Server SSD nur 32 GB - Wie können wir auf NFS alles auslagern was möglich ist?

slavi.bwo.systems

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Apr 19, 2024
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Hallo Community

Wir sind ein Rechenzentrum welches die Infrastruktur für KMU anbietet. Nach einem Proxmox PoC möchten wir gerne mit der Migration von VMWare auf Proxmox loslegen.
Unsere Server sind mit den SSDs von 32GB ausgestattet, und die sollten nächsten 2-3 Jahren dienen können bevor unsere Server ausgetauscht werden.

Wir haben einen virtuellen Server mit 16GB (und zwei Hardware Server mit 32 GB) in der Testumgebung gehabt.
Das Upgrade/Update der virtuellen Machine wurde nicht vollständig ausgeführt da zuwenig Platz auf der LVM zur Verfügung stand, und die Maschine konnte man danach micht mehr gebrauchen. In einer virtuellen Umgebung ist das ja kein Problem, nun wird die LVM bei einer physischen Maschine voll und Update nicht erfolgreich, dann haben wir einen richigen Problem.

Da wir vor der Erfrischung der Infrastruktur ungern investieren wollen, haben wir folgende Frage:
- Um den Platz auf der LVM zu sparen: Was könnte man alles auf NFS auslagern was eigentlich gedacht ist auf der LVM-Partition geschrieben zu werden?

Gruss und danke im Voraus.
 
32GB reicht grundsätzlich locker aus, wenn man da nur das Betriebssystem drauf packt. Von nicht supporteten Auslagerungsgebastel würde ich daher die Finger lassen. Wie habt ihr das denn installiert, dass 32 GB nicht gereicht haben? Und warum lvm und nicht zfs? Zfs ist flexibler, was die Plattensufteilung angeht
 
Ich würde /var/lib/vz komplett auslagern. Da liegen z.B. Templates und ISOs drin. Bei mir 50GB. Ohne dieses Verzeichnis ist mein PVE nicht mal 7GB groß.
Dann aber die ISO-Files nicht mehr über die PVE-GUI hochladen, sondern immer direkt aufs NFS.
 
Danke für die rasche Antworten

@Johannes S 32GB hat auf der Hardware schon gereicht, nun wir machen uns sorgen ob 32GB ausreichen wird denn 64GB wird empfohlen. Wir haben eine virtuelle Proxmox zu zwei physischen auf unserer VMWare Infrastruktur ausgerollt um HA mit drei Hosts zu testen. Die 16GB auf der virtuellen Maschine warn nicht genug, deswegen die Sorge um 32GB.

@ JensF Wir haben ja alles bis auf Betriebssystem auf NFS ausgelagert.

Gruss
 
Das reine Betriebssystem braucht auf keinen meiner Knoten mehr als sieben GB. Templates, iso-images o.ä. kann man auf NFS auslagern, beim eigentlichen Betriebssystem würde ich davon die Finger lassen. Am Ende kann ein Dienst nicht aufs NFS zugreifen und startet nicht, das würde ich vermeiden wollen.

Wenn man LVM nehmen möchte (ZFS ist wie gesagt flexibler, ich sehe keinen Grund für LVM außer man möchte unbedingt HW-Raid nutzen), muss ein Teil des Platzes frei bleiben, falls man da VMs, Container und deren Snapshots darauf ablegen möchte. Aber wenn man die Platte in erster Linie für das System nutzen will, dann gibt es dafür doch gar keinen Bedarf.
 
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Ich würde /var/lib/vz komplett auslagern. Da liegen z.B. Templates und ISOs drin. Bei mir 50GB. Ohne dieses Verzeichnis ist mein PVE nicht mal 7GB groß.
Dann aber die ISO-Files nicht mehr über die PVE-GUI hochladen, sondern immer direkt aufs NFS.
Man kann aber auch schlicht dieses Verzeichnis als storage komplett deaktivieren (damit da nicht versehentlich doch was darauf landet) und ein anders benamtes NFS-Freigabe einbinden. Finde ich sauberer, auch wenn das zugeben gerade schon sehr Richtung nit-picking geht.
 
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