DHCP für PBS im Pullbetrieb

TErxleben

Renowned Member
Oct 20, 2008
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Ich würde mich darüber freuen, einen PBS per DHCP mit seinen Netzwerkeinstellungen zu versorgen.
Dies würde es immens erleichtern, im worst case den Remoteserver von A nach B zu transportieren, und ihn dort automatisiert einzubinden, statt 100 Jahre auf ein Restore über eine schwachbrüstige Onlineverbindung zu warten.
Hat sich da womöglich etwas getan?
Also kann ich einen PBS dazu bringen, nicht nur bei der Installation DHCP zu nutzen um diese dann in eine statische Konfiguration umzuwandeln, sondern immer?
Habe ich hier schon mal gefragt, aber vielleicht hat sich was getan, dass ich übersehen habe.
 
Ich würde mich darüber freuen, einen PBS per DHCP mit seinen Netzwerkeinstellungen zu versorgen.
Dies würde es immens erleichtern, im worst case den Remoteserver von A nach B zu transportieren, und ihn dort automatisiert einzubinden, statt 100 Jahre auf ein Restore über eine schwachbrüstige Onlineverbindung zu warten.
Hat sich da womöglich etwas getan?
Also kann ich einen PBS dazu bringen, nicht nur bei der Installation DHCP zu nutzen um diese dann in eine statische Konfiguration umzuwandeln, sondern immer?
Habe ich hier schon mal gefragt, aber vielleicht hat sich was getan, dass ich übersehen habe.
Wozu für diesen selten Fall das tun? Wenn das wirklich notwendig wird, passt man einmal die IP in der /etc/network/interfaces an. Das dauert 5 Sekunden.
Da ist die Wahrscheinlichkeit für Probleme mit DHCP in vielen Jahren Betrieb größer.
 
Wozu für diesen selten Fall das tun? Wenn das wirklich notwendig wird, passt man einmal die IP in der /etc/network/interfaces an. Das dauert 5 Sekunden.
Da ist die Wahrscheinlichkeit für Probleme mit DHCP in vielen Jahren Betrieb größer.
Sehe ich komplett anders.
  • so selten ist der Fall nicht. Backup geht rattenschnell aber Restore dauert ewig. Da ist ein Taxi durch Stadtverkehr schneller.
  • wie kommst du denn im "neuen" Netz ohne KVM überhaupt störungsfrei auf den Host?
  • Statt ein ominöses "DHCP-Risiko" einzugehen, lieber an einer festen IP-Einstellung rumschrauben?
  • Einmal korrekt konfiguriert, erhält das Endgerät per DHCP sogar eine "feste" IP in unterschiedlichen Netzen.
  • Nötig wäre nur eine Checkbox in der WebGUI <DHCP verwenden> .
  • Erst wenn ich "DHCP-doof" war, möchte ich per KVM zugreifen müssen.
Was spricht dagegen, ein Gerät von A nach B transportieren zu lassen und am Ziel, nur gerade mal zwei unverwechselbare Kabel anstöpseln zu müssen, statt eine weitere Kabelarie mit einem KVM-Gerät durchführen zu müssen?
Letzteres fängt mit "Was ist das Ding, wo ist das Ding?" an.
 
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Bei jedem Server habe ich ein BMC wo ich auf die Konsole komme. Das mache ich Weltweit Remote regelmäßig. Das BMC bleibt auf DHCP weil unkritisch und Server statisch.
Das funktioniert seit Jahren wunderbar.
Wer Consumerhardware nutzt, kann auch einen Monitor nutzen oder eine externe KVM Box.
 
Und für den Edgecase, dass einen regulärer Datentransfer zu lange dauern würde, kann man ja außerdem auch eine externe Platte als removable Datastore verwenden. Die kriegt man auch im Taxi mit ;)

Ein Featurerequest für DHCP-Unterstützung ist vermutlich besser auf bugzilla.proxmox.com aufgehoben als bei den Neinsagern im Forum, ist ja nicht das erste Mal, dass das Thema hier diskutiert wird ;)
 
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Guten Morgen, noch ein Hinweis: Neben der IP-Nummer muss auch der Hostname einer eindeutig bleiben und dieses über die /etc/hosts Datei geregelt. Die muss natürlich immer auf die reale ipv4 Nummer verweisen. Ändert man nur den Host nehmen hat das unerwartete Folgen für das gesamte System. Das muss man immer im Hinterkopf behalten.
 
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Das könnte ähnlich einfach gehen wie beim PVE selbst: https://forum.proxmox.com/threads/set-a-dynamic-address-to-pve.119847/post-781629
Da geht das gut, hab ich schon mehrmals so gemacht. Beim PBS weiß ich's nicht, müßtest Du selbst probieren. Und es ist vermutlich "unsupported".
Erstmal Danke für deinen Tipp.

Aber schon bei deinem zitiertem Link werden Probleme beim Umstieg von v8 auf v9 geschildert.
Genau solche Tricksereien und daraus resultierende Probleme möchte ich nicht haben.
In meinen Augen gehört optionales DHCP einfach zur "Basisaustattung" jedes Systems.

Genau genommen ist es exotisch, sich während der Installation per DHCP am Zopf aus dem Sumpf zu ziehen, diese Infos aber anschließend in eine sperrige feste IP zu gießen, anstatt dauerhaftes DHCP per Checkbox anzubieten

Wenn man nun aus Notwehr anschließend "vorbeitrickst" ist es Wasser auf die Mühlen, die @Falk R. hier postuliert hat.
Sauber implementiert braucht aber auch @Falk R. keine Angst vor DHCP haben.
DHCP funktioniert schon lange völlig schmerzfrei. Wie sonst will man inzwischen sogar Zuhause Heerscharen von IoT-Gadgets Herr werden?
Oder gibt es gar bei AWS, Google etc.pp Menschen, die IPs in einer Tabellenkalkulation verwalten?
In manchen "Rechenzentren" schwört man immer noch auf feste IPs, solange man keine 100+ Geräte am Start hat, statt sich einmalig um robustes DNS/DHCP zu kümmern.
 
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Guten Morgen, noch ein Hinweis: Neben der IP-Nummer muss auch der Hostname einer eindeutig bleiben und dieses über die /etc/hosts Datei geregelt. Die muss natürlich immer auf die reale ipv4 Nummer verweisen. Ändert man nur den Host nehmen hat das unerwartete Folgen für das gesamte System. Das muss man immer im Hinterkopf behalten.
Noch ein Grund, dass in der GUI per Checkbox abzufideln, statt einen nebenläufigen "dirty hack" per CLI nutzen zu müssen, den man nach jeder Aktualisierung auf Funktionalität überprüfen muss.
 
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PBS selbst ist es egal woher hostname/IP kommen, du kannst lediglich nicht die eingebaute netzwerk management API/UI verwenden wenn du auf DHCP setzen willst..