USB 3.0 NTFS Festplatte, Netzwerkzugriff, Power Management

juro1971

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Nov 17, 2024
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Hi zusammen,

ich bin immer noch total neu im Linux Umfeld und Proxmox.

Meine interne Infrastruktur ist relativ fragmentiert und ich möchte hardwareseitig alles auf einem kleinen Mini PC basierten Proxmox Server zentralisieren. Ich bin begeistert von der wirklich sehr ressourcenschonenden Architektur mit LXC Containern.

Auf dem Proxmox laufen aktuell:
1. LXC Adguard Home
2. LXC Emby Media Server
3. Home Assistant VM ( mir ist es bisher leider nicht gelungen HS Supervisor auf einen LXC Container zum Laufen zu bringen, aber das ist ne andere Geschichte ...)

Auf dem Proxmox läuft aktuell nur ne 128 GB SSD die standardmäßig von Proxmox eingebunden wurde.
Ich habe es auch geschafft, über Samba/ CIFS meinen Windows basierenden Sicherungsserver als Netzlaufwerk anzubinden. Hier mache ich aktuell Backups der LXC und VMs.

Nun zu meiner Frage:
Aktuell läuft meine USB 3.0 Medienplatte an einer NVIDIA Shield/ die ich hier als Netzlaufwerk im Netz verfügbar mache. Die Platte schalte ich über eine Smarte Steckdose bei Bedarf an und aus. Früher hatte ich die an ne Fritzbox laufen, die Bandbreite and der FB ist aber bekanntlich total lahm. Hier kann man ja an der FB den IDle Modus aktivieren hat auch soweit geklappt. Mir ist klar das man in der Linux welt Platten nicht einfach anschalten und ausschalten kann. Man muss mouten ....

Ich möchte nun das Gleiche am Proxmox Server machen, dabei soll die Platte aber NTFS bleiben (die 5 TB an Daten).
1. Wir binde ich die Platte in Proxmox ein?
2. Wie stelle ich die Platte im Netzwerk als Samba (CIFS) zur Verfügung?
3. Wie stelle ich den IDLe modus ein, das etwa die Festplatte nach 5 MIn in den Standby geht?

Ich habe dazu an der Oberfläche nichts gefunden und auch keine wirklich gute Anleitung gefunden.

Ich sollte erwähnen, das ich bereist versucht habe Open Media Vault zu installieren. Ich habe dazu ne Platte direkt in Proxmox als Speicher angelegt und durchgereicht und noch was anderes (weis nicht mehr was) in OMV konnte ich jedoch nie eine Disk einrichten. Das endete immer mit einer Fehlermeldung

Ich freu mich über eine Rückmeldung!

Vielen Dank und viele Grüße von JuRo
 
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Guten Morgen, Proxmox VE ist kein NAS oder kein Server Betriebssystem für File propagation. Klicky bunty gibt es nicht. Da schreibt man sich ein paar Skripte, z.B BASH basierend, und richtet sich so seine Punkte eins bis drei ein. Grundsätzlich finde ich das angestrebte Konzept schlecht, denn wir befinden uns hier ja in einem Server professionellen Umfeld da laufen die Dienste immer durch. Für den ersten Punkt schau doch mal bitte bei den mount-befehlen nach, da bekommt man Erweiterung für NTFS, um dieses auch R/W mounten zu können. Wenn man in der Konsole die Parameter eines Befehls nicht kennt, kann man zum einen man <Befehl> eingeben, oder den Befehl selber mit einem -h Aufrufen. Zum mounten braucht man natürlich einen mointpoint, z.B /mnt/<neu>, den man noch anlegen muss und entsprechende Rechte muss man auch noch vergeben. Eventuell sind aber Benutzer und Gruppen noch anzulegen. Also alles Linux Standards die man erstmal erlernen muss. Dass man für einen sicheren Betrieb keine USB Festplatten verwendet oder sollte, werden die Kollegen sicherlich auch noch kommentieren.
 
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Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Ich bleibe bei Windows. Mir ist die Linuxwelt für meinen energiesparenden Homeserveransatz einfach viel zu kompliziert. Und 50% von dem was man braucht muss man über die Konsole machen.
Ich habe jetzt meinen HP meinen HP 800 G% mit einem I5 und 16 GB Ram mal flott gemacht. Es läuft ein extrem abgespecktes Windows 11 mit max Energiesparfunktionen. Auf dem Host schließe ich dann die USB Festplatte an. Die gebe ich im Netz als Netzlaufwerk frei. Die wird bekanntlich automatisch gemounted und geht auch entsprechend der Energie Settings in den Idle. Aktuell laufen 3 Hyper V Maschienen. HA, Adguard und Emby (in einer Dietpi vm), Adguard und Emby müsste ich gar nicht virtualisieren, ich möchte es aber getrennt laufen lassen. Das Ganze läuft aktuell zwischen 5-7 Watt (plus die Platte, die ich noch nicht gemessen habe). Das ist nur unwesentlich mehr als das Proxmox Szenario.
Ich glaube das machen ganz wenige so und man muss schauen ob Hyper V noch langfristig überlebt. Es ist aber im Vergleich zu Linux alles verdammt einfach und eben gewohnt.
Was ich aktuell noch suche ist ne Integration eines Windows PC mit Hyper V in Home Assistant. Das gibt es so nicht. Das ist natürlich mit Proxmox super.
Generell bin ich in Proxmox sehr gut rein gekommen. Nur eben das Netzwerkhandling , Einbindung von Platten in einem energiesparenden Setup ist mir nicht gelungen.