[SOLVED] paperless-ngx - LXC oder VM

Man kann auch einfach 6 VMs auf nem Proxmox Host installieren und darin einen 6 Node Kubernetes Cluster betreiben. Damit decke ich 97 Prozent meiner Ansprüche ab.

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Ich muss gestehen, ich bin vor ein paar Wochen auch wieder von Docker-VM zu Docker-LXC gewechselt. GPU unterstützung für Jellyfin und PhotoPrism war zu verlockend.
Naja für jellyfin braucht man die nicht, die Entwickler unterstützen (anders als als immich oder paperless) auch eine Installation direkt als deb-Paket:
https://jellyfin.org/docs/general/i...buntu-debian-ubuntu-and-derivatives-using-apt

Daher würde ich bei jeder Anwendung erst gucken, ob es da nicht doch schon ein natives Paket für die jeweilige Distribution gibt, ist einfach stressfreier.

Für Anwendungen für die man gerne die iGPU nutzen möchte, es aber wirklich nur per docker unterstützt wird, würde ich entweder das neue oci_Feature versuchen oder (weil das halt auch nicht optimal ist) in den sauren Apfel beißen und das dann per docker im lxc betreiben.
Aber eben nur dafür, das reduziert die möglichen Probleme nach einen Update.

Und so Sachen wie paperless brauchen ja gar keine gpu.

Die andere Variante (für die mir aber gerade das Budget fehlt) wäre natürlich sich eine GPU zu kaufen, die man direkt an die docker-vm durchreicht. Ist aber dafür wieder blöd für eine Migration im cluster ;)

Überzeugt jetzt nicht so, das war ja Beta. Wer sich als Soll-einfach-funktionieren-Anwender mit seinem wichtigsten oder einzigen Host auf die Beta-Ebene begibt, ja nu. :oops:
Dafür hab ich ja 'n andern Host oder Nested-PVE. Da kann ich in Ruhe 'n Restore vom LXC probieren.

Das war ja auch noch in der releasten Version drin und hatte mit "Beta" nichts zu tun, sondern mit einer Änderung in AppArmor, was ja für die Isolierung der Container untereinander und vom Host genutzt wird:
https://bugzilla.proxmox.com/show_bug.cgi?id=7006

Wie gesagt: Wem Troubleshooting nach Updates Spaß macht, kann das gerne nutzen, mein Eindruck ist, dass die meisten Heimanwender nicht dazu gehören, wenn ihnen schon das Selbsteinrichten der Dienste zu kompliziert ist, sodass sie dann zu "Helper scripts" greifen.

Man kann auch einfach 6 VMs auf nem Proxmox Host installieren und darin einen 6 Node Kubernetes Cluster betreiben. Damit decke ich 97 Prozent meiner Ansprüche ab.
kubernetes und einfach in einen Satz ist mutig :P Und wo ist der Mehrwert einen Cluster in einen Host zu betreiben? Man hat dann ja den Host als single-point-of-failure. Um sich mit kubernetes zu befassen oder (weil man kubernetes eh gewohnt ist) natürlich total legitim. Aber nichts, was ich einen Newbie empfehlen würde
 
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Ich möchte ein "Trecker-paperless-ngx", einrichten, nutzen, vergessen und weiter nutzen.
 
Oder eben noch weiter herunter gebrochen, ein OpenMediaVault System.
Da habe ich dann gleich die NAS Funktionalität.
 
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Naja für jellyfin braucht man die nicht
ABER wenn man Jelly ein "/dev/dri" zur verfügung stellt, läuft es um einiges besser. Damit meine ich die Erstellung der Bibliothek und der Vorschaubilder.

Ich hab eine GPU, warum soll ich die nicht verwenden?
 
ABER wenn man Jelly ein "/dev/dri" zur verfügung stellt, läuft es um einiges besser. Damit meine ich die Erstellung der Bibliothek und der Vorschaubilder.

Ja und darum kann man jellyfin ( wie in der verlinkten Doku beschrieben ) mit apt get in einen Debian oder Ubuntu-LXC installieren. Es würde helfen, Links auch zu lesen.

Wozu dann noch docker außer man hat Spaß an Trubleshooting.
 
Wozu dann noch docker außer man hat Spaß an Trubleshooting.
Warum nicht? Docker läuft doch schon (für 17 andere Dienste) warum sollte ich mir da noch "Wartungsarbeit" für einen zusätzlichen LXC antun?

Jeder soll verwenden was er verwenden will. Ich werde garantiert nicht jammern wenn es Probleme mit meinem Docker-LXC gibt, sondern einfach wieder auf eine VM "umziehen" ...
 
Warum nicht? Docker läuft doch schon (für 17 andere Dienste) warum sollte ich mir da noch "Wartungsarbeit" für einen zusätzlichen LXC antun?
Wie gesagt: Vermeidung der "Wartungsarbeiten" bei Problemen mit einen zukünftigen Update. Ich finde es eine gute Idee möglichen Problemen aus den Weg zu gehen. Ich bezweifle nämlich, dass sämtliche deiner 17 Dienste Zugriff auf die iGPU benötigen oder kein natives Paket haben.
 
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Naja da es einfach eine Abfolge von shell befehlen ist, wird es einfacher wie ein fertiger docker Container
Nee in beiden Fällen weiß die Person nicht wirklich, was im Hintergrund passiert. Darum würde ich immer danach gehen, was die jeweiligen Entwickler empfehlen, das erhöht bei Problemen die Wahrscheinlichkeit dass einen jemand helfen kann statt zu sagen "Ist so nicht vorgesehen, bitte teste ob das Problem noch auftritt, wenn du dich an unsere Doku hälst".
Das Problem ist halt, dass bei so Sachen wie paperless oder immich in einen lxc in einen docker-Container man sich für das kleinere Übel entscheiden muss:
- docker im lxc, wovon die Proxmox Entwickler abraten
- paperless ohne docker, was die paperless/immich -Entwickler nicht unterstützen, es wird jedenfalls nicht in ihrer Doku beschrieben
- Immich/paperless als in lxc umgewandelter docker-container mit dem neuen oci-Feature in ProxmoxVE 9.1, was noch experimentell ist und im Grunde auch eine nicht von den paperless/Immich-Entwicklern vorgesehene Variante
- docker in der vm, was sowohl die Proxmox- als auch Immich-Entwickler unterstützen, wo man aber halt nicht direkt die iGPU nutzen kann, solange man die nicht durchreicht.

Wie man damit umgeht muss natürlich jeder selbst wissen (ich selbst fahre eine Strategie der Risikominimierung, lxc ohne docker, wenn möglich, docker in vm, wenn möglich, docker in lxcs nur wenn es gar nicht anders geht), aber das sollte man sich schon überlegen, bevor man munter Skripte oder ansible-playbooks ausführt ;)

Mein Problem mit solchen Helferskripten oder ansible ist nicht so deren Existenz (auch wenn ich sie nicht für hilfreich für Neulinge finde), sondern wenn sie Dinge tun, die so eigentlich nicht vorgesehen wurden und Leute die dann benutzen, ohne sich die oben genannten Implikationen klar zu machen. Sprich wie Leute sie oft benutzen. Hier im Forum schrieb auch mal jemand, dass er die Skripte gerne benutzt, aber auch jedes Mal vorher die durchgeht, um zu verstehen, was das jeweilige Skript macht. Das finde ich dann vollkommen ok, so jemand weiß dann ja im Fehlerfall ja schon mal, wo er beim Troubleshooting anfangen muss.