pve 9.1.1 - Developer Workstation: shared folder & clipboard

Stefan Karg

Renowned Member
Dec 25, 2017
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Hallo in die Runde,

Fragen über Fragen ...
1. gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die einfache Erstellung eines gemeinsamen Ordners für Host und Gast-VM?
2. gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine bidirektionale Zwischenablage für Host und Gast-VM?

Beste Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,

1. Du kannst Mal hier schauen: https://forum.proxmox.com/threads/p...er-for-linux-and-or-windows-guest-vms.167435/
In der Regel wird ein NFS Share oder ähnliches empfohlen, aber das kommt stark auf deinen Anwendungsfall an.

2. Mir ist keine offizielle Anleitung bekannt, aber es gibt diverse Anleitungen online, abhängig von deinem Gastsystem. In der Regel geht das über den spice agent unter Linux.

Beste Grüße
Erik
 
Hallo Erik,

danke für die Info, ich verwende überwiegend Linux-VMs.
Hab's bereits mit VirtioFS und NFS versucht und eine 'gute Menge' Fehlermeldungen bekommen.
Bleibe jedoch weiter am Ball.

Beste Grüße
Stefan
 
Was genau hast du denn versucht und was hat für Fehlermeldungen gab es? Prinzipiell hat VirtioIFS den Nachteil, dass es langsamer als NFS ist (siehe: https://forum.proxmox.com/threads/i-want-to-like-virtiofs-but.164833/ ) aber je nach dem, was man will, kann es ja trotzdem gut genug sein ;)

Ich reiche darüber z.B. ein zfs dataset an eine VM durch, damit darauf Backups gespeichert werden. Wenn das ein bissel langsamer ist, als es mit nfs wäre. stört mich das nicht, wenn ich dafür keinen nfs-Server auf den Host laufen lassen muss. Dieser ist bei nfs nämlich leider zwingend nötig (1) Solange du also einfach nur unkompliziert kleinere Dateien hin- und herschieben willst, ist virtiofs der einfachste Weg. Das geht direkt über die WebUI, aber zur Not auch über die Konsole: https://pve.proxmox.com/pve-docs/chapter-qm.html#qm_virtiofs

Für Windows-VMs (und je nach usecase auch Linux-VMs, wo ich eine Netzwerkfreigabe haben möchte, diese aber mit einen passwort schtüzen) würde ich mir einen samba-server in einen lxc-Container einrichten, z.B. mit zamba oder den turnkey-fileserver:
https://github.com/bashclub/zamba-lxc-toolbox
https://www.turnkeylinux.org/fileserver

Was ich nicht verstehe, wo der Bezug zur Developer Workstation ist, wenn man nicht gerade selbst an Proxmox entwickelt (siehe: https://pve.proxmox.com/wiki/Developer_Workstations_with_Proxmox_VE_and_X11 ) , finde ich ProxmoxVE keine gute Lösung für Desktop-Virtualierung ist, sondern würde dafür eher virt-manager oder virtualbox nehmen
 
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Ich bin nicht der OP, aber ich antworte dennoch mal..., nur zu Unterhaltungszwecken...
Was ich nicht verstehe, wo der Bezug zur Developer Workstation ist, wenn man nicht gerade selbst an Proxmox entwickelt
Naja..., warum nicht so arbeiten?

Ich verwende PVE extensiv an mehreren Stellen, in meinem Keller läuft ein (total oversized) Cluster. Mit den üblichen "lokalen" Distributionen am Arbeitsplatz bin ich teilweise nicht zufrieden - ich möchte mehr Trennung zwischen den verschiedenen Arbeitsabläufen/-bereichen wie Privat/Arbeit/Vertraulich/Trash. Und ich will ZFS als Basis. PVE drängt sich da wirklich auf!

Also habe ich mir eine Desktopumgebung auf PVE geschaffen. Bei mir ist das meist Sway auf Wayland. Ich konnte dann: * mich als User am Desktop anmelden, * einem primären Brauser starten, * als root am PVE anmelden, * mehrere VMs starten (oder autostarten lassen), * jeweils eine Spice-Session abholen und * diese auf jeweils einen separaten Desktop verschieben und dort nutzen - der Wechsel von VMa/Kontexta zu VMb/Kontextb brauchte nur einen einzigen Tastendruck.

Das klappte auf einem kleinen NUC mit einer handvoll VMs erstaunlich gut - und in 4K im Vollbild. Allerdings nur als proof-of-concept, die gefühlte Performance war... eingeschränkt. Es gibt ja ein paar Spice-Enhancements, aber insgesamt blieb es suboptimal. Außerdem blieb ein Sicherheitsproblem: die globale Zwischenablage ist für jede VM greifbar; wenn man die abschaltet, fehlt sie einem aber sehr schnell :-(

Kurzum: auf meinem primären Desktop läuft nun https://www.qubes-os.org/ - "A reasonably secure operating system", sowohl im Job, als auch zuhause. Für alle, die eigentlich einen "sicherer als minimal"-Desktop verwenden sollten, kann ich das nur vorbehaltlos empfehlen. Natürlich hat das Ding auch Nachteile: Xen ist "komisch" und ZFS fehlt mir ebenfalls (ich habe einen mdraid-mirror untendrunter gelegt).

Die Welt besteht aus Kompromissen... :-)
 
Seit langer Zeit arbeite ich mit VirtualBox, aufgrund guter Kritiken in der Fachpresse teste ich seit 2017 Proxmox.
Was genau hast du denn versucht und was hat für Fehlermeldungen gab es?
Habe die Fehlermeldungen nicht systematisch protokolliert, hier eine kleine Auswahl:

Bash:
service nfs-common start Failed to start nfs-common.service: Unit nfs-common.service is masked.
create storage failed: mount error: mount.nfs: access denied by server while mounting 192.168.178.21:/mnt/data (500)
sf_shared_storage    >> command '/sbin/mkfs -t ext4 /dev/sda2' failed: exit code 1

Der Teufel steckt zweifellos im Detail ...

In meinem Netzwerk verwende ich NFS-Freigaben, ein erneuter Anlauf für shared folder mit NFS bietet sich an. Aufgrund neuer Projekte wird dies im Herbst möglich sein.

Vorerst Danke an Alle!
Stefan
 
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