Gefühlt wären viele Leute ohnehin mit Unraid besser bedient; aber das würde ja Geld kosten...
Sage ich seit Jahren, aber versuche das Leuten zu erklären, die sich per "helper script" den achoschlimmen nag-screen von ProxmoxVE wegpatchen

TrueNAS wäre auch noch eine Option, aber die dortigen Tendenzen so Sachen wie Teile des Quelltextes nicht mehr als opensource bereitzustellen, lassen mich da etwas vorsichtiger mit der Empfehlung werden.
Ich denke aber auch, dass direkt OpenMediaVault ganz ohne den Umweg ProxmoxVE auch für viele eine Option mit deutlich kleinerer Lernkurve wäre. Und hat keinen nag-screen
Proxmox ist ein erweitertes Debian. Das heißt man kann dort alles mögliche veranstalten, was mit jedem x-beliebigen Linux geht, aber eben speziell auch Dinge die nicht in der Proxmox-WebUI ausgeführt sind.
Das hat allerdings nichts mit der Frage des OP zu tun. Ein mount sollte auch unter ProxmoxVE wie unter Ubuntu funktioniern, da bräuchte es halt detailiertere Fehlerlogs o.ä. vom OP um zu wissen, woran es hapert. Ich bin außerdem auch der Meinung dass nur weil es geht (man also beliebiges auf dem Proxmox-Host installieren kann) man das noch lange nicht tun sollte. Wenn man sich z.B. sowas wie Cockpit, Webmin oder auch docker installiert, dann ändern die ja auch selbst Sachen am Webinterface und den sonstigen proxmox-spezifischen Tools vorbei. Wenn man weiß, was man tut, kann das natürlich nützlich sein (etwa um von der WebUI nicht unterstützte Dateisysteme einzubinden etwa ocfs2 oder GlusterFS oder propietäre Treiber um exotische Hardware zum Laufen zu kriegen), trotzdem würde ich den meisten Usern erstmal davon abraten.
Seit der ESXI-Umstellung und diversen Heise-Artikeln zum Thema ist das Kenntnis-Niveau hier im Forum schon merklich gesunken.
Solange es nicht auf den Level der einschlägigen Homelabbing-Reddit- oder Proxmox-Gruppen und Videos ist, ist noch alles in Ordnung

Hier habe ich eher den Eindruck, dass das Niveau durch KI leidet, weil die Leute sich ihre Frage von der KI vorformulieren lassen, als mal zu versuchen das Problem in eigenen Worten zu beschreiben (was ja oft den Nebeneffekt hat (rubber-duck-Debugging
https://en.wikipedia.org/wiki/Rubber_duck_debugging ), dass man auch selbst auf Lösungen kommt oder das Problem zumindestens besser eingrenzen kann). Wenn jemand sich die Arbeit nicht machen will, sehe ich auch nicht so ganz ein Arbeit in Hilfe zu stecken. In der Konsequenz macht das auf Dauer Communitys kaputt. Aber hey, dafür ist die KI viel hilfreicher und weniger toxisch, weil die einen nicht sagt, dass der Mist, den man macht, Mist ist
Man würde sich ja wünschen, dass man zuerst ein wenig Linux Know-How sammelt und dann an Proxmox denkt. In letzter Zeit immer öfter andersrum.
Da bin ich gespalten tbh. Einerseits bin ich ja auch klassischer Linux-Admin und mir gehen gewisse Trends (siehe oben) auch ziemlich auf die Nerven. Aber: Die Wechsler von Vmware und Co zu ProxmoxVE (gerade aus Firmen) sorgen für mehr zahlende Kunden der Proxmox Server Solutions GmbH. Mehr zahlende Kunden=Mehr Geld für Entwicklungsarbeit. Davon profitieren am Ende auch wir Linux-Neckbeards. Wenn der Preis ist, das wir öfter mal Grundlagen erklären müssen, dann ist es eben so. Einige Leute (vor allen
@UdoB ) haben ja auch angefangen zu öfter gestellten Fragen Erklärbärartikel zu schreiben, auf die man dann verweisen kann.