PVE performance und HW

TErxleben

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Oct 20, 2008
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Hamburg
Mal aus dem Real-life.
Wie haben hier viele Anwaltskanzleien als Kunden. die DATEV einsetzen. Typische Ausstattung sind 5-10 virtuelle Arbeitsstationen.
Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht, die Performance zu beobachten.
Dabei handelt es sich hier um einen PVE-host mit 64GB-RAM, i5-10500T-CPU und M2 2TB-SSD. Darauf laufen sieben Win11-VMs. a 8GB RAM.
Im täglichen Betrieb läuft das durchaus flüssig.
Wenn man eine netzweite DATEV-Aktualisierung anstößt, dann muss man allerdings 5-6h Geduld mitbringen.
Dabei ist die Host-CPU bei 100% Auslastung.

Vielleicht helfen solche Eckdaten ja dem einen oder anderen bei der HW-Auswahl.
 
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Für solche Setups ist ein Terminalserver i.d.r die bessere Wahl, frisst weniger Ressourcen und ist leichter zu administrieren, weil primär der TS aktualisiert werden muss und alle User dann die gleiche Instalaltion zur Verfügung hat.
 
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@Supaman darum geht es doch gar nicht!

@TErxleben berichtet über sein QRL, die dort bestehende Hardware und indirekt auch über deren Anforderungen.

# Anwaltskanzleien sind eine spezielle "Art" von Klienten.

Solange es funktioniert und die Rechtslage: i.A. DSGVO IT-Datenschutz eingehalten wird, ist alles fein und es wird i. d. R. nichts verändert. Deren Schwerpunkt liegt wo anders.
 
Für solche Setups ist ein Terminalserver i.d.r die bessere Wahl, frisst weniger Ressourcen und ist leichter zu administrieren, weil primär der TS aktualisiert werden muss und alle User dann die gleiche Instalaltion zur Verfügung hat.
HiHi. Der war gut.
Seit 1-2 Jahren schafft es DATEV endlich, ihren Updatemechanismus automatisiert einigermaßen fehlerfrei umzusetzen. Das soll ich nun gegen das Update- Lizenz- und Kostenchaos seitens MS-TS ersetzen?
Warum in aller Welt sollte ich mir einen MS-TS in einer Proxmoxumgebung ans Bein binden? Zusätzlich erbe ich noch das sagenhafte AD und die Nickligkeiten, die DATEV im TS-Betrieb verursacht.
Da bleibe ich lieber bei einer Umgebung, die recht zuverlässig funktioniert und nehme am WE gerne 6h in Kauf, statt 12h Fehlersuche durch MS verursachte erratische Updateprobleme zu beseitigen. Die reinen MS-Updates der VMs verursachen schon genug Probleme, sodass ich dankend die zusätzliche Komplexität eines MS-TS in der zugehörigen Tonne lasse. Im übrigen ist die Behauptung, ein MS-TS würde weniger als die von mir genannten Eckdaten beanspruchen ebenfalls Wunschdenken.
 
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Das Einzige, was ich daran eventuell ändern würde, ist die Ausstattung mit Compute und RAM - eine Anwaltskanzlei sollte sich das erfahrungsgemäß leisten können. ;-)
Mehr CPU/RAM ist schon ein Gedankengang bzgl. Modernisierung.
Allerdings kostet z.B. ein Optiplex 7020 refurbished 1k€ dazu dann 128GB RAM 2k€.
Wenn du 3 Stk. der von mir genannten Gewichtsklasse hast, leidet auch eine gut laufende Anwaltskanzlei an kurzzeitiger Schnappatmung.