RDX-Laufwerk (Dell RD1000/SATA) an VM durchreichen ...

drnicolas

Renowned Member
Dec 8, 2010
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Ich bin an ein RD1000-Laufwerk geraten, dass über SATA angeschlossen ist/wird.
Das möchte ich an eine VM auf der eine Bakup-Software läuft "durchreichen".

Das Durchreichen "by-id" funktioniert an sich; hbe ich mit anderen SATA-HDDs bereits gemacht. Allerdings wird das Laufwerk als normale festplatte erkannt und nicht als Wechselplatte.
ChatGPT möchte den Parameter "removable=1" für die durchgereichte Platte ergänzen. Das allerdings führt zum kompletten Verschwinden der Platte.
Die VM bootet normal ohne Fehler - nur eben komplett ohne diese HDD. Interessanterweise wird das RD1000 nicht einmal mehr bei der Hardware aufgeführt, sobald der removable-Parameter hinzugefügt wurde. Nimmt man den weg, ist die Platte wieder da.

Genauso überzeugend sagt mir ChatGPT aber dann, dass der remobvable-Parameter genau diesen Effekt erezugt.

Hmm. Watt nu?
Das einzige was mir einfiele, das Laufwerk an einem eigenen Controller (SATA) zu betreiben und diesen druchzureichen. Oder mit einem USB-to-SATA. Beides ist aber nicht vorhanden.
Gibt es noch einen Trick das zu erreichen?
 
Hm, ChatGPT liegt da daneben. removable=1 gibt es als Option für Disks in der PVE-Config gar nicht. PVE kann die Zeile nicht parsen und lässt die komplette Disk weg. Genau das siehst du ja.

Probier mal, die Platte an den SCSI-Bus (virtio-scsi) zu hängen und scsiblock=1 zu setzen. Dann wird das Blockdevice per scsi-block durchgereicht, nicht als emuliertes scsi-hd, und die VM sieht die echte INQUIRY-Antwort vom Laufwerk mit Removable-Bit. Etwa so:
Code:
qm set <vmid> --scsi1 /dev/disk/by-id/ata-XXXX,scsiblock=1

Aber erst auf dem Host prüfen, ob das Laufwerk als Wechselmedium erkannt wird: cat /sys/block/sdX/removable. Wenn da 0 steht, hilft auch scsi-block nicht – das Flag fehlt schon auf dem Host.

Alternativ kannst du beim emulierten scsi-hd das QEMU-Property direkt über args: -set device.scsi1.removable=on in der VM-Config setzen. Das ist aber Bastelei und ich hatte das noch nicht produktiv am Laufen.

Bei scsiblock warnt die Doku vor I/O-Fehlern bei knappem oder fragmentiertem RAM auf dem Host. Bei Backups solltest du das im Auge behalten. Ob ein Kassettenwechsel im laufenden Betrieb sauber durchkommt, kann ich nicht sagen – teste das vorher.
 
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Uff.
Mensch gegen Ki: 1:0
Tatsächlich taucht die Platte in der Windows Festplattenverwaltung als "Wechselmedium" auf. Allerdings sieht das Icon genauso aus wie beie einer normalen Festplatte.
Auswerfen sieht komisch aus.
Aber immerhin! Danke erstmal
 
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Den RDX Manager unter Windows installieren, damit es mit dem Dienst auch sauber als wechselmedium klappt. Ich würde dieses Teil aber heute produktiv nicht ausrollen. Die Technik ist Tod, da der Hersteller nicht mehr existiert und gebrauchte Medien sehr teuerer sind. Die HDDs können nicht gegen andere in den Gehäusen getauscht werden, da verdongelt.

Update
Bin gerade via Google mal hier gelandet : https://tandbergdata-stor.com/firmware
Aber ob das jetzt eine Wiederbelebung ist weiß ich nicht.

Update 2: Google meint das „Tandberg Data Norge AS“ eine Nachfolgefirma der Tandberg Deutschland und Overland-tandberg Firma ist.
Wäre schön wenn das wirklich klappt, aber da muss bei RDX mehr kommen, als nur eine weiterbelebung der vorhandenen Techniken.
Sollte man mal im Auge behalten.
 
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Was soll denn bei RDX mehr kommen in Zukunft? Dieses Nischenprodukt funktioniert so, wie es erfunden wurde.
Die Laufwerke sind günstig, die HDDs/SSDs dafür doppelt so teuer als ohne "Plastikmantel".
Dennoch haben wir auch noch fünf Stück im Einsatz. Die Dinger funktionieren einfach.
 
Was soll denn bei RDX mehr kommen in Zukunft? Dieses Nischenprodukt funktioniert so, wie es erfunden wurde.
Die Laufwerke sind günstig, die HDDs/SSDs dafür doppelt so teuer als ohne "Plastikmantel".
Dennoch haben wir auch noch fünf Stück im Einsatz. Die Dinger funktionieren einfach.
Also dazu würde mir folgendes zu einfallen :

- RDX Manager Tools für Linux
- unmount und Auswurf des Magazins auf Knopfdruck
- mehr Kapazität(en)
- deutlich bessere Preise
- entfall der Verdongelung

....
 
Alles was ich mit dem Manager mache ist zu schauen, ob die neuste Firmware installiert ist und ob das Laufwerk im richtigen Modus läuft. Das hab ich einmal nach der Anschaffung gemacht und sonst nie wieder gebraucht. Also ich brauch den Manager nicht für Linux. Aber haben ist besser als brauchen.
Der Auswurf funktioniert doch auf Knopfdruck, oder verstehe ich hier was falsch?
Max 5TB HDD und 8TB SDD finde ich für die Geschwindigkeit als ausreichend. Aber auch hier gilt, haben ist besser als brauchen.
Bessere Preise und "Entdonglelung" wird wohl ein Traum bleiben. :)
 
Also dazu würde mir folgendes zu einfallen :

- RDX Manager Tools für Linux
- unmount und Auswurf des Magazins auf Knopfdruck
- mehr Kapazität(en)
- deutlich bessere Preise
- entfall der Verdongelung

....
5TB sind doch heutzutage eher ein Witz. Das manuelle Auswerfen geht auch mit USB-Medien durch abstöpseln. Nervige ZusatzSW benötigt.Bessere Preise sehe ich nicht. Welche Verdongelung?
 
Ich verstehe als Verdongelung, dass nur die HDDs/SSDs funktionieren, welche in der RDX-Kassette geliefert worden.
Meines Wissens kann man die Kassette nicht einfach öffnen und eine andere/größere HDD einbauen...
 
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Ich verstehe als Verdongelung, dass nur die HDDs/SSDs funktionieren, welche in der RDX-Kassette geliefert worden.
Meines Wissens kann man die Kassette nicht einfach öffnen und eine andere/größere HDD einbauen...
Natürlich sind die RDX-Medien nicht für beliebige Inhalte bzw. manuellem Ändern des HW-Inhalts geeignet.
Ich frage mich schon lange, warum es keine Gehäuse gibt, die das mit Standard Speichermedien bieten. Also umount per Knopfdruck und womöglich einen Mechanismus, der die Platte anschließend elektrisch trennt. Manuelle Wechselrahmen im 3,5"-Format gibt es ja für einen Appel und Ei ja zur Genüge. Eine Anzeige durch Auswurf wer gewechselt werden soll wäre schon schön. Das Ganze, ohne manuelles Knopfdrücken automatisiert gesteuert noch besser.
RDX ist ist verglichen mit heutigen SSDs/NVMes weit entfernt von rattenschnell. Vielleicht minimal schneller als LTO.
 
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Die RDX-HDDs verhalten sich wie jede andere 2,5Zoll HDD mit 5400 Umdrehungen.
Über USB3 sind etwa 130MB/s bei kontinuierlichen Datenstrom lesend wie schreibend kein Problem. Bei vielen kleinen Dateien sieht das HDD-typisch natürlich wieder anders aus.
 
Alles was ich mit dem Manager mache ist zu schauen, ob die neuste Firmware installiert ist und ob das Laufwerk im richtigen Modus läuft. Das hab ich einmal nach der Anschaffung gemacht und sonst nie wieder gebraucht. Also ich brauch den Manager nicht für Linux. Aber haben ist besser als brauchen.
Der Auswurf funktioniert doch auf Knopfdruck, oder verstehe ich hier was falsch?
Max 5TB HDD und 8TB SDD finde ich für die Geschwindigkeit als ausreichend. Aber auch hier gilt, haben ist besser als brauchen.
Bessere Preise und "Entdonglelung" wird wohl ein Traum bleiben. :)
Wenn die gemounted sind wird nicht ausgeworfen. Der Knopfdruck klappt nicht.
Der Manager steuert auch die Möglichkeit des WORM Mediums. Der dazugehörige DIenst unter Windows sorgt auch für das abmelden und auswerfen des Mediums - daher wäre die technische Treiberseite / Tool durchaus nützlich.

Ich verstehe als Verdongelung, dass nur die HDDs/SSDs funktionieren, welche in der RDX-Kassette geliefert worden.
Meines Wissens kann man die Kassette nicht einfach öffnen und eine andere/größere HDD einbauen...
Richtig - die haben in der Firmware etwas "drin" das genau das verhindert - nach über 25 Jahren ist das immer noch ein Geheimnis!

5TB sind doch heutzutage eher ein Witz. Das manuelle Auswerfen geht auch mit USB-Medien durch abstöpseln. Nervige ZusatzSW benötigt.Bessere Preise sehe ich nicht. Welche Verdongelung?
Genau das meinte ich damit mit "mehr Kapazität" - "verdongelung" dürfte jetzt ja auch klar sein... Das sind 0815 Platten nix besonders bis auf die Firmware....

Natürlich sind die RDX-Medien nicht für beliebige Inhalte bzw. manuellem Ändern des HW-Inhalts geeignet.
Ich frage mich schon lange, warum es keine Gehäuse gibt, die das mit Standard Speichermedien bieten. Also umount per Knopfdruck und womöglich einen Mechanismus, der die Platte anschließend elektrisch trennt. Manuelle Wechselrahmen im 3,5"-Format gibt es ja für einen Appel und Ei ja zur Genüge. Eine Anzeige durch Auswurf wer gewechselt werden soll wäre schon schön. Das Ganze, ohne manuelles Knopfdrücken automatisiert gesteuert noch besser.
RDX ist ist verglichen mit heutigen SSDs/NVMes weit entfernt von rattenschnell. Vielleicht minimal schneller als LTO.
Die Gehäuse und Technik gibt es schon "ToughArmor MB991U3-1SB" -> https://de.icydock.com/product_154.html
Das funktioniert ganz ordentlich - hat aber keine Auswurftechnik wie RDX und die Rahmen sind nicht so Harte Plastikhüllen wie beim RDX. Preislich ist das OK, Das Medium wird elektrisch wie bei HDD Rahmen üblich durch den Knopf getrennt, sonst nix. Es gibt da auch keine Aufbewahrungshüllen dazu.
 
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