sparsame Hardware

@rage Danke für den Hinweis. Dort habe ich mich auch schon umgeschaut. Sieht interessant aus, ist aber nicht ganz billig. Das Gesamtpakt finde ich tatsächlich interessant. Kommt Proxmox mit den unterschiedlichen Kernen gut klar?
 
An sich ja, aber ich habe bestimmte VMs/LXCs einfach auf bestimmte Kerne fixiert.
Die ganzen SmartHome/Pihole/... VM/LXC laufen auf den 2 LPE Kernen, fest zugeordnet, brauchen eh wenig Leistung.
Und die reichen schon für viele Standard Aufgaben ohne Probleme aus.
Der Rest halt je nach Anforderung.
Wireguard bekommt z.b. nur einen e-Core - reicht, usw.
Bei der Menge an Cores, ist für jeden was dabei ;-)
 
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Bevor man heute noch Denverton rauskramt, dann doch lieber gleich den alten CoffeeLake.
Denverton ist:
- Nicht sonderlich günstig.
- Nicht sonderlich performant.
- Und dazu noch nichtmal sonderlich stromsparend.

Also geradezu ideal. Wenn man SEHR günstig an eine solche Plattform kommt, mag man das in Betracht ziehen. Sonst sind meist andere Optionen besser und/oder interessanter.
 
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Ich finde Panther Lake aktuell sehr interessant wenn man die GPU mittels SRIOV virtualisieren möchte, weil er direkt mit Kernel 7 unterstützt wird.
 
Wenn du ein Feature einer brandaktuellen Plattform nicht direkt DRINGEND benötigst, würde ich fast immer davon abraten die Dinger direkt nach Erscheinen zu kaufen. Wer nach 2-3 Jahren schonmal die Intel Errata-Sheets gelesen hat, der weiß was ich meine.

In den ersten Jährchen werden da erstmal soviele Bugs gefunden und (im besten Fall) behoben, dass die Benutzung davor - gerade als "Server" - schon einiges an Nerven kosten kann.
Lieber etwas, das schon ein wenig länger am Markt ist und wo man weiß was man sich antut.
 
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Hier mal Beispiele für kleine Systeme mit deutlich mehr Leistung als n100:

https://www.amazon.de/dp/B0DQBLHQLD
https://www.amazon.de/dp/B0HH6FV9TV
Danke für die Links!

Ich schaue mich auch immer mal wieder nach neuen Alternativen um. Aktuell läuft mein NUC11TNHv5 noch. Dort habe ich eine kleine NVMe mit PVE und eine SATA Micron 5300 mit den VMs laufen. Den "Deckel" habe ich abgemacht und die Metalloberfläche mit kleinen Kupferkühlern beklebt. Das Ding hängt hinterm Drucker an der Wand und ist so leise, dass nur bei Updates des einen Windowsservers Geräusche entstehen.

Bei NoName Geräten habe ich ehrlich gesagt immer Bedenken, dass es BIOS-Updates nur noch ein paar Monate nach dem Erscheinen des Gerätes gibt. Ich möchte wirklich nicht darauf verzichten auch 4 Jahre nach dem Erscheinen mit Fehlerkorrekturen versorgt zu werden. Bisher haben mich Businessgeräte nie enttäuscht wenn es um das Thema ging.
 
Meine langjährigen Erfahrungen dazu:
Bei den genannten AIO Systemen - insbesondere für den Einsatz im Homelab - ist das mit den Updates aus Gründen der Sichherheit zu vernachlässigen. Wenn es läuft und es keine Stabilitätsprobleme gibt, haben Updates primär den nutzen, das weitere CPUs supported werden, und gelegentlich das eine oder andere nice-to-have Feature.

Und nicht vergessen, wir reden hier über den Einsatz im HOMELAB, wo ein paar Docker Container, Mediazeug, Smarthome etc. drauf läuft, und nicht vom Enterprise Umfeld.

Bevor im Homelab eine potentielle Sicherheitsheitslücke ins Gewicht fällt, gibt es da unzählige andere Ansatzpunkte, angefangen von der Netzwerkarchitektur, Firewall, härtung der Client OS, Rechtevergabe uvm.

Meine Zielsetzung war:
klein, stromsparend und entweder so leise, das man die Systeme nicht hört oder im idealfall lautlos = passiv sind. Ich habe mich in alle Richtungen Informiert, und ja - es gibt durchaus brauchbare Businessgeräte, aber eben nicht so klein, leise und leistungsfähig wie die Chinabüchsen. Oder preislich out-of-range - von Lenovo gibt es z.B. aus der Serie "Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 Tiny" einige interessante Modelle, die kosten dann aber mal eben 600-800 Euro.

Da waren die Chinaboxen vom P/L Verhältnis unschlagbar. Die Intel 2186m Box habe ich damals für 240 Euro bekommen und die AMD Box für 280 Euro. Laufen beide 24/7 unter Proxmox absolut stabil und haben für genug wumms für einen ganzen Stapel VMs. Ich habe 2021 aus Spaß mal eine Topton n100 Box ausprobiert weil die bei Ali einfach lächerlich billig war, und die beiden Boxen waren dann das Upgrade, weil es gut funktioniert hat.

Das kann, darf und soll aber jeder machen wie mag ;)
 
Bei den genannten AIO Systemen - insbesondere für den Einsatz im Homelab - ist das mit den Updates aus Gründen der Sichherheit zu vernachlässigen. Wenn es läuft und es keine Stabilitätsprobleme gibt, haben Updates primär den nutzen, das weitere CPUs supported werden, und gelegentlich das eine oder andere nice-to-have Feature.

Wie dein Vorposter schrubte, geht es in erster Linie um Fehlerkorrekturen, weil es doch schon manchmal passiert, dass bei den Alibaba-Billigst-Blechen vielleicht eingebaute NICs nicht richtig funktionieren oder die Hardware sonst irgendwie zickt. Das gab es hier im Forum schon alles...

Das passiert dir mit einem HP 800 G6 (refurbished, mit einem 6C+HT-Prozessor, 16 GByte und 512er SSD für 299 Euro (gerade erstanden auf Ebay)) halt nun mal nicht.

Und ich gebe mein Geld lieber einem deutschen Refurbisher - da sind gerne auch Behindertenwerkstätten und ABM-Werkstätten dabei - mit 1 Jahr Gewährleistung als einem chinesischen Shop, der nach einem Monat umgezogen ist und einen neuen Firmennamen und eine neue Domain hat.
 
Meine langjährigen Erfahrungen dazu:
Bei den genannten AIO Systemen - insbesondere für den Einsatz im Homelab - ist das mit den Updates aus Gründen der Sichherheit zu vernachlässigen. Wenn es läuft und es keine Stabilitätsprobleme gibt, haben Updates primär den nutzen, das weitere CPUs supported werden, und gelegentlich das eine oder andere nice-to-have Feature.

Und nicht vergessen, wir reden hier über den Einsatz im HOMELAB, wo ein paar Docker Container, Mediazeug, Smarthome etc. drauf läuft, und nicht vom Enterprise Umfeld.

Bevor im Homelab eine potentielle Sicherheitsheitslücke ins Gewicht fällt, gibt es da unzählige andere Ansatzpunkte, angefangen von der Netzwerkarchitektur, Firewall, härtung der Client OS, Rechtevergabe uvm.

Meine Zielsetzung war:
klein, stromsparend und entweder so leise, das man die Systeme nicht hört oder im idealfall lautlos = passiv sind. Ich habe mich in alle Richtungen Informiert, und ja - es gibt durchaus brauchbare Businessgeräte, aber eben nicht so klein, leise und leistungsfähig wie die Chinabüchsen. Oder preislich out-of-range - von Lenovo gibt es z.B. aus der Serie "Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 Tiny" einige interessante Modelle, die kosten dann aber mal eben 600-800 Euro.

Da waren die Chinaboxen vom P/L Verhältnis unschlagbar. Die Intel 2186m Box habe ich damals für 240 Euro bekommen und die AMD Box für 280 Euro. Laufen beide 24/7 unter Proxmox absolut stabil und haben für genug wumms für einen ganzen Stapel VMs. Ich habe 2021 aus Spaß mal eine Topton n100 Box ausprobiert weil die bei Ali einfach lächerlich billig war, und die beiden Boxen waren dann das Upgrade, weil es gut funktioniert hat.

Das kann, darf und soll aber jeder machen wie mag ;)
Sei mir nicht böse, denn ich meine das folgende ebenfalls nicht böse. Die Argumentation "weil's bei mir immer gut ging, muss es mit diesem Ansatz immer super laufen", die ist leider sehr gefährlich.
Ist so ähnlich wie "Ich bin 3x ohne zu schauen auf die Straße gelaufen und es ist absolut nix passiert. Sollte ab sofort jeder und immer so machen.".
:)

Es gibt halt Leute die ein wenig andere Einblicke haben als du, offensichtlich.
Wenn du persönlich weiterhin gerne HW-Roulette spielst, nur zu. Steht jedem frei. Das was du persönlich tust ist eine Sache. Das was du aktiv beliebigen anderen Personen empfiehlst, das kann - und sollte teils - etwas anderes sein. Jeder muss selbst wissen auf wen er hört.
 
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Sowohl ich als viele meiner Bekannten haben mit der China Hardware keine negativen Erfahrungen gemacht. Es läuft einfach - wenn dem anders wäre würde ich keine Empfehlung aussprechen.

Was mich stört sind pauschale diffuse Aussagen oder Warnungen ohne Bezug.

Ich lerne gerne dazu - nenne bitte konkrete, nachvollziehbare Beispiele, wo das im Homelab wirklich Bedeutung erlangt, oder nachvollziebare Effekte hat.
 
Ein paar Sachen, die man im Forum immer wieder sieht, @Supaman: Die I226-V NICs in vielen günstigen N100/N305-Boxen mit Link-Drops, solange ASPM aktiv ist. Workaround ist dann meist pcie_aspm=off oder ASPM im BIOS aus, und damit ist der Idle-Vorteil wieder weg, um den es dem TE eigentlich geht. Ähnlich bei NVMe-Dropouts mit APST, da landet man schnell bei nvme_core.default_ps_max_latency_us=0. Dazu kommen BIOSe, in denen C-States oder ASPM gar nicht einstellbar sind, und PKfail (Secure Boot mit dem AMI-Test-Key "DO NOT TRUST"). Aber auch bei größeren Herstellern, nicht nur bei Billigware.

Microcode-Updates bekommt man unter PVE auch ohne BIOS-Update über das intel-microcode bzw. amd64-microcode Paket aus non-free-firmware. Die Security-Seite ist damit zum Teil abgedeckt. Die Hardware-/Firmware-Zicken oben kann man damit aber nicht beheben, bei No-Name-Ware sitzt man da halt allein. Kann gut gehen, muss aber nicht.
 
Moin
nenne bitte konkrete, nachvollziehbare Beispiele,
Selbst irgendeine KI kann Dir dazu Antworten liefern. :D Bsp.:

Die wichtigsten Nachteile im Überblick
  • Langsame Anschlüsse: Viele Modelle nutzen ältere USB-Standards (z. B. USB 2.0). Schnelle Ports wie USB4 oder Thunderbolt fehlen fast immer.
  • Günstige Bauteile: Hersteller sparen oft am RAM und an der SSD. Es werden häufig langsame SATA-SSDs statt schneller NVMe-SSDs verbaut. Zudem wird oft Single-Channel-Speicher genutzt, was die Grafikleistung bremst.
  • Eingeschränkte Garantie: Eine Rücksendung nach China ist im Schadensfall teuer und kompliziert. Der Support reagiert oft gar nicht oder nur auf Englisch.
  • Sicherheitsrisiken: Auf einigen Geräten wurde in der Vergangenheit Schadsoftware (Malware) im vorinstallierten Windows entdeckt.
  • Lautstärke und Kühlung: Die kleinen Lüfter sind oft billig verarbeitet. Sie können unter Last sehr laut werden oder klappern.
  • Keine Treiber-Updates: Namhafte Hersteller bieten jahrelang Updates an. Bei No-Name-Geräten aus China gibt es oft nach dem Kauf keinerlei Software-Pflege mehr.
  • Treiber-Probleme bei Neuinstallation: Wenn Sie Windows sauber neu installieren, fehlen oft spezielle Treiber (z. B. für WLAN oder Audio), die schwer im Internet zu finden sind.
wo das im Homelab wirklich Bedeutung erlangt, oder nachvollziebare Effekte hat.
Warum Du da Unterschiede machst zwischen "HomeLab" und was auch immer, kann ich auch nicht so wirklich nachvollziehen. Ob ich hier mein kleines, privates "HomeLab" betreibe, oder von mir aus auch ein Rechenzentrum, spielt für mich keine Rolle. Wenn eine Kiste irgendwelche Probleme bereitet dann spielt es für mich keine Rolle ob das dann ggf. nur bei einer bestimmten Software die ich nutze der Fall ist und/oder unter welcher Umgebung. Als Home Assistant User, für das sich viele User solche N100 China Kisten auch zugelegt haben, habe ich häufig genug mitbekommen was sie damit dann ggf. für Probleme hatten. Ja diese N100 China Kisten können auch durchaus (erst einmal) problemlos funktionieren, die Frage ist nur was ist dann in 1, 2 oder x Jahren.

Und ja bei diesen N100 China Kisten gibt es auch durchaus gute und auch gute Hersteller die dann darauf achten was sie an Komponenten verwenden/verbauen, aber üblicherweise kaufen User solche Kisten quasi immer über den Preis, sprich das Teil soll/muss günstig sein und dann kommt das zum tragen was bereits @GMBauer hier gepostet hat, nämlich das:
einem chinesischen Shop, der nach einem Monat umgezogen ist und einen neuen Firmennamen und eine neue Domain hat.
Ja die N100/N150 CPU war von Intel ursprünglich nur für den asiatischen Raum gedacht und ist eben auch sehr günstig, aber die meisten chinesischen Hersteller basteln damit dann eben irgendwelche Tiny-/Mini-PCs mit irgendwelchen anderen günstigen Komponenten zusammen, eben damit sie die Kisten über den Preis gut loswerden können. D.h. die Qualität der Komponenten, deren evtl. Langlebigkeit und der Support spielen da so gut wie keine Rolle.

Wenn Du das
Meine langjährigen Erfahrungen dazu:
hast und Du bisher noch keine negativen Erfahrungen mit solchen Kisten gemachst hast, um so besser für Dich. Ich habe früher halt nur Intel NUCs genutzt und seit ca. 5 Jahren nutze ich - wie viele andere User hier auch - refurbished Business PCs. Aktuell zwei Kisten von Fujitsu und eine von Lenovo.

Das kann, darf und soll aber jeder machen wie mag
Jepp :)

VG Jim
 
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@Bu66as
Man muss nicht gleich das ganze aspm ausschalten.
Kann man nur für den NIC machen
 
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