Proxmox Backup - NAS

aproxxo

New Member
Jan 29, 2025
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Hallo, ich bin's mal wieder mit einer Frage an die Profis hier.

Ich habe nun mein Server komplett eingerichtet und bin begeistert von Proxmox und deren Möglichkeiten.
Nun habe ich vorerst eine externe Usb Festplatte angeschlossen. Auf diese wird über "Proxmox Backup Server" regelmäßig ein Backup gemacht.
Das funktioniert tadellos.
Meiner Frage. Wo ich den Job erstellt habe, waren "nur" VM und Container auszuwählen. Was ist mit dem Proxmox Server selber. Also quasi eine komplette Spiegelung meiner M.2?

Auf lange Zeit möchte ich einen NAS speichern. Meine Hardware ist von Ubiquiti, nur ist der NAS davon voll übertrieben. Gibt es Meldungen über ein NAS nur mit einem Rackplatz?
Wenn dies nicht der Fall ist, würde ich zu Synology tendieren. Spricht von euere Seit da etwas dagegen? Bzw. gibt es eine bessere Alternative?
 
Eine einfache Sicherung, wie Du sie (ungünstigerweise auf USB) machst, gibt es für den reinen PVE (Proxmox Knoten ) leider nicht.
Dies paradoxerweise, obwohl beide Produkte aus dem gleichen Haus kommen.
Ganzen Netze, eingebundene Datenträger, Netzwerkbrücken, Zertifikate, Backupjobs, Snapshots uvm.. alles manuell übertragen :-(

Es bleiben dafür nur Bastel- oder Fremdlösungen ala Clonezilla oder ähnliche "Datenträger Klonen Werkzeuge".
 
Wenn du PBS nutzt, ist kein NAS zu empfehlen. Dann lieber einen günstigen Rechner wo der PBS drauf kommt.
Willst du das NAS nur für Backup oder auch für andere Dinge verwenden?
 
Dies paradoxerweise, obwohl beide Produkte aus dem gleichen Haus kommen.
Ganzen Netze, eingebundene Datenträger, Netzwerkbrücken, Zertifikate, Backupjobs, Snapshots uvm.. alles manuell übertragen :-(
Okay, danke für die Antwort. Das ist wirklich paradox

Wenn du PBS nutzt, ist kein NAS zu empfehlen. Dann lieber einen günstigen Rechner wo der PBS drauf kommt.
Willst du das NAS nur für Backup oder auch für andere Dinge verwenden?
Mein PBS läuft auf einem n305 wie auch meine Proxmox GUI.
Will der NAS für Backup und Daten nutzen. Warum würdest du das nicht empfehlen?
 
Wie schon oft erwähnt, ist der PBS mit seinem Dedup für Flash Speicher optimiert. Wenn du Netzwerkprotokolle wie z.B. NFS dazwischen hast, ist das der Performance und bei falscher Konfiguration auch der Datenintegrität abträglich.
 
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Warum würdest du das nicht empfehlen?
Welchen Speicher hast du im NAS verbaut? Ich vermute HDDs?

Das ist absolut nicht ideal für den PBS, der jedes Backup in hunderttausende kleine chunk-Dateien aufteilt und speichert.
 
Oh okay, jetzt verstehe ich es. Sorry, das war mir nicht bekannt.

Also wäre es wohl sinnvoll den PBS nicht zu nutzen und eine andere Art von automatik Backup? Dann könnte ich quasi ein NAS mit HDD nehmen oder habt ihr einen anderen Vorschlag?
 
Man muss nicht immer Porsche fahren!
Ich habe in 2 PBackupServern moderne 7200er 3,5" Platten und bin damit seit Jahren sehr zufrieden und kam stets schnell und sicher am Ziel an (um beim Vergleich zu bleiben).
 
Ich habe in 2 PBackupServern moderne 7200er 3,5" Platten und bin damit seit Jahren sehr zufrieden und kam stets schnell und sicher am Ziel an (um beim Vergleich zu bleiben).
Wie meinst du das jetzt? Würdest du mir doch zu einem NAS mit HDD raten?
 
Bin noch neu in der Thematik. Bitte habe Nachsicht.
Also nur für mein Verständnis, einen NAS wie z.B. Synology RS422 mit integrierten HDD's?
Finde den PBS nämlich auch super.
Und vielleicht habe ich das vergessen zu erwähnen. Wir reden hier von einer Installation eines Einfamilienhauses.
 
Würdest du mir doch zu einem NAS mit HDD raten?
Probiere es einfach aus, es wird funktionieren!

Wenn du mit der Performance zufrieden bist, dann nutze dein NAS als PBS-Storage. Aber GC- und Verify-Jobs werden eben viel Zeit benötigen.
 
Wenn du mit der Performance zufrieden bist, dann nutze dein NAS als PBS-Storage. Aber GC- und Verify-Jobs werden eben viel Zeit benötigen.
Vielen Dank für diesen Hinweis. ChatGPT hat mich erstmal aufgeklärt. Ich werde mir einen anderen NAS kaufen, der RAID und SSD Cache hat.
 
meinerseits der letzte Beitrag und ich versuche es auf meinem Niveau (=Anfänger)

Du hast ein PVE (also eine Virtualisierung) die hoffentlich halbwegs potent ist (>16GB RAM, min 4 Kerne, bissle NVMe als Basis)
Dann kannst Du unter Proxmox ein NAS virtualisieren, entweder mit Bordmitteln (ZFS, Samba - so hab' ich's) oder Du nimmst OpenMediaVault oder was auch immer, meinetwegen auch ZimaOS oder den ARC-Loader (also Synolgys DSM ein Script und in 10sec hast Du Dein NAS).

Dann schaust Du in Deine Bastelkiste oder bei Kleinanzeigen nach einem einfachen System mit 8GB RAM, 4 Kernen und NVMe zu booten.
Auf dieser Kiste installierst Du den PBS (=Backupserver) und hängst an den SATA-Port eine HDD mit Deinem geschätzen Volumen vs. Geldbeutel ran.
Hat das Board einen zweiten NVMe Steckplatz und ist Dein Beutel groß, kannste auch eine zweite NVMe mit 1...2..4 TB installieren und im PBS als Datastore konfigurieren.

Damit bist Du erstmal (m. E.) gut aufgestellt und sammelst Deine Erfahrungen.
 
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Dann ist der Speed halt immer noch vom Netzwerk (siehe Post von @Falk R. ) abhängig.

Mach einfach den Versuch, mit der Hardware die du rumstehen hast. Vielleicht reicht es für dich ja.

Ich hab früher auch meine DS218p als PBS-BackupStorage über NFS genutzt. Weil es halt soooo langsam war, hab ich nur einmal pro Woche einen Verify-Job laufen lassen ... war aber auch OK.

Heute mit lokalen SSD-Speicher im PBS mach ich das sofort nach jedem Backup.

Kommt halt auf deine Ansprüche/Datenmengen an ...