SSD als ext4 mounten und an OMV durchreichen

Xande

New Member
Mar 16, 2026
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Hallo zusammen,

ich kämpfe gerade ein bisschen und habe schon zweimal den Proxmox neu aufgesetzt weil ich es nicht hinbekomme eine SSD von Proxmox an eine OpenMediaVault LXC durchzureichen.
In der Konsole bekomme ich den Fehler: mount: /mnt/sda: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sda, missing codepage or helper program, or other error.

Gibt es irgendwo ein verständliches Tutorial um Festplatten zu mounten. Bei meinen Ubuntu Servern war das nie ein Problem. Die Suchfunktion war auch nicht hilfreich.

Merci
 
Das macht man generell nicht so bei CTs dass sie selbst einen physischen Speicher mounten Gib dem CT ein Mountpoint von dem Speicher.
 
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Die SSD lässt sich aber nur als LV einbinden. Wenn ich alle drei SSDs zu einer zusammenfassen möchte ist das schön, aber ich will nicht unbedingt eine LV-Gruppe (in die dann nur eine SSD liegt, also wieso dann ein LV?)
 
Prinzip in Kurzfassung ...
Auf dem Host:

in /etc/fstab

UUID=a1b2c3d4-e5f6-7890-abcd-ef1234567890 /srv/bay1/ ext4 defaults,acl 0 1

in /etc/pve/lxc/id.conf

mp0: /srv/bay1/omv,mp=/srv/omv

ID, Pfade, etc ... anpassen!
 
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OpenMediaVault sollte man gar nicht als lxc betreiben, das wird von den omv-Entwicklern nicht unterstützt:
https://forum.openmediavault.org/in...ccess-additional-drives-via-proxmox-with-lxc/

Wenn man gerne aus einen lxc Netzwerkfreigaben bereitstellen will:
- Entweder beliebiges Standard-Linux nehmen und darin dann einen samba bzw. NFS-Server laufen lassen, ggf. mit Cockpit oder webmin, falls man eine WebUI haben möchte
- Oder eine der zig fertigen Lösungen wie turnkey-fileserver ( findet man in den lxc-Templates ) oder der zamba Toolbox ( https://github.com/bashclub/zamba-lxc-toolbox ) nehmen.
 
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Kleiner Tipp am Rande:
Proxmox ist ein erweitertes Debian. Das heißt man kann dort alles mögliche veranstalten, was mit jedem x-beliebigen Linux geht, aber eben speziell auch Dinge die nicht in der Proxmox-WebUI ausgeführt sind. Das dürfte für einige schon eine hammer Erkenntnis darstellen.
Und dass die Suchfunktion "auch nicht hilfreich" war, liegt eventuell daran womit man sie gefüttert hat ?!?

Seit der ESXI-Umstellung und diversen Heise-Artikeln zum Thema ist das Kenntnis-Niveau hier im Forum schon merklich gesunken.
Man würde sich ja wünschen, dass man zuerst ein wenig Linux Know-How sammelt und dann an Proxmox denkt. In letzter Zeit immer öfter andersrum.
:rolleyes:
 
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Seit der ESXI-Umstellung und diversen Heise-Artikeln zum Thema ist das Kenntnis-Niveau hier im Forum schon merklich gesunken.
Man würde sich ja wünschen, dass man zuerst ein wenig Linux Know-How sammelt und dann an Proxmox denkt. In letzter Zeit immer öfter andersrum.
:rolleyes:

Gefühlt wären viele Leute ohnehin mit Unraid besser bedient; aber das würde ja Geld kosten...
 
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Gefühlt wären viele Leute ohnehin mit Unraid besser bedient; aber das würde ja Geld kosten...
Sage ich seit Jahren, aber versuche das Leuten zu erklären, die sich per "helper script" den achoschlimmen nag-screen von ProxmoxVE wegpatchen ;)
TrueNAS wäre auch noch eine Option, aber die dortigen Tendenzen so Sachen wie Teile des Quelltextes nicht mehr als opensource bereitzustellen, lassen mich da etwas vorsichtiger mit der Empfehlung werden.
Ich denke aber auch, dass direkt OpenMediaVault ganz ohne den Umweg ProxmoxVE auch für viele eine Option mit deutlich kleinerer Lernkurve wäre. Und hat keinen nag-screen :P
Proxmox ist ein erweitertes Debian. Das heißt man kann dort alles mögliche veranstalten, was mit jedem x-beliebigen Linux geht, aber eben speziell auch Dinge die nicht in der Proxmox-WebUI ausgeführt sind.
Das hat allerdings nichts mit der Frage des OP zu tun. Ein mount sollte auch unter ProxmoxVE wie unter Ubuntu funktioniern, da bräuchte es halt detailiertere Fehlerlogs o.ä. vom OP um zu wissen, woran es hapert. Ich bin außerdem auch der Meinung dass nur weil es geht (man also beliebiges auf dem Proxmox-Host installieren kann) man das noch lange nicht tun sollte. Wenn man sich z.B. sowas wie Cockpit, Webmin oder auch docker installiert, dann ändern die ja auch selbst Sachen am Webinterface und den sonstigen proxmox-spezifischen Tools vorbei. Wenn man weiß, was man tut, kann das natürlich nützlich sein (etwa um von der WebUI nicht unterstützte Dateisysteme einzubinden etwa ocfs2 oder GlusterFS oder propietäre Treiber um exotische Hardware zum Laufen zu kriegen), trotzdem würde ich den meisten Usern erstmal davon abraten.

Seit der ESXI-Umstellung und diversen Heise-Artikeln zum Thema ist das Kenntnis-Niveau hier im Forum schon merklich gesunken.

Solange es nicht auf den Level der einschlägigen Homelabbing-Reddit- oder Proxmox-Gruppen und Videos ist, ist noch alles in Ordnung ;) Hier habe ich eher den Eindruck, dass das Niveau durch KI leidet, weil die Leute sich ihre Frage von der KI vorformulieren lassen, als mal zu versuchen das Problem in eigenen Worten zu beschreiben (was ja oft den Nebeneffekt hat (rubber-duck-Debugging https://en.wikipedia.org/wiki/Rubber_duck_debugging ), dass man auch selbst auf Lösungen kommt oder das Problem zumindestens besser eingrenzen kann). Wenn jemand sich die Arbeit nicht machen will, sehe ich auch nicht so ganz ein Arbeit in Hilfe zu stecken. In der Konsequenz macht das auf Dauer Communitys kaputt. Aber hey, dafür ist die KI viel hilfreicher und weniger toxisch, weil die einen nicht sagt, dass der Mist, den man macht, Mist ist ;)
Man würde sich ja wünschen, dass man zuerst ein wenig Linux Know-How sammelt und dann an Proxmox denkt. In letzter Zeit immer öfter andersrum.

Da bin ich gespalten tbh. Einerseits bin ich ja auch klassischer Linux-Admin und mir gehen gewisse Trends (siehe oben) auch ziemlich auf die Nerven. Aber: Die Wechsler von Vmware und Co zu ProxmoxVE (gerade aus Firmen) sorgen für mehr zahlende Kunden der Proxmox Server Solutions GmbH. Mehr zahlende Kunden=Mehr Geld für Entwicklungsarbeit. Davon profitieren am Ende auch wir Linux-Neckbeards. Wenn der Preis ist, das wir öfter mal Grundlagen erklären müssen, dann ist es eben so. Einige Leute (vor allen @UdoB ) haben ja auch angefangen zu öfter gestellten Fragen Erklärbärartikel zu schreiben, auf die man dann verweisen kann.
 
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Das hat allerdings nichts mit der Frage des OP zu tun. Ein mount sollte auch unter ProxmoxVE wie unter Ubuntu funktioniern, da bräuchte es halt detailiertere Fehlerlogs o.ä. vom OP um zu wissen, woran es hapert. Ich bin außerdem auch der Meinung dass nur weil es geht (man also beliebiges auf dem Proxmox-Host installieren kann) man das noch lange nicht tun sollte. Wenn man sich z.B. sowas wie Cockpit, Webmin oder auch docker installiert, dann ändern die ja auch selbst Sachen am Webinterface und den sonstigen proxmox-spezifischen Tools vorbei. Wenn man weiß, was man tut, kann das natürlich nützlich sein (etwa um von der WebUI nicht unterstützte Dateisysteme einzubinden etwa ocfs2 oder GlusterFS oder propietäre Treiber um exotische Hardware zum Laufen zu kriegen), trotzdem würde ich den meisten Usern erstmal davon abraten.
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Ich hätte vielleicht ein bisschen erläutern sollen worum genau es mir ging. :)

Sollte im Endeffekt nur bedeuten, dass man für den Mountpoint eines LXC zuerst einen Standardeintrag in der "fstab" erstellt, wie bei so gut wie jeder anderen Linux-Distro.
Dass man diesen dann auch über die GUI noch als "Directory-Backend" nutzen kann (aber nicht muss) ist nochmal ein anderes Thema.
Nicht alles was in Proxmox benötigt wird, ist auch Proxmox-spezifisch. So der Gedanke. Konnte man zugegebenermaßen aus dem Original kaum rauslesen. ;)

Vor Leuten wie UdoB, die sich die Zeit nehmen auch dem Letzten alles im Detail zu erläutern habe ich durchaus Respekt. Mir fehlt dazu inzwischen nur die Energie und die Muße.
Persönlich bin ich auch der Meinung, dass dafür ein wenig Eigeninitiative zu sehen sein muss. Andernfalls halte ich das für Zeitverschwendung. Aber jeder nach seinem Gusto.
 
hm vielleicht ist ja auch einfach nur das Problem das er /dev/sda anstatt /dev/sda1 einbinden möchte?
wie sieht denn /dev/sda aus von den Partitionen, mach mal ein fdisk -l /dev/sda
 
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