proxmox und WLAN geht das?

When WLAN generell schon funktioniert, sollte das auch via einen bond verwendbar sein. Es kann sein, dass die API/UI den namen des WLAN interface nicht akzeptiert, dann sollte es aber immer noch manuell in /etc/network/interfaces konfigurierbar sein, in etwa (ungetestet!):

Code:
# ... existing config (lo loopback, ...)

# wired interface - TODO replace name here an in the bond section
auto enp3s0
iface enp3s0 inet manual
    bond-master bond0

# wireless interface with wpa_supplicant - TODO replace name here an in the bond section
auto wlp2s0
iface wlp2s0 inet manual
    bond-master bond0
    wpa-ssid "MyNetworkSSID"
    wpa-psk  "MySecretPassphrase"

# bond interface
auto bond0
iface bond0 inet static
    bond-slaves enp3s0 wlp2s0
    bond-mode active-backup
    bond-primary enp3s0
    bond-miimon 100
    bond-primary-reselect always

# bridge interface
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
    address 192.168.1.100/24
    gateway 192.168.1.1
    bridge-ports bond0
    bridge-stp off
    bridge-fd 0
 
Danke für den Tipp. Wenn ich also einen WLAN-Adapter habe, der unter Debian ootb funktioniert, sollte dieser inzwischen im Idealfall auch in der Web-GUI auftauchen und wie eine kabelgebundene Netzwerkschnittstelle funktionieren?
Werde ich auf jeden Fall mal rumspielen.
 
@Arnoux13, der Denkfehler ist der gleiche wie bei allen anderen im Thread: WLAN lässt sich nicht bridgen. Der AP akzeptiert nur Pakete von der MAC die sich authentifiziert hat, alles was von VMs dahinter kommt wird verworfen. Das hat @t.lamprecht weiter oben schon gut erklärt.

Du hast zwei Optionen: Entweder eine externe WiFi-Bridge/Repeater im Client-Mode (wie @RolandK vorschlägt, das ist der einfachste Weg), oder ein Routed/NAT-Setup auf dem Host. Die Doku für NAT findest du hier: https://pve.proxmox.com/wiki/Network_Configuration#_masquerading_nat_with_iptables

Das WLAN direkt in der `/etc/network/interfaces` als bridge-port eintragen wird nie sauber funktionieren, egal wie man es konfiguriert.
 
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Nimm einen WLan Repeater mit einem Netzwerkport. Dein PVE geht dann davon aus, dass es sich nach wie vor um ein Lankabel handelt.
Solche Repeater kann man wahlweise per Netzwerkport an den Router anschließen und dann einen WLan unabhängigen Access Point aufbauen oder umgekehrt (für Deinen Fall) per WLan mit dem Router verbinden und dem PVE ein Netzwerkkabel "vorgaukeln", da er ja nach wie vor per Kabel angeschlossen wird.
So eben, wie oben bereits erwähnt, hier nur etwas laienhafter ausgedrückt.
 
Auch ein Powerline wäre eine Alternative, da gehts vom Router zum Proxmox per Stromleitung und dann das Netzwerkkabel wieder an den Server.
 
Auch ein Powerline wäre eine Alternative
Ja, kann sein - ich verwende das für einen Raspberry Pi, der an seinem Aufstellort kein Kupfernetz hat. (Und WLAN kommt für mich kategorisch nicht in Frage.)

Aber: bei mir hat diese Übertragungsstrecke instabile und hohe "ping"-Zeiten: im Ruhebetrieb im Bereich von 5 bis 15 Millisekunden. Für corosync - also einem PVE-Cluster - kann das bereits zu viel sein und zu "unerklärlichen" Neustarts (fencing) führen. (Für ein QDev wäre es hingegen vollkommen ok.)

(( Sobald Traffic auf der Leitung ist, geht "ping" auch gerne auf 40 ... 80 ms hoch, während eines "iperf3"-Tests auch auf mehrere hundert! Vermutlich ist dafür die schmale Rechenleistung des Raspberry verantwortlich, ich kann aber nicht ausschließen, dass auch die PowerLine einen Teil zu diesen hohen Werten beiträgt. ))

Es ist wie so oft: es kommt immer auf den konkreten Verwendungszweck an, ob alles wie gewünscht funktioniert :)
 
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