Neuinstallation mit ZFS: verschiedene Größenangaben

citysprinter

New Member
Aug 22, 2026
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Hallo,

ich habe bereits einen kleinen pve seit ein paar Jahren im Einsatz.
Nun würde ich gerne einen zweiten aufsetzen, u.a. auch zum Datenspeicher.

Es handelt sich um einen HP 800, mit 2 NVME, 1 SSD, 1 HDD

Die Installation habe ich auf der 2 TB NVME vorgenommen und dabei, nach vielem Lesen erstmals ZFS gewählt.
1787380284104.png
Nur wird mir jetzt 3,5 TB abgezeigt. WOher kommt der Wert?
1787380325078.png

Unter Disks - ZFS wird 1,99 TB angezeigt
1787380442237.png
In der Übersicht dagegen 1,76 TB
1787380499683.png

Bevor ich hier weiter mache, würde ich gerne die Größenangaben verstehen.
 
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Danke für den Link zum Swap. Im Gegensatz zu ext4 wird das bei der Installation nicht abgefragt.

Gibt es Vor- oder Nachteile, eine der beiden NVME für pve zu nutzen oder doch besser die SSD?
 
Und deine Kioxia Exceria Plus G3 2 TB, SSD ist für ZFS nicht wirklich geeignet!

Warum beschäftigt man sich damit nicht vorher?
 
Ein Raid mit 4 verschiedenen Disks aufzubauen, ja das macht keinen Sinn.
Aber ich hatte ZFS so verstanden, aus 4 Disks eine große zu machen.

Also doch bei ext4 bleiben?
 
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Ein Raid mit 4 verschiedenen Disks aufzubauen, ja das macht keinen Sinn.
Aber ich hatte ZFS so verstanden, aus 4 Disks eine große zu machen.

Also doch bei ext4 bleiben?
Das schrieb ich auch nicht!
Sind 2x SSD des selben Types vorhanden, kann man ein ZFS Mirror mit einem VDEV und 2 Datenträgern bilden.
Das ZFS Mirror VDEV kann natürlich auch mehr als 2 Datenträger enthalten!

Sind 4x SSD des selben Types vorhanden, kann man ein ZFS Mirror mit einem VDEV0, VDEV1 mit jeweils 2 Datenträgern bilden. Also in der Art eines Raid10.
Das ZFS Mirror mit 2 Datenträgern ist nur das untere Ende: N>=2 ist immer denkbar und im laufenden Betrieb zu konfigurieren.
 
Dann habe ich das System jetzt auf die kleinere Toshiba gewechselt und Swap angelegt.
Dann mache ich doch aus jeder Disk eine eigene. ZFS ist dafür aber auch geeignet? Oder wird dann automatisch alles zu einer großen Disk?
Damit müssten die anderen dann doch als ext4 laufen.

Mir ist schon klar, die Kioxia ist kein Premiumprodukt.
 
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Dann mache ich doch aus jeder Disk eine eigene. ZFS ist dafür aber auch geeignet?
Eine eigene... was?

ZFS auf einem einzelnen Datenträger ist (aus meiner Sicht!) immer noch besser als gar kein ZFS. Aber Dinge wie self-healing benötigen Redundanz, die dann eben nicht vorhanden ist.

ZFS hat einige für mich extrem wichtige Fähigkeiten: https://forum.proxmox.com/threads/f...y-a-few-disks-should-i-use-zfs-at-all.160037/

Aber, um das ausdrücklich zu betonen: dein in #1 sichtbares Konglomerat zeigt eine ausgesprochen schlechte Ausgangssituation. Egal, welches Dateisystem du an den Start bringst: die Datensicherheit und die Performance in einem Hypervisor sind damit drastisch eingeschränkt. Ich würde das nur zum "basteln" verwenden.

Natürlich willst du die Hardware verwenden, die du bereits hast. Das will jeder und das ist durchaus legitim! Aber meine Empfehlung ist ganz klar: 1) immer ZFS und 2) beschaff dir bessere Hardware.

Falls du die Empfehlungen ignorierst, habe ich noch eine weitere: mach wenigstens täglich automatisch Backups - auf ein anderes Gerät.
 
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Bessere Hardware geht wohl immer.
Was könnte ich hier nun am besten mit anfangen?

Ein NAS steht für Backups zur Verfügung.

Ich habe seit einiger Zeit ein System auf einem Lenovo im Einsatz, als NVME eine Samsung 256G und zusätzlich eine HDD mit 640G. Darauf läuft u.a. OpenCCU und HA
Die Überlegung hier war, mit etwas mehr Speicher Richtung Immich zu gehen, dafür die HDD.
 
Eine eigene... was?

ZFS auf einem einzelnen Datenträger ist (aus meiner Sicht!) immer noch besser als gar kein ZFS. Aber Dinge wie self-healing benötigen Redundanz, die dann eben nicht vorhanden ist.

ZFS hat einige für mich extrem wichtige Fähigkeiten: https://forum.proxmox.com/threads/f...y-a-few-disks-should-i-use-zfs-at-all.160037/

Aber, um das ausdrücklich zu betonen: dein in #1 sichtbares Konglomerat zeigt eine ausgesprochen schlechte Ausgangssituation. Egal, welches Dateisystem du an den Start bringst: die Datensicherheit und die Performance in einem Hypervisor sind damit drastisch eingeschränkt. Ich würde das nur zum "basteln" verwenden.

Natürlich willst du die Hardware verwenden, die du bereits hast. Das will jeder und das ist durchaus legitim! Aber meine Empfehlung ist ganz klar: 1) immer ZFS und 2) beschaff dir bessere Hardware.

Falls du die Empfehlungen ignorierst, habe ich noch eine weitere: mach wenigstens täglich automatisch Backups - auf ein anderes Gerät.
NVMe mit PlP sagt sich so locker. PlP ist extrem dünn gesät und meistens nur im U2-Format verfügbar. Dann kostet so eine Platte z.Zt. ca. 2.500€ und du brauchst ja zwei Stück. Ähnliches gilt für Mainboards mit zwei U.2 Slots, welche du auch erst mal finden und bei erfolgreichem Fund entsprechend bezahlen musst. So kostet dich nur das 4TB-Speichersystem ab 6.000€.
Bei solchen Preisen werden sogar Firmen zögerlich.

Das Gleiche mit ext4 und "günstigen" NVMEs dagegen bummelig 1.000€.

Wenn du statt ext4 ZFS verwendest und riskierst das ein Medium kaputtgeschrieben wird, kannst du dir 10 Ersatzplatten ins Regal legen. Im Idealfall geht bei Defekt ein ZFS in den Status Degraded. Du kannst die Maschine ordentlich herunterfahren, das defekte Modul tauschen und ein Resilverung beginnt. Voraussetzung sind natürlich immer funktionierende Backups.
Mit einer USV kann man sogar cached arbeiten und fehlendes PlP teilweise simulieren.

ZFS ist in meinen Augen eher Marke teures Luftschloss, sofern du nicht gerade in der Erdölbranche unterwegs bist.
 
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ZFS ist in meinen Augen eher Marke teures Luftschloss
Auch wenn ich gerade das zitiere, ich verzichte mal auf eine passende Antwort - mein Standpunkt ist ja klar ;-)

Vermutlich liegt "die beste Lösung"™ mal wieder in einem Kompromiss: für das Funktionieren des System wichtige Teile sollten redundant ausgelegt sein. Der Rest kann auf preiswerteren Geräten liegen und mit weniger Redundanz auskommen.

Wie immer: choose your poison; choose wisely!
 
Was könnte ich hier nun am besten mit anfangen?

Okay. Wenn ich gezwungen wäre, mit den vier Geräten aus #1 zu arbeiten, würde ich:
  • die beiden 2 TB NVMe + SSD als Mirror vorsehen und darauf PVE installieren. "rpool" ist dann groß und kann max. eineinhalb TB Nutzdaten aufnehmen. Das Resultat liefert (beim Schreiben) die Performance des langsameren Devices.
  • die HDD als "datenpool" einbauen. Ohne weitere "Tricks", insbesondere leider ohne Special Device. Das Ergebnis ist so schnell langsam, wie eben eine einzelne Spindel ist.
  • Möglicherweise wird jemand wird vorschlagen, die beiden NVMe/SSD zu partitionieren und eben halb (oder so) für den "rpool" und halb für ein "Special Device" zu verwenden. Ich empfehle so etwas nicht, auch wenn ich sehr wohl weiß, dass dies technisch funktioniert.
  • die einzelne 256 GB NVMe taugt leider zu gar nix. Von mir aus darf sie CACHE für die HDD spielen - weil ein Cache ausfallen darf, ohne Datenverlust zu verursachen.
Nochmal: das ist keine Empfehlung im eigentlichen Sinne...
 
Auch wenn möglich, würde ich nie NVMe und SSD in einem ZFS verheiraten. Entweder NVMe-NVMe oder SSD-SSD.
Wenn ein Slot frei ist, kannst du die 256GB NVMe als Zusatzspeicher für vzdumps nutzen bis sie ausfällt, um elegant schnelle Restores auszuführen. In meiner Welt hat ein HP800 nur einen 2280 und einen 2230 Slot. Deine HW-Angaben verwirren mich ein wenig.
 
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Wenn ich das mal durchspiele, ohne eine Empfehlung umzusetzen ...

Also 2x 2TB als ZFS Raid1. HDD als Verzeichnis mit ext4
Swap dann auf die 256er? Ansonten lässt sich Swap wohl nur auf eine der beiden 2 TB Disks einrichten.

Es handelt sich um einen HP EliteDesk 800 G4 SFF. Der hat 2 Steckplätze 2230/2280 für Speicher und noch einen 2230 für WLAN
 
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