[TUTORIAL] Proxmox VE auf Raspberry 5

1608-Erik

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Mar 29, 2024
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Hallo,
mein Name ist Erik, ich bin 66 Jahre alt und lebe in Dornbirn/Vorarlberg/Österreich; ich bin ganz neu hier.
Danke für die Möglichkeit in Deutsch zu kommunizieren - mein Englisch ist verdammt lang her...
Meine Frage: wie kann ich proxmox auf einem Raspberry 5 mit 8 GB und einem großen USB-Stick installieren? Ich steig einfach nicht durch :( Muss ich da zuerst auf die Micro-SD ein Raspi-OS flashen und dann proxmox drüber? Oder zuerst ein blankes Debian? Wenn ich versuche, vom geflashten proxmox-Stick zu booten geht gar nix.
Auf meinem alten Raspi 4 läuft adguard vom Stick aus picobello, aber bei proxmox klappt es einfach nicht.

Danke für jeden input!

PS: schöne Feiertage allseits! Erik
 
Hi Erik,
der RasPi hat eine ARM CPU, das ist eine komplett andere Architektur als x86. Proxmox läuft nur auf x86.
Es gibt zwar ein Projekt namens Pimox, aber das hat nix direkt mit Proxmox zu tun. Die nutzen nur viele Komponenten von Proxmox.
 
Hi Falk,
danke für die Antwort, das hab ich irgendwie nicht geschnallt. Also kann ich proxmox auf dem Raspi vergessen.
Aber mit so einem MiniPC oder einem Miniserver wie etwa einem Lenovo ThinkCentre Tiny würde das dann gehen, oder?

Danke für Deine Hilfe!

 
Bei mir läuft auch ein Pi5 mit dem Port "https://mirrors.apqa.cn/proxmox/debian/pve".
Grund war die hohe Energieersparniss im Betrieb von nur 3,5 Watt.
Darauf werkeln nun seit Monaten allerlei leichtgewichtige Docker Container (Portainer, Wireguard, Whoogle, Reverseproxy, Homeassistant, Bitwarden, Baikal, OwnTracks) sowie ein SMB-Server- und ein PiHole-LXC.

Ich hatte den Port anfangs auch auf einem 32G USB3.2 Stick am laufen, IO Performace war unterirdisch und die Dinger werden halt auch elend heiß.
Auch den Betrieb mit SD-Karte hatte ich wegen IO Aussetzern wieder verworfen.
Flüssig lief das ganze bei mir erst mit einer 1TB NVME-SSD.

Grob lief die Installation folgendermaßen:
- Den offiziellen Raspi Desktop von SD-Karte gebootet
- Von dort via Raspi-Imager Bookworm Lite auf eine 32G NVME Partition installiert
- Darauf anschl. den ARM-Port mit einer Anleitung aus dem Netz installiert.
- Den übrigen NVME Speicher für den SMB-Server durchgereicht.

Meine aktuellen Pi5 Eckdaten:
CPU-Auslastung 0.16% von 4 CPU(s)
IO-Verzögerung 0.00%
Durchschnittliche Auslastung 0.16,0.08,0.02
RAM-Auslastung 28.59% (2.25 GiB von 7.86 GiB)
Laufwerksspeicher 65.64% (18.89 GiB von 28.78 GiB)
SWAP-Auslastung 0.00% (0 B von 199.98 MiB)
CPU(s) 4 x unknown (1 Socket)
Kernelversion Linux 6.6.31+rpt-rpi-2712 (2024-05-29)
Boot Modus U-BOOT
Manager-Version pve-manager/8.2.4/0098b77b88c86db8
Repository-Status Kein Proxmox VE Repository aktiviert!

Immich und Paperless läuft bei mir extra auf einem potenteren x86 Proxmox Host.

Über einen offiziellen ARM Port, auch hinsichtlich der wesentlich energieeffizienteren SnapdragonX Prozessoren würde ich mich freuen. Bis dahin tut es der Pi für mich :)
 
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Proxmox VE auf dem Raspberry Pi 4 / 5 installieren (Debian 13 Trixie)



In dieser Anleitung zeigen wir, wie ihr Proxmox VE (ARM64) Schritt für Schritt auf eurem Raspberry Pi installiert.



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VORBEREITUNG (Imager & SSH)

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1. Raspberry Pi Imager öffnen.

2. OS wählen: "Raspberry Pi OS Lite (64-bit)" (basiert auf Debian Trixie).

3. SD-Karte als Speicher auswählen und auf "WEITER" klicken.

4. Im Pop-up "OS-Anpassung anwenden?" auf "EINSTELLUNGEN BEARBEITEN" klicken:

- SSH aktivieren (Passwort-Authentifizierung)

- Benutzername & Passwort festlegen

- WLAN/Netzwerk konfigurieren (falls kein LAN verwendet wird)

5. Einstellungen speichern und auf die Karte schreiben lassen.



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BEFEHLE FÜR DIE INSTALLATION

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1. Per SSH auf den Pi verbinden (PowerShell / Terminal):

ssh benutzername@rasberrypipve.local



(Option) Falls der SSH-Zugriff wegen alter Keys verweigert wird:

ssh-keygen -R rasberrypipve.local



2. Zu Root wechseln:

sudo su



3. IP-Adresse des Raspberry Pi anzeigen:

hostname -I



4. GPG-Schlüssel für das Proxmox-Repository hinzufügen:

curl -sL https://mirrors.lierfang.com/pxcloud/lierfang.gpg | gpg --dearmor -o /usr/share/keyrings/lierfang.gpg



5. Proxmox-Paketquelle eintragen:

echo "deb [arch=arm64 signed-by=/usr/share/keyrings/lierfang.gpg] https://mirrors.lierfang.com/pxcloud/pxvirt trixie main" > /etc/apt/sources.list.d/pveport.list



6. Paketlisten aktualisieren & Proxmox VE installieren:

apt update && apt install proxmox-ve -y



7. System neu starten:

reboot



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PROXMOX WEB-OBERFLÄCHE AUFRUFEN

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URL im Browser: https://<DEINE-PI-IP>:8006

(oder https://rasberrypipve.local:8006)



Login:

User: root

Passwort: <Dein Linux-Passwort>
 
Dazu sollte man bitte auch sagen, das LI ER Fang in China seinen Sitz hat.
Hier findet man die dort offiziell unterstützen Plattformen : https://www.lierfang.com/en/pxvirt#download
Der Entwickler ist hier den meisten auch bekannt!

Nur, wer macht den jetzt hier den Support für die, die dieser Anleitung einfach vor lauter Glück in den Augen folgen?
Proxmox nicht! LI ER Fang - eher *noch* weniger! Die Community hier?

Da freue ich ja schon mal auf jeden INTEL/AMD Mini PC

Also @techfreakos - der Job ruft nach dir!

Da ist ja das hier noch die bessere Idee seitens des Blogs von Jeff : https://forum.proxmox.com/threads/p...lable-for-64-bit-arm-arm64.185528/post-864692
 
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In dieser Anleitung zeigen wir

Also @techfreakos - der Job ruft nach dir!
:)

Ich habe mich auch schon gefragt warum sich ein User hier extra anmeldet, um dann bei einem zwei Jahre alten Beitrag wie diesem hier, oder auch bei einem fünf Jahre alten Beitrag https://forum.proxmox.com/threads/install-proxmox-on-the-raspberry-pi-4.94129/#post-865977 dann so ein Posting zu erstellen. Dürfte vermutlich etwas mit Werbung/Spam zu tun haben. :D

VG Jim
 
Das proxmox subreddit existiert aber schon ewig (13 Jahre).
Leider. Ich finde es tatsächlich ein Problem, dass sich die Support-Community mittlerweile auf zig Kanäle (Forum, inoffizielles Reddit und inoffizielles discord) verteilt. Zum einen, weil dadurch das Niveau des Skilllevels der Mitglieder und der Fragen und Antworten stark abweicht (Reddit ist voll mit Homelabern, helper-skripte und den dort üblichen "worst practices", hier sind eher Leute mit beruflichen IT-Hintergrund unterwegs, discord habe ich keine Ahnung, aber Chats sind von der Natur halt "drive-by-Support"). Das ist zum einen Blöd, wenn z.B. Leute die ihr Unternehmen auf PVE migrieren wollen, dann mit "Die Helfer-Skripte sind voll super, lxcs sparen soo krass Ressourcen Bro " (mag sein, nicht das, was Enterprise-User interessiert) auf Reddit konfrontiert sind statt ansatzweise hilfreichen und zum Anderen dass unsere Blase hier teilweise eine Neigung zum Overengineering ("Echte Hochverfügbarkeit gibt es nur mit redundanter Strom- und Internetanbindung, sonst besser ganz lassen) hat, obwohl für Heimanwender es auch eine Nummer kleiner geht. Sprich: Ich finde diese Community-Seggregation katastrophal. Beheben könnte man das vermutlich nur durch mehr Engagement von uns oder ProxmoxStaff im Reddit-Sub aber genauso wie ich besseres zu tun habe (wozu schreiben, warum und wieso die helfer skripte nicht hilfreich sind, wenn das eh downgevotet wird?) kann ich auch verstehen, dass das Proxmox-Team die Arbeitszeit lieber mit den Lösen der Probleme ihrer zahlenden Kunden verbringt statt damit Reddit zu bespaßen.
 
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Und jetzt? o_O

Vielleicht kommt's noch wie bei Veeam. Ohne Support-Case-# >> Löschung des Posts ... :rolleyes:
 
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Leider. Ich finde es tatsächlich ein Problem, dass sich die Support-Community mittlerweile auf zig Kanäle (Forum, inoffizielles Reddit und inoffizielles discord) verteilt.
Also, das mag vielleicht meinem Alter geschuldet sein, aber mit diesem "neumodischen" Foren Marke "Dicourcse", oder Reddit und Discord kann ich nichts anfangen. Das ist alles extrem unübersichtlich. Und wir reden jetzt noch nicht einmal über YouTube, Tiktoki oder Podcast Channels. Ich bin da nicht unterwegs - höchstens mal das ich dort vorbeifliege.

Mir ist das Forum hier inhaltlich und technisch am liebsten - das mit dem "Overengineering" / "es geht auch eine Nummer kleiner" das muss letztendlich jeder Anwender für sich dann selber entscheiden und das beste davon mitnehmen - es gibt ja kein Universalrezept wie beim Kuchen backen.
 
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