Proxmox Backup auf Externen NAS

markyman

Member
Mar 19, 2023
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Hi,

ich hatte von meinem Synology NAS die Platten in Proxmox eingebunden ( als Backup ). Nun, local macht das weniger Sinn falls doch mal was brennt. Ok, der NAS steht jetzt Extern, und nun versuche ich die Konfiguration anzupassen. BEIDE Anschlüsse haben feste IP´s. Am Router wo der NAS nun dran hängt habe ich den Port 873 geöffnet ( resync funktion ) und nun versuche ihc in Proxmox die Platten wieder einzubinden was natürlich nicht funzt. In Proxmox eingegeben:

ID: SynBackup
Server: folgende Einträge versucht: 80.xxx.xxx.xxx ( feste IP extern ) mal mit :873 mal ohne ( beides führt dazu das unter Export nichts gefunden wird ).

Im Synology NAS unter NFS freigaben nun als Clinet die Feste IP 81.xxx.xxx.xxx von meinem anschluss zu Hause eingegeben.

Jemand eine Idee was ich falsch mache??
 
3-2-1 Regel? ;) -> 2 Geräte / 1 externe Ort. Ich würde auf dem lokalen NAS sichern und den Ordner zum anderen NAS sichern.

P.S. Und ich gehe davon aus, dass es nicht regelmäßig bei dir brennt. Wenn du mal ein Backup einspielen musst, geht das lokal ja schneller, wenn erst wieder über das Internet zurück.
 
Last edited:
Ok,

würde evtl. noch local ne externe Platte dranstecken. Aber wie bekomme ich nun Zugang Extern zum Nas??
 
Ja über NFS hatte ich es ja local und funzte auch, nur Extern habe ich Probleme. Die Anleitungen die ich gefunden habe beziehen sich auf locale backups ( im eigenen Netzwerk )
 
Ja, so hatte ich es doch oben geschrieben:
1. NFS/SMB im Proxmox einrichten -> LOKALES NAS
2. Auf LOKALEN NAS Backup Job mittels HyperBackup auf das ENTFERNTE NAS einrichten.
3. Fertig.
 
Hi,

danke erstmal für deine Hilfe. Ich habe 1 NAS das ich nicht mehr zu Hause haben möchte, sondern nur 1 Gerät ( HomeServer mit Proxmox ) und dann den NAS Extern. Also, NFS habe ich eingerichtet nur bekomme ich in Proxmox di eVerbindung zum externen NAS nicht hin.
 
Aus Security Sicht solltest du einen VPN Tunnel benutzen. Damit sollten sich die anderen Probleme auch auflösen.
 
Hi,

danke für die Antwort. Am externen Anschluss kann ich an der Routerkonfiguration nichts ändern, bzw. keine aänderungen von IP Range etc. Die Fritzbox extern ist eine 7580 wo es auch kein wireguard gibt.
 
Die FB können schon lange VPN. Ist nur nicht sehr schnell. Wireguard ist ja erst in den letzten Firmwareupdates dazu gekommen und natürlich performanter.
Ich würde die Daten nicht einfach so über das www transportieren und offene Ports für SMB, NFS, rsync und co. sind beliebte Angriffsziele.
Daher wäre es sinnvoller einen VPN Tunnel zu nutzen und dann funktionieren in der Regel alle Protokolle wie im LAN.
 
Hi,
ja das wäre ja auch meine Intension. Aber ist mit den Vorraussetzungen wohl so nicht möglich. Habe mir nun eine Storagebox geholt und die Backups werden dort verschlüsselt abgelegt.
Danke für die Hilfe!
 
Außerdem nicht vergessen, dass da PBS IOPS performance braucht. Lokale HDDs...schlecht. HDDs über NFS im LAN...noch schlechter wegen NFS/Netzwerk Overhead. HDDs über NFS über das Internet...noch schrecklicher, da ja noch die langen Latenzen über das Internet hinzu kommen.
Wenn du wirklich einen Offsite PBS haben willst, dann würde ich mir für 30-70€ einen gebrauchten Thin-Client holen, da dann PBS drauf und den zusammen mit dem NAS Offsite hinstellen (oder besser noch gleich Disks direkt an den Thin Client statt NAS). Dann kann der Offsite PBS wenigstens ohne die große Internet-Latenz sein GC und Verify durchführen. Und dann am besten noch eine PBS VM lokal und der Offsite PBS pullt sich dann die Backups über das Intetnet mit einem Sync Job.
 
Last edited:
Ich kann mich hier, wiederholt, nur meinen Vorrednern anschließen: Ich würde keine Verbindung von PVE über das Internet OHNE VPN zu einem NAS herstellen wollen.

@markyman : Storagebox? Ist die von Hetzner gemeint? Oder Hardware bei dir zu Hause?
 
Ich kann mich hier, wiederholt, nur meinen Vorrednern anschließen: Ich würde keine Verbindung von PVE über das Internet OHNE VPN zu einem NAS herstellen wollen.

@markyman : Storagebox? Ist die von Hetzner gemeint? Oder Hardware bei dir zu Hause?
Hi,

die StorageBox von Hetzner.

Jetzt habe ich meine Backupstrategie abgeändert, ob sonnig oder nicht bitte nicht beurteilen. Nun, PBS ist als VM auf dem Host. Gesichert wird 1x auf eine interne Sata 1tb und externe USB SSD gesichert. Jetzt haben meine VM und LXC ca. 700gb ( so ist die größe wenn ein Backup durch ist ), und jetzt hat es wohl eine VM gelockert weil Speicherplatz zu gering. Ich habe nun PBS genommen um die Backups inkrementel zu sichern, warum aber nun ca. 985gb für eine 700gb Sicherung nicht reichen erschließt sich mir nicht.

Jemand eine Idee??
 
Ein Backup-Job erzeugt erst das neue Backup und erst wenn das Backup erfolgreich war wird das Pruning durchgeführt und alte Backups gelöscht die zu viel sind. Wäre anders ja auch doof, wenn erst das alte Backup gelöscht wird und dann das neue Backup z.B. fehlschlägt (weil z.B. der PVE Host bei der Backuperstellung abraucht) und du dann ganz ohne Backup dastehst. Heißt dann aber auch, dass wenn du sagst du willst nur max 1 Backup behalten, dass du trotzdem immer für 2 Backups Platz haben musst, da ja temporär beide Backups existieren müssen.
 
Beim PBS kommen ja nur die Änderungen dazu. Nutzt du zufällig ZFS? Das solltest du nicht über 80% voll machen.
 
warum aber nun ca. 985gb für eine 700gb Sicherung nicht reichen
Was für einen Deduplizierungsfaktor zeigt PBS für die Datastores an?

Und du musst auch beachten dass gelöschte Chunks erst nach 24 Stunden und 5 Minuten wirklich gelöscht werden. Solange belegen sie Platz auf den Platten.
 
Ein Backup-Job erzeugt erst das neue Backup und erst wenn das Backup erfolgreich war wird das Pruning durchgeführt und alte Backups gelöscht die zu viel sind. Wäre anders ja auch doof, wenn erst das alte Backup gelöscht wird und dann das neue Backup z.B. fehlschlägt (weil z.B. der PVE Host bei der Backuperstellung abraucht) und du dann ganz ohne Backup dastehst. Heißt dann aber auch, dass wenn du sagst du willst nur max 1 Backup behalten, dass du trotzdem immer für 2 Backups Platz haben musst, da ja temporär beide Backups existieren müssen.
Moin,

ok macht ja Sinn. Jetzt bin ich jedoch hingegangen und nutze PBS was ja inkrementelle Backups unterstützt UND wo ich die Verifizierungsmöglichkeit habe. Wenn ich nun 1 Backup durchlaufen lasse, dieses Erfolgreich abgeschlossen UND erfolgreich Verifiziert wurde..warum kann dann nicht auf diesem Backup nun inkrementell gesichert werden. Was machen denn Nutzer die 5tb an Daten haben, IMMER das gleiche als " unnützen" Speicher zu haben??

Beim PBS kommen ja nur die Änderungen dazu. Nutzt du zufällig ZFS? Das solltest du nicht über 80% voll machen.
Ja ich nutze in PBS ZFS

Was für einen Deduplizierungsfaktor zeigt PBS für die Datastores an?

Und du musst auch beachten dass gelöschte Chunks erst nach 24 Stunden und 5 Minuten wirklich gelöscht werden. Solange belegen sie Platz auf den Platten.
Deduplizierungsfaktor ist 1.
 

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