Problem mit Firebird

Neo77

New Member
Feb 18, 2026
6
0
1
Hallo, hatte das erst im Hauptforum gepostet, hatte nicht gesehen das es hier auch eine deutsche Abteilung gibt. Wir haben hier einen Dell Server Poweredge 240 angeschafft, auf diesem soll ein für unsere Branche übliches Programm installiert werden. Dieses läuft mit einer Firebird-Datenbank. Leider merkt man bereits bei der Installation das dies nicht produktiv nutzbar ist. Installiert ist Proxmox mit einer Windows 2022 VM. Die Installation des betreffenden Programms mit Anlegung der Datenbanken dauert hier bereits 24 Minuten. Testweise habe ich auf dem gleichen Server einmal Windows 2022 direkt installiert, hier dauert die Installation des Programms ca. 10 Minuten. Ebenso habe ich testweise Exsi mit einer Windows 2022 VM installiert, auch hier dauert die Installation mit Anlegung der Datenbank ca. 10 Minuten. Irgendetwas bremst hier bei Proxmox aus.

Die aus dem Forum entnommenen Tipps bezüglich "Write back", IO Thread, Virtio Scsi Single etc. habe ich alle schon probiert, es bleibt immer bei der Installation von 24 Minuten.

Hat jemand vielleicht noch eine Idee? Angelegt ist alles im PERC mit Raid 10 und SAS 10K Platten.
 
Würde mir spontan mal das Dateisystem einfallen - ZFS / EXT4 ?
Poste doch bitte einmal die Storage Config des PVE und die der VM.
Auch Hilfreich wäre die Hardware - CPU, Speicher und die VD Konfig im PERC
 
Last edited:
Hallo, danke für die Antwort. Anbei die Bilder der Konfiguration, vielleicht fällt dir ja was auf was da falsch sein könnte. Den Raidcontroller selbst schließe ich eigentlich als Fehlerquelle aus, da es unter Exsi und einer direkten Windows Installation keine Probleme gibt. Perc.jpgpve2.jpg
VM.jpgpve.jpg
 
Bei den Virtio Treibern mal die 271.er ISO verwenden.
Dein Raid sind 4x 1TB SAS?
Was du mal testen könntest, das Raid im Perc auftrennen in 2VDs und nur Spiegeln. Auf dem VD1 den PVE normal installieren und den 2.VD als Verzeichnis mit EXT4 einbinden - dort die VM installieren und testen.
Für die VDs reicht eineFast-INIT aus - nicht das der im Hintergrund das Raid noch voll initialisiert.

Und das PVE mal aktualisieren (aktuell ist 9.1.5) - Enterprise repo deaktivieren wenn keine Supscription vorhanden und das Community Repo einfügen.

Eigentlich ist der Firebird Server doch recht flottinstalliert und das Erzeugen der Datenbank kann doch keine 10 Minuten dauern bei der Prozessorkiste oder wird die extrem groß und gefüllt bei der Installation?

Tipp- häng die Bilder nur als Anhang in der Große bei.
 
Last edited:
Treiber Update und PVE Update hat schon einmal was gebracht, Installation war jetzt bei 15 Minuten, schon mal ein deutlicher Fortschritt. Das Raid möchte ich eigentlich ungern anfassen, das Raid 10 soll hier ja bleiben. Zudem ist im Raid 10 bei Direktinstallation und unter Exsi ja auch kein Problem.
 
Komme hier irgendwie nicht weiter, habe jetzt mal testweise ne normale ssd mit reingehangen, Installationsdauer war identisch mit den 10k SAS. Ich frage mich welche Einstellung da nicht passen... Parallel habe ich auf nem anderen Server mit Exsi und SSD das Programm getestet, Installationsdauer 4 Minuten einschl. anlegen der Datenbank. Irgendwo ist bei Proxmox ein Flaschenhals der bei Exsi nicht ist.
 
Schwierig dazu etwas zu sagen wenn Fragen offen bleiben.....
ein für unsere Branche übliches Programm installiert werden.
Was ist das für ein Programm (Demo/Trial) - kann man das evtl. mal auf meinem Blech gegentesten?

Komme hier irgendwie nicht weiter, habe jetzt mal testweise ne normale ssd mit reingehangen
Hängt die am Perc?
Wie hast die in Proxmox eingebunden (ZFS / EXT4) ?
Wurden schon mal statt "HOST" evtl. die richtige CPU aus der Liste eingetragen?
Evtl. mal weniger CPU Kerne durchgereicht?
Wie ist die Auslastung bei der Installation - sieht man da etwas oder herrscht Langeweile (CPU / Speicher / IO) - unter Windows Taskmanager / Proxmox Anzeigen?
Auch mal eine Installation auf einem anderen OS getestet (Windows 2019 / 2025 / W11) ?

DELL Firmware auf dem Server und dem PERC aktuell?
 
Last edited:
Danke für deine Antwort. Gegentesten wird schwierig da der Download nur im Kundenportal möglich ist, es handelt sich um Itas Vision, ein Programm für die Tankstellenverwaltung.
Zu den Fragen:
-Die SSD ist mit am Perc
-Proxmox ist EXT4
-hatte ich bis jetzt immer als HOST
-weniger und mehr Kerne habe ich versucht
-Auslastung quasi kaum vorhanden, sowohl unter Windows als auch unter Proxmox
- andere WIndows-Version habe ich ehrlicher Weise noch nicht getestet da auf dem anderen Server auch alles unter 2022 läuft
-Dell ist uptodate
 
Ich war einmal kurz beim Hersteller auf der Webseite. Das Itas Vision benötigt aber nicht unbedingt diesen T600? Und falls doch, ist der evtl. beim installieren nicht über dass Netzwerk greifbar (Flaschenhals) ?

Wenn das Teil nach der letzten Änderung mit Treibern nach 15 Minuten installiert ist, kann man damit nun arbeiten oder nicht?
Was sagt eigentlich der Hersteller dazu - dazu gibt es doch bestimmt einen Support.

Soll auf dem Server noch mehr laufen als nur die Branchensoftware? Ansonsten könntest das Windows 2022 auch direkt auf dem Blech laufen lassen. Optional wäre da auch noch Hyper-V möglich.
 
  • Like
Reactions: Johannes S