Ich bin nicht der OP, aber ich antworte dennoch mal..., nur zu Unterhaltungszwecken...
Was ich nicht verstehe, wo der Bezug zur Developer Workstation ist, wenn man nicht gerade selbst an Proxmox entwickelt
Naja..., warum
nicht so arbeiten?
Ich verwende PVE extensiv an mehreren Stellen, in meinem Keller läuft ein (total oversized) Cluster. Mit den üblichen "lokalen" Distributionen am Arbeitsplatz bin ich teilweise nicht zufrieden - ich möchte mehr
Trennung zwischen den verschiedenen Arbeitsabläufen/-bereichen wie Privat/Arbeit/Vertraulich/Trash. Und ich will ZFS als Basis. PVE drängt sich da wirklich auf!
Also habe ich mir eine Desktopumgebung auf PVE geschaffen. Bei mir ist das meist Sway auf Wayland. Ich konnte dann: * mich als User am Desktop anmelden, * einem primären Brauser starten, * als root am PVE anmelden, * mehrere VMs starten (oder autostarten lassen), * jeweils eine Spice-Session abholen und * diese auf jeweils einen separaten Desktop verschieben und dort nutzen - der Wechsel von VMa/Kontexta zu VMb/Kontextb brauchte nur einen einzigen Tastendruck.
Das klappte auf einem kleinen NUC mit einer handvoll VMs erstaunlich gut - und in 4K im Vollbild. Allerdings nur als proof-of-concept, die gefühlte Performance war... eingeschränkt. Es gibt ja ein paar Spice-Enhancements, aber insgesamt blieb es suboptimal. Außerdem blieb ein Sicherheitsproblem: die globale Zwischenablage ist für jede VM greifbar; wenn man die abschaltet, fehlt sie einem aber sehr schnell :-(
Kurzum: auf meinem primären Desktop läuft nun
https://www.qubes-os.org/ - "A reasonably secure operating system", sowohl im Job, als auch zuhause. Für alle, die eigentlich einen "sicherer als minimal"-Desktop verwenden sollten, kann ich das nur vorbehaltlos empfehlen. Natürlich hat das Ding auch Nachteile: Xen ist "komisch" und ZFS fehlt mir ebenfalls (ich habe einen mdraid-mirror untendrunter gelegt).
Die Welt besteht aus Kompromissen...
