Verständnisfrage wieso der SSD Speicher bei neuer Proxmox Installation nicht vollständig genutzt wird

Daniel82

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Jan 8, 2026
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Hallo, ich hatte die Tage meine alte Proxmox Installation durch eine Neuinstallation ersetzt und vorher ein Foto gemacht, da ich nicht mehr genau wusste wie groß ich die jeweiligen Partitionen gemacht hatte damals. Weiss nun das ich Standard gewählt hatte. Aber bei dem anschließenden Vergleich ist mir aufgefallen das bei der Partition3 0,51GB fehlen. Hab mal Screenshots angehängt.
Da mir die 0,51GB mit lsblk nicht angezeigt werden, habe ich gparted auf ein Stick geladen und mal geguckt. Die 0,51GB befinden sich am Ende der SSD.

Habe dann mit gparted alle Partitionen gelöscht und Proxmox nochmal neu installiert, mit demselben Ergebnis.

Mir gehts jetzt nicht um die 0,51GB, würde nur gerne verstehen warum die LVM Partition nicht 0,51GB größer ist, sowie bei der alten Proxmox Version. Hatte schon gegoogelt aber nur was von gespeicherten Metadaten gelesen. Aber da die Dateiformate im Vergleich zur alten Version ja identisch sind, kann das ja auch nicht sein.

Wäre nett wenn mir das jemand erklären könnte bzw verlinkt wo ich das nachlesen kann.

Desweiteren hab ich noch eine neue 1TB SSD verbaut ( hatte die noch über ). Wollte da drauf meine iobroker VM installieren. Macht das Sinn ?

Backups bzw Snapshots wollte ich über PBS auf einem separaten Rechner laufen lassen und auch dort speichern.

Nun stellt sich die Frage welches Dateisystem für die 1 TB am meisten Sinn machen würde. LVM Thin oder einfach nur ein Verzeichnis ?
 

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Ich hab das jetzt in den Bildern nochmal farblich markiert. Es geht um Partition 3. Normalerweise müßten alle Partitionen zusammengerechnet ja die Gesamtgröße der SSD ergeben.
Wie ich oben schon sagte, bei meiner alten Proxmox Version, keine Ahnung welche Version das war, da war das so, bei der aktuellen werden 0,51Gb unterschlagen ;)
 
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Teile mal bitte
Bash:
lsblk -bo+FSTYPE,MODEL /dev/sda
fdisk -l /dev/sda
Zur zweiten Frage, ZFS. Denke daran die Firmware der 980 pro zu aktualisieren.
 
Ich hab das jetzt in den Bildern nochmal farblich markiert. Es geht um Partition 3. Normalerweise müßten alle Partitionen zusammengerechnet ja die Gesamtgröße der SSD ergeben.
Wie ich oben schon sagte, bei meiner alten Proxmox Version, keine Ahnung welche Version das war, da war das so, bei der aktuellen werden 0,51Gb unterschlagen ;)
Nichts gegen gesunde Neugier, aber 512MB zu verfolgen hat m.E. schon etwas manisches.
Um überhaupt einen Tipp geben zu können wäre die Angabe, welche Version die alte Version hatte, schon hilfreich bis unerlässlich.
Du hast also irgenwie screenshots deiner alten Partitionen, kennst deren Versionen aber nicht?
Solche marginale Frage stellst du dann in deinem ersten Posting?
 
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Teile mal bitte
Bash:
lsblk -bo+FSTYPE,MODEL /dev/sda
fdisk -l /dev/sda
Zur zweiten Frage, ZFS. Denke daran die Firmware der 980 pro zu aktualisieren.


Bash:
lsblk -bo+FSTYPE,MODEL /dev/nvme0n1
NAME               MAJ:MIN RM         SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS FSTYPE      MODEL
nvme0n1            259:1    0 256060514304  0 disk                         SAMSUNG MZ
├─nvme0n1p1        259:2    0      1031168  0 part                         
├─nvme0n1p2        259:3    0   1073741824  0 part /boot/efi   vfat       
└─nvme0n1p3        259:4    0 254475764224  0 part             LVM2_member
  ├─pve-swap       252:0    0   8589934592  0 lvm  [SWAP]      swap       
  ├─pve-root       252:1    0  74352427008  0 lvm  /           ext4       
  ├─pve-data_tmeta 252:2    0   1543503872  0 lvm                         
  │ └─pve-data     252:4    0 151259185152  0 lvm                         
  └─pve-data_tdata 252:3    0 151259185152  0 lvm                         
    └─pve-data     252:4    0 151259185152  0 lvm


Bash:
fdisk -l /dev/nvme0n1
Disk /dev/nvme0n1: 238.47 GiB, 256060514304 bytes, 500118192 sectors
Disk model: SAMSUNG MZVLB256HAHQ-000L7             
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: gpt
Disk identifier: 7BBD2400-7804-4B23-BE38-AFFEBD7ACA24

Device           Start       End   Sectors  Size Type
/dev/nvme0n1p1      34      2047      2014 1007K BIOS boot
/dev/nvme0n1p2    2048   2099199   2097152    1G EFI System
/dev/nvme0n1p3 2099200 499122176 497022977  237G Linux LVM


Danke dann werde ich mir ZFS mal angucken. Hatte ja schon einiges darüber gelesen das bei dem Dateisystem sehr viele Schreibvorgänge stattfinden...
 
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Nichts gegen gesunde Neugier, aber 512MB zu verfolgen hat m.E. schon etwas manisches.
Um überhaupt einen Tipp geben zu können wäre die Angabe, welche Version die alte Version hatte, schon hilfreich bis unerlässlich.
Du hast also irgenwie screenshots deiner alten Partitionen, kennst deren Versionen aber nicht?
Solche marginale Frage stellst du dann in deinem ersten Posting?

Naja es geht mir ja nur darum zu verstehen warum das so ist. Was nützt es denn wenn man die Scripte eingibt um zum Ziel zu kommen, aber gar keine Ahnung hat was die einzelnen Befehle überhaupt bedeuten. Von daher nehme ich mir halt die Zeit wenn ich anfange mich mit etwas zu beschäftigen wovon ich keine Ahnung habe.
Da die Installation sicher schon über 1 Jahr her ist, war das bestimmt 8.0
Wenn du keine Lust hast auf so marginale Fragen zu antworten, überlies die Frage doch einfach. Ich hatte ganz normal gefragt....
 
Bitte Code Blöcke nutzen wie ich damit die Formatierung erhalten bleibt und man das auch gescheit lesen kann.
 
Naja es geht mir ja nur darum zu verstehen warum das so ist. Was nützt es denn wenn man die Scripte eingibt um zum Ziel zu kommen, aber gar keine Ahnung hat was die einzelnen Befehle überhaupt bedeuten. Von daher nehme ich mir halt die Zeit wenn ich anfange mich mit etwas zu beschäftigen wovon ich keine Ahnung habe.
Da die Installation sicher schon über 1 Jahr her ist, war das bestimmt 8.0
Wenn du keine Lust hast auf so marginale Fragen zu antworten, überlies die Frage doch einfach. Ich hatte ganz normal gefragt....
Mir fallen adhoc 5-10 Gründe ein, warum diese Differenz entstehen kann.
Mir fällt aber maximal nur Neugier ein, diese minimale Differenz weiter verfolgen zu wollen.

Dazu braucht man aber m.E. mächtige Langeweile/Faulheit. Sonst arbeitet man sich in entsprechenden vorhandene Dokumentation ein.

Ich habe auch ganz normal geantwortet und habe nur neugierig nachgefragt, was dich denn antreibt.

Steht dir völlig frei, den heiligen Gral weiter suchen.

Oldtimer sind auch nicht effektiv aber doch interessant.

Ich wünsche dir noch viel Erfolg.
 
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Siehst du mit cfdisk /dev/nvme0n1 freien Speicher am Ende? Das scheint einfach padding/Reserve und alignment für GPT zu sein.
ZFS neigt dazu etwas mehr zu schrieben, ja. Ist aber sehr flexibel und kann aber nativ Datei und Blockspeicher.
 
Siehst du mit cfdisk /dev/nvme0n1 freien Speicher am Ende? Das scheint einfach padding/Reserve und alignment für GPT zu sein.
ZFS neigt dazu etwas mehr zu schrieben, ja. Ist aber sehr flexibel und kann aber nativ Datei und Blockspeich

Ja sehe ich.
 

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Hmm. Bei meiner LVM Installation ist das nicht. Möglicherweise eine Eigenart des Installers oder es wurden manuell Werte gesetzt. Ich habe sonst keine Erklärung.
 
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War bei meiner damaligen Proxmox Installation, wo ich nicht weiss welche Version das war, auch nicht der Fall. Daher wundert mich das ja, da ich bei der Neuinstallation mit dem neusten Installer nix anders gemacht habe.
Naja werde morgen mal ne ältere Installer Version runterladen und mal testen :)

Trotzdem erstmal vielen Dank für deine Hilfe.
 
Ich hätte da eine Theorie:
Laut deinen bisherigen Beiträgen sind "485.3M" übrig/ungenutzt.

Das enspricht nach Umrechnung so ziemlich genau 473 MiB.
Also (( 485.3M * 1000 ) / 1024).

Und siehe da, das Laufwerk meldet eine Größe von "238.47 GiB".

Meine Vermutung:
Der Installer oder eben der beim Erstellen genutzte Algorithmus hat ausschließlich auf Gigabyte-Basis gearbeitet. Und die restlichen Paar Megabyte halt einfach außen vor gelassen.
Eventuell also ein Kollateralschaden sozusagen, bei einer Softwarevereinfachung. Eventuell hätte man auch einfach die Bezugsbasis auf "MiB" stellen können.
 
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