Externe Festplatte einhängen

fantozzi

Member
Dec 7, 2023
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Hallo zusammen,

ich habe eine 512 GB große SSD in einem externen Gehäuse per USB C Kabel am Homeserver angeschlossen, um den Speicher insbesondere für Container zu erweitern. Die vorhandene Festplatte habe ich mit dem Befehl smartctl -i /dev/sdc prüfen wollen, aber die Smart-Infos lassen sich leider nicht auslesen.

"Read NVMe Identify Controller failed: scsi error unsupported scsi opcode" lautet die Ausgabe.

Ich lese immer wieder, dass eine Festplatte "gemountet" wird. So richtig habe ich aber leider nicht verstanden, was "mounten" genau bedeutet bzw. muss eine Festplatte überhaupt gemountet werden?
 
Hi,

ja, eine Festplatte muss immer gemeintes werden, sonst kannst du diese nicht verwenden. Es ist auch immer die Frage, wohin du diese mounten möchtest (pve Host, VM, Container).

VG
 
Mounten bedeutet einfach einhängen.
https://wiki.ubuntuusers.de/mount/

Smart funktioniert nicht über USB und für NVME's gibt es die NVME CLI.

Mounten musst du sie nicht wenn du sie gleich als Storgage hinzufügst. Z. B. LvM Thin. Da macht den ganzen Prozess Proxmox für dich.
 
OK. Derzeit habe ich "nur" eine SATA SSD angeschlossen.

Ich lese mich gerade in die Thematik "Storage" ein. Puhh...nicht einfach zu verstehen für einen Newbie :) Ich stelle mir die Frage, wie ich meine Festplatte einhängen soll, wenn ich als Beispiel vorhabe Openmediavault als VM zu installieren und von den 512 GB z.B. 100 GB direkt an die VM durchreichen möchte. LVM, LVM-Thin oder Verzeichnis?
 
...ja das Video kenne ich bereits. Ich würde allerdings gerne nur einen Teil meiner Festplatte durchreichen.
 
Du kannst die SSD partitionieren (100GB Partition rein für OMV) und dann nur einzelne Partitionen durchreichen.
Niemals eine ganze Disk/Partition/Dateisystem gleichzeitig in mehreren Betriebssystemen (PVE/VMs) einhängen, sonst zerstörst du dir die Daten.
 
Du kannst die SSD partitionieren (100GB Partition rein für OMV) und dann nur einzelne Partitionen durchreichen.
Niemals eine ganze Disk/Partition/Dateisystem gleichzeitig in mehreren Betriebssystemen (PVE/VMs) einhängen, sonst zerstörst du dir die Daten.
Dass man eine Festplatte nicht in mehrere VMs oder Container einhängen soll, war mir bekannt, aber geht es, dass man die Festplatte partitioniert und die verschiedenen Partitionen in unterschiedlichen VMs/Container einhängt?
 
Dass man eine Festplatte nicht in mehrere VMs oder Container einhängen soll, war mir bekannt, aber geht es, dass man die Festplatte partitioniert und die verschiedenen Partitionen in unterschiedlichen VMs/Container einhängt?
Bei Windows VMs kannst du Probleme haben. Win scheint es irgendwie nicht zu mögen, wenn man ihm nur eine Partition statt einer ganzen Disk gibt. Bei Linux VMs klappte das bei mir.
 
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Soeben habe ich die SSD mit cfdisk in zwei Partitionen partitioniert. Nun stelle ich mir die Frage wie ich weiter vorgehen soll bzw. welchen Storage ich verwenden soll...Verzeichnis, LVM oder LVM-Thin?
 
Also sdb ist derzeit aufgeteilt in sdb1 (100 GB) und sdb2 (restliche Plattengröße), sdb1 würde ich als Beispiel für OMV oder Nextcloud durchreichen und sdb2 dann für das Speichern von Container und VMs?
 
Ja, oder wenn du auf der Platte halt eh virtuelle Disks speichern willst dann Disk Passthrough weglassen, die ganze Disk als VM Storage nehmen und für die OMV dann eine 100GB virtuelle Disk erstellen.
 
...die ganze Platte als Verzeichnis in Storage aufnehmen oder einen anderen Storage Typ? Als Anfänger finde ich die Funktion der Snapshots interessant, da ich bei etwaigen Fehlern in der Einrichtung einer VM oder eines Containers als Beispiel wieder zurück kann.
 
Ich lese immer wieder, dass ZFS viel Ram benötigt (derzeit habe ich 16 GB im Server) und eher für Raid geeignet sei. ZFS wäre dennoch deine Empfehlung?
 
Verzeichnis würde ich nicht nehmen. Wenn dann LVM-Thin oder ZFS.
Was meinst du mit LVM-Thin oder ZFS. Ist es nicht so, dass, wenn man die Festplatte in eine VM durchgereicht hat, in ein Verezeichnis mounten muss, damit man damit arbeiten kann, wenn es eine externe Festplatte ist?

Ist es so, dass ihr die Festplatte im Proxmox Host mounted und dann daraus einen Storage erstellt, den ihr dann über die GUI in jeder VM wieder einhängen könnt?
 
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Ich lese immer wieder, dass ZFS viel Ram benötigt (derzeit habe ich 16 GB im Server) und eher für Raid geeignet sei. ZFS wäre dennoch deine Empfehlung?
Ja, braucht mehr RAM und hat auch noch andere Anforderungen wegen dem Copy-on-Write und entsprechend höherem Overhead. So sollte man z.B. am besten keine Consumer SSDs benutzen, erst recht keine QLC SSDs und auch keine SMR HDDs. Wenn man Wert auf seine Daten legt trotzdem die beste Option, da im Gegensatz zu den simpleren Dateisystem auf Datenintegrität geprüft wird.

Was meinst du mit LVM-Thin oder ZFS. Ist es nicht so, dass, wenn man die Festplatte in eine VM durchgereicht hat, in ein Verezeichnis mounten muss, damit man damit arbeiten kann, wenn es eine externe Festplatte ist?
Wenn man sie durchreicht ja. Dann muss man dessen Dateisystem in einem Verzeichnis mounten. Wenn du sie aber nicht durchreichst sondern stattdessen in PVE als Storage einrichtet, damit man auf ihr virtuelle Disks anlegen kann, die man dann in der VM als Platten nutzt, dann ist ein Storage vom Typ "Verzeichnis/Directory" nicht so toll und man greift lieber zu einem Storage vom Typ "LVM-Thin" für weniger Overhead oder "ZFS" mehr bessere Datenintegrität.
 
Wenn man sie durchreicht ja. Dann muss man dessen Dateisystem in einem Verzeichnis mounten. Wenn du sie aber nicht durchreichst sondern stattdessen in PVE als Storage einrichtet, damit man auf ihr virtuelle Disks anlegen kann, die man dann in der VM als Platten nutzt, dann ist ein Storage vom Typ "Verzeichnis/Directory" nicht so toll und man greift lieber zu einem Storage vom Typ "LVM-Thin" für weniger Overhead oder "ZFS" mehr bessere Datenintegrität.
Ach so. Das heißt, dass ich muss die ext. Festplatte in dem PVE Host mounten und dann einen Storage als LVM-Thin erstellen. Anschließend kann ich eine Virtuelle Platte meiner VM zuweisen. Richtig?

Um die virtuelle Platte in der VM nutzen zu können, muss ich aber auch die Platte in ein Verzeichnis mounten auf der VM oder?

Kann man dann eine virtuelle Festplatte dann auch in einen LXC Container einhängen?
 
Last edited:
Ach so. Das heißt, dass ich muss die ext. Festplatte in dem PVE Host mounten und dann einen Storage als LVM-Thin erstellen. Anschließend kann ich eine Virtuelle Platte meiner VM zuweisen. Richtig?
Jain. Ich glaube du meinst das Richtige, aber technisch im Detail nicht korrekt. Wenn du LVM-Thin oder ZFS nutzt wird da kein Dateisystem im PVE Host gemountet. Es wird aber ein ZFS oder LVM-Thin Pool am PVE Host importiert. LVM-Thin und ZFS sind Volumen Mananger die virtuelle Disks als Block Devices anlegen. Da hast du eigentlich keine Dateisysteme die du auf dem PVE Host mountest.
Um die virtuelle Platte in der VM nutzen zu können, muss ich aber auch die Platte in ein Verzeichnis mounten auf der VM oder?
Nicht die physische Platte, nur die virtuelle Disk.

Kann man dann eine virtuelle Festplatte dann auch in einen LXC Container einhängen?
Ja.
 

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