Immich LXC Server bringt CPU auf 100°C sobald immich Aufgaben laufen

piro299

Well-Known Member
Dec 17, 2020
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Moin zusammen,

ich haben mir einen immich LXC Server dank der Helper Scripte erstellt. Der Server läuft super und ich habe mein NAS und die Fotos als Mount eingebunden.

Wenn ich jetzt aber die ganzen erforderlichen Tasks, wie die Erstellung der Miniaturansicht startet, schaltet sich mein MiniPC (Geekom IT8) nach einer Weile ab.

Ich habe herausgefunden, dass die CPU (8 Kerne) zu heiß wird und daher die Notabschaltung erfolgt. Der Lüfter klingt ganz normal.
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Wenn ich alle immich Aufgaben pausiere, sieht die Temperatur der CPU wieder normal aus.
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Ist das ein normales Verhalten des immich Servers? Was auch sehr merkwürdig ist, dass der Core 2 fast sofort auf die 100°C geht, sobald eine immich Aufgabe gestartet ist.

Ich habe auch schon dem Geekom Support geschrieben, um da Hilfe zu bekommen.

Danke für alle Tipps im Voraus.
 

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Ist alles normal. Immich hat nunmal im Hintergrund viele Tasks laufen wie Erstellung von Miniaturansichten etc. Das braucht CPU und erzeugt Last wie du siehst. Last muss abgeführt werden, das geht über die Temperatur.

Mini-PCs sind nicht für 100% Last 24/7 ausgelegt. Was du versuchen kannst ist das Gehäuse zu entfernen, den Lüfter zu reinigen, CPU repasten und den Mini-PC ohne Case laufen zu lassen. Hatte das Problem mal vor einigen Jahren mit einem Intel NUC (8. Gen).

Du musst die Wärme halt irgendwie abgeführt bekommen, oder die CPU limitieren, anders kommste da net raus.
 
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Der Server läuft super

....schaltet sich mein MiniPC (Geekom IT8) nach einer Weile ab....

Ich habe herausgefunden, dass die CPU (8 Kerne) zu heiß wird und daher die Notabschaltung erfolgt. Der Lüfter klingt ganz normal.

Also zuerst mal das wichtigste. DAS ist kein Server. Das ist bestenfalls und auch nur mit ganz viel Glück ein Arbeitsplatz-PC mit einer lausigen, weil unzuverlässigen Kühlung und einer noch lausigeren Throttelung. Normalerweise dürfte ein PC nicht in eine Notabschaltung gehen sondern müsste zuerst mal nur sehr langsam werden.

Und echte 8 Kerne hat das Ding auch nicht, sondern nur vier und mit HT 8 virtuelle Kerne.

Ich habe auch schon dem Geekom Support geschrieben, um da Hilfe zu bekommen.

Die werden sich freuen über deine Nachricht. Es wird was kommen a la "Das ist kein Server", aber das schrieb ich ja schon weiter oben.

Da dein Task wahrscheinlich nur einen Kern fordert, wird auch nur der zu heiß. Die Temperaturen der anderen drei Kerne sehe ich als Wärmekonvektion. Du kannst mal im BIOS nachschauen, ob es da einen Mode a la "Silent" oder "Turbo" für den Lüfter gibt, da würde ich den maximalen einstellen. Viel Wärme wird laut rausbefördert.

Die CPU ist m.W. auf der Unterseite der Platine, darauf ist ein "Kupferblech", auf der wiederum zwei Kupferheatpipes sitzen und die Wärme zu Kühllamellen bringen, die ihrerseits dann erst vom Lüfter durchblasen werden. Das Blech kann man abschrauben, dann drunter sauber machen, neu pasten und wieder zusammenbauen. Da muss man aber wissen, was man tut. Aber eigentlich ist der sicher noch nicht so alt, dass es da Probleme geben dürfte, da habe ich schon viel ältere Rechner erlebt.

Ich möchte betonen, dass ich auch sehr gerne kleine Rechner (Dell Optiplex Micro oder vergleichbar) verwende, auch mal für einen ganz kleinen Server oder für einen PBS, aber nicht so ein Ultra-Micro-Gerät, das kaum größer ist als die Vesa-Halterung.
 
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Für Laptopprozessoren wie den i5-8279U sind so hohe Temperaturen bei maximaler Auslastung nicht unüblich. Ob man sie dauerhaft so betreiben sollte, also über mehrere Stunden oder gar Tage, steht auf einem anderen Blatt. Aber erst einmal besteht kein Handlungsbedarf, wenn die Temperaturen wieder sinken, nachdem die betroffenen Kerne nicht mehr voll ausgelastet sind. Etwas unternehmen musst du grundsätlich erst, wenn die Temperaturen über 100 °C steigen und/oder sich das Gerät abschaltet.

Siehe auch hier: https://www.intel.com/content/www/u...p-to-4-10-ghz/specifications.html#specs-1-0-6
 
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Also zuerst mal das wichtigste. DAS ist kein Server. Das ist bestenfalls und auch nur mit ganz viel Glück ein Arbeitsplatz-PC mit einer lausigen, weil unzuverlässigen Kühlung und einer noch lausigeren Throttelung. Normalerweise dürfte ein PC nicht in eine Notabschaltung gehen sondern müsste zuerst mal nur sehr langsam werden.
Finde ich jetzt etwas sehr schroff formuliert. Die Dinger haben schon ihre Daseinsberechtigung. Aber ich bin bei Dir, ich würde auch immer einen PC von HP (Elitedesk Mini) oder Lenovo vorziehen. Sind eben ausgereifter als die NUC-Teile, wenn auch nicht viel größer.
 
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He Leute,

Vielen Dank für euer Feedback. Ich betreibe seit ca. 5 Jahren den Geekom MiniPC. Bis jetzt war alles iim Rahmen. Ich habe eine Webserver, Nextcloud und iobroker parallel am Laufen. Alles ohne Probleme.

Nur seit dem ich den Immich Server betreibe, habe ich die Probleme, was ich auch völlig nachvollziehen kann. Ich hoffe, wenn alle Bilder vom NAS eingelesen sind und alle Immich Aufgaben abgeschlossen sind, läuft der Geekom auch wieder normal ohne die hohen Temperaturen. Ich werden ja nicht immer ca. 50.000 Bilder auf einmal einlesen.

Danke für den Hinweis auf HP oder Lenovo. Werde ich mir mal anschauen, denn für den Immich Server benötige ich tatsächlich stärkere Hardware.

Schönen Abend noch.
 
Etwas unternehmen musst du grundsätlich erst, wenn die Temperaturen über 100 °C steigen und/oder sich das Gerät abschaltet.

Ja, aber genau das passiert dem TE doch. Das Gerät geht in die Notabschaltung und ist "weg".

Für Laptopprozessoren wie den i5-8279U sind so hohe Temperaturen bei maximaler Auslastung nicht unüblich.
Äh, nö. Der Prozessor hat eine Tj von 100 Grad Celsius. Der darf nicht mehr als 100 Grad heiß werden, auch nicht ein einzelner Kern. Für die 60 Grad hast du Recht, aber hier geht es ja um die 100 Grad, die der TE im ersten Post mehrmals angibt und die ohne Diskussion zu viel sind.
 
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Ja, aber genau das passiert dem TE doch. Das Gerät geht in die Notabschaltung und ist "weg".
Ja stimmt, Da habe ich gestern offenbar nur die Bilder angeschaut und den entcheidenen Teil im Text überlesen.

Äh, nö. Der Prozessor hat eine Tj von 100 Grad Celsius. Der darf nicht mehr als 100 Grad heiß werden, auch nicht ein einzelner Kern. Für die 60 Grad hast du Recht, aber hier geht es ja um die 100 Grad, die der TE im ersten Post mehrmals angibt und die ohne Diskussion zu viel sind.
Ja, bei längerer Auslastung auf 100 % wären wohl eher so maximal 95–98 °C normal. Das heisst, er müsste spätestens dann heruntergetaktet werden, damit die Temperaturen nicht auf 100 °C oder mehr steigen und das Gerät sich abschaltet.

Eventuell kann man das im BIOS des Geräts etwas konservativer einstellen, sodass er früher runtertaktet. Oder wie andere bereits geschrieben haben, ist vielleicht die die Wärmepaste nicht mehr gut. Oder der Lüfter läuft nicht mehr mit voller Leistung. Möglicherweise ist das Gerät auch einfach schlecht designt und/oder die Einstellungen sind bereits vom Hersteller schlecht gesetzt. Oder die Umgebungstemperatur ist zu hoch oder es ist eine Kombination aus allem. ;-)
 
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Oder ggf. CPU Limit einstellen. zB auf 3,5 Ghz. Vielleicht reicht das schon,

Hast du vielleicht nur einen Kern zugewiesen? Je nach Auslastung des Homeservers kann man auch alle zuweisen, oder 6 oder was auch immer.
Ausserdem gibt es in Immich unter <IP>/admin/system-settings?isOpen=job den Bereich "Aufgabeneinstellungen".

Miniaturansichten generieren (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
*


Metadaten extrahieren (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
*


Externe Bibliotheken (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
*


Sidecar Metadaten (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
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Intelligente Suche (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
*


Gesichtserfassung (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
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Gesichtserkennung (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)


Videos transkodieren (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
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Migration von Speichervorlagen (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)


Migration (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
*


OCR (Anzahl gleichzeitiger Prozesse)
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Immich supportet Immich auf LXC nicht. Vielleicht packste das gleich in eine VM rein.
 
Das mit dem nicht unterstützend Support für LXC wusste ich nicht. Ich habe die Proxmox Helper Scripte verwendet und da wurde ein LXC verwendet.

Kann man auch eine VM auswählen?
 
Ich würde die Finger von den Helper Scripten lassen. Die Proxmox Entwickler raten nicht ohne Grund dazu, dass man eine VM verwenden sollte, wenn man Docker nutzen will. Ja bei vielen läuft Docker auch im LXC und in vielen Foren wird das auch gerne empfohlen. Aber wenn dann was schief geht, dann ist das Geschrei groß. Lies dich ein bisschen in Docker ein und dann bekommst du auch mit der Anleitung von Immich das selber eingerichtet in einer VM. Das ist wirklich kein Hexenwerk. Man muss dafür auch nicht Informatik studiert haben oder eine Ausbildung für gemacht haben. Aber man sollte schon das Interesse dran haben.
 
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Grundsätzlich ist das mit docker in vms schon richtig, man sollte aber fairerweise dazu schreiben, dass wenn man z.B. die iGPU für hardwareunterstütztes Rendering ( https://docs.immich.app/features/hardware-transcoding/) oder ki/ml-Kram (https://docs.immich.app/features/ml-hardware-acceleration/ ) nutzen will , das mit VMs nicht so gut klappt (also es geht schon, aber dann hat man keine Grafikausgabe für den Rest des Systems mehr, unpraktisch bei Troubleshooting). Da haben lxcs dann ihre Vorteile, die können nämlich relativ problemlos sich derartige Ressourcen (wie die iGPU) teilen.
jellyfin z.B. unterstützt auch eine Installation direkt in einen Debian (also auch lxc) mit dem Paketmanager. Immich tut das leider nicht, die offizielle Anleitung beschreibt das nur für docker.

In solchen Fällen hat man folgende Optionen:
- Dezidierte Graphikkarte (muss kein Highendmodell sein), die man dann nur an der docker-vm mit allen GPU-Rendering-Anwendungen nutzt (immich, plex,...)
- Man versucht mit dem neuen OCI-to-lxc-Feature in PVE 9.1 das OCI-image für Immich zum Laufen zu kriegen, auf reddit haben das wohl schon Leute hinbekommen. Es ist allerdings noch im Status "Technology-preview", es kann (und wird) also noch an der einen oder anderen Stelle hakeln.
- Man tut, was man eigentlich nicht tun sollte, also docker mit immich in einen lxc betreiben und plant halt ein, dass von Zeit zu Zeit reparieren zu müssen.
- Man verzichtet auf die GPU-Features und nutzt eine docker-vm

Generell bin ich ein großer Fan des Ansatzes docker-container nur in VMS laufen zu lassen, da das im Regelfall am wenigsten Probleme mit sich bringt und auch von allen Entwicklern der beteilgiten Komponenten (docker-runtime, docker-Anwendungen, ProxmoxVE) am Besten unterstützt ist. Wenn man aber einen validen Grund für die Nutzung eines lxcs hat (wie die GPU mitnutzen zu wollen), muss man sich halt überlegen, welche der dann übrigbleibenden Varianten (oci-to-lxc/docker in lxc) einen weniger Bauchschmerzen bereitet. Ich würde dann wohl einen lxc-container mit docker nehmen, aber eben auch einplanen, dass das von Zeit zu Zeit kaputt geht.

Generell: Wenn man seine selbst-gehosteten-Diensten nur mit Helferskripten zum Laufen kriegt, sollte man auch überlegen, ob ein NAS-OS mit "Apps-Support" (sind im Regelfall auch nur docker-container) und VM-Support wie unRAID, TrueNAS oder OpenMediaVault nicht die bessere Variante ist. ProxmoxVE ist flexibler und kann sehr viel mehr, aber der Preis dafür ist eben auch eine erhöhte Komplexität. Es soll ja Leute geben, die noch andere Hobbys außer der Computerei haben ;)
 
Das Immich Helper Script (welches ich auch nicht empfehle) nutzt kein Docker. Dennoch doof da Immich nur die Installation via Docker unterstützt. Immich als Docker Container im CT halte ich trotzdem für besser als das was das Helper Script macht.
 
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Jetzt mal unabhängig von Docker oder nicht Docker, Hardwarebeschleunigung oder nicht Hardwarebeschleunigung, und ja ohne GPU-Beschleunigung können diese Hintergrundjobbs in Immich eine Weile dauern, wenn man 50'000 Bilder hochlädt, und ja die CPU wird dabei gefordert, aber ein Computer, egal ob NUC-Style Mini PC, 1L Tiny-Mini-Micro, Tower oder Rack Sever, sollte doch da nicht überhitzen, so dass er abschaltet.

Grundsätzlich sollte es doch möglich sein alle Kerne zu 100% auszulasten (hier wurde nur einer voll ausgelastet), und das Ding sollte weiterlaufen. Ich meine Irgendetwas ist da doch nicht ok mit der Hardware oder Firmware des Gerätes.
 
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Das Immich Helper Script (welches ich auch nicht empfehle) nutzt kein Docker. Dennoch doof da Immich nur die Installation via Docker unterstützt.
Grundsätzlich ist eine derartige manuelle Installation auch eine Option, wenn man sich halt klar macht, dass man damit ein von den Immich-Entwicklern nicht unterstütztes Setup verwendet. Das tun User von Helper-Skripten halt üblicherweise nicht ;)

Aber wenn man sich dessen bewusst ist und man nach Abwägung das für das kleinste Übel hält: Why not?
 
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Aber wenn man sich dessen bewusst ist und man nach Abwägung das für das kleinste Übel hält: Why not?
Ja, ist dann halt vielleicht doof wenn man nicht weiss wie man updaten muss, oder die Maintainer des Scripts, diese nicht mehr weitermaintainen. Aber das ist hier ja gar nicht das Problem. Dieser Beitrag kommt dann wenn Version 3 von Immich erschienen ist, und das Update nicht funktioniert hat ;)

Ernsthaft... Die Kiste sollte nicht abschalten, egal was die Kerne zu 100% auslastet. Wenn die Kiste auf 100 Grad geht und abschaltet weil ein Kern zu 100% ausgelastet ist, ist warscheinlich irgendwas HW- oder Firmwaretechnisch nicht ok. Oder das Ding steht in einem Schrank oder im Heizungsraum oder so
;)
 
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Weil Immich eine ganze Menge Abhängigkeiten hat und die Installation nicht wirklich dokumentiert ist. Beim nächsten Update muss man dann sorgfältig eventuelle Änderungen an deren Dockerfile prüfen. Schau dir mal die Helper Script Codes und die Änderungshistorie dieser an. Dort wird die originale Dockerfile von Immich sogar via bash ausgelesen. Fühlt sich für mich einfach sehr instabil, Zeitaufwändig und ungewiss/unzuverlässig an.

Zum Thema selbst. Es gibt sicher ein paar Sachen die man im UEFI anpassen kann wie zB. PL2, Performance Mode, Temperatur/Fan Targets/Thresholds, etc. Ohne das UEFI zu sehen ist es halt schwierig Empfehlungen zu geben. Eventuell kann es auch helfen ein CPU Limit für den CT zu vergeben.
 
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Weil Immich eine ganze Menge Abhängigkeiten hat und die Installation nicht wirklich dokumentiert ist. Beim nächsten Update muss man dann sorgfältig eventuelle Änderungen an deren Dockerfile prüfen.
Genau. Das Problem des TE ist aber, dass seine Kiste abschaltet, weil ein Kern zu 100% ausgelastet ist. Und das wird auch mit Docker in einer VM passieren, wenn du 50'000 Fotos auf einmal hochlädst. Und ja das ist normal, wenn du die ganzen Machine Learning Features in Immich aktiviert hast. Was nicht normal ist, ist dass die Kiste deswegen abschaltet. Jeder 200€ Laptop und jedes 150€ NUC-like System sollte 1 Woche Prime95 auf "full-tilt" vertragen ohne abzuschalten. Aber dieses Ding schaltet ab, weil 1! CPU Kern zu 100% ausgelastet wird.
 
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