätte ich gerne ein Rechtsklick-Menü mit z.B. 7-Zip, aber da geht das "Gefrickel" vermutlich schon wieder los. Im Grunde will ich nicht viel, insbesondere keine Workstation, aber eine gute Desktop- und RDP-Experience für das bisschen, was ich mit einem Desktop Environment machen will.

Ist darauf hier groß eingegangen worden? Nein. Dagegen wurden eigene Standpunkte zig mal wiederholt und ziemlich an meinem Thema vorbei geredet.

Edit: Und schon wieder. Dass euch das nicht selbst peinlich ist...
Was ist den DEIN Thema?
Du willst eine Grafische Oberfläche auf dem PVE Host haben - wurde hier ausreichend behandelt - mit vor- und nachteilen.
 
Nicht wahr. Weder habe ich vor, mit einem Desktop Environment zu administrieren, noch eine SMB-Freigabe zu verwalten, sondern ich will nur bequem Dateien verschieben, löschen, kopieren. WinSCP und MC erfüllen diese Voraussetzung für mich nicht. Und alles andere halte ich für unrealistisch und zu fehleranfällig, insbesondere für einen Linux-Noob wie mich, auch wenn KI gute Hilfestellungen bieten kann.
Auch hätte ich gerne ein Rechtsklick-Menü mit z.B. 7-Zip, aber da geht das "Gefrickel" vermutlich schon wieder los. Im Grunde will ich nicht viel, insbesondere keine Workstation, aber eine gute Desktop- und RDP-Experience für das bisschen, was ich mit einem Desktop Environment machen will.

Ist darauf hier groß eingegangen worden? Nein. Dagegen wurden eigene Standpunkte zig mal wiederholt und ziemlich an meinem Thema vorbei geredet.

Edit: Und schon wieder. Dass euch das nicht selbst peinlich ist...
Normalerweise halte ich mich bei den Themen gern raus.
Vermutlich würdest du mit einem Standard Debian/Unbuntu oder sonstwas besser fahren. Ein paar VMs bekommst du auch easy mit Cockpit verwaltet und hast eine deutlich bessere Experience.
Proxmox arbeitet viel mit Block Devices wo du gar nichts kopieren oder in der GUI sehen kannst. Auch das Network Management ist für Server optimiert und nicht in der GUI klassisch verwaltbar. Gerade als Anfänger holst du dir damit eine zu steile Lernkurve ins Haus, als das es noch Spaß macht.
 
@Bob.Dig Also lag ich mit der "SMB-Freigabe" doch nicht so weit danaeben, auch wenn du "SMB" nicht explizit erwähnt hast. Du möchtest dein Proxmox-Host also doch auch direkt als NAS nutzen.

Hierzu noch eine Frage. Reden wir bei ZFSNAS von diesem Projekt hier: https://github.com/macgaver/zfsnas-chezmoi ?

Falls ja, mal abgesehen davon, dass es für mich irgendwie nach KI Slop aussieht und ich kein Vertrauen hätte, dass das in einem Jahr noch gepflegt wird (kann mich auch irren), ist das wohl eher dazu gedacht, auf einem Standard-Debian oder Ubuntu-System zu laufen. Für Proxmox steht da explizit, dass man es in einer VM laufen lassen soll, was ich übrigens auch für jede andere NAS-Software empfehlen würde, wenn sie auf demselben Server wie Proxmox VE laufen soll.

Gehen wir jetzt aber mal davon aus, dass es funktioniert, wenn du es direkt auf Proxmox VE installierst. Wozu brauchst du dann auch noch einen Desktop? Das Ding hat ein WebUI, mit dem du ZFS und die Netzwerkshares und alles managen kannst. Und die eigentlichen Dateien kannst du dann vom Client aus über Netzlaufwerke managen.

Aber ja, wie schon gestern gesagt, teste es halt einfach mal. Installiere XFCE und ZNAS halt mal direkt auf Proxmox VE und schaue, wie weit du kommst. Wenn es Probleme gibt, wird dir aber wohl weder das Proxmox-Forum noch die ZNAS Community wirklich helfen können, weil die Art und Weise, wie du die Produkte nutzen willst, explizit nicht supportet ist.
 
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Linux-Desktop auf Proxmox-Server? Ja, das geht - ich habs zu Hause mit meinem Proxmox gemacht.

Grund: ich wollte möglichst einfach online-video - bild und audio, mit Web-browsing direkt auf die Kiste haben, ohne mit mich aufwendige Passthrough-probleme mit einem VM ausandersetzen müssen.

Dafuer habe ich XFCE installiert. Funktioniert perfekt, auch wenn vielleicht als "bastelei" betrachtet.

Merke aber: das ist auf meine Maschine zuhause. Auf keinem Fall würde ich so was auf eine Produktionsmaschine anraten oder riskieren.

Server bleibt Server, Desktop bleibt Desktop - besonders in der Firma.
 
Linux-Desktop auf Proxmox-Server? Ja, das geht - ich habs zu Hause mit meinem Proxmox gemacht.
Ich habe nie behauptet, dass es nicht geht.

Aber wenn hier jemand kommt und sagt, er möchte einen Proxmox-Server, um Desktop-Linux-Distributionen auszuprobieren, darauf ein NAS direkt auf dem Host (also nicht in einer VM) betreiben und zusätzlich noch eine Desktop-Umgebung installieren, damit er die vom NAS bereitgestellten Dateien direkt auf dem Host herumkopieren, verschieben oder löschen kann, dann würde ich – wenn mich das jemand im echten Leben fragen würde – sagen: „Installiere VirtualBox auf deinem PC zum Ausprobieren der Linux-Distributionen und kauf dir für den NAS-Teil eine Synology oder UGREEN.“ ;)
 
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Grund: ich wollte möglichst einfach online-video - bild und audio, mit Web-browsing direkt auf die Kiste haben, ohne mit mich aufwendige Passthrough-probleme mit einem VM ausandersetzen müssen.
Ja schön, aber warum braucht man auf einem Hypervisor überhaupt ein "Bild", eine grafische Oberfläche und einen Webbrowser? Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht. Für mich ist das das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt.

Gut, vielleicht wenn man wirklich nur ein einziges Gerät hat und dieses gleichzeitig als PC, Server und Homelab nutzen möchte. Aber selbst dann würde ich eher einen Desktop-Hypervisor verwenden.

Und ja, VDI ist noch einmal so ein Thema. Dafür sind die "out of the box" tools von Proxmox meiner Meinung nach eher so lala. Ich habe eine Jump-Management-VM mit Debian, auf den ich per SPICE zugreife. Für das, was ich damit machen möchte, reicht das völlig aus – aber im Internet surfen oder gar richtig damit arbeiten würde ich nicht wollen.

Aber deshalb gleich eine Desktop-Oberfläche auf dem Hypervisor installieren? Ich weiß nicht.

Für 300–400 € bekommt man bereits einen vernünftigen Mini-PC. Den kann man ja dort Linux "bare-metal" installieren und sich remote verbinden. Oder man verwendet etwas wie Kasm, wenn man Desktop-Anwendungen Remote bereitstellen möchte.

Oder man lässt Windows einfach mal links liegen und nutzt Linux als Hauptbetriebssystem auf dem PC, dann braucht man privat keine Remote Desktops mehr. ;)
 
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Noch eine kleine Anmerkung:

Das klang jetzt vielleicht alles ein wenig zu absolut. Deshalb noch einmal: Ich möchte hier niemandem "verbieten", einen Desktop auf seinem Proxmox-Host zu installieren. Wenn du weißt, was du tust, und dir zu helfen weißt, wenn die Dinge „sideways” gehen, ist alles ok. Wenn du aber wie OP fragen musst, ob es Probleme geben kann, interpretiere ich das als „Ich möchte keine Probleme”, und wenn du den Desktop, so wie der OP, dann auch noch dazu verwenden möchtest, um Dateien eines NAS zu verwalten, das du direkt auf dem Host betreiben möchtest, dann sind früher oder später Probleme vorprogrammiert, und dann kann ich davon nur abraten.

Und ja, du hast nicht unrecht, wenn du sagst: "Privat im Homelab kann man das machen, aber niemals auf einem Produktionsserver in einer Firma". Allerdings möchte man auch privat seine Daten nicht unbedingt verlieren oder wochenlang herumexperimentieren und Foren konsultieren müssen, um sein NAS wieder zum Laufen zu bringen. Daher kann es Sinn machen, auch privat gewisse „Best Practices” zu befolgen. ;)

Bottom line: Wenn man weiß, was man tut, gibt es sicher diverse mehr oder weniger gute Gründe, warum man einen Desktop auf seinem Proxmox-Host installieren möchte. Dateien eines NAS-Dienstes auf dem Proxmox-Host zu managen, der dort gar nicht erst hingehört, ist meiner Meinung nach aber ein ganz schlechter Grund, vor allem, wenn man fragen muss, ob und wie man das tun sollte.
 
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This won't help OP though. He wants to install a Desktop GUI (bad idea imho if you don't happen to be a developer) on the host not access vms or lxcs via an vdi like mechanism. This being said: Your projects are quite cool, I'm a fan, especially of cv4pve-autosnap ;)
He could mount the shares that he serves from the host into a VM, then connect to it via CV4PVE-VDI, and move files back and forth from there. ;)

Okay, I'll see myself out ;)
 
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Reactions: Johannes S
Kein Bu66as-Post im Thread bisher, also wäre das eine Erst-Antwort. Der Thread ist bereits sehr ausführlich diskutiert (aaron, Falk R., Johannes S haben klar Stellung bezogen), aber ein Punkt fehlt noch: den NetworkManager-vs-ifupdown2-Konflikt und die andersrum-Lösung.

Hier mein Entwurf:

---

@Bob.Dig, für genau deinen Fall würd ich's andersrum aufziehen: ein normales Debian mit Desktop als Basis nehmen und die PVE-Pakete oben drauf, wie @waltar es gemacht hat. Der Hauptgrund ist das Netzwerk, ein Desktop zieht dir fast immer den NetworkManager rein und der beißt sich mit dem ifupdown2, das PVE fürs Bridge-Setup nutzt. Auf nacktem PVE ein DE nachrüsten heißt genau da Gefrickel, und dein WLAN/DHCP-Wunsch löst sich mit NM-Basis nebenbei gleich mit.

Fürs Datei-schubsen sorg einfach dafür dass dein Media-Storage ein normales ZFS-Dataset ist (also gemountetes FS, keine zvols), dann greift jeder Dateimanager ganz normal drauf zu. Welchen Desktop du nimmst ist Geschmackssache, XFCE ist sparsam und tut.
 
Kein Bu66as-Post im Thread bisher, also wäre das eine Erst-Antwort. Der Thread ist bereits sehr ausführlich diskutiert (aaron, Falk R., Johannes S haben klar Stellung bezogen), aber ein Punkt fehlt noch: den NetworkManager-vs-ifupdown2-Konflikt und die andersrum-Lösung.

Hier mein Entwurf:

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@Bob.Dig, für genau deinen Fall würd ich's andersrum aufziehen: ein normales Debian mit Desktop als Basis nehmen und die PVE-Pakete oben drauf, wie @waltar es gemacht hat. Der Hauptgrund ist das Netzwerk, ein Desktop zieht dir fast immer den NetworkManager rein und der beißt sich mit dem ifupdown2, das PVE fürs Bridge-Setup nutzt. Auf nacktem PVE ein DE nachrüsten heißt genau da Gefrickel, und dein WLAN/DHCP-Wunsch löst sich mit NM-Basis nebenbei gleich mit.

Fürs Datei-schubsen sorg einfach dafür dass dein Media-Storage ein normales ZFS-Dataset ist (also gemountetes FS, keine zvols), dann greift jeder Dateimanager ganz normal drauf zu. Welchen Desktop du nimmst ist Geschmackssache, XFCE ist sparsam und tut.
Ich würde ein Media Storage auf einem NAS machen und Desktop-Distros mit einem Desktop-Hypervisor austesten. Ich meine, ich nutze Proxmox, aber meine Medienfiles liegen auf TrueNAS (in meinem Fall virtualisiert auf Proxmox mit durchgereichtem Controller, aber das tut in diesem Kontext nicht zur Sache). Und wenn ich irgendein Desktop-Linux testen will, mache ich das direkt auf meinem Laptop mit Gnome Boxes oder Virt Manager, und da ist es via SPICE im Vergleich zu Baremetal schon irgendwie „laggy”. Remote übers Netzwerk wird das nicht besser. ;)

Mein Punkt ist: Wenn die Anforderungen ein Medienserver und/oder ein klassischer Fileserver sind, braucht man meiner Meinung nach kein Proxmox VE, sondern ein NAS. Auf den meisten modernen NAS-OSs/Appliances kann man auch VMs und Docker-Container laufen lassen, falls man z. B. neben simplen File-Shares doch irgendwann Plex/Jellyfin/Immich etc. haben möchte, um seine Medien zu verwalten. Und Desktop-Distributionen testet man am besten auf dem Desktop, ist a) einfacher, und b) je näher an der Hardware, auf der man sie eventuell auch verwenden würde, desto besser.

EDIT: Oh, und dass man einen grafischen Dateimanager direkt auf dem Fileserver/NAS braucht, ist meiner Meinung nach etwas, das man zwar meint, man würde es brauchen, und ja, am Anfang, wenn man die ganzen Dateien hochlädt, ist es vielleicht tatsächlich nützlich. Aber danach braucht man das nie mehr. Ich habe in zehn Jahren nie mehr Dateien direk auf meinem NAS herumkopert/geschoben. Wenn ich Dateien umorganisieren will, mache ich das im Dateimanager meines Desktops. Die File Shares kann man ja mounten, was ja der Hauptgrund ist, warum man die Files auf dem Fileserver überhaupt erst „sharet”, damit man sie dann auf den Clients mounten kann. ;)
 
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Wenn die Anforderungen ein Medienserver und/oder ein klassischer Fileserver sind, braucht man meiner Meinung nach kein Proxmox VE, sondern ein NAS. Auf den meisten modernen NAS-OSs/Appliances kann man auch VMs und Docker-Container laufen lassen, falls man z. B. neben simplen File-Shares doch irgendwann Plex/Jellyfin/Immich etc. haben möchte, um seine Medien zu verwalten.
Die typischen NAS sind für mein Empfinden völlig überfrachtet mit Bloatware, die Virtualisierung ist grottenschlecht und Docker meist uralt und proprietär vermurkst. Kann man alles vergessen. o_O
Bei mir ist der file sharing Teil eher Nebensache bzw. primär für Backup, dagegen ist Virtualisierung mega wichtig, mittlerweile besonders LXC. Also läuft hier PVE auf Mini-NAS-HW als AIO. Ist das beste aus allen Welten was ich je hatte. :cool:
Für Linux-Desktop hab ich im Moment keinen Bedarf, bzw. da läuft einer aufm Raspi5 mal so zum probieren. Ist aber irgendwie umständlich gegenüber der WS2K25-VM im PVE.
Und was hier vorgebracht wurde, daß eine Desktopinstallation das Netzwerk vom PVE stören kann, das halte ich schon für beachtenswert. Zudem installieren die Desktöpper, wenn ich es recht in Erinnerung hab, etliche hundert Pakete. Also da wär mir dann direkt aufm PVE auch net so ganz wohl dabei. :oops:
 
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